Stromversorger setzen weniger auf fossile Kraftwerke

23. Juli 2021

Quelle: Tages-Anzeiger, 19.07.2021 (S. 8)

Studie

Die vier größten Schweizer Energieunternehmen setzen bei der Stromproduktion immer weniger auf fossile Kraftwerke. Das zeigt eine neue Studie der Schweizerischen Energie-Stiftung (SES), über welche die «SonntagsZeitung» berichtet. Der Anteil von klimaschädlichen Kohle- und Erdgaskraftwerken betrug im vergangenen Jahr rund 19 Prozent am gesamten Strommix von Axpo, Alpiq, BKW und Repower. Im Jahr zuvor lag dieser Wert noch bei 24 Prozent. Einzig die BKW bezog Strom aus einem Steinkohlekraftwerk. Die übrigen Anbieter hatten nur noch Strom aus Erdgaskraftwerken in ihrem Portfolio. Grund für den Ausstieg aus fossilen Kraftwerken ist nicht etwa das schlechte Image, sondern der Preis für CO2-Zertifikate, der in den vergangenen Jahren stark gestiegen ist. Waren 2017 noch fünf Euro für eine Tonne CO2 fällig, verdreifachte sich der Preis 2018.

Tages-Anzeiger

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