Deutscher LNG-Anschluss in Lubmin fertiggestellt

25. November 2022, Lubmin/Kassel
Start ist am 1

Der für den Import von Flüssigerdgas (LNG) im deutschen Lubmin nötige Anschluss an das europäische Ferngasnetz ist nach Angaben des Gasnetzbetreibers Gascade einsatzbereit. Die Anbindungsleitung für das private LNG-Projekt des Betreibers Deutsche Regas sei in nur wenigen Wochen fertiggestellt worden und könne im Dezember in Betrieb gehen, teilte Gascade am Freitag in Kassel mit.

Das für die Umwandlung des importierten, stark gekühlten Flüssigerdgases in den gasförmigen Zustand nötige FSRU-Spezialschiff (Floating Storage Regasification Unit) war am Mittwoch im Hafen Mukran auf Rügen angekommen. Ab Dezember soll die „Neptune“ auf dem Festland in Lubmin bei Greifswald als schwimmendes Terminal zum Einsatz kommen.

Laut Gascade kann das Schiff in die nun fertiggestellte 450 Meter lange Leitung einspeisen, die wiederum mit der Anlandestation der Fernleitungen Opal (Ostsee-Pipeline-Anbindungsleitung) und NEL (Nordeuropäische Erdgasleitung) verbunden ist. „Das Projekt war zeitlich sehr anspruchsvoll und wir sind stolz, bereits in diesem Winter unseren Beitrag zur Versorgungssicherheit für Deutschland und Europa leisten zu können“, sagte Gascade-Projektleiter Stefan Petter.

Damit das LNG-Terminal in Lubmin jedoch – wie ursprünglich geplant – am 1. Dezember starten kann, müssen alle nötigen Genehmigungen erteilt sein. Dies war bis zuletzt noch nicht der Fall.

APA/dpa

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