Die Analysten der Berenberg Bank haben ihr Kursziel für die Aktien des heimischen Stromkonzerns Verbund von 70,00 auf 65,00 Euro gesenkt. Das Anlagevotum „Hold“ wurde vom zuständigen Experten Andrew Fisher für die Titel des Energiekonzerns bestätigt.
Die Analysten verweisen auf Unsicherheiten bezüglich der österreichischen Erzeugungssteuer, den Umfang der Anrechenbarkeit von Kompensationszahlungen, Ausfällen von Pumpspeicherkraftwerken und des bereits hohen Bewertungsmultiplikators. Würde man sich an den aktuellen Strompreisen orientieren, müsste das Kursziel bei 55 Euro liegen, heißt es weiter.
Etwas gesenkt wurden von den Berenberg-Analysten auch die Erwartungen für den Gewinn je Aktie (EPS). Erklärt werden die Änderungen mit niedrigere Prognosen in den Segmenten „Neue Erneuerbare Energien“ und „Netz“. Der EPS für 2025 wird mit 4,32 Euro angegeben, für 2026 mit 3,37 Euro und für 2027 mit 3,82 Euro. Die Dividendenschätzung je Titel (DPS) beläuft sich auf 2,00 Euro für 2025, sowie auf jeweils 1,80 Euro für 2026 bzw. 2027.
Am Mittwoch im Frühhandel notierten die Verbund-Titel an der Wiener Börse mit plus 0,17 Prozent auf 60,35 Euro.
Analysierendes Institut Berenberg Bank
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