Senkung der Stromtarife wird begrüßt, wichtiger sei Langfrist-Strategie.
Die hohen Strompreise drücken die heimische Wettbewerbsfähigkeit. Um gegenzusteuern, beschloss die Bundesregierung einen Industriestrompreis ab 2027. Direkt betroffen ist auch das St. Veiter Unternehmen Fundermax. „Die Ankündigung eines speziellen Strompreises für die Industrie ist grundsätzlich eine gute Nachricht. Hohe Energiepreise bedeuten für produzierende, energieintensive Unternehmen einen erheblichen Wettbewerbsnachteil, vor allem im internationalen Vergleich“, betont Unternehmenssprecher und Geschäftsführer Gernot Schöbitz. Wesentlich sei eine verlässliche und kalkulierbare Kostenbasis, um langfristig planen und investieren zu können.
Zustimmung kommt auch von der Treibacher Industrie AG: „Energie ist für unsere Produktion ein zentraler Kostenfaktor. Entscheidend ist, dass die Entlastung rasch, unbürokratisch und verlässlich umgesetzt wird und auch Planbarkeit über mehrere Jahre schafft“, äußert sich Vorstand René Haberl. Zudem brauche es strukturelle Verbesserungen, damit Energie in Österreich dauerhaft leistbar und planbar bleibe. Dem stimmt auch Georg Schnaubelt, Geschäftsführer von Europlast, zu: „Da wir rund 80 Prozent unserer Produkte exportieren, ist ein wettbewerbsfähiger Strompreis insbesondere im internationalen Umfeld ein entscheidender Erfolgsfaktor.“
Alexander Tengg



