Saudi Aramco verdient kräftig an gestiegenen Ölpreisen

4. August 2026, Dhahran
Aramco kann Blockade der Straße von Hormuz mittels Pipeline umgehen
 - Riyadh, APA/AFP

Der staatliche Ölkonzern Aramco hat infolge des Iran-Kriegs im zweiten Quartal einen Gewinnsprung verzeichnet. Grund dafür sind gestiegene Preise für Öl und raffinierte Kraftstoffe. Zudem kann der saudi-arabische Ölkonzern die Blockade der Straße von Hormuz mittels Pipeline durch das Land umgehen. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn kletterte im Jahresvergleich um ein Drittel auf gut 125 Milliarden Riyal (28,9 Mrd. Euro), wie Saudi Aramco am Dienstag in Dhahran mitteilte.

APA/dpa-AFX

Hitze und Dürre bremsen auch die Atomkraft aus

4. August 2026, Bern

Fehlendes Kühlwasser und zu hohe Flusstemperaturen erzwingen das Herunterfahren von Kernreaktoren. Nicht nur der Wasserkraft machen Trockenheit und Hitze zu schaffen. Schon seit etlichen Jahren haben die Betreiber von Atomkraftwerken ihre liebe Not damit. Weil die Flüsse zu wenig oder zu warmes Wasser führen, müssen die Betreiber von Kernkraftwerken ihre Reaktoren im Sommer immer wieder […]

Tiroler Tageszeitung

Wasserkraft im Klimastress

4. August 2026, Innsbruck

Wasserknappheit setzt Tiwag zu, heuer 17 Prozent weniger Strom. Hitze- und Trockenperioden setzen der Wasserkraft in Tirol zu. Die Wasserzuflüsse liegen heuer deutlich unter dem langjährigen Schnitt, die Stromproduktion geht zurück. Die Wasserkraft wird oft als das Kapital Tirols bezeichnet. Der Landesenergieversorger Tiwag nimmt dabei eine zentrale Rolle ein, aber auch die Pumpspeicherkraftwerke des Verbunds […]

Tiroler Tageszeitung

Nordex heimst weitere Großaufträge aus den USA ein

4. August 2026, Hamburg
Nordex liefert 81 Turbinen
 - Lumbier, APA/AFP

Der Windkraftanlagenbauer Nordex kann sich über weiterhin rege Nachfrage aus den Vereinigten Staaten freuen. Nordex habe in den USA drei neue Aufträge mit einer Gesamtkapazität von mehr als 480 Megawatt erhalten, teilte das Unternehmen am Dienstag in Hamburg mit. Zum Vergleich: Im gesamten zweiten Quartal hatte Nordex Aufträge von knapp 3.100 Megawatt erhalten.

APA/dpa-AFX

Biokraftstoffhersteller Verbio verdient mehr als erwartet

4. August 2026, Leipzig
Verbio wird im SDAX gehandelt
 - Frankfurt/Main, APA/dpa

Der Biokraftstoffhersteller Verbio hat im vergangenen Geschäftsjahr deutlich mehr verdient als zuletzt erwartet. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) habe in den zwölf Monaten bis Ende Juni auf Basis vorläufiger Berechnungen bei etwa 192 Millionen Euro gelegen, teilte das im SDAX-Unternehmen am späten Montagabend in Leipzig mit. Verbio hatte erst Ende Mai die Prognose für den operativen Gewinn auf 160 Millionen Euro bis 180 Millionen Euro angehoben.

APA/dpa-AFX

Top Artikel der Woche

Burgenland Energie: Vor Wechsel an der Spitze des Aufsichtsrats?

31. Juli 2026

Landesholding. Johann Sereinig soll das Unternehmen im August verlassen. In der Burgenland Energie AG, die zu 51 Prozent im Eigentum der Landesholding Burgenland steht (49 Prozent hält die Burgenland Holding AG), läuft es derzeit nicht rund. Erst vor wenigen Tagen war durch KURIER-Recherchen bekannt geworden, dass nach dem Sommer über die Zukunft von Finanzvorstand Reinhard […]

Kurier

Überraschender Boom der Erneuerbaren in den USA

28. Juli 2026

US-Präsident Donald Trump bekämpft erneuerbare Energien – dennoch erlebt Ökostrom in den USA einen starken Aufschwung. Auch deutsche Konzerne wie RWE und SMA verdienen kräftig mit. Doch der Rekord trägt ein Verfallsdatum. Noch läuft in Woodruff in South Carolina nichts vom Band. Auf den Gängen der neuen BMW-Fabrik warten die Roboterarme hinter vergitterten Scheiben auf […]

Handelsblatt

Das 370-Millionen-Loch in der Verbund-Bilanz

31. Juli 2026, Wien

Strom. Der Wasserkraftkonzern Verbund bekommt die extreme Trockenheit in Österreich zu spüren. Das Ergebnis sinkt zum Halbjahr um ein Drittel. Österreich erlebt das trockenste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Grundwasserspiegel sind auf einem Rekordtief, die Flüsse führen so wenig Wasser wie selten zuvor. Das macht sich auch in den Zahlen des Wasserkraftkonzerns Verbund bemerkbar: […]

Die Presse

Wenn das Wasser fehlt

30. Juli 2026

Die Trockenheit trifft längst nicht nur die Landwirtschaft. Kraftwerke liefern ein Viertel weniger Strom, Schiffe können voll beladen mit Öl oder Erz nicht mehr fahren und auch mancher Tourismusort in der Wachau leidet. Monika Graf Regina Reitsamer Salzburg „Es ist drastisch“, sagt Verbund-Chef Michael Strugl. 2026 dürfte eines der trockensten Jahre in der Geschichte des […]

Salzburger Nachrichten

Dauer des Ausfalls des AKW Paks ungewiss
 - Paks, APA/AFP

Ungarn: Paks-Abschaltung könnte Wirtschaft bremsen

4. August 2026, Budapest

Die wegen des niedrigen Donauwasserstands erfolgte Teilabschaltung des ungarischen Atomkraftwerks Paks könnte spürbare Auswirkungen auf die Wirtschaft des Landes haben. Zwar blieb der letzte Reaktor bis zuletzt noch in Betrieb, die ungarische Regierung mahnte jedoch bereits Industrie und Haushalte zu Stromeinsparungen. Die genauen Folgen hängen von der Dauer der Störung und der Spardisziplin der Verbraucher ab, erklärte Orsolya Nyeste, Analystin bei Erste Group Research.

APA

Inselweite Stromausfälle werden häufiger
 - Havanna, APA

Stromnetz in Kuba erneut landesweit zusammengebrochen

4. August 2026, Havanna

Kubas nationales Stromnetz ist am Montag erneut landesweit zusammengebrochen. Dies berichteten staatliche Medien, während die Regierung versuchte, das System nach einem landesweiten Stromausfall in der Nacht zum Sonntag wiederherzustellen. "Trotz der heute erzielten Fortschritte löste eine Schwankung den Zusammenbruch aus", sagte der Nachrichtenchef des staatlichen kubanischen Fernsehens, Lazaro Manuel Alonso.

APA/Reuters

Ausfall des AKW in Paks führt zu Energiekrise
 - Paks, APA/AFP

Ungarn mit extremer Hitzewelle – AKW bleibt vorerst am Netz

3. August 2026, Budapest

Die extreme Hitzewelle und das Rekord-Niedrigwasser der Donau führen in Ungarn zur Energiekrise, zu schweren Schäden in der Landwirtschaft und zu einem nahezu völligen Erliegen des Schiffsverkehrs auf der Donau. Das ungarische Atomkraftwerk Paks, das normalerweise 30 Prozent des Strombedarfs des Landes produziert und in Spitzenzeiten auch deutlich mehr, muss nun aber doch nicht wegen Kühlwassermangels abgeschaltet werden - zumindest vorerst, so Ungarns Premier Péter Magyar.

APA

Ölpreise deutlich gefallen

3. August 2026, Wien
Geplant mehr Schiffe durch die Straße von Hormus zu lassen
 - Sassnitz, APA/dpa

Die Ölpreise sind nach dem von US-Präsident Donald Trump abgesagten Angriff auf den Iran deutlich gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober fiel am Montag zuletzt auf 83,36 US-Dollar. Damit sank der Preis der Referenzsorte um 5,20 Prozent. Der Preis für Öl der US-Sorte WTI gab noch etwas stärker nach.

APA/dpa-AFX

Was Europas Gaspreis derzeit antreibt

3. August 2026, Wien

Zertifikate. Auch wenn vor allem die Ölnotierung für Schlagzeilen sorgt, treibt der Nahostkonflikt Europas Gaspreis ebenso an. Das hat einen handfesten Grund. Anleger, die auf die Entwicklungen an den internationalen Energiemärkten setzen wollen, brauchen starke Nerven. Vor allem der Ölpreis legt seit Ausbruch des Iran-Kriegs starke Schwankungen zurück. Doch es gibt einen weiteren Energieträger, dessen […]

Die Presse

Ungarn schaltet einziges AKW ab

3. August 2026, Budapest

Hitze. Ungarn nimmt das Atomkraftwerk Paks wegen der Hitze vom Netz und verhängt Homeoffice-Pflicht. Slowenien bietet Strom von eigenen Atomkraftwerken an. Wegen des weiteren Sinkens des Donau-Wasserstandes und des damit verbundenen Kühlwassermangels wird das ungarische Atomkraftwerk Paks nach 44 Jahren völlig vom Netz genommen. Ein unerwartetes Angebot hinsichtlich Stromlieferungen kam am Sonntag vom slowakischen Premier […]

Die Presse

Fernwärme verteuert sich in Oberösterreich um bis zu sechs Prozent

3. August 2026, Linz

Rund 200.000 Kunden von eww, Energie AG und Linz AG müssen zwischen 3,1 und sechs Prozent mehr bezahlen Ab heute, 1. August, gelten neue Fernwärmepreise in Oberösterreich. Die Linz AG, der Landesversorger Energie AG und die Welser eww erhöhen die Tarife. In Linz steigen sie um sechs Prozent, bei der Energie AG um 5,45 Prozent […]

Oberösterreichische Nachrichten

Hitzewellen treiben Stromnachfrage

3. August 2026

Die zunehmenden Hitzewellen verändern die globale Energiewirtschaft grundlegend. Während die Weltwirtschaft vielerorts unter Dürren, Produktionsausfällen und steigenden Kosten leidet, profitieren Stromerzeuger von einem Trend, der sich in den kommenden Jahrzehnten weiter verstärken dürfte: dem stark steigenden Bedarf an Kühlung. Laut Internationaler Energieagentur (IEA) trugen die außergewöhnlich starken Hitzewellen des Jahres 2024 maßgeblich zum weltweiten Anstieg […]

Neue Vorarlberger Tageszeitung

Totalenergies schichtet im Erneuerbaren-Portfolio um

3. August 2026, La Defense

Der französische Ölkonzern Totalenergies baut sein Portfolio mit erneuerbaren Energieträgern um. Dabei treten die Franzosen unter anderem 50 Prozent an 1,2 Gigawatt großen Solar- und Windanlagen an Land in Europa ab. Diese hätten einen Wert von 1,8 Milliarden Euro, teilte Total am Montag in Paris mit. Käufer ist die Beteiligungsgesellschaft KKR.

APA/dpa-AFX

Hoffnung auf Iran-Abkommen drückt Ölpreise deutlich

3. August 2026, Singapur
Der Ölpreis reagierte auf mögliches Friedensabkommen
 - Gänserndorf, APA/THEMENBILD

Die Aussicht auf eine Entspannung im Konflikt zwischen den USA und dem Iran hat die Ölpreise am Montag deutlich fallen lassen. US-Präsident Donald Trump verzichtete auf einen neuen Angriff auf das Land, um ein schnelles Abkommen zu erreichen. Der Preis für die Nordseesorte Brent sank um 4,08 Dollar oder 4,64 Prozent auf 83,85 Dollar je Barrel (159 Liter). Die US-Sorte WTI verbilligte sich um 4,01 Dollar oder 4,74 Prozent auf 80,66 Dollar.

APA/Reuters

OPEC+ erhöht Obergrenze für Ölförderung

3. August 2026, London
Die OPEC+-Staaten dürfen bis zu 188

Das Ölkartell Opec+ hat die Obergrenze für die Ölförderung zum sechsten Mal in Folge angehoben. Es weitet die erlaubte Produktionsmenge für September um täglich 188.000 Barrel (je 159 Liter) aus. Das teilten die sieben Länder der OPEC+ nach ihrem Online-Treffen mit.

APA/dpa

Exxon Mobil verdient dank hoher Ölpreise mehr

31. Juli 2026, Irving (Texas)
Gewinn je Aktie jedoch unter den Erwartungen
 - Paris, APA/AFP

Der durch den Iran-Krieg kräftig gestiegene Ölpreis hat dem US-Ölkonzern Exxon Mobil im zweiten Quartal deutlich Auftrieb gegeben. Der bei Analysten im Fokus stehende bereinigte Gewinn je Aktie betrug 3,52 US-Dollar (3,07 Euro). Im Vorquartal hatte das Unternehmen nur 2,09 Dollar ausgewiesen. Analysten hatten im Schnitt aber mit einem höheren Anstieg des Ergebnisses gerechnet. Die Aktie gab im vorbörslichen US-Handel nach.

APA/dpa-AFX

Für 2026 mehr Investitionen geplant als bisher
 - Pullach, APA/dpa

Linde profitiert von starker Nachfrage aus der Chip-Branche

31. Juli 2026, Dublin

Die starke Nachfrage aus der Elektronikindustrie beflügelt das Geschäft des weltgrößten Industriegasekonzerns Linde. Der Umsatz des amerikanisch-deutschen Unternehmens sprang im zweiten Quartal um 9 Prozent auf 9,3 Milliarden Dollar (8,1 Mrd. Euro) nach oben, wie Linde am Freitag mitteilte. Mit Elektronik-Herstellern, zu denen auch die Chipindustrie zählt, machte Linde allein 18 Prozent mehr Umsatz.

APA/Reuters

Gewinn mehr als vervierfacht
 - Houston, AFP

US-Ölkonzern Chevron verdient deutlich mehr als erwartet

31. Juli 2026, Houston (Texas)

Die durch den Iran-Krieg kräftig gestiegenen Preise für Rohöl haben dem US-Ölkonzern Chevron deutlich mehr in die Kassen gespült. Das Unternehmen konnte den Gewinn mit knapp 12,1 Mrd. US-Dollar (10,5 Mrd. Euro) im Vergleich zum Vorjahr mehr als vervierfachen, wie der Konzern am Freitag in Houston mitteilte. Der bei Analysten im Fokus stehende bereinigte Gewinn je Aktie stieg von 1,77 auf 6,06 Dollar. Die Texaner übertrafen damit die Erwartungen deutlich.

APA/dpa-AFX

Die Energiepreise legten im Juli im Euroraum um 10 Prozent zu
 - Frankfurt, APA/AFP

Inflation im Euroraum zieht im Juli auf 2,9 Prozent an

31. Juli 2026, Luxemburg

Die Inflation im Euroraum zieht wieder an. Waren und Dienstleistungen verteuerten sich im Juli um durchschnittlich 2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das EU-Statistikamt Eurostat am Freitag mitteilte. Im Juni war die Teuerungsrate auf 2,8 Prozent zurückgegangen, nachdem sie im Mai bereits bei 3,2 Prozent gelegen war. Mit dem Wiederaufflammen des Iran-Kriegs sind auch die Energiepreise wieder kräftig gestiegen: Sie legten im Juli im Euroraum um 10,0 Prozent zu.

APA/Reuters

OMV erzielte ein starkes operatives Gewinnplus

31. Juli 2026, Wien
Der Ausblick für das Gesamtjahr 2026 wurde bestätigt
 - Wien, APA

Der österreichische Öl-, Gas- und Chemiekonzern OMV hat im zweiten Quartal 2026 einen kräftigen Anstieg im operativen Geschäft verbucht. Das um Lagereffekte bereinigte operative Ergebnis vor Sondereffekten (CCS) stieg im Zeitraum April bis Juni im Jahresvergleich um 65 Prozent auf 1,71 Mrd. Euro. Der unbereinigte Periodenüberschuss nach Minderheiten betrug im ersten Halbjahr 2,015 Mrd. Euro, war aber durch Einmaleffekte infolge der Borealis-Dekonsolidierung stark beeinflusst.

APA