illwerke vkw produzierten im Frühjahr weniger Strom

4. Mai 2026, Bregenz
Trockenheit bescherte illwerken heuer weniger Ertrag aus Wasserkraft
 - Bregenz, APA/THEMENBILD

Der Vorarlberger Energiekonzern illwerke vkw liegt bei der Stromerzeugung wegen der Trockenheit heuer bisher unter Plan. Die Eigenerzeugung im österreichischen Marktgebiet lag im Zeitraum Jänner bis April 2026 aufgrund der geringen Niederschläge rund 20 Prozent unter dem langjährigen Mittel, so das Unternehmen am Montag auf APA-Anfrage. Man verwies aber darauf, dass gerade im Vergleich zum Vorjahr die zuflussreicheren Monate im ersten Halbjahr erst noch kämen.

APA

EU-Kommission stoppt Förderung für China-Wechselrichter

4. Mai 2026, Brüssel

Die Europäische Kommission hat wegen Sicherheitsbedenken die Förderung für alle Energieprojekte gestoppt, in denen Wechselrichter aus den Ländern China, Russland, Iran und Nordkorea verbaut werden. Das Förderverbot ist nach Angaben von Kommissionsbeamten vom Montag bereits seit Anfang April in Kraft und gilt für neue Projekte sofort, für bereits fortgeschrittene Projekte besteht eine Übergangsfrist.

APA/ag

VAE: ADNOC beschleunigt nach OPEC-Austritt Investitionen

4. Mai 2026, Wien/Abu Dhabi
ADNOC will schneller investieren
 - Abu Dhabi, APA/AFP

Der Austritt der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) aus der OPEC ermöglicht dem staatlichen Ölkonzern ADNOC eine deutlich schnellere globale Expansion, sagte ADNOC-Chef Sultan Ahmed Al Jaber am Montag laut einem Bloomberg-Bericht. Der Schritt bringe mehr Unabhängigkeit, um das bereits angekündigte 150 Mrd. Dollar (128 Mrd. Euro) schwere Investitionsprogramm voranzutreiben. ADNOC ist Kernaktionär der OMV und Partner beim Kunststoffproduzenten Borouge International.

APA

Umweltbundesamt: Leichter Anstieg bei Emissionen 2025

4. Mai 2026, Wien
Treibhausgase in Österreich gestiegen
 - Frankfurt (Oder), APA/dpa-Zentralbild

Die klimaschädlichen Treibhausgas-Emissionen (THG) sind im vergangenen Jahr in Österreich laut erster Abschätzung des Umweltbundesamts im Vergleich zu 2024 leicht um rund ein Prozent gestiegen. Das wäre eine Zunahme von circa 700.000 CO2-Äquivalenten, wie es am Montag in einer Aussendung hieß. Die vorläufigen Daten mit Stand Februar 2026 zeigen Treibhausgas-Emissionen in Höhe von rund 67,3 Millionen Tonnen.

APA

Siemens Energy investiert 155 Mio. Euro in Österreich

4. Mai 2026, Wien/Linz/Weiz
Das Unternehmen investiert in zwei Standorte in Österreich
 - Grobi?a, APA/AFP

Das deutsche Energietechnikunternehmen Siemens Energy will 155 Mio. Euro in den Ausbau seiner Aktivitäten in Österreich stecken. In der oberösterreichischen Hauptstadt Linz soll ein neues Servicewerk gebaut werden, während in Weiz in der Steiermark die Produktionskapazitäten ausgeweitet werden sollen. Insgesamt sollen dadurch 180 neue Arbeitsplätze entstehen, teilte das Wirtschaftsministerium am Montag in einer Aussendung mit.

APA

Top Artikel der Woche

Ölpreise steigen deutlich

28. April 2026, Wien

Der Ölpreise haben angesichts der weiterhin stockenden Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA erneut deutlich zugelegt. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Öl der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni zog am Dienstag im Vergleich zum Vortag um 2,73 Prozent auf 111,20 US-Dollar an. Die US-Sorte WTI stieg um 1,8 Prozent auf 98,43 Dollar.

APA/dpa-AFX

Russland erwartet nach OPEC-Aus der VAE sinkende Ölpreise

29. April 2026, Moskau

Der russische Finanzminister Anton Siluanow rechnet nach dem angekündigten Austritt der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) aus der OPEC mit fallenden Ölpreisen. Die Entscheidung werde dazu führen, dass die Förderländer ihre Produktion ausweiten und damit die weltweiten Preise künftig drücken würden, sagte Siluanow am Mittwoch.

APA/Reuters

Chevron schlägt dank hoher Ölpreise Gewinnerwartungen

4. Mai 2026, Houston (Texas)/San Ramon (Kalifornien)

Der US-Ölkonzern Chevron hat dank der kriegsbedingt gestiegenen Öl- und Gaspreise zu Jahresbeginn mehr verdient als erwartet. Der um Sonderposten bereinigte Gewinn je Aktie lag im ersten Quartal bei 1,41 US-Dollar, wie der Konzern am Freitag in Houston mitteilte. Die Texaner übertrafen damit die durchschnittliche Analystenschätzung von 90 US-Cent deutlich. Die Aktie zog im vorbörslichen US-Handel um zuletzt knapp ein Prozent an.

APA/dpa-AFX

iDM-Chef gegen Polit-„Zickzackkurs“

4. Mai 2026, Matrei in Osttirol

Der Wärmepumpenhersteller iDM mit Sitz in Matrei in Osttirol hat sich in den vergangenen Jahren besonders am heimischen Markt mit Absatzschwankungen auseinandersetzen müssen. Als Hauptgrund nannte Geschäftsführer Thomas Pletzer im APA-Interview "eine relativ instabile Fördersituation". Er forderte von der Politik "Planungssicherheit für seine Branche, ein Ende des 'Zickzackkurses' und weniger Bürokratie". Dank des deutschen Marktes gingen seine Umsätze 2025 wieder nach oben.

APA

Exxon Mobil verdient dank hoher Ölpreise mehr als erwartet

4. Mai 2026, Irving (Texas)

Der US-Ölkonzern Exxon Mobil hat im ersten Quartal dank der kriegsbedingt gestiegenen Ölpreise mehr verdient als erwartet. Die Preise und höhere Fördermengen in anderen Produktionsstätten halfen dem Konzern, Ausfälle durch den Krieg im Nahen Osten auszugleichen. Der bereinigte Nettogewinn je Aktie lag im ersten Quartal bei 1,16 US-Dollar, wie der Konzern am Freitag mitteilte. Vor einem Jahr hatte er noch 1,76 Dollar verbucht.

APA/dpa-AFX

Paris genehmigt Rückbau von AKW Fessenheim

4. Mai 2026, Paris

Die französische Regierung hat den Rückbau des stillgelegten Atomkraftwerks Fessenheim nahe der deutschen Grenze genehmigt. Der Erlass, der dem Stromkonzern EDF den Rückbau erlaubt, wurde im Amtsblatt veröffentlicht. EDF will zeitnah mit dem Rückbau beginnen, der in vier Etappen erfolgen soll. Die Vorarbeiten für den Rückbau sind nach Angaben des Konzerns weitestgehend abgeschlossen. Das Kraftwerk südlich von Freiburg war 2020 nach 42 Betriebsjahren stillgelegt worden.

APA/dpa

EU erlaubt mehr Staatshilfen für Industrie und Bauern

30. April 2026, Brüssel

Für energieintensive Produktionen dürfen Strompreise bis zu 70 Prozent subventioniert werden. Die EU lockert wegen der Energiekrise ihre strengen Regeln für staatliche Beihilfen für begrenzte Zeit und ermöglicht Mitgliedstaaten so Hilfsmaßnahmen für die energieintensive Industrie, Landwirtschaft und den Verkehrsbereich. Die Mitgliedstaaten könnten der energieintensiven Industrie vorübergehend höhere Vergünstigungen beim Strompreis geben und unter anderem Landwirte […]

Balkonkraftwerke rechnen sich deutlich schneller als vor fünf Jahren

30. April 2026, Heidelberg
Unter günstigen Bedingungen Kosten in 3 bis 5 Jahren hereingebracht
 - Schwerin, APA/dpa

Steckerfertige Solaranlagen für den heimischen Balkon rechnen sich nach Angaben des Vergleichsportals Verivox für Verbraucherinnen und Verbraucher inzwischen deutlich früher als noch vor fünf Jahren. "Dank der Massenproduktion von Mini-Solaranlagen sind deren Anschaffungskosten in den vergangenen Jahren stark gesunken", erklärte Verivox-Energieexperte Thorsten Storck in Heidelberg. Zugleich liefern die Balkonkraftwerke mittlerweile mehr Leistung.

APA/AFP

Belgien stoppt Rückbau aller seiner Atomreaktoren

30. April 2026, Brüssel
Damit "alle Optionen offenstehen"
 - Essenbach, dpa

Belgien stoppt den Rückbau aller Atomreaktoren im Land. Die belgische Regierung und der bisherige Betreiber Engie würden über eine Übernahme der Reaktoren durch den belgischen Staat verhandeln und für diesen Zeitraum den Rückbau stoppen, damit "alle Optionen offenstehen", teilten beide Seiten mit. Das belgische Parlament hatte im vergangenen Jahr den Atomausstieg des Landes rückgängig gemacht.

APA/AFP

Heizungsgesetz in D: Koalition plant Kostenbremse für Mieter

30. April 2026, Berlin
Die deutsche Justizministerin Stefanie Hubig
 - Berlin, APA/AFP

Die schwarz-rote Koalition in Deutschland plant beim Heizungsgesetz eine Kostenbremse für Mieterinnen und Mieter. Sie räumt damit de facto ein, dass es zu größeren Kostensteigerungen kommen kann. Dafür sollen Vermieter an den laufenden Heizkosten beteiligt werden, wenn sie sich für eine neue Öl- oder Gasheizung entscheiden.

APA/Reuters

IEA-Chef Fatih Birol
 - Paris, APA/AFP

IEA-Chef: Größte Energiekrise der Geschichte bestätigt

30. April 2026, Paris

Der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, sieht seine Befürchtung der weltweit größten Energiekrise der Geschichte angesichts des Iran-Kriegs bestätigt. Die aktuellen Ereignisse gäben der IEA leider recht, sagte Birol in Paris. "Die Öl- und Gasmärkte befinden sich in großen Schwierigkeiten. Die Ölpreise lagen, als ich das letzte Mal nachgesehen habe, bei über 120 Dollar, was viele Länder stark unter Druck setzt."

APA/dpa

Windkraft-Branche: Oberösterreich braucht 70 neue Windräder bis 2030

30. April 2026, Linz

Die vom Land selbst gesteckten Ziele scheinen unerreichbar – Landesrat weist Kritik zurück Äußerst umstritten ist der Ausbau der Windkraft in Oberösterreich. Nun meldet sich der Branchenverband IG Windkraft mit Sitz in Wien zu Wort. „Es wird in Oberösterreich viel über die Windkraft, aber zu wenig mit der Windkraft gesprochen“, sagt IG-Geschäftsführer Florian Maringer. Er […]

Oberösterreichische Nachrichten

Alfred Stern
 - Wien, APA

OMV-Chef gegen Preiseingriffe: „Uns fehlen Produktmengen“

30. April 2026, Wien

OMV-Chef Stern warnt vor staatlichen Eingriffen in die Preisgestaltung an den Tankstellen. "Uns fehlen einfach Produktmengen", verwies Stern am Donnerstag im Gespräch mit der APA auf die aktuelle Ausnahmesituation durch den Iran-Krieg. Die Situation sei grundlegend anders als nach dem russischen Angriff auf die Ukraine. "Damals haben das russische Öl und die Ölprodukte nie den globalen Markt verlassen." Der operative Gewinn der OMV im 1. Quartal sank auf 1,025 Mrd. Euro.

APA

Höhere Energiepreise treiben auch im April die Inflation an

30. April 2026, Wien
Plus 3,3 % gegenüber Vorjahresmonat laut Statistik Austria
 - Wien, APA

Der Iran-Krieg und die damit ausgelöste Energiekrise dürften auch im April für einen Anstieg der Teuerungsrate sorgen. Laut Schnellschätzung der Statistik Austria vom Donnerstag stieg die Inflationsrate im April auf 3,3 Prozent, nach 3,2 Prozent im Vormonat März. Die Energiepreise zogen gegenüber April 2025 um 10,7 Prozent an. Ohne Spritpreisbremse wäre die Inflationsrate noch um 0,2 Prozentpunkte höher ausgefallen, schreibt die Statistikbehörde.

APA