Ölpreise am Montagnachmittag etwas tiefer

6. April 2026, Wien
Hoffnung auf Waffenstillstand im Iran-Krieg
 - Ponca City, APA/EPA

Die Ölpreise sind am Montag nach dem verlängerten Osterwochenende im Handelsverlauf etwas unter Druck geraten. Der Preis für Rohöl der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juni verlor zuletzt 0,52 Prozent auf 108,46 US-Dollar. Im frühen Handel hatte er nach neuerlichen Drohungen des US-Präsidenten gegen Teheran noch deutlich zugelegt.

APA/dpa-AFX

Ölpreise steigen zu Wochenbeginn weiter

6. April 2026, Wien
Brent kostet 110 Dollar
 - Sargentes de la Lora, APA/AFP

Die Ölpreise sind nach den jüngsten Drohungen von US-Präsident Donald Trump mit weiteren Aufschlägen in die Woche gestartet. Der Preis für Rohöl der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juni stieg zum Auftakt der sechsten Handelswoche nach dem Beginn des Iran-Kriegs um bis zu 2,6 Prozent auf 112 US-Dollar je Barrel (159 Liter).

APA/dpa-AFX

Spritpreis – Diesel bei 2,147 Euro, Benzin bei 1,752 Euro

6. April 2026, Wien
Agenda Austria: kaufkraftbereinigt "nicht gerade ein nationaler Notstand"
 - Gänserndorf, APA/THEMENBILD

Am gestrigen Ostersonntag kostete ein Liter Diesel im Durchschnitt bundesweit 2,147 Euro, für einen Liter Superbenzin mussten 1,752 Euro bezahlt werden. Das ist ein leichter Rückgang gegenüber Samstag, an dem 2,172 Euro für Diesel und 1,765 Euro für Benzin verlangt wurden. Dies geht aus den aktuellen Zahlen der Regulierungsbehörde E-Control hervor.

APA

OPEC-Staaten beschlossen erhöhte Ölproduktion ab Mai

6. April 2026, Wien
Um 206

Angesichts der Auswirkungen des Iran-Krieges auf die weltweiten Ölpreise haben Mitglieder der Organisation erdölexportierender Länder und ihrer Partner (OPEC+) zum zweiten Mal in Folge eine Erhöhung ihrer Produktionsquoten für das kommende Monat beschlossen. OPEC+, zu der die führenden Ölproduzenten Saudi-Arabien, Russland und mehrere Golfstaaten zählen, habe "eine Förderanpassung ab Mai" in Höhe von 206.000 Barrel pro Tag beschlossen, so die Organisation am Sonntag.

APA/AFP/dpa/Reuters

Hattmannsdorfer drängt auf Verlängerung der Gasreserve

3. April 2026, Wien
Füllstand der Gasspeicher bei 35,5 Prozent
 - Haidach, APA/THEMENBILD

Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) drängt auf eine Verlängerung der strategischen Gasreserve um zwei Jahre bis April 2029. Während man sich in der Regierung über die Notwendigkeit der Reserve an sich einig ist, dürfte die künftige Finanzierung innerhalb der Koalition noch umstritten sein: Ein Entwurf zur Verlängerung liege "in der koalitionsinternen Koordinierung", teilte das Wirtschaftsministerium am Freitag mit.

APA

Top Artikel der Woche

EU mahnt Vorbereitungen gegen mögliche Öl-Engpässe an

31. März 2026, Brüssel

Die Europäische Kommission fordert die Mitgliedstaaten der EU auf, sich auf eine möglicherweise länger andauernde Störung des internationalen Energiehandels wegen des Iran-Kriegs vorzubereiten. Sie sollen rechtzeitig und koordiniert Vorkehrungen treffen, um die Versorgung mit Öl und raffinierten Erdölprodukten sicherzustellen, wie es in einer Mitteilung heißt. Die Versorgungssicherheit der EU sei weiterhin gewährleistet, teilte Energiekommissar Dan Jørgensen mit.

APA/dpa

Asiatische Länder reagieren auf hohe Ölpreise

2. April 2026, Tokio/Seoul/Jakarta

Der Iran-Krieg trifft die asiatischen Länder besonders schwer. Sie beziehen überdurchschnittlich viel Öl und Erdgas aus dem Nahen Osten. Angesichts steigender Ölpreise infolge der Sperrung der Straße von Hormuz stützen Regierungen ihre Verbraucherinnen und Verbraucher und die Wirtschaft mit milliardenschweren Subventionen. Nachfolgend eine Übersicht über die Maßnahmen:

APA/Reuters

Ölpreise nach Trump-Rede deutlich gestiegen

2. April 2026, Washington

Die Ölpreise sind am Donnerstag nach der Rede von US-Präsident Donald Trump an die Nation stark gestiegen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Juni zog im frühen Handel um mehr als sechs Prozent auf 107,48 Dollar (92,62 Euro) an. Am Vortag war der Preis wegen der Hoffnung auf ein baldiges Ende des Iran-Kriegs zeitweise noch unter die Marke von 100 Dollar gefallen.

APA/dpa-AFX

EU-Kommission schlägt Änderungen am EU-Emissionshandel vor

1. April 2026, Brüssel

Die EU-Kommission hat am Mittwoch in Brüssel Änderungen am zuletzt immer mehr in die Kritik geratenen EU-Emissionshandelssystem (ETS) vorgeschlagen. Dieses reguliert die von der Industrie ausgestoßenen Emissionen mit CO2-Zertifikaten. Eine Änderung der sogenannten Marktstabilitätsreserve soll zu einem stabileren CO2-Preis und zu einer Eindämmung der steigenden Energiepreise beitragen. Auch Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) tritt für Änderungen am ETS ein.

APA

EVN einigte sich mit Natur- und Umweltschutzorganisationen
 - Maria Enzersdorf, APA/THEMENBILD

Kompromiss zur Sanierung des Kraftwerks Rosenburg

3. April 2026, Rosenburg

Die EVN hat sich mit Natur- und Umweltschutzorganisationen auf einen Kompromiss für die Zukunft des historischen Wasserkraftwerks Rosenburg (Bezirk Horn) geeinigt. Der Energieversorger modernisiert laut einer Aussendung von Freitag den Standort, erhält dabei jedoch Stau- und Fallhöhe. Zusätzlich werden freiwillige Begleitmaßnahmen wie eine höhere Wasserabgabe über den Umlaufberg sowie Schotterzugaben im Oberlauf des Kamp umgesetzt. Die Arbeiten sollen im August starten.

APA

Maßnahme war zunächst auf 20 Tage befristet
 - Leipzig, APA/dpa

Italien verlängert steuerliche Entlastung für Kraftstoffe

3. April 2026, Rom

Angesichts steigender Energiepreise infolge des Iran-Konflikts verlängert die italienische Regierung die vor zwei Wochen eingeführte Entlastung bei Kraftstoffabgaben. Der Ministerrat beschloss am Freitag, die geltende Senkung der Verbrauchssteuern auf Benzin und Diesel um 25 Cent pro Liter über den 7. April hinaus bis zum 1. Mai auszudehnen. Das kommt auch Autoreisenden aus Österreich entgegen.

APA

Die Preise waren leicht rückläufig
 - Gänserndorf, APA/THEMENBILD

Preise an den Zapfsäulen gingen am Donnerstag leicht zurück

3. April 2026, Wien

Rund um das Inkrafttreten der "Spritpreisbremse" sind die Preise am gestrigen Donnerstag österreichweit leicht gesunken. Laut aktuellen Preisdaten der E-Control lag der Medianwert für einen Liter Diesel am 2. April bei 2,132 Euro, das ist etwas weniger als am Tag davor (2,199 Euro). Für einen Liter Superbenzin mussten Konsumentinnen und Konsumenten im Schnitt 1,748 Euro bezahlen, am 1. April waren es noch 1,866 Euro gewesen, zeigen die Daten.

APA

Energiepreisschock bremst deutsches Wirtschaftswachstum

3. April 2026, Berlin

Konjunktur. Aufgrund des Iran-Kriegs senken deutsche Ökonomen die BIP-Prognose für dieses Jahr von 1,3 auf 0,6 Prozent. 2027 soll es in Deutschland nur noch zu einem Plus von 0,9 Prozent kommen. Die Inflationsrate dürfte hingegen auf 2,8 Prozent steigen. Die Folgen des Iran-Kriegs mit stark gestiegenen Energiepreisen bremsen das Wirtschaftswachstum in Deutschland. Führende Forschungsinstitute erwarten, […]

Die Presse

Europa reagiert chaotisch auf Energieschock

3. April 2026, Brüssel

Analyse. Die Mitgliedstaaten gehen unkoordiniert gegen den Anstieg der Energiepreise vor und laufen damit Gefahr, die Krise zu verschärfen. Ausländerzuschlag an slowakischen Tankstellen, Höchstpreise an polnischen und französischen Zapfsäulen, tägliche Höchstmengen für Tanktouristen in Slowenien, Subventionsregen allerorten: die Reaktionen der Mitgliedstaaten auf die rasanten Preisanstiege für fossile Brennstoffe infolge des US-israelischen Krieges gegen den Iran […]

Die Presse

Sechs Fragen zur Energiekrise: „15 Prozent lassen sich einsparen“

3. April 2026, WIEN/BRÜSSEL

Die Spritpreisbremse, die heute in Kraft tritt, wird wohl kaum etwas bewirken. Energieexperten ermutigen Bürger, den Energieverbrauch deutlich zu drosseln Mit Spannung blicken etliche Autofahrer heute auf die Anzeigentafeln bei den Tankstellen. Wird mit Inkrafttreten der Spritpreisbremse der Treibstoff heute billiger? Wohl kaum, sind sich Experten und Energiehandel weitgehend einig. Dennoch sind die hohen Preise […]

OÖ Nachrichten

Grüne Energie erstmals über 40 Prozent

3. April 2026, Kleine Zeitung

Steirer verheizten zuletzt weniger Öl und Gas: Neue Daten zeigen erfreulichen Trend, doch nur ein Teil geht aufs Konto von Maßnahmen. Ein halber Prozentpunkt weniger Energieverbrauch, das klingt nach einer überschaubaren Menge. Tatsächlich hat die Steiermark 2024 mit diesem Rückgang rechnerisch die jährliche Erzeugungsmenge von drei Grazer Murkraftwerken eingespart. Wobei die Einsparung in diesem Fall […]

Spritpreisbremse: Regulator dämpft die Erwartungen

3. April 2026, die Presse

Treibstoffpreise. Laut E-Control werden nicht alle Tankstellen ihre Preise merkbar senken müssen.Wien. Zum Start der Spritpreisbremse hat die Regulierungsbehörde E-Control die Erwartungen der Verbraucher gedämpft. Autofahrer würden nicht automatisch an jeder Tankstelle eine Preissenkung sehen, teilten die E-Control-Vorstände Alfons Haber und Michael Strebl mit. Es sei möglich, dass Betreiber aufgrund ihrer bisherigen Preisgestaltung nur eine […]

EU-Kommission will Emissionshandel für Industrie lockern

3. April 2026, Brüssel

Überschüssige CO2-Zertifikate sollen nicht aus Handelssystem gelöscht, sondern als Puffer zurückgehalten werden. Die hohen Energiepreise plagen die EU nicht erst seit der Eskalation in Nahost. Der Angriff der USA und Israels auf den Iran und dessen Gegenschläge in den Golfstaaten haben den Handlungsdruck aber deutlich erhöht. Die Kommission hat am Mittwoch nach Zurufen aus den […]

Salzburger Nachrichten

Was man über die Spritpreisbremse wissen sollte

3. April 2026

Wer an diesem Donnerstag tankt, wird die Wirkung der Maßnahme das erste Mal spüren, verspricht die Regierung. Ein Preisvergleich vorab ist auf jeden Fall ratsam. Seit 16. März dürfen Tankstellen in Österreich die Preise an den Zapfsäulen nur mehr dreimal in der Woche anheben – montags, mittwochs und donnerstags jeweils um zwölf Uhr. Mit 1. […]

Geld sparen, wenn die Sonne scheint

3. April 2026

Wer Strom dann verbraucht, wenn viel davon im Netz ist, kann ab jetzt sparen. Voraussetzung ist ein Smart Meter – und genügend Flexibilität in den Sonnenstunden. Dieser Tage geht es Schlag auf Schlag. Nicht nur die Spritpreisbremse tritt in Kraft, auch die Stromrechnungen fallen für viele künftig etwas niedriger aus. Was ändert sich konkret?Zum einen […]

Der Standard

Tschechische Regierung geht gegen hohe Tankstellenpreise vor

2. April 2026, Prag
Marge für Diesel und Benzin wird auf 2,50 Kronen begrenzt
 - Prague, APA/AFP

Die tschechische Regierung will mit einer Deckelung der Händlermargen und einer niedrigeren Verbrauchssteuer den rasanten Anstieg der Kraftstoffpreise begrenzen. Dies kündigte Ministerpräsident Andrej Babiš am Donnerstag an. Die Regierung werde ab dem 8. April Preiskontrollen einführen, indem sie die Marge für Diesel und Benzin auf 2,50 Kronen begrenze, umgerechnet zehn Cent.

APA/Reuters

Ab Anfang April: Spritbremse und Sozialtarif für Strom

1. April 2026

Teuerungen. Gleich drei Maßnahmen treten mit Anfang April in Kraft, mit denen die Höhe alltäglicher Ausgaben reguliert werden soll. Ein Überblick:

Kurier