EU will Preissprünge beim Tanken und Heizen vermeiden

11. Juni 2026, Brüssel
Reserve für Emissionszertifikate soll länger beibehalten werden
 - Salzburg, APA/THEMENBILD

Um Preissprünge beim Tanken und Heizen für Verbraucher künftig zu vermeiden, will die EU in das Emissionshandelssystem (ETS) eingreifen und damit Klimaschutzregeln anfassen. Konkret einigten sich Unterhändler von EU-Staaten und dem Europaparlament darauf, eine Reserve für Emissionszertifikate länger beizubehalten und bei starken Preissteigerungen mehr daraus auf den Markt bringen zu können. Das teilten beide mit.

APA/dpa-AFX

Tankrabatt-Aus überrascht deutschen Tankstellenverband nicht

11. Juni 2026, Düsseldorf
Mineralölkonzerne laut TIV so viele Gewinne eingefahren wie nie zuvor
 - Spremberg, APA/dpa

Das bevorstehende Ende des sogenannten Tankrabatts kommt für die deutschen Tankstellen nicht überraschend. "Wir haben nichts anderes erwartet", sagte der Sprecher des Tankstellen-Interessenverbandes (TIV), Herbert Rabl, der "Rheinischen Post" am Donnerstag. Die Politik könne nicht dauerhaft einen Teil der Gewinne der Mineralölkonzerne finanzieren. Diese hätten in diesem Jahr "so viele Gewinne eingefahren wie nie zuvor - gerade auf dem deutschen Markt", sagte er.

APA/dpa

Erde speichert mehr Wärme ? Meereshitzewellen nehmen zu

11. Juni 2026, Bonn

Der Ausstoß an Treibhausgasen steigt weiterhin, die Erde nimmt immer mehr Energie auf und die Tage mit Meereshitzewellen werden häufiger. Das geht aus dem jüngsten Report Indicators of Global Climate Change (IGCC) hervor, den führende Wissenschafter zur derzeit tagenden UN-Klimakonferenz in Bonn präsentieren. Die jährlich erscheinende Auswertung gilt als Zwischenbilanz für die Berichte des Weltklimarats IPCC, die nur im Abstand mehrerer Jahre herauskommen. 

APA/dpa

E-Wirtschaft kostet Industriestrompreis 210 Mio. Euro

10. Juni 2026, Wien
Investitionen in Strom dürfen nicht mehr so schnell abgesetzt werden
 - Nickelsdorf, APA/THEMENBILD

Der Staat holt sich Geld von den Stromkonzernen, um damit billigeren Strom für die Industrie zu finanzieren. So wird für Unternehmen der Elektrizitätsbranche der Steuervorteil bei Investitionen in neue Anlagen zusammengestrichen. Wer beispielsweise neue Windräder errichtet hat, darf zwischen 2027 und 2029 statt 30 Prozent nur mehr 10 Prozent der Kosten von der Steuer absetzen. Dadurch verspricht sich die Republik im Jahr 2028 Mehreinnahmen von 210 Mio. Euro.

APA

Zeitweiser Windräder-Stopp könnte Zugvögel schützen

10. Juni 2026, Bern
Laut Studie sind überraschend effiziente Kompromisse möglich
 - Matzen-Raggendorf, APA/THEMENBILD

Windräder und Zugvögel müssen kein Widerspruch sein. Eine Studie zeigt: Das gezielte, zeitweise Abschalten von Windkraftanlagen kann das Kollisionsrisiko für Vögel massiv senken. Die Stromproduktion würde dabei nur geringfügig geschmälert, wie die an der Studie beteiligte Schweizer Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) am Mittwoch mitteilte. Die Forschenden veröffentlichten ihre Resultate in der Fachzeitschrift "Nature Sustainability".

APA/sda

Top Artikel der Woche

Kursplus bei Börsengang von Gasmotorenhersteller Innio

5. Juni 2026, Bangalore

Der österreichische Gasmotorenhersteller Innio ist bei seinem Börsendebüt an der US-Technologiebörse Nasdaq mit einem kräftigen Kursplus empfangen worden. Die Papiere schlossen ihren ersten Handelstag am Donnerstag mit einem Aufschlag von 23 Prozent auf 33,30 Dollar ab. Das Unternehmen wird damit insgesamt mit 25 Milliarden Dollar (21,5 Mrd. Euro) bewertet.

APA/Reuters

„Made-in-Europe“-Bonus soll zur Pflicht werden

5. Juni 2026, Wien

PV-Anlagen sollen ab 2027 nur noch mit einem Batteriespeicher gefördert werden. Der Förderbonus für europäische Komponenten in Photovoltaikanlagen soll durch eine „Made-in-Europa“-Pflicht ersetzt werden, kündigte Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) am Dienstag an. Generell sollen PV-Anlagen ab 2027 nur noch gefördert werden, wenn sie auch einen Batteriespeicher umfassen. Die dafür nötige Novelle des Erneuerbaren-Ausbau-Gesetzes (EAG) soll […]

Die Presse

Energiespeicher: Verbund will Bau in Bayern starten

5. Juni 2026, Wien

Trotz laufender Klagen will der Verbund, Österreichs größter Stromkonzern, den Bau des Pumpspeicherkraftwerks Riedl an der deutsch-österreichischen Grenze in Bayern vorantreiben. Die Tochter Donaukraftwerk Jochenstein habe beim Landratsamt Passau den sogenannten Sofortvollzug beantragt, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Damit könnten die Bauarbeiten für den Pumpspeicher beginnen, obwohl beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof drei Klagen gegen den […]

Oberösterreichische Nachrichten

Stromspeicher ermöglichen Energiewende

5. Juni 2026, Baden

Erstes Stromspeicher-Symposium Niederösterrichs in Halle B zeigte, dass es nach wie vor die Energiemodellregionen sind, die praktische Beiträge zum Klimaschutz leisten. Wie es nach 2027 mit der Bundesförderung für die Klima- und Energiemodellregionen in Österreich weitergeht, weiß man aktuell nicht. Klarheit darüber soll die Budgetrede von Finanziminister Markus Marterbauer am 11. Juni bringen. Gerfried Koch, […]

NÖN Niederösterreichische Nachrichten

Österreicher geben den USA die Schuld an hohen Spritpreisen

10. Juni 2026, Brüssel
Vielen Menschen fällt bei der Zapfsäule US-Präsident Trump ein
 - Hainburg, APA/THEMENBILD

Die Österreicherinnen und Österreicher sehen einen klaren Schuldigen für die hohen Treibstoffpreise: Die USA. Dies zeigt eine Umfrage des European Council on Foreign Relations (ECFR), die am heutigen Mittwoch veröffentlicht wurde. 59 Prozent der Befragten sehen die Schuld bei den USA. 42 Prozent machen den Iran verantwortlich, 22 Prozent die EU und 21 Prozent die Bundesregierung. Letztere wird in der 15-Länder-Umfrage milder beurteilt als andere europäische Regierungen.

APA

EIA: Globale Ölnachfrage sinkt wegen Sperre von Hormuz

10. Juni 2026, Wien
Hormuz ist in aller Munde
 - Bandar Abbas, APA/ISNA

Die anhaltende Sperre der Straße von Hormuz bremst den weltweiten Öldurst. Die US-Energieinformationsbehörde (EIA) rechnet in ihrem aktuellen Monatsbericht für 2026 mit einem Rückgang der globalen Nachfrage um 1,1 Mio. Barrel pro Tag (bpd) gegenüber 2025. Damals lag die Nachfrage bei 104,0 Millionen bpd. Bisher war die Behörde von einem leichten Wachstum ausgegangen. Gleichzeitig sinken die globalen Ölbestände drastisch.

APA

Photovoltaik-Boom drückt die Strompreise

10. Juni 2026, Bregenz

Die Illwerke vkw stellen ältere Einspeisetarife für Photovoltaikanlagen um. Künftig orientiert sich die Vergütung für eingespeisten Sonnenstrom stärker an den Preisen am Markt.Der starke Ausbau der Photovoltaik sorgt zunehmend für Veränderungen am Strommarkt. Immer mehr Anlagen speisen gleichzeitig Strom ins Netz ein, wodurch vor allem an sonnigen Tagen und in den Mittagsstunden Überschüsse entstehen. Die […]

Neue Vorarlberger Tageszeitung

Wiens größtes Umspannwerk geht erneuert ans Netz

10. Juni 2026, Wien

Strom. Der wichtigste Energieknoten der Stadt bekam eine neue Schaltanlage. Man steht hier auf symbolträchtigem Boden, sagt Gerhard Fida, Vorsitzender der Geschäftsführung der Wiener Netze am Montag beim Umspannwerk Simmering. Schließlich wurde hier im Jahr 1902 das erste große Elektrizitätswerk Wiens in Betrieb genommen. „Es ist das Herz der Wiener Stromversorgung“, sagt Fida. Dieses Herzstück […]

Kurier

Preisrückgang von 1,8 Prozent
 - Sargentes de la Lora, APA/AFP

Brent-Ölpreis fällt auf 92,40 Dollar

9. Juni 2026, Wien

Nachdem Israel und Iran sich gestern bereit erklärt haben, die jüngsten gegenseitigen Angriffe wieder einzustellen, gaben die Ölpreise nach. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Nordsee Brent zur Lieferung im August kostete zuletzt 92,40 US-Dollar und lag damit um 1,77 Prozent unter dem Vortagesschluss. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Juli sank um rund zwei Prozent auf 85,19 Dollar.

APA

Deutschland erstmals seit 2023 wieder Netto-Stromexporteur

9. Juni 2026, Berlin
Stromexporte stiegen zwischen Jänner und März um 20,4 Prozent
 - Tulln, APA

Erstmals seit dem vierten Quartal 2023 ist Deutschland wieder Nettoexporteur von Strom. Die Stromexporte stiegen zwischen Jänner und März binnen Jahresfrist um 20,4 Prozent, während zugleich die Importe um 15,5 Prozent sanken, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Daraus ergibt sich ein Exportüberschuss von 3,1 Milliarden Kilowattstunden. Die Stromerzeugung insgesamt stieg um sechs Prozent auf 126,6 Milliarden Kilowattstunden.

APA/Reuters

Deutsche Firmen fahren Produktion etwas hoch

9. Juni 2026, Wiesbaden/Berlin
Industrie, Bau und Energieversorger produzierten 0,4 % mehr
 - Wittenberg, APA/AFP

Die deutschen Unternehmen haben ihre Produktion im April etwas erhöht. Industrie, Bau und Energieversorger stellten zusammen 0,4 Prozent mehr her als im Vormonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Wachstum von 0,5 Prozent gerechnet, nach revidiert minus 0,1 Prozent im März.

APA/Reuters

Moskau gibt Kraftstoffprobleme wegen Kiews Angriffen zu

9. Juni 2026, Moskau
Ukraine attackiert immer wieder die russische Energieinfrastruktur
 - Sargentes de la Lora, APA/AFP

Das russische Energieministerium hat Probleme bei der Kraftstoffversorgung infolge ukrainischer Angriffe eingeräumt. In letzter Zeit hätten Unternehmen des Kraftstoff- und Energiesektors mit einer Zunahme von feindlichen Angriffen aus der Luft zu kämpfen, "was zu vorübergehenden Schwierigkeiten mit der Kraftstoffversorgung in einer Reihe von südlichen Regionen führt", hieß es in einer Mitteilung der Behörde bei Telegram.

APA/dpa

Airlines gegen Ausweitung der CO2-Abgaben

8. Juni 2026, Brüssel/Berlin
Ausweitung wird abgelehnt
 - Hamburg, APA/dpa

Die Lufthansa und andere große europäische Fluggesellschaften wollen eine Ausweitung des CO2-Emissionshandels in der Europäischen Union auf internationale Flüge verhindern. In einem Brief an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, der der Nachrichtenagentur Reuters am Montag vorlag, warnen sie vor steigenden Ticketpreisen und Frachtkosten.

APA/Reuters

illwerke reagiert auf Stromüberschuss mit flexiblem PV-Tarif

8. Juni 2026, Bregenz
Einspeistarif für Photovoltaikanlagen wird ab 2028 monatlich angepasst
 - Tulln, APA/THEMENBILD

Der Vorarlberger Energiekonzern illwerke vkw stellt seine Einspeistarife für Photovoltaik-Anlagen (PV) auf eine monatliche Preisanpassung um. Grund sei der massive PV-Ausbau, der die Marktsituation fundamental verändert habe. Es entstünden zunehmend Stromüberschüsse, am Großhandelsmarkt gebe es stundenweise sehr niedrige oder sogar negative Strompreise, hieß es in einer Mitteilung am Montag. Man stelle daher schrittweise auf variable Tarifmodelle um.

APA