Stromnetztarife sinken um 8,5 Prozent

3. November 2026, Bregenz

Energieminister Hattmannsdorfer verspricht Vorarlberger Haushalten bis zu 63 Euro im Jahr. Der Strompreis setzt sich in Vorarlberg wie in Österreich insgesamt aus drei Hauptkomponenten zusammen: dem Energiepreis, den Netzentgelten und den staatlichen Steuern und Abgaben. Während illwerke vkw den Energiepreis selbst festsetzen, ist es bei den Netzentgelten die E-Control, welche die Tarife festlegt. In den […]

VN Vorarlberger Nachrichten

„Alarmismus ist bei Strompreisen für Haushalte verfehlt“

3. November 2026

Die Energiepreise steigen, die Netze müssen ausgebaut werden: Salzburg-AG-Chef MICHAEL BAMINGER ist seit Juni auch Präsident der Interessenvertretung Oesterreichs Energie. Er erklärt, warum der Winter nicht so teuer wird, wie manche fürchten, und wie er in Salzburg die ersten Windräder bauen will. Es wird kälter, die Heizsaison beginnt, und die Strom- und Gaspreise steigen. Derzeit […]

Profil

„Energiepreise bleiben für uns die zentrale Belastung“

3. November 2026, Linz

Industrie: WKO-Spartenobmann Erich Frommwald sieht Benachteiligung gegenüber Deutschland Die Industrie sieht zwar in etlichen Bereichen Anzeichen für einen leichten Aufschwung, aber auf der Kostenseite gibt es vor allem bei den Energiepreisen keine Anzeichen für eine Entlastung. „Im Gegenteil, die Energiepreise bleiben für uns die zentrale Belastung“, sagt der Obmann der Sparte Industrie in der Wirtschaftskammer […]

Oberösterreichische Nachrichten

77 Prozent der Flüsse in Österreich ungeschützt

3. November 2026, Wien
Wasserkraftwerke können den Wasserstand in Flussbetten verringern
 - Flachauwinkl, APA/THEMENBILD

Drei Viertel der ökologisch wertvollen Flussstrecken in Österreich sind ungeschützt. Das geht aus einem aktuellen Report des Umweltverbands WWF (World Wide Fund for Nature) hervor. Für viele Gewässerstrecken gibt es keinen verbindlichen Schutz vor weiterem Wasserkraftausbau. In Kärnten und Vorarlberg sind die Schutzmaßnahmen besonders unzureichend. Der WWF sieht angesichts zunehmender Hitze und Dürre dringenden Handlungsbedarf beim Schutz und bei der Renaturierung.

APA

RWE-Interesse an Uniper konkreter

3. November 2026, Essen/Düsseldorf/Berlin
Blick auf Uniper-Kohlewerk Datteln 4 im Hintergrund
 - Datteln, APA/AFP/Ina FASSBENDER

RWE-Chef Markus Krebber hat bestätigt, dass der deutsche Energieriese am Rennen um eine Übernahme der verstaatlichten Uniper beteiligt ist. "It sounds right", sagte der Manager am Montag auf der Energie-Konferenz ADIPEC in Abu Dhabi. Der Moderator hatte ihn gefragt, ob es stimme, dass RWE gemeinsam mit dem Finanzinvestor KKR ein nicht-bindendes Angebot für Uniper eingereicht habe. Insider hatten zuvor bereits von der Gründung eines Konsortiums von RWE mit KKR berichtet.

APA/Reuters

Top Artikel der Woche

Hochspannungs-Spezialist Trench für 9 Mrd. Dollar verkauft

28. Oktober 2026, Cambridge (Massachusetts)

Der Berliner Hochspannungs-Spezialist Trench Group wird für 8,4 Mrd. Euro (9 Mrd. Dollar) in die USA verkauft. Der Energietechnik-Konzern GE Vernova übernimmt Trench vom Finanzinvestor Triton, wie beide Seiten am Mittwoch mitteilten. Triton winkt damit ein Milliardengewinn: Vor drei Jahren hatte die Beteiligungsgesellschaft Trench von Siemens Energy erworben - in Medienberichten war der Kaufpreis mit einem mittleren dreistelligen Millionenbetrag beziffert worden.

APA/ag

Netzentgelte für Strom sinken 2027 im Großteil Österreichs

30. Oktober 2026, Wien

Haushaltskunden zahlen ab nächstem Jahr im Durchschnitt für das Stromnetz weniger, geht aus dem Entwurf der E-Control für die neuen Netzentgelte hervor. Wird die Netzgebühr wie bisher nach Arbeitspreis und Leistungspauschale berechnet, liegt die Ersparnis im Schnitt bei 3,6 Prozent. Mit dem Leistungspreis, der bis spätestens Mitte 2028 die Pauschale ersetzt, sinken die Netzkosten für einen Durchschnittshaushalt um 5,7 Prozent, wie die E-Control am Donnerstag vorrechnete.

APA

Es weht ein anderer Wind im Land

29. Oktober 2026

Erneuerbare Energie. Landeshauptmann Thomas Stelzer setzt gezielt auf Windenergie und geht auf Distanz zum Regierungspartner: „Wo es rechtlich passt, wird sicher auch gebaut.“ „Wir wollen alles, was uns an erneuerbarer Energie zur Verfügung steht, nutzen.“ Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) schlägt in der Energiepolitik Pflöcke ein, wird konkret bei der Windkraft deutlich. Hier seien aktuell die […]

Kurier

Europäischer Gaspreis steigt auf 100 Euro

30. Oktober 2026, Amsterdam

Durch längere Vertragslaufzeiten kommen Marktpreise verspätet in Haushalten an. Der europäische Preis für Erdgas hat am Mittwoch den Höhenflug der vergangenen Wochen fortgesetzt. Am Mittwoch stieg der richtungweisende Erdgas-Terminkontrakt TTF zur Lieferung in einem Monat an der Börse in Amsterdam erstmals wieder leicht über 100 Euro je Megawattstunde. Das ist der höchste Preis seit Ende […]

Die Presse

Um knapp zehn Prozent sollen die Netzentgelte in Kärnten steigen
 - Tulln, APA/THEMENBILD

Angekündigtes Netzkosten-Plus sorgt für Wirbel in Kärnten

2. November 2026, Klagenfurt

Kärntens Landeshauptmann Daniel Fellner (SPÖ) hat angesichts einer angekündigten Erhöhung der Netzgebühren in Kärnten um knapp zehn Prozent ab 2027 die Spitzen des Energieversorgers Kelag und dessen Tochter Kärnten Netz GmbH zu einem "Klärungsgespräch" geladen. In einer Aussendung am Montag bezeichnet Fellner die Erhöhung als "völlig unverständlich und schlichtweg nicht nachzuvollziehen". Die Landesregierung fordert die Einführung eines bundesweit einheitlichen Netztarifs.

APA

Raffinerieboom lässt bei OMV Milliarden sprudeln

2. November 2026

Der teilstaatliche Ölkonzern OMV verdient kräftig, vor allem mit dem Raffineriegeschäft: Die Marge für ein Fass hat sich mehr als verdreifacht. Die SPÖ hält eine Margenbegrenzung für „sinnvoll“. Für die OMV läuft das Geschäft rund. Der teilstaatliche Energiekonzern hat im dritten Quartal dank hoher Erdölpreise und außergewöhnlich starker Raffineriemargen kräftig verdient: Das um Sondereffekte bereinigte […]

Der Standard

Deutschland dürfte Gasspeicherziel verfehlen

2. November 2026, Berlin

Trotz der absehbaren Verfehlung der gesetzlichen Füllstandsvorgaben für die Gasspeicher sieht die Bundesnetzagentur derzeit keinen Anlass für zusätzliche Eingriffe. Die Gasversorgung sei stabil und die Versorgungssicherheit gewährleistet. Die Gefahr einer angespannten Gasversorgung schätze die Behörde weiterhin als gering ein. (APA)

Der Standard

Fällt die Sondersteuer für Stromerzeuger?

2. November 2026

VwGH ficht Energiekrisenbeitrag an Für die Regierung und die laufende Budgetsanierung sind es keine guten Nachrichten: Der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) ficht die Sondersteuer für Stromerzeuger beim Verfassungsgerichtshof (VfGH) an. Der Republik könnte damit eine wichtige Einnahmequelle wegbrechen. In den vergangenen Jahren hat die Steuer mehrere Hundert Millionen Euro in die Staatskassen gespült, bis 2029 wird damit […]

Der Standard

Ölpreise fallen stark, Brent bei 109 Dollar

2. November 2026, Wien

Die Ölpreise sind am Montag deutlich zurück gekommen. Ein Barrel (etwa 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung kostete am Terminmarkt zuletzt 108,54 Dollar und damit 4,3 Prozent weniger als am Freitag. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Dezember fiel 4,1 Prozent auf 99,68 Dollar je Fass. Auch der europäische Gaspreis kam stark zurück, nachdem er am Freitag noch ein Mehrjahreshoch über 102 Euro je Megawattstunde erreicht hatte.

APA/dpa-AFX

Iran stellt erneut Öffnung der Hormuz-Straße in Aussicht

2. November 2026, Riad/Washington
Der Vorschlag seitens des Iran kommt nicht zum ersten Mal
 - Tehran, APA/AFP/ATTA KENARE

Im Ringen um ein Ende des Iran-Kriegs hat Teheran die Öffnung der Seestraße von Hormuz binnen zwei Tagen in Aussicht gestellt, falls die USA den iranischen Bedingungen zustimmen. Über Vermittler sei Washington mitgeteilt worden, dass es möglich wäre, "die Sicherheit in der Straße von Hormuz wiederherzustellen und den Verhandlungsprozess innerhalb kurzer Zeit wieder aufzunehmen", sagte Außenministeriumssprecher Esmail Baghaei am Montag.

APA/dpa/Reuters/AFP

Ölpreise fallen nach Bericht über Iran-Diplomatie

2. November 2026, New York/London
Trump will sich laut Bericht im Iran-Krieg vorerst zurückhalten
 - Salina, APA/AFP/Brendan SMIALOWSKI

Die Ölpreise sind zum Wochenauftakt deutlich gesunken. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Referenzsorte Brent zur Lieferung im Jänner 110 US-Dollar (98,46 Euro) und damit rund drei Prozent weniger als am Freitag (116,40 US-Dollar). Grund dafür ist ein Medienbericht über die diplomatischen Bemühungen von US-Präsident Donald Trump im Konflikt mit dem Iran, die Sorgen vor einer baldigen Wiederaufnahme amerikanischer Militärangriffe dämpften.

APA/dpa-AFX

Iran-Krieg beschert Exxon und Chevron Milliardengewinn

30. Oktober 2026, Houston (Texas)
Dank hoher Margen im Raffineriegeschäft
 - Commerce, APA/AFP

Die US-Ölkonzerne ExxonMobil und Chevron haben dank hoher Margen im Raffineriegeschäft am Freitag die Gewinnerwartungen der Analysten übertroffen. Exxon meldete für das dritte Quartal einen bereinigten Gewinn je Aktie von 4,23 Dollar (3,79 Euro), während Chevron einen bereinigten Gewinn je Aktie von 5,28 Dollar erzielte.

APA/Reuters

Auf die Sonne ist Verlass

30. Oktober 2026

Energiezukunft. In unsicheren Zeiten hat sich Photovoltaik als stabile und verlässliche Größe bewiesen. Eines von vielen Argumenten, das für die Erneuerbare spricht. Mittlerweile hat zwar der Herbst Einzug gehalten, aber beim Gedanken an die Hitze- und Dürrerekorde des diesjährigen Sommers treibt es vielen vermutlich immer noch die Schweißperlen auf die Stirn. Und das keineswegs nur […]

Kurier

BP verdient im dritten Quartal deutlich mehr

30. Oktober 2026, London
Analystenerwartungen wurden übertroffen
 - Wien, APA/THEMENBILD

Die hohen Ölpreise und stark gestiegene Raffineriemargen haben dem britischen Ölkonzern BP im dritten Quartal einen Gewinnsprung beschert. In den drei Monaten bis Ende September schnellte der um Sondereffekte bereinigte Nettogewinn von 2,21 auf knapp 8,5 Mrd. US-Dollar (knapp 7,6 Mrd. Euro), wie der britische Ölkonzern am Freitag in London mitteilte. Das war deutlich mehr als von Analysten erwartet.

APA/dpa-AFX