Gasspeicher in Österreich sind zu 36 Prozent gefüllt

10. März 2026, Linz

„Die Energieversorgung in Oberösterreich ist derzeit gesichert“, sagte Wirtschafts- und Energielandesrat Markus Achleitner (VP) nach einer Sitzung des Energielenkungsbeirates am Montag, die aufgrund der aktuellen Entwicklungen einberufen wurde. In dem Gremium kommen Verwaltung, Energieversorger, Netzbetreiber und Wirtschaftsvertreter zusammen. Teilgenommen hatten auch Erich Haider, Generaldirektor der Linz AG, und Leonhard Schitter, Chef der Energie AG. Heuer […]

Oberösterreichische Nachrichten

Warum der Ölpreis jetzt noch stärker ansteigt

10. März 2026

Energie. Fast 120 Dollar pro Fass bedeuten einen neuen Höchststand. Warum es dazu kam, wer darunter besonders leidet, wie darauf reagiert wird und woran die aktuelle Krise erinnert. Durch den Konflikt um den Iran sind Öl- und Gaspreise in der vergangenen Woche bereits stark angestiegen. Am Wochenende hat sich die Lage nochmals verschärft. Der Ölpreis […]

Kurier

Von der Leyen kritisiert die Abkehr von der Atomkraft

10. März 2026, Boulogne-Billancourt/EU-weit/Brüssel
EU-Kommissionspräsidentin kündigt Risiko-Absicherung für private Geldgeber an
 - Brussels, APA/AFP

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat die Abkehr von Atomkraft als einen "strategischen Fehler" bezeichnet. Zugleich kündigte sie am Dienstag auf einem Atomenergie-Gipfel in Frankreich künftige Risiko-Absicherungen der EU in Höhe von 200 Millionen Euro für private Geldgeber an, die in neue Atomtechnologien investieren. "Die Mittel dafür werden aus unserem Emissionshandel kommen", sagte von der Leyen in Boulogne-Billancourt bei Paris.

APA/AFP

Europäischer Gaspreis fällt weiter deutlich

10. März 2026, Amsterdam
Nach Trump-Aussagen zu Kriegsende
 - Berlin, APA/dpa

Der Preis für europäisches Erdgas ist am Dienstag weiter deutlich gefallen. Nachdem die Notierung für den richtungweisenden Erdgas-Terminkontrakt TTF zur Lieferung in einem Monat zu Beginn der Woche noch um 30 Prozent gestiegen war, hat bereits am Montag im Handelsverlauf eine Gegenbewegung eingesetzt, die sich am Vorabend nach Äußerungen des US-Präsidenten Donald Trump beschleunigt hatte.

APA/dpa-AFX

G7-Energieminister beraten Dienstag Lage am Energiemarkt

10. März 2026, Brüssel
Japan unterstützt Freigabe strategischer Reserven
 - Kananaskis, APA/AFP/POOL

Nach den Finanzministern beraten am Dienstag die Energieminister der sieben wichtigsten westlichen Industriestaaten (G7) über die Folgen des Nahost-Krieges. Sie schalten sich am frühen Nachmittag (MEZ) zusammen, um über die Lage auf dem Gas- und Ölmarkt zu reden, sagte ein EU-Vertreter.

APA/Reuters

Top Artikel der Woche

Kelag bietet ab April günstigeren Stromtarif an

4. März 2026, Klagenfurt

Der Kärntner Stromversorger Kelag bietet ab 1. April 2026 einen neuen Stromtarif um 9,90 Cent/kWh netto bzw. um 11,88 Cent/kWh inklusive Umsatzsteuer an. Der Tarif gilt bei zwölfmonatiger Bindung für ein Jahr, im zweiten Jahr kostet die Kilowattstunde dann 12,38 Cent netto (14,86 Cent brutto). Der neue Tarif namens "Kelag Strom Bonus" wird sowohl Neu- als auch Bestandskunden angeboten. Zuletzt lag der günstigste Tarif für Endkunden bei 12,50 Cent netto.

APA

Die Stromwirtschaft drängt auf mehr Windkraft

6. März 2026, Wien

Die Branche sieht keine unmittelbaren Auswirkungen durch den Iran-Krieg – und den Ausbau der heimischen Erzeugung als Schutz vor Krisen. Nach der Regierung hat jetzt auch die E-Wirtschaft Entwarnung gegeben: An den Strompreisen der Haushalte wird der Krieg im Nahen Osten vorerst nichts ändern, schon gar nicht für jene, die eine Preisgarantie haben. Daher sei, […]

Salzburger Nachrichten

Steuert Europa auf eine Energiekrise zu?

6. März 2026

Iran-Krieg. Durch die Straße von Hormus geht nichts mehr, jetzt droht Putin auch noch, Europa den Gashahn abzudrehen. Damit trifft er einen wunden Punkt: Auch vier Jahre nach dem Ukraine-Krieg ist Europa erpressbar. Auf den ersten Blick hat es nicht so ausgesehen, als wäre ausgerechnet Russland ein Gewinner des Iran-Krieges. Das Regime in Teheran ist […]

Kurier

Neuer Masterplan für den Strom der Zukunft

6. März 2026, Wien

Strommarkt. Heimische Energie statt teurer Importe: Eine neue Zielstrategie zeigt, warum Österreichs Stromkapazitäten bis 2040 verdoppelt werden müssen – und wie der richtige Kraftwerksmix die Preise dämpfen soll. Der Weg in eine klimaneutrale Zukunft erfordert nicht nur ein paar neue Windräder und Photovoltaikanlagen, sondern einen historischen Umbau unserer Strominfrastruktur. Wie gewaltig diese Aufgabe ist, zeigt […]

Kurier

Südafrikas schwierige Abkehr von der Kohle

9. März 2026, eMalahleni

Energie. Südafrika ist maßgeblich von Kohle abhängig – doch will man bis 2050 klimaneutral werden. Ein durchaus ambitionierter Fahrplan. „Für uns ist es normal, die Luft zu sehen, die wir einatmen“, sagt Frans Tladi Mabogoane. Der Südafrikaner steht auf einem Hügel mit Blick auf seine Heimatstadt eMalahleni, über der sich gerade eine dicke, graugelbliche Wolke […]

Die Presse

Regierung verhandelt Ausstieg aus heiklem Energiecharta-Vertrag

9. März 2026

Die EU forderte Österreich dazu auf, vom Vertrag zurückzutreten, und verlangt eine Reaktion – Vertragsverletzungsverfahren droht. Unter Umweltschützern gilt er als „Klimakiller-Vertrag“, tatsächlich hat er in der Vergangenheit nicht nur der Erneuerbaren-Branche, sondern auch fossilen Konzernen geholfen, ihre Interessen gegen Staaten durchzusetzen: Die Rede ist vom Energiecharta-Vertrag (ECT). Dieser wurde 1991 ins Leben gerufen, um […]

Gas-Connect-Aktionär SNAM schloss 2025 mit Gewinnplus

6. März 2026, Mailand
Schwerpunkt liegt auf Ausbau der Gasinfrastruktur
 - Baumgarten an der March, APA/THEMENBILD

Der italienische Gasnetzbetreiber SNAM, der mit der deutschen Allianz Capital Partners einen 49-Prozent-Anteil an der Pipelinegesellschaft Gas Connect Austria (GCA) hält, hat 2025 Umsatz und Gewinn deutlich gesteigert und zugleich einen neuen strategischen Investitionsplan vorgestellt. Der Umsatz kletterte um 8,9 Prozent auf mehr als 3,88 Mrd. Euro.

APA

Ölpreise steigen auf höchsten Stand seit April 2024

6. März 2026, Frankfurt/Doha
Fahrt von Tankern durch die Straße von Hormuz derzeit zu riskant
 - At sea, APA/AFP

Der Ölpreisanstieg nimmt wieder an Fahrt auf. Das US-Öl WTI steigt wegen der Furcht vor langfristigen Lieferausfällen durch den Nahost-Krieg um bis zu 4,8 Prozent auf 84,90 Dollar (73,08 Euro) je Fass, den höchsten Stand seit April 2024. Das Nordseeöl Brent markiert mit einem Plus von 2,6 Prozent auf 87,66 Dollar je Fass ebenfalls ein 23-Monats-Hoch.

APA/Reuters

Uniper spricht laut Insider mit Kanada über mehr LNG

6. März 2026, Frankfurt/Ottawa
Uniper will größerer Kunde von kanadischem LNG-Sektor werden
 - Düsseldorf, APA/dpa

Der deutsche Energiekonzern Uniper hat Insidern zufolge seine Gespräche mit Kanada über einen Ausbau der Flüssiggas-Importe (LNG) in den vergangenen Wochen intensiviert. Die Verhandlungen seien Teil der Pläne der deutsche Bundesregierung für eine breitere Wirtschaftspartnerschaft, sagten drei mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Damit solle die Abhängigkeit von Lieferungen aus den USA verringert werden.

APA/Reuters

Shell unterzeichnet mehrere Abkommen mit Venezuela

6. März 2026, London/Caracas
Shell kann mit weiteren Projekten in Venezuela starten
 - London, APA/AFP

Der Ölkonzern Shell hat am Donnerstag (Ortszeit) mehrere Abkommen mit der venezolanischen Regierung über Öl- und Gasprojekte unterzeichnet. Die Vereinbarungen umfassen sowohl Offshore-Gas- als auch Onshore-Öl- und Gasförderung, wie das Unternehmen mitteilte. Zudem seien technische und kommerzielle Vereinbarungen mit dem venezolanischen Ingenieurunternehmen VEPICA sowie mit KBR und dem US-Öldienstleister Baker Hughes geschlossen worden.

APA/Reuters

LNG-Lieferstopp: Katar erklärt „höhere Gewalt“

5. März 2026, Doha
Damit ist das Land von Lieferpflichten entbunden
 - El Segundo, APA/AFP

Das wichtige Förderland Katar zieht Konsequenzen aus dem Iran-Krieg - mit Folgen für die weltweiten Energiemärkte. Das katarische Öl- und Gasunternehmen Qatar Energy rief für seine ausgesetzten Lieferungen von Flüssigerdgas (LNG) und damit verbundenen Produkten den Zustand der "höheren Gewalt" (Force Majeure) aus. Die Erklärung entbindet einen Vertragspartner rechtlich von seinen Lieferpflichten.

APA/dpa