Andritz modernisiert Wasserkraftwerk in Rumänien

17. September 2026, Wien/Graz
Andritz erhält Auftrag im hohen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich
 - Graz, APA/THEMENBILD

Der steirische Anlagenbauer Andritz hat als Teil eines Konsortiums den Zuschlag für die Modernisierung des Wasserkraftwerks Râul Mare Retezat in Rumänien erhalten. Der Auftragswert liege im hohen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich und sei im Auftragseingang für das dritte Quartal 2026 enthalten, teilte der börsenotierte Konzern am Donnerstag mit. Die Modernisierung werde "zur Versorgung Rumäniens mit erneuerbarer Energie beitragen und das nationale Stromnetz stärken".

APA

RWE stockt bei Netzbetreiber Amprion weiter auf

17. September 2026, Essen

Der Energieversorger RWE hat seinen Anteil am Übertragungsnetzbetreiber Amprion wie erwartet ausgebaut. Mit dem Kauf von weiteren Anteilen an der Beteiligungsgesellschaft M 31 wächst der durchgerechnete Anteil an Amprion auf 58 Prozent, wie der Konzern am Mittwochabend nach Börsenschluss mitteilte. Das sind 3 Prozentpunkte mehr als nach der im Juni angekündigten Aufstockung, die bereits abgeschlossen wurde. An M 31 wird RWE nun ebenfalls zur Mehrheitseignerin.

APA/dpa-AFX

Norwegische Herkunftsnachweise machen Strom in Österreich grüner

17. September 2026

2025 wurden 87,34 Prozent des Stroms als Ökostrom gekennzeichnet. Energie. Die Herkunft ihres Stroms ist Österreichern sehr wichtig. Viele Lieferanten werben damit, 100 Prozent Ökostrom anzubieten. Dafür müssen Herkunftsnachweise (HKN) erbracht werden. Sie können aber getrennt zur tatsächlichen Erzeugung gehandelt werden. Laut E-Control hat sich dabei 2025 eine Schere aufgetan. Quer durch Europa Der Anteil […]

Kurier

Reicht das? Gasspeicher heuer deutlich weniger gefüllt als 2025Vor dem Herbst

17. September 2026

„Gut gerüstet“ nennt der Energieminister Österreich. Österreich hat deutlich geringere Gasreserven als noch vor einem Jahr – aktuell sind die Speicher lediglich zu 67,1 Prozent gefüllt, im September 2025 waren es noch 82,5 Prozent. Wirtschafts- und Energieminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) rät trotzdem von Panik ab. Denn Österreich verfüge im europäischen Vergleich über besonders hohe Speicherkapazitäten […]

kronen zeitug

Regierung deckelt Strompreis für den Krisenfall

16. September 2026, Wien
Regierung bei Strompreisdeckel und Industrie-Subventionen einig
 - Wien, APA/ROLAND SCHLAGER

Die Regierung bringt einen Strompreisdeckel für Haushalte und Betriebe für den Fall einer Energiekrise auf den Weg. Die Regierungsparteien ÖVP, SPÖ und NEOS wollen damit einen Preisschock wie 2022 verhindern. Konkret soll der Strompreis bei 10 Cent netto pro Kilowattstunde (kWh) eingefroren werden, wenn er über 16,5 Cent steigt. In der Industrie werden die Subventionen von 60 auf über 500 Unternehmen ausgeweitet, kündigten Regierungsvertreter am Mittwoch an.

APA

Top Artikel der Woche

DE: Regierung gab 50 Mrd. Euro für Energiekrise-Folgen aus

11. September 2026, Berlin

Die deutsche Bundesregierung hat rund 50,4 Mrd. Euro ausgegeben, um Verbraucher in der Energiekrise zu entlasten und die Märkte zu stabilisieren. Das geht aus einer Antwort des deutschen Finanzministeriums auf eine Anfrage des Grünen-Haushaltspolitikers Sebastian Schäfer hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Zuvor hatte die "Süddeutsche Zeitung" berichtet.

APA/dpa

Arbeiten am Pumpspeicherkraftwerk Ebensee fortgeschritten

15. September 2026, Ebensee/Linz/Graz

Die Kraftwerkskaverne des in Bau befindlichen Pumpspeicherkraftwerks Ebensee (Bezirk Gmunden) ist mittlerweile fertig, in einem nächsten Schritt werden darin Großkomponenten montiert. Auch die Arbeiten am Ein- und Auslaufbauwerk am Traunsee sowie am Oberwasserspeicher sind weit fortgeschritten, informierte die Energie AG am Dienstag. Das Kraftwerk soll Ende 2028 in Betrieb gehen. Es ist mit einer halben Mrd. Euro das bisher größte Einzelvorhaben in der Unternehmensgeschichte.

APA

Pellets, Öl, Gas: Die Heizsaison wird teuer

11. September 2026

Tanken oder warten? Preise für Pellets und Öl liegen aktuell deutlich höher. Wie man trotz gestiegener Preise sparen kann. Die kommende Heizperiode wird für viele heimische Haushalte teuer. Jene mit Öl- oder Gasheizung haben sich wohl bereits darauf eingestellt. Denn der Krieg im Iran heizt die Öl- und Gaspreise kräftig an. Am Mittwoch ist der […]

Kleine zeirung

Alexander Kirchner wird dritter Wien-Energie-Geschäftsführer

16. September 2026, Wien

Die Geschäftsführung der Wien Energie ist mit 1. Jänner 2027 komplett. Dann übernimmt Alexander Kirchner den Vorsitz des Führungsgremiums. Über die Aufteilung der Geschäftsfelder in der Geschäftsführung mit Alma Kahler und Sascha Zabransky werde in den nächsten Wochen informiert, teilten die Wiener Stadtwerke am Mittwoch mit. Kirchner ist aktuell Technikvorstand bei der Energie AG Oberösterreich.

APA

Deutsche Spritpreise vierten Tag in Folge auf Rekordhoch

16. September 2026, Berlin

Tanken in Deutschland ist so teuer wie nie zuvor. Der Preis für einen Liter Benzin der Sorte E10 stieg am Dienstag im bundesweiten Tagesdurchschnitt von 2,286 auf 2,30 Euro und erreichte damit den vierten Tag in Folge einen Rekordwert, wie der ADAC am Mittwoch mitteilte. Diesel kostete 2,422 Euro und war damit nur noch knapp drei Cent von seinem Höchststand vom April entfernt.

APA/ag

OMV erschließt weiteres Ölfeld in Libyen

16. September 2026, Wien
Bald wird gepumpt
 - Gänserndorf, APA/THEMENBILD

Der Öl-, Gas- und Chemiekonzern OMV hat im libyschen Sirte-Becken ein Ölfeld entdeckt und dieses für rentabel erklärt. Das förderbare Volumen wird auf insgesamt 45 Mio. Barrel Öl geschätzt, nach vollständiger Erschließung des Reservoirs sollen täglich bis zu 6.000 Barrel Öl gewonnen werden, teilte das teilstaatliche Unternehmen am Mittwoch in einer Aussendung mit. Aufgrund der Nähe zu bestehender Infrastruktur könne man rasch mit der Förderung beginnen.

APA

D: Ministerin will höhere Anreize zur Gasspeicherfüllung

16. September 2026, Berlin

Angesichts historisch niedriger Gasspeicherstände in Deutschland will Wirtschaftsministerin Katherina Reiche den finanziellen Anreiz für Händler erhöhen, zusätzlich Gas für den Winter verfügbar zu halten. Die CDU-Politikerin plant aber keinen neuen staatlichen Gaseinkauf wie 2022, sondern will ein vorhandenes Instrument - sogenannte Long Term Options (LTO) - in größerem Umfang einsetzen, wie die Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch von einem Regierungsinsider erfuhr.

APA/Reuters

Deutsche Staatsunternehmen könnten bei Gasspeichern helfen

15. September 2026, Berlin
Aktuell kaum Einspeicherung wegen hoher Gaspreise
 - Friedeburg, APA/dpa

Die deutsche Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) ist in Gesprächen mit den beiden Staatsunternehmen Sefe und Uniper, um die Gasspeicher besser zu füllen. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen erfuhr, sollen entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden. Die Kosten würden dann vom Markt getragen und nicht wie bei einem staatlichen Eingriff von den Steuerzahlern oder den Gaskunden über eine Umlage. 

APA/dpa

Drohnenangriffe legen Hälfte Russlands Top-Raffinerien lahm

15. September 2026, Moskau/Paris
Sechs wichtigsten russischen Diesel-Raffinerien betroffen
 - Schwechat, APA

Ukrainische Drohnenangriffe haben die Hälfte der sechs wichtigsten russischen Diesel-Raffinerien im September dazu gezwungen, ihre Produktion deutlich zu drosseln oder ganz einzustellen. Dies ging am Dienstag aus Berechnungen der Nachrichtenagentur Reuters hervor, die auf Angaben von Marktteilnehmern basieren. US-Präsident Donald Trump hatte Sonntag an den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj appelliert, die Angriffe auf die russische Diesel-Infrastruktur zu beenden.

APA/Reuters

EU-Parlament stimmt für Änderungen am Emissionshandel

15. September 2026, Straßburg
Es sollen mehr CO2-Zertifikate in Reserve gehalten werden
 - Straßburg, APA

Das Europaparlament hat sich für Änderungen am Emissionshandel (ETS) in der EU ausgesprochen. Die Abgeordneten stimmten in Straßburg dafür, mehr CO2-Zertifikate in Reserve zu halten. Mit den Änderungen reagiert die EU auf Forderungen aus der Industrie, sie gehen nun in die Beratungen mit den 27 EU-Ländern. Auch die Verhandlungen über eine umfassende Reform des ETS laufen noch.

APA/AFP

Dt. Großhandelspreise steigen stark wie seit 2023 nicht mehr

15. September 2026, Wiesbaden
Bei Mineralölerzeugnissen zogen die Preise um 36,1 Prozent an
 - Karlsruhe, APA/dpa

Die deutschen Großhändler haben ihre Preise im August so kräftig erhöht wie seit Februar 2023 nicht mehr. Diese legten um durchschnittlich 6,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zu, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Im Juli war das Plus noch bei 5,3 Prozent gelegen, im Juni bei 4,9 Prozent.

APA/Reuters