Zwei Stromausfälle innerhalb von 20 Stunden in der Stadt Salzburg

1. Juli 2026, Salzburg

Nach einem Brand in einem Trafogebäude in Salzburg-Lehen am Sonntagabend kam es am Montagnachmittag erneut zu einem kurzfristigen Stromausfall in der Stadt Salzburg. Von den Gebrechen waren rund 2700 bzw. am Montag rund 3500 Haushalte betroffen. Ein Zusammenhang zwischen den Vorfällen bestand nach Auskunft der Salzburg AG nicht. Nach einem Brand in einem Trafogebäude in […]

Salzburger Nachrichten

Extreme Strompreise wegen der Hitze zeigen die Schwächen des Systems auf

1. Juli 2026

Am Abend sehr teuer, zu Mittag billig – Kunden mit flexiblen Tarifen sind betroffen Es ist eine außergewöhnliche Situation auf dem europäischen Strommarkt. Die Börsenpreise schwanken seit einigen Tagen massiv. Am Abend kostet Strom in Österreich teilweise zwischen 300 und 700 Euro pro Megawattstunde (MWh) – das sind umgerechnet 30 bis 70 Cent pro Kilowattstunde […]

Oberösterreichische Nachrichten

Erneuerbare Energien bei 47 Prozent

1. Juli 2026

Gasverbrauch steigt leicht, Kohle erreicht in der Europäischen Union einen Tiefststand. Erneuerbare Energieträger waren auch 2025 maßgeblich für die Stromproduktion in der EU. Rund 47 Prozent der Elektrizität stammten im Vorjahr aus erneuerbaren Quellen, zeigen vorläufige Daten des EU-Statistikamts Eurostat. Der Anteil fossiler Energieträger am EU-Strommix lag bei rund 30 Prozent, Atomenergie trug rund 23 […]

Neue Vorarlberger Tageszeitung

OMV schränkte Dieselproduktion zugunsten von Kerosin ein

1. Juli 2026, Wien
Die OMV betreibt Raffinerien nahe des Wiener und Münchner Flughafens
 - Schwechat, APA/THEMENBILD

Die OMV hat in ihren Raffinerien in Schwechat und Burghausen die Produktion von Diesel zugunsten von Kerosin gedrosselt. Die Preise für Flugbenzin waren nach dem US-israelischen Angriff auf den Iran extrem gestiegen. Bei Diesel war in Österreich zudem in die Raffineriemargen eingegriffen worden, was es für den teilstaatlichen Öl- und Gaskonzern lukrativer machte, den Kerosin-Anteil hochzuschrauben. "Das geht aber nicht beliebig", sagte OMV-Chef Alfred Stern am Mittwoch.

APA

E-Control-Chef Strebl will keinen „Wildwuchs“ bei Batterien

1. Juli 2026, Wien
Strebl will "systemdienliche" Batteriespeicher
 - Hamburg, APA/dpa

Der seit März amtierende E-Control-Vorstand Michael Strebl hat den rasanten Ausbau erneuerbarer Stromerzeugung in den vergangenen Jahren kritisiert und will bei Batteriespeichern ein anderes Vorgehen. "Bei den Speichern haben wir noch die Chance, einen Wildwuchs wie bei der PV zu verhindern", sagte er im Interview für die Mittwochausgabe der Tageszeitung "Die Presse". Wichtig sei nun, die Stromnetze für die Energiewende umzubauen. Kritik übte er auch an Ökostromförderungen.

APA

Top Artikel der Woche

Österreichs Batterie-Boom wird gerade abgesagt

25. Juni 2026, Wien

Strom. Ein gigantischer Ausbau an Batteriespeichern soll die Energiekosten in Österreich senken, wünscht die Politik. Investoren wittern ein Riesengeschäft und drängen auf den Markt. Ihr Traum könnte platzen, bevor er begonnen hat. Dieser Sommer bringt nicht nur Hitzerekorde ins Wanken, er liefert Österreich auch Rekordmengen an Solarstrom. Hunderttausende Photovoltaikanlagen laufen zu Mittag auf Hochtouren – […]

Die Presse

Wegen Hitze – Umweltanwalt kritisiert wieder Windprojekt Sandl

25. Juni 2026

Die Hitzewelle treibt die Strompreise besonders am Abend in die Höhe. An der Strombörse EXAA lagen die Preise für Mittwoch bei rund 60 Cent pro Kilowattstunde. Dies sei ein Symptom für fehlende Flexibilität im Stromnetz, erklärte das Hamburger Energieunternehmen 1Komma5Grad. Haushalte mit dynamischem Stromtarif und ohne intelligente Steuerung sollten auf den Verbrauch achten.Die FP Oberösterreich […]

Oberösterreichische Nachrichten

E-Control legt Strom-Verordnung mit Winter-Netzrabatt vor

30. Juni 2026, Wien

Der Umbau des österreichischen Strommarktsystems läuft nach dem Beschluss des Elektrizitätswirtschaftsgesetzes (ElWG) auf Hochtouren. Die Regulierungsbehörde E-Control legte auf Basis des Gesetzes nun die Grundsatzverordnung für die Stromnetzgebühren vor, die ab 1. Jänner 2027 gelten sollen. Die Behörde definiert darin unter anderem, wann Batteriespeicher keine Netzgebühren zahlen müssen. Neu ist auch ein Netzgebührenrabatt für die nachfrageschwachen Nachtstunden im Winter.

APA

Kann Europa noch legal Gas kaufen?

26. Juni 2026, Wien

Verordnung. Gas aus dem Nahen Osten fließt wieder, aber neue EU-Regeln machen es Importeuren de facto unmöglich, noch legal Gas aus Drittstaaten zu kaufen, klagen Unternehmen. Dagegen regt sich Widerstand – auch aus Österreich. Kaum kommt wieder Öl und Gas durch die Straße von Hormuz nach Europa, legt Brüssel den Importeuren neue Steine in den […]

Die Presse

„Müssen den Weg wieder zurückgehen“

30. Juni 2026, Wien

Interview. Energieforscher Sebastian Zwickl-Bernhard blickt mit seinen Modellrechnungen in die Zukunft der europäischen Energiesysteme. Ein Gespräch über Abhängigkeiten, Recycling vor Ort und die Gefahr des Verzettelns. Die Presse: Sie haben kürzlich eine Publikation veröffentlicht und empfohlen, Europa müsse künftig mehr darauf achten, woher Technologie kommt, wenn die Energiewende gelingen soll. Ist das nicht ein alter […]

Die Presse

Neuer alpiner Stromspeicher lädt auf

30. Juni 2026

Energie. 33 Millionen Kubikmeter Wasser in einem neuen Stausee, Milliardenkosten und jahrelange Bauarbeit im Hochgebirge. Der KURIER war zu Besuch bei Europas größtem Wasserkraftprojekt in Tirol. Vor wenigen Tagen, am 15. Juni, wurde damit begonnen, Wasser im Speicher Kühtai aufzustauen. Auf 2.140 Meter Seehöhe wird sich ein rund 60 Hektar großer, neuer See mit bis […]

Kurier

Spritpreisbremse: MÖSt-Senkung ab Juli um 0,8 Cent pro Liter

30. Juni 2026, Wien
Insbesondere Diesel ist zuletzt deutlich günstiger geworden
 - Burladingen, APA/dpa

Die im April eingeführte Spritpreisbremse wird auch im Juli weitergeführt, allerdings deutlich abgespeckt. Nach zuletzt 1,7 Cent pro Liter beträgt die Senkung der Mineralölsteuer (MÖSt) ab dem morgigen Mittwoch nur mehr 0,8 Cent je Liter. Grund für den geringeren Steuerbonus sind die stark gesunkenen Spritpreise, nach denen die MÖSt-Senkung berechnet wird. Im April lag der Bonus noch bei 5 Cent/Liter, im Mai bei 2 Cent.

APA

Nach Tankrabatt-Ende warnt Kartellbehörde Branche

30. Juni 2026, Bonn
Besonders hoher Preissprung am Mittwoch zu Mittag erwartet
 - Stuttgart, APA/dpa

Zum Ende des Tankrabatts warnt Deutschlands oberster Wettbewerbshüter die Tankstellenbranche vor unverhältnismäßig hohen Preisaufschlägen. "Unternehmen dürfen die Situation nicht dazu nutzen, Preiserhöhungen vorzunehmen, die sich sachlich nicht rechtfertigen lassen", sagte der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt, bei der Jahres-Pressekonferenz seiner Behörde in Bonn. "Entsprechenden Hinweisen werden wir konsequent nachgehen."

APA/dpa-AFX

PV-Anlagen bei Hitze nur geringfügig weniger effizient

30. Juni 2026, Wien
Bei der Montage sollte auf gute Hinterlüftung geachtet werden
 - Purbach, APA/THEMENBILD

Der Himmel über Ostösterreich zeigte sich zuletzt strahlend blau, tageweise war kaum eine Wolke in Sicht. Beste Bedingungen für Photovoltaik-Anlagen, möchte man meinen. Doch auch PV-Module leiden unter der Hitze: Am besten arbeiten sie bei einer Zelltemperatur von 25 Grad. Bei Außentemperaturen von 40 Grad heizt sich die Zelle hingegen auf rund 65 Grad auf und büßt dann auch Leistung ein. Der Verlust wird aber durch die vielen Sonnenstunden deutlich ausgeglichen.

APA

Kraftwerk bekommt neues Energiekonzept

30. Juni 2026

Das Stromnetz soll mit Batteriespeicher in Arnoldstein stabilisiert werden. In geopolitisch unsicheren Zeiten wird Energiepolitik rasch zur Sicherheitsfrage. Wenn Krisen Märkte verunsichern, zählt nicht nur, woher Strom kommt, sondern auch, wie stabil er im Netz bleibt. In Arnoldstein setzt die Kelag gemeinsam mit den Unternehmen „Neoom“ und „Andritz Hydro“ dort an. Im Laufkraftwerk Schütt wurde […]

Kleine Zeitung

Weltweiter Ausbau von Rechenzentren
 - Lübbenau, APA/dpa

Rechenzentren entwickeln sich laut Studie zu Stromtreibern

30. Juni 2026, Berlin

Der weltweite Ausbau von Rechenzentren beschleunigt sich einer Studie zufolge durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) deutlich. Bis 2030 könne der Anteil von KI-Anwendungen am Stromverbrauch von Rechenzentren auf rund 40 Prozent steigen, heißt es in der am Dienstag veröffentlichten Analyse des weltgrößten Kreditversicherers Allianz Trade. Aktuell seien es bereits 15 bis 20 Prozent.

APA/Reuters

Studienleiter Reisner (l

Fortschritte bei Umwandlung von Plastikmüll in Wasserstoff

30. Juni 2026, Wien/Cambridge

Der österreichische Chemiker Erwin Reisner arbeitet an der Uni Cambridge schon längere Zeit an einem solarbetriebenen Reaktor, der mithilfe von Sonnenlicht Kunststoffe zerlegen und sauberen Wasserstoff produzieren kann. Nach ersten Erfolgen im Labor hat er mit seinem Team nun Paneele in größerem Maßstab entwickelt, die auch im Freien funktionieren, berichten die Forscher im Fachblatt "Nature Chemical Engineering".

APA

Studie: Neue AKW rechnen sich nur mit Staatsunterstützung

29. Juni 2026, Bern

Während die Schweiz über eine Aufhebung des Neubauverbots für Atomkraftwerke debattiert, zeigt eine Studie, dass sich neue AKW nur mit staatlicher Unterstützung rechnen. Die Studie wurde von der ETH Zürich und dem Paul Scherrer Institut (PSI) in Villigen erstellt. "Wir werden aber kein Plädoyer für oder gegen Kernenergie geben", betonte Christian Schaffner, Geschäftsführer des Energy Science Center der ETH Zürich, am Montag vor den Medien.

APA/sda

Erneuerbaren-Anteil am EU-Strommix 2025 bei 47 Prozent

29. Juni 2026, Wien
Mehr PV-Strom konnte Rückgänge in der Wasserkraft 2025 ausgleichen
 - Kitzingen, APA/dpa

Erneuerbare Energieträger waren auch 2025 maßgeblich für die Stromproduktion in der EU. Rund 47 Prozent der Elektrizität stammten im Vorjahr aus erneuerbaren Quellen, zeigen vorläufige Daten des EU-Statistikamts Eurostat. Der Anteil fossiler Energieträger am EU-Strommix lag bei rund 30 Prozent, Atomenergie trug rund 23 Prozent bei. Das Energieangebot aus Atomkraft, Erneuerbaren und Erdgas nahm zu, Rückgänge gab es bei Erdölprodukten, Stein- und Braunkohle.

APA