Verbund senkt ab März Strompreis für Haushalte

13. Jänner 2026, Wien

Die Marktsituation erlaube es, den Tarif um ein Drittel zu senken – von 15,6 Cent netto auf unter 10 Cent je kWh. Was den Industriestrompreis betrifft, sei die Regierung am Zug, sagt Verbund-Chef Strugl. Und sie bewegen sich doch, die Strompreise – zumindest was den Energieteil betrifft. Österreichs größter Stromkonzern Verbund hat am Montag eine […]

Der Standard

Börsen-Gaspreis auf Zweimonatshoch geklettert

13. Jänner 2026, Amsterdam

Der Preis für europäisches Erdgas ist am Dienstag unter anderem wegen der angespannten Lage im Iran deutlich gestiegen. An der Börse in Amsterdam legte der richtungweisende Terminkontrakt TTF für europäisches Erdgas zur Auslieferung in einem Monat den dritten Tag in Folge zu und erreichte mit 32,40 Euro je Megawattstunde (MWh) den höchsten Preis seit Anfang November.

APA/dpa-AFX

Industriestrom – Wallner: „Wir müssen mitziehen“

13. Jänner 2026, Bregenz

Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) pocht auf die Einführung eines Industriestrompreises auch in Österreich, sollte Deutschland einen solchen reduzierten Tarif für Unternehmen einführen. "Wir haben mitzuziehen", sagte Wallner am Dienstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Christof Germann, dem Vorstandsvorsitzenden des landeseigenen Energieversorgers illwerke vkw. Der Energiekonzern wird 2026 rund 400 Mio. Euro investieren.

APA

Vattenfall gibt grünes Licht für Nordsee-Windpark

13. Jänner 2026, Düsseldorf/Stockholm
Vattenfall plant Windpark in der Nordsee
 - IJmuiden, APA/ANP

Nach der Genehmigung durch das deutsche Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat der schwedische Energiekonzern Vattenfall endgültig grünes Licht für den Bau des riesigen Nordsee-Windparks Nordlicht gegeben. Mit der finalen Genehmigung für den zweiten Teil des Projekts, Nordlicht 2, sei nun die vollständige Investitionsentscheidung für das gesamte Cluster gefallen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

APA/Reuters

E-Wirtschaft kritisiert Regierung bei EAG-Förderverordnung

13. Jänner 2026, Wien
E-Wirtschaft bemängelt kurze Begutachtungsfrist über die Feiertage
 - Hamburg, APA/dpa

Die Energiewirtschaft hat das Vorgehen der Bundesregierung bei der Begutachtung für die Förderverordnungen für das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) bemängelt. Konkret sei die Begutachtungsfrist zu kurz und terminlich ungünstig über die Feiertage gelaufen, außerdem entspreche die Verordnung bereits jetzt nicht mehr der geltenden Gesetzeslage. Die Interessensvertretung Oesterreichs Energie sieht dadurch die Planungssicherheit für den Erneuerbaren-Ausbau in Gefahr.

APA

Top Artikel der Woche

„Günstiger-Strom-Gesetz“: Neue Schieflage zulasten der Kunden?

8. Jänner 2026, Wien

Strommarktreform. Das neue Elektrizitätswirtschaftsgesetz soll die Rechte der Endkunden stärken, bei der Preisgestaltung profitieren aber eher die Stromlieferanten. Sie haben jetzt ein gesetzliches Preisanpassungsrecht – und das ist nicht alles. Das „Günstiger-Strom-Gesetz“ ist in Kraft, ein Großteil der neuen Regeln ist bereits anwendbar. Ob die Reform halten wird, was der Name verspricht, ist bekanntlich umstritten […]

Die Presse

Michael Strebl wird E-Control-Vorstand

12. Jänner 2026, Wien

Wien-Energie-Chef Michael Strebl soll neuer Vorstand der Energie-Regulierungsbehörde E-Control werden – entsprechende Berichte von Kurier, Profil und Presse wurden der APA am Freitag aus Branchenkreisen bestätigt. Strebl folgt Wolfgang Urbantschitsch nach, dessen Mandat nach zwei Funktionsperioden im März 2026 endet und nicht mehr verlängert werden kann. Das Vorstandsmandat von Alfons Haber wird um fünf Jahre […]

Der Standard

Windkraft- und PV-Daten online im NÖ-Atlas verfügbar

8. Jänner 2026, St.Pölten

Daten zu bestehenden und genehmigten Windkraftanlagen sowie zu den Windkraft- und Photovoltaik-Eignungszonen sind ab sofort online im Niederösterreich-Atlas (NÖ Atlas) verfügbar. "Planer, Gemeinden und die Bevölkerung können sich damit künftig rasch und verlässlich ein Bild machen", teilte Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) in einer Aussendung mit.

APA

Deutscher E-Auto-Markt: Skoda verdoppelt – Tesla halbiert

9. Jänner 2026, Berlin

Der deutsche Elektroauto-Markt war 2025 fest in der Hand der heimischen Konzerne. Bei den Neuzulassungen reiner Stromer gehen die Plätze eins bis sechs an Volkswagen und seine Töchter sowie BMW und Mercedes, wie aus Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) hervorgeht. Tesla - vor einem Jahr noch Nummer drei - hat dagegen fast die Hälfte seines Absatzes verloren und stürzt auf Rang neun ab.

APA/dpa-AFX

Einfache Mittel können bei einem Blackout helfen
 - Wien, APA/Jäger

Angst vor Blackouts in Österreich gesunken

13. Jänner 2026, Wien/Österreich

Die Gefahr eines Blackouts wird von der österreichischen Bevölkerung niedriger eingeschätzt als in den Vorjahren. Während im letzten Jahr die Wahrscheinlichkeit für einen großflächigen Stromausfall innerhalb der nächsten zwei Jahre auf durchschnittlich 33 Prozent eingeschätzt wurde, liegt das erwartete Risiko heuer bei 29 Prozent. Das besagt eine Umfrage der Beratungs- und Prüfungsorganisation EY Österreich. Auch die Blackout-Vorsorge ist demnach unwichtiger geworden.

APA

Munich Re sieht ungewöhnlich glimpfliche Hurrikansaison
 - München, APA/dpa

Klimawandel treibt Schäden durch Naturkatastrophen nach oben

13. Jänner 2026, München

Die steigenden Temperaturen auf der Erde vergrößern nach Einschätzung des Rückversicherers Munich Re den Schaden durch Naturkatastrophen. Im vergangenen Jahr verursachten Naturereignisse nach Berechnungen des DAX-Konzerns weltweite Gesamtschäden von 224 Mrd. US-Dollar (191,6 Mrd. Euro). Das war zwar weniger als im inflationsbereinigten Schnitt der vergangenen zehn Jahre (266 Mrd. Dollar), doch war dies nach Bewertung der Fachleute des Unternehmens nur ein glücklicher Zufall.

APA/dpa-AFX

Deutsche Regierung will 25,1 Prozent an Tennet Deutschland
 - Wewelsfleth, APA/dpa

Deutscher Bund will für 8 Mrd. Euro bei Tennet einsteigen

12. Jänner 2026, Düsseldorf

Die deutsche Bundesregierung steigt einem Medienbericht zufolge beim Stromnetzbetreiber Tennet Deutschland ein. Der Bund habe die Verhandlungen über eine Beteiligung abgeschlossen und wolle sich mit insgesamt rund 7,6 Mrd. Euro an dem Unternehmen beteiligen, berichtete das Nachrichtenportal "Politico" am Montag unter Berufung auf eine Vorlage des Bundesfinanzministeriums an den Haushaltsausschuss des Bundestags.

APA/Reuters

Licht aus in Wien?

12. Jänner 2026, Wien

Das Wiener Stromnetz gilt als eines der sichersten Europas, dennoch warnen Fachleute vor einem falschen Gefühl der Sicherheit. Internationale Blackouts zeigen, wie schnell Systeme kippen können. Erst wenn der Strom einmal ausfällt, wird deutlich, wie automatisiert man im Alltag immer wieder dieselben Lichtschalter betätigt. Auch wenn alles finster ist, drückt die Hand instinktiv immer wieder […]

Der Standard

Energieversorgung im Umbruch

12. Jänner 2026, St. Pölten

Herausforderung. Eine Vielzahl an Photovoltaik-Anlagen und Batteriespeichern fordert das Netz in Niederösterreich – St. Pölten will mit der ersten stadteigenen Photovoltaik-Anlage und Riesenspeicher die Energiewende vorantreiben. „Der Wandel der Energiewirtschaft ist voll im Gange“, sagt Werner Hengst, Geschäftsführer von Netz Niederösterreich, mit Blick auf das vergangene Jahr. „Kunden stellen dabei einen aktiven Teil dar, ebenso […]

Kurier

Trump droht Exxon mit Blockade von Venezuela-Investitionen

12. Jänner 2026, Irving (Texas)
ExxonMobil-Chef Woods äußerte sich skeptisch zu Venezuela
 - Washington, APA/AFP

US-Präsident Donald Trump hat dem Ölkonzern ExxonMobil mit einer Blockade von Investitionen in Venezuela gedroht. Zuvor hatte sich der Chef des Konzerns, Darren Woods, bei einem Treffen im Weißen Haus skeptisch über die Geschäftsmöglichkeiten in dem südamerikanischen Land geäußert. "Ich mochte die Antwort von Exxon nicht", sagte Trump am Sonntag gegenüber Reportern an Bord der Air Force One. "Ich neige wohl dazu, Exxon draußen zu halten. Sie sind mir zu clever."

APA/Reuters

Wie verwundbar ist das Vorarlberger Stromnetz?

9. Jänner 2026, Schwarzach

Teile des Stromnetzes in Berlin lahmgelegt: Gibt es ein derartiges Szenario auch in Vorarlberg? Berlin startete teilweise im Dunkeln ins neue Jahr. Unbekannte hatten wohl am vierten Jänner mehrere Strommasten im Südwesten der Hauptstadt sabotiert. Der Strom fiel für mehrere Tage aus, ein Krankenhaus musste zeitweise auf Notstromversorgung umstellen und viele Berliner saßen im Kalten […]

Vorarlberger Nachrichten

Überlastete Stromnetze als Risiko für Wachstum und Wohlstand

9. Jänner 2026, Wien

Der weltweite Stromhunger wächst, doch die Netze stoßen an ihre Grenzen. Sie können mit den gesellschaftlichen Ambitionen und Entwicklungen nicht Schritt halten. Das ruft selbst in wohlhabenden Ländern Bedenken hervor – denn es geht um die wirtschaftliche Zukunft. Forschungsergebnisse zeigen seit Jahrzehnten, dass eine zuverlässige Stromversorgung entscheidend für wirtschaftliches Wachstum ist. Reiche Länder sahen sich […]

Die Presse

Grüne fordern Industriestrompreis

9. Jänner 2026, Wien

Deutschland soll als Vorbild dienen. Die Grünen fordern einen Industriestrompreis nach deutschem Vorbild, um die heimische Industrie zu entlasten. Um die Maßnahme zu finanzieren, soll die Regierung Subventionen für fossile Energien drosseln, erklärte Grünen-Chefin Leonore Gewessler in einer Pressekonferenz. Hohe Strompreise würden die energieintensive Industrie belasten, Produkte teurer machen und Unternehmen gefährden. Die Industrie werde […]

Kurier

Venezuela – Trump empfängt Chefs von US-Ölfirmen

9. Jänner 2026, Washington
Venezuela verfügt über die größten bekannten Erdölvorkommen weltweit
 - Maracaibo, APA/AFP

Nach dem US-Angriff auf Venezuela und der Gefangennahme von Staatschef Nicolás Maduro empfängt US-Präsident Donald Trump am Freitag die Chefs von US-Ölfirmen. Bei dem Treffen in Washington gehe es darum, die "gewaltigen Möglichkeiten" zu besprechen, die sich nun für diese Unternehmen in Venezuela böten, hatte Trumps Sprecherin Karoline Leavitt am Mittwoch gesagt. Venezuela verfügt über die größten bekannten Erdölvorkommen weltweit.

APA/AFP