Von der Leyen kritisiert die Abkehr von der Atomkraft

10. März 2026, Boulogne-Billancourt/EU-weit/Brüssel
EU-Kommissionspräsidentin kündigt Risiko-Absicherung für private Geldgeber an
 - Brussels, APA/AFP

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat die Abkehr von Atomkraft als einen "strategischen Fehler" bezeichnet. Zugleich kündigte sie am Dienstag auf einem Atomenergie-Gipfel in Frankreich künftige Risiko-Absicherungen der EU in Höhe von 200 Millionen Euro für private Geldgeber an, die in neue Atomtechnologien investieren. "Die Mittel dafür werden aus unserem Emissionshandel kommen", sagte von der Leyen in Boulogne-Billancourt bei Paris.

APA/AFP

Europäischer Gaspreis fällt weiter deutlich

10. März 2026, Amsterdam
Nach Trump-Aussagen zu Kriegsende
 - Berlin, APA/dpa

Der Preis für europäisches Erdgas ist am Dienstag weiter deutlich gefallen. Nachdem die Notierung für den richtungweisenden Erdgas-Terminkontrakt TTF zur Lieferung in einem Monat zu Beginn der Woche noch um 30 Prozent gestiegen war, hat bereits am Montag im Handelsverlauf eine Gegenbewegung eingesetzt, die sich am Vorabend nach Äußerungen des US-Präsidenten Donald Trump beschleunigt hatte.

APA/dpa-AFX

G7-Energieminister beraten Dienstag Lage am Energiemarkt

10. März 2026, Brüssel
Japan unterstützt Freigabe strategischer Reserven
 - Kananaskis, APA/AFP/POOL

Nach den Finanzministern beraten am Dienstag die Energieminister der sieben wichtigsten westlichen Industriestaaten (G7) über die Folgen des Nahost-Krieges. Sie schalten sich am frühen Nachmittag (MEZ) zusammen, um über die Lage auf dem Gas- und Ölmarkt zu reden, sagte ein EU-Vertreter.

APA/Reuters

Experte: Kein guter Ausblick auf Öl- und Gaspreisentwicklung

10. März 2026, Wien
Niedrige Gaslagerstände im kommenden Winter möglich
 - Wien, APA/THEMENBILD

Angriffe auf die Ra's-Tanura-Raffinerie in Saudi-Arabien, ein Öllager bei Teheran und die wichtige Bahrain-Raffinerie: Diese neue Phase des Kriegs zwischen den USA, Israel und dem Iran mit Bombardierungen von Energie-Infrastruktur hat nicht nur weitere negative Auswirkungen auf die Öl- und Gasversorgung sowie die Treibstoffpreisentwicklung in Europa, sondern auch auf die Inflation in Österreich, sagte Johannes Benigni von der Energieberatungsfirma JBC Vienna im APA-Gespräch.

APA

Salzburg AG senkt Strompreis bis Mitte 2028

9. März 2026, Salzburg

Der regionale Energieversorger Salzburg AG führt im Sommer einen neuen Tarif ein: 9,9 Cent/kWh netto, garantiert bis Mitte 2028, sind die Eckpunkte. Das Vorhaben wurde bereits angekündigt. Nun ist es fix. Die Salzburg AG senkt den Strompreis auf 9,90 Cent netto, was einen Bruttopreis von 11,88 Cent pro Kilowattstunde ergibt. „Die Zeiten sind noch immer […]

Salzburger Nachrichten

Top Artikel der Woche

Kelag bietet ab April günstigeren Stromtarif an

4. März 2026, Klagenfurt

Der Kärntner Stromversorger Kelag bietet ab 1. April 2026 einen neuen Stromtarif um 9,90 Cent/kWh netto bzw. um 11,88 Cent/kWh inklusive Umsatzsteuer an. Der Tarif gilt bei zwölfmonatiger Bindung für ein Jahr, im zweiten Jahr kostet die Kilowattstunde dann 12,38 Cent netto (14,86 Cent brutto). Der neue Tarif namens "Kelag Strom Bonus" wird sowohl Neu- als auch Bestandskunden angeboten. Zuletzt lag der günstigste Tarif für Endkunden bei 12,50 Cent netto.

APA

Wie abhängig ist die Welt von Öl und Gas aus Nahost?

3. März 2026, Wien

Faktencheck. Der Preis für Öl und vor allem für Gas sprang gestern infolge des Krieges im Iran hoch. Experten schließen auch einen weiteren Anstieg nicht aus. Doch wie abhängig ist die Welt von den Rohstoffen aus dieser Gegend wirklich? Dass in Österreich 1974 die Energieferien eingeführt wurden, verdankt sich nicht etwa einer damaligen Sorge um […]

Die Presse

Die Stromwirtschaft drängt auf mehr Windkraft

6. März 2026, Wien

Die Branche sieht keine unmittelbaren Auswirkungen durch den Iran-Krieg – und den Ausbau der heimischen Erzeugung als Schutz vor Krisen. Nach der Regierung hat jetzt auch die E-Wirtschaft Entwarnung gegeben: An den Strompreisen der Haushalte wird der Krieg im Nahen Osten vorerst nichts ändern, schon gar nicht für jene, die eine Preisgarantie haben. Daher sei, […]

Salzburger Nachrichten

Steuert Europa auf eine Energiekrise zu?

6. März 2026

Iran-Krieg. Durch die Straße von Hormus geht nichts mehr, jetzt droht Putin auch noch, Europa den Gashahn abzudrehen. Damit trifft er einen wunden Punkt: Auch vier Jahre nach dem Ukraine-Krieg ist Europa erpressbar. Auf den ersten Blick hat es nicht so ausgesehen, als wäre ausgerechnet Russland ein Gewinner des Iran-Krieges. Das Regime in Teheran ist […]

Kurier

Strom & Gas: Plötzlich viele Wechselwillige

9. März 2026

Großes Interesse an Preisgarantien. Fixtarife. Der Angriff der USA und Israels auf den Iran treibt die Energiepreise nach oben. Entsprechend verunsichert seien viele Haushalte, berichtet die Vergleichsplattform durchblicker. Seit der Eskalation des Nahostkonflikts vor wenigen Tagen habe sich die Nachfrage nach Tarifwechseln bei Strom auf dem Vergleichsportal knapp verdoppelt, bei Gas mehr als verdreifacht. Derzeit […]

Auch Bahrains Öl- und Gaskonzern erklärt „höhere Gewalt“

9. März 2026, Manama

Nach Angriffen auf seine Ölanlagen zieht nach dem Förderland Katar auch Bahrain Konsequenzen aus dem Iran-Krieg. Das staatliche Öl- und Gasunternehmen Bapco Energies rief am Montag für seine Lieferungen den Zustand der "höheren Gewalt" (Force Majeure) aus. Diese Erklärung entbindet einen Vertragspartner rechtlich von seinen Lieferpflichten.

APA/dpa

Ölpreise steigen auf höchsten Stand seit April 2024

6. März 2026, Frankfurt/Doha
Fahrt von Tankern durch die Straße von Hormuz derzeit zu riskant
 - At sea, APA/AFP

Der Ölpreisanstieg nimmt wieder an Fahrt auf. Das US-Öl WTI steigt wegen der Furcht vor langfristigen Lieferausfällen durch den Nahost-Krieg um bis zu 4,8 Prozent auf 84,90 Dollar (73,08 Euro) je Fass, den höchsten Stand seit April 2024. Das Nordseeöl Brent markiert mit einem Plus von 2,6 Prozent auf 87,66 Dollar je Fass ebenfalls ein 23-Monats-Hoch.

APA/Reuters

Uniper spricht laut Insider mit Kanada über mehr LNG

6. März 2026, Frankfurt/Ottawa
Uniper will größerer Kunde von kanadischem LNG-Sektor werden
 - Düsseldorf, APA/dpa

Der deutsche Energiekonzern Uniper hat Insidern zufolge seine Gespräche mit Kanada über einen Ausbau der Flüssiggas-Importe (LNG) in den vergangenen Wochen intensiviert. Die Verhandlungen seien Teil der Pläne der deutsche Bundesregierung für eine breitere Wirtschaftspartnerschaft, sagten drei mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Damit solle die Abhängigkeit von Lieferungen aus den USA verringert werden.

APA/Reuters

Shell unterzeichnet mehrere Abkommen mit Venezuela

6. März 2026, London/Caracas
Shell kann mit weiteren Projekten in Venezuela starten
 - London, APA/AFP

Der Ölkonzern Shell hat am Donnerstag (Ortszeit) mehrere Abkommen mit der venezolanischen Regierung über Öl- und Gasprojekte unterzeichnet. Die Vereinbarungen umfassen sowohl Offshore-Gas- als auch Onshore-Öl- und Gasförderung, wie das Unternehmen mitteilte. Zudem seien technische und kommerzielle Vereinbarungen mit dem venezolanischen Ingenieurunternehmen VEPICA sowie mit KBR und dem US-Öldienstleister Baker Hughes geschlossen worden.

APA/Reuters

Spritpreise in Österreich stiegen um zehn Prozent

5. März 2026

An den Energiemärkten glauben viele immer noch an ein rasches Ende des Konflikts. Dagegen gibt es Zweifel an Trumps Plan, Versicherungen für Schiffe in der Straße von Hormuz anzubieten. Mit den Preisanpassungen nach oben geht es sehr schnell. Seit dem Sonntag sind die Spritpreise in Österreich bereits um rund zehn Prozent gestiegen, geht aus dem […]

Der Standard

Kärntner Kelag bietet ab April günstigeren Stromtarif an

5. März 2026, Klagenfurt

Der Kärntner Stromversorger Kelag bietet ab 1. April 2026 einen neuen Stromtarif um 9,90 Cent/kWh netto bzw. um 11,88 Cent/kWh inklusive Umsatzsteuer an. Der Tarif gilt bei zwölfmonatiger Bindung für ein Jahr, im zweiten Jahr kostet die Kilowattstunde dann 12,38 Cent netto (14,86 Cent brutto). Der neue Tarif namens "Kelag Strom Bonus" wird sowohl Neu- als auch Bestandskunden angeboten. Zuletzt lag der günstigste Tarif für Endkunden bei 12,50 Cent netto.

APA