Hoffnung auf Iran-Abkommen drückt Ölpreise deutlich

3. August 2026, Singapur
Der Ölpreis reagierte auf mögliches Friedensabkommen
 - Gänserndorf, APA/THEMENBILD

Die Aussicht auf eine Entspannung im Konflikt zwischen den USA und dem Iran hat die Ölpreise am Montag deutlich fallen lassen. US-Präsident Donald Trump verzichtete auf einen neuen Angriff auf das Land, um ein schnelles Abkommen zu erreichen. Der Preis für die Nordseesorte Brent sank um 4,08 Dollar oder 4,64 Prozent auf 83,85 Dollar je Barrel (159 Liter). Die US-Sorte WTI verbilligte sich um 4,01 Dollar oder 4,74 Prozent auf 80,66 Dollar.

APA/Reuters

OPEC+ erhöht Obergrenze für Ölförderung

3. August 2026, London
Die OPEC+-Staaten dürfen bis zu 188

Das Ölkartell Opec+ hat die Obergrenze für die Ölförderung zum sechsten Mal in Folge angehoben. Es weitet die erlaubte Produktionsmenge für September um täglich 188.000 Barrel (je 159 Liter) aus. Das teilten die sieben Länder der OPEC+ nach ihrem Online-Treffen mit.

APA/dpa

Exxon Mobil verdient dank hoher Ölpreise mehr

31. Juli 2026, Irving (Texas)
Gewinn je Aktie jedoch unter den Erwartungen
 - Paris, APA/AFP

Der durch den Iran-Krieg kräftig gestiegene Ölpreis hat dem US-Ölkonzern Exxon Mobil im zweiten Quartal deutlich Auftrieb gegeben. Der bei Analysten im Fokus stehende bereinigte Gewinn je Aktie betrug 3,52 US-Dollar (3,07 Euro). Im Vorquartal hatte das Unternehmen nur 2,09 Dollar ausgewiesen. Analysten hatten im Schnitt aber mit einem höheren Anstieg des Ergebnisses gerechnet. Die Aktie gab im vorbörslichen US-Handel nach.

APA/dpa-AFX

Linde profitiert von starker Nachfrage aus der Chip-Branche

31. Juli 2026, Dublin
Für 2026 mehr Investitionen geplant als bisher
 - Pullach, APA/dpa

Die starke Nachfrage aus der Elektronikindustrie beflügelt das Geschäft des weltgrößten Industriegasekonzerns Linde. Der Umsatz des amerikanisch-deutschen Unternehmens sprang im zweiten Quartal um 9 Prozent auf 9,3 Milliarden Dollar (8,1 Mrd. Euro) nach oben, wie Linde am Freitag mitteilte. Mit Elektronik-Herstellern, zu denen auch die Chipindustrie zählt, machte Linde allein 18 Prozent mehr Umsatz.

APA/Reuters

US-Ölkonzern Chevron verdient deutlich mehr als erwartet

31. Juli 2026, Houston (Texas)
Gewinn mehr als vervierfacht
 - Houston, AFP

Die durch den Iran-Krieg kräftig gestiegenen Preise für Rohöl haben dem US-Ölkonzern Chevron deutlich mehr in die Kassen gespült. Das Unternehmen konnte den Gewinn mit knapp 12,1 Mrd. US-Dollar (10,5 Mrd. Euro) im Vergleich zum Vorjahr mehr als vervierfachen, wie der Konzern am Freitag in Houston mitteilte. Der bei Analysten im Fokus stehende bereinigte Gewinn je Aktie stieg von 1,77 auf 6,06 Dollar. Die Texaner übertrafen damit die Erwartungen deutlich.

APA/dpa-AFX

Top Artikel der Woche

„Es hilft nichts, wir werden Anlagen bauen müssen“

27. Juli 2026

Verbund-Chef Michael Strugl weiß, woher der Strom für das Google-Projekt kommt, und plädiert für ein Ende der PV-Förderungen. Der Druck bei den Strompreisen steigt. Monika Graf: Sie sind Oberösterreicher. Was denken Sie über das heiß diskutierte Google-Projekt? Michael Strugl: Grundsätzlich ist es eine Investition, die ich positiv sehe. Erstens kommt sie von internationalen Investoren, zweitens […]

Salzburger Nachrichten

Verwirrung um Verlängerung des Vorstands der Burgenland Energie

27. Juli 2026

Zukunft von Finanzchef Czerny entscheidet sich nach dem Sommer Reinhard Czerny ist seit 2021 Finanzvorstand der Burgenland Energie AG, die via Landesholding zu 51 Prozent im Eigentum des Landes steht. Wie lange er das noch bleibt, ist offen. Seit fünf Jahren bilden Czerny und Stephan Sharma das Vorstandsduo des Landesenergieversorgers. Als Vorstandsvorsitzender ist Sharma nicht […]

Kurier

Überraschender Boom der Erneuerbaren in den USA

28. Juli 2026

US-Präsident Donald Trump bekämpft erneuerbare Energien – dennoch erlebt Ökostrom in den USA einen starken Aufschwung. Auch deutsche Konzerne wie RWE und SMA verdienen kräftig mit. Doch der Rekord trägt ein Verfallsdatum. Noch läuft in Woodruff in South Carolina nichts vom Band. Auf den Gängen der neuen BMW-Fabrik warten die Roboterarme hinter vergitterten Scheiben auf […]

Handelsblatt

Burgenland Energie: Vor Wechsel an der Spitze des Aufsichtsrats?

31. Juli 2026

Landesholding. Johann Sereinig soll das Unternehmen im August verlassen. In der Burgenland Energie AG, die zu 51 Prozent im Eigentum der Landesholding Burgenland steht (49 Prozent hält die Burgenland Holding AG), läuft es derzeit nicht rund. Erst vor wenigen Tagen war durch KURIER-Recherchen bekannt geworden, dass nach dem Sommer über die Zukunft von Finanzvorstand Reinhard […]

Kurier

BP stellt Geschäfte in Nordsee zum Verkauf

31. Juli 2026, London
Verkauf könnte um die 2 Mrd

Der britische Öl- und Gaskonzern BP will seine Aktivitäten in der Nordsee verkaufen. Der Schritt sei Teil der laufenden Überprüfung von Geschäftsteilen und solle den Konzern einfacher, stärker und wertvoller machen, hieß es von den Briten am Freitag. Ein Verkauf könnte Informationen der "Financial Times" ("FT") und Bloomberg zufolge um die 2 Milliarden Pfund (2,3 Mrd. Euro) einspielen. Laut "FT" waren vorherige Gespräche über einen Verkauf an Ithaca Energy heuer gescheitert.

APA/dpa-AFX

Französischer Versorger Engie erhöht Jahresprognose

31. Juli 2026, Paris
Trotz Rückgang des operativen Gewinns
 - Courbevoie, AFP

Kosteneinsparungen und schwankende Energiepreise in Reaktion auf den Iran-Krieg sorgen beim französischen Energieversorger Engie für mehr Optimismus. Der Gewinn aus dem wiederkehrenden Geschäft dürfte 2026 zwischen 4,9 und 5,5 Milliarden Euro liegen, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Das sind an beiden Enden der Zielspanne 300 Millionen mehr. Der Kurs der Aktie legte zum Start um 4,5 Prozent zu.

APA/dpa-AFX

Wo das Stromnetz Vorrang bekommt

30. Juli 2026

Energie. Österreich bastelt an Vorrangzonen für den Ausbau von Strominfrastruktur. Die Netzbetreiber sollen Planungen übermitteln, damit die Trassen freigehalten werden. Wien. Um die im Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz (EABG) vorgesehene Neugestaltung der Energieinfrastruktur in Österreich umzusetzen, stehen drei weitere Schritte auf dem Programm. Das seien die Aufforderung an alle Netzbetreiber, ihre Netz- und Trassenplanungen zu übermitteln, eine Speicherstudie […]

Die Presse

Wenn das Wasser fehlt

30. Juli 2026

Die Trockenheit trifft längst nicht nur die Landwirtschaft. Kraftwerke liefern ein Viertel weniger Strom, Schiffe können voll beladen mit Öl oder Erz nicht mehr fahren und auch mancher Tourismusort in der Wachau leidet. Monika Graf Regina Reitsamer Salzburg „Es ist drastisch“, sagt Verbund-Chef Michael Strugl. 2026 dürfte eines der trockensten Jahre in der Geschichte des […]

Salzburger Nachrichten

Ungarn drosselt Leistung des Kernkraftwerks Paks

30. Juli 2026, Budapest
Maßnahme wegen Rekordtief bei Donau-Wasserstand
 - Mariaposching, APA/dpa

Wegen eines historischen Rekordtiefs des Donau-Wasserstandes und damit Kühlwassermangels musste das ungarische Kernkraftwerk Paks seinen Reaktorblock 3 komplett vom Netz nehmen und die Leistung von Block 2 auf die Hälfte senken. Laut Aussendung des Betreibers MVM Paks Nuclear Power Plant Ltd. (Paksi Atomerőmű Zrt.) vom Donnerstag ist der Wasserpegel der Donau in den vergangenen Stunden weiter gesunken, er stehe aktuell bei minus 112 Zentimeter.

APA

Grazer KS Engineers baut und liefert für „H2-Hub Bergla“

30. Juli 2026, Graz/St. Martin im Sulmtal
Eine der größten Wasserstoffproduktionsanlagen Österreichs
 - Wien, APA/THEMENBILD

Das Grazer Technologieunternehmen KS Engineers wird eine der größten Wasserstoffproduktionsanlagen Österreichs im weststeirischen Bergla errichten. Das Projekt der Energie Steiermark, das bis zu 750 Tonnen grünen Wasserstoff für die Wolfram AG liefern soll, wird voraussichtlich Ende 2027 in Betrieb gehen. KS Engineers und Projektpartner Bosch werden die Anlage liefern und bauen. Die zentralen Komponenten sollen alle aus europäischen Lieferketten kommen.

APA

Erstmals können beide Reaktoren nicht genutzt werden
 - Mariaposching, APA/dpa

Rumänien fährt wegen Niedrigwasser Atomreaktor herunter

30. Juli 2026, Bukarest

Wegen des niedrigen Wasserstandes der Donau fährt Rumänien seinen zweiten Atomreaktor herunter. Angesichts der "ungünstigen Entwicklung der hydrologischen Bedingungen" werde Reaktor 2 des Akw Cernavoda von Donnerstagvormittag an heruntergefahren, erklärte das rumänische Energieministerium. Der andere Reaktor von Rumäniens einzigem Atomkraftwerk war bereits vor einigen Tagen heruntergefahren worden.

APA/AFP

Aktienrückkauf angekündigt
 - Berlin, APA/dpa

Shell-Gewinn sprudelt dank hoher Öl- und Gaspreise kräftig

30. Juli 2026, London

Die wegen des Iran-Kriegs stark gestiegenen Öl- und Gaspreise lassen die Gewinne bei Shell weiter sprudeln. Im zweiten Quartal erwirtschaftete der britische Energiekonzern trotz Produktionsausfällen im Nahen Osten einen um Sonderposten bereinigten Gewinn von 9,8 Mrd. US-Dollar (8,6 Mrd Euro), wie Shell am Donnerstag in London mitteilte. Das waren 42 Prozent mehr verglichen mit dem Vorquartal und zugleich mehr als von Analysten erwartet.

APA/dpa-AFX

Die Trockenheit wirkt sich auch auf die Stromerzeugung aus
 - Greifenstein, APA/THEMENBILD

Trockenheit und niedrigere Strompreise belasten Verbund

30. Juli 2026, Wien

Die anhaltende Trockenheit sowie niedrigere Strompreise belasten Österreichs größten Stromerzeuger, den teilstaatlichen Verbund. Der Gewinn ist im ersten Halbjahr 2026 um mehr als ein Drittel auf 518 Mio. Euro eingebrochen. Der Umsatz sank um 11 Prozent auf 3,6 Mrd. Euro, wie das börsennotierte Unternehmen am Donnerstag bekannt gab. Für das Gesamtjahr erwartet der Vorstand einen Gewinn von rund 1 bis 1,2 Mrd. Euro, wovon die Hälfte an die Aktionäre ausgeschüttet werden soll.

APA

Hattmannsdorfer: Drei weitere Schritte für EABG-Umsetzung

29. Juli 2026, Wien
Hattmannsdorfer will Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen
 - Wien, APA/HELMUT FOHRINGER

Um die im Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz (EABG) vorgesehene Neugestaltung der Energieinfrastruktur in Österreich umzusetzen, stehen drei weitere Schritte auf dem Programm. Das seien die Aufforderung an alle Netzbetreiber, ihre Netz- und Trassenplanungen zu übermitteln, eine Speicherstudie für Österreich sowie eine Potenzialanalyse zu den bestehenden Wasserkraft- und Pumpspeicherkraftwerken, sagte Minister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) am Mittwoch in Wien.

APA