ÖAMTC sieht nur kurzfristige Entlastung bei den Spritpreisen

6. Mai 2026, Wien
Entlastung ist wohl nicht nachhaltig
 - Dresden, APA/dpa

Bei den Spritpreisen ist es in Österreich nur kurz zu Senkungen gekommen. Der Krieg im Nahen Osten sorgte auch im April für deutlich höhere Preise als ein Jahr zuvor, teilte der ÖAMTC am Mittwoch mit. Für einen Liter Diesel wurden im April durchschnittlich 2,009 Euro verrechnet, für Super im Schnitt 1,719 Euro, während das Vorjahresniveau bei 1,50 Euro lag.

APA

OPEC-Austritt der Emirate verdeutlicht Spannungen im Golf

6. Mai 2026, Abu Dhabi
Das Haupquartier der OPEC in Wien
 - Wien, APA/HELMUT FOHRINGER

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben nach 59 Jahren die Ölallianz OPEC und OPEC+ verlassen. Der Austritt am 1. Mai sei sowohl wirtschaftlich motiviert als auch Ausdruck wachsender geopolitischer Spannungen in der Golfregion, sagte die Golfstaaten-Expertin Dania Thafer im Gespräch mit der APA. Sie ist Direktorin des Gulf International Forum, einer Denkfabrik mit Fokus auf die Golfregion.

APA

Verbund: Trockenheit bremst Stromerzeugung aus Wasserkraft

6. Mai 2026, Wien
Donaukraftwerke liefern deutlich weniger Strom als in den Jahren zuvor
 - Greifenstein, APA/THEMENBILD

Die anhaltende Trockenheit macht sich beim Verbund-Konzern bereits deutlich bemerkbar: Die Laufkraftwerke des Strom-Versorgers lieferten heuer bisher deutlich weniger Strom als im langjährigen Durchschnitt, teilte der Verbund auf Anfrage der APA mit. Nach einem sehr guten Jahr 2024 zeichnet sich bereits das zweite Jahr mit einem deutlichen Rückgang bei der Stromproduktion ab. Fehlende Niederschläge sowie Schneemangel lassen keine spürbare Besserung erwarten.

APA

Energie AG kauft das Karlstrom-Netz im Mühlviertel

6. Mai 2026, Linz

17 Trafos, 41 Kilometer Stromleitungen und 1060 Zählpunkte: Dieses Stromnetz im Gebiet Walding, St. Gotthard im Mühlkreis und Gramastetten hat der Landesenergieversorger Energie AG übernommen. Verkäufer ist die Firma Karlstrom von Geschäftsführer Josef Karl. Damit sinkt die Zahl der Netzbetreiber in Oberösterreich von 18 auf 17. „Mit der Übereinkunft fällt die belastende Aufgabe des Netzbetriebs […]

Oberösterreichische Nachrichten

EU wirft China Sabotage bei Ökoenergie vor

6. Mai 2026, Brüssel

Wind- und Solarprojekte mit Wechselrichtern aus China erhalten kein EU-Geld mehr. Mit großer Verschwiegenheit hat die Europäische Kommission am 1. April eine Entscheidung mit weitreichenden industrie- und geopolitischen Folgen gefällt. Künftig sollen Energieprojekte keine EU-Subventionen erhalten, wenn sie auf Wechselrichter chinesischer Hersteller zurückgreifen – allen voran jene von Huawei. Diese elektrotechnischen Geräte sind vor allem […]

Die Presse

Top Artikel der Woche

EU-Kommission stoppt Förderung für China-Wechselrichter

4. Mai 2026, Brüssel

Die Europäische Kommission hat wegen Sicherheitsbedenken die Förderung für alle Energieprojekte gestoppt, in denen Wechselrichter aus den Ländern China, Russland, Iran und Nordkorea verbaut werden. Das Förderverbot ist nach Angaben von Kommissionsbeamten vom Montag bereits seit Anfang April in Kraft und gilt für neue Projekte sofort, für bereits fortgeschrittene Projekte besteht eine Übergangsfrist.

APA/ag

Biogasanlagen-Betreiber warten seit Jahren auf neues Gas-Gesetz

30. April 2026, Amstetten

Biogasanlagen stecken in der Bredouille. Mitte 2027 läuft die Ökostromförderung endgültig aus. Stattdessen soll dann Biomethan ins öffentliche Netz eingespeist werden, was hohe Investitionen erfordert. Dafür wollen die Betreiber eine Abnahmegarantie – die dafür notwendigen gesetzlichen Rahmenbedingungen hat die Politik aber nicht beschlossen. Die Einspeisepflicht betrifft laut Erneuerbarem-Ausbau-Gesetz alle Biogasanlagen mit einer elektrischen Leistung höher […]

NÖN Niederösterreichische Nachrichten

Windkraft-Branche: Oberösterreich braucht 70 neue Windräder bis 2030

30. April 2026, Linz

Die vom Land selbst gesteckten Ziele scheinen unerreichbar – Landesrat weist Kritik zurück Äußerst umstritten ist der Ausbau der Windkraft in Oberösterreich. Nun meldet sich der Branchenverband IG Windkraft mit Sitz in Wien zu Wort. „Es wird in Oberösterreich viel über die Windkraft, aber zu wenig mit der Windkraft gesprochen“, sagt IG-Geschäftsführer Florian Maringer. Er […]

Oberösterreichische Nachrichten

Siemens Energy investiert 155 Mio. Euro in Österreich

4. Mai 2026, Wien/Linz/Weiz

Das deutsche Energietechnikunternehmen Siemens Energy will 155 Mio. Euro in den Ausbau seiner Aktivitäten in Österreich stecken. In der oberösterreichischen Hauptstadt Linz soll ein neues Servicewerk gebaut werden, während in Weiz in der Steiermark die Produktionskapazitäten ausgeweitet werden sollen. Insgesamt sollen dadurch 180 neue Arbeitsplätze entstehen, teilte das Wirtschaftsministerium am Montag in einer Aussendung mit.

APA

Hunderttausenden Haushalten drohen höhere Gas-Rechnungen

6. Mai 2026

Wer einen Tarif hat, der bald abläuft oder keine Preis-Garantie hat, sollte zu Fixpreis-Angebot wechseln, rät durchblicker.at Zwischen billigstem und teuerstem Tarif liegen über 500 Euro Unterschied.Eine Entspannung am Energiemarkt ist aufgrund der Konflikte im Nahen Osten nicht in Sicht. Hinzu kommen niedrige Gasfüllstände, die im Laufe des Sommers gegebenenfalls zu hohen Kosten aufgefüllt werden […]

Kronen Zeitung

EU genehmigt österreichische Beihilfen für Strompreise

5. Mai 2026, Brüssel
Österreich darf energieintensive Betriebe unterstützen
 - Wien, APA/THEMENBILD

Österreich darf energieintensiven Unternehmen Förderungen für höhere Strompreise auszahlen, die diese wegen Emissionskosten im Rahmen des EU-Emissionshandelssystems (ETS) haben. Die Europäische Kommission hat im Rahmen der EU-Beihilfevorschriften entsprechende österreichische und spanische Regelungen am Dienstag in Brüssel genehmigt. Ziel ist es, Unternehmensverlagerungen in Länder außerhalb der EU mit weniger ambitionierter Klimapolitik zu verringern.

APA

Jørgensen: EU bereitet sich auf mögliche Versorgungsengpässe vor
 - Brussels, APA/AFP

EU-Kommissar: „Schwerste Energiekrise aller Zeiten“

5. Mai 2026, Brüssel

Die Welt ist nach Einschätzung des Energiekommissars der Europäischen Union, Dan Jørgensen, mit der "wohl schwersten Energiekrise aller Zeiten" konfrontiert. "Seit Ausbruch des Konflikts im Nahen Osten haben die Mitgliedstaaten der Europäischen Union bereits über 30 Mrd. Euro mehr für Importe fossiler Brennstoffe ausgegeben - ohne dafür zusätzliche Lieferungen zu erhalten", sagte er am Dienstag in Brüssel. 

APA/dpa

Huawei sieht "Herkunftsdiskriminierung"
 - Tützpatz, APA/dpa

Europas Solarindustrie begrüßt Förderstopp für Huawei

5. Mai 2026, Wien/Shenzhen

Der Förderstopp der EU für Wechselrichter aus China lässt die europäische Solarindustrie auf mehr Geschäft hoffen. Hersteller aus Europa wie die deutsche SMA könnten die Produktion hochfahren, um den Bedarf zu decken, ohne dass die Preise stark steigen. Der Grund dafür ist, dass viele Hersteller nach dem Photovoltaik-Boom ohnehin Überkapazitäten haben. Der österreichische Produzent Fronius profitiert vom Förderstopp nicht, weil dieser nur große Freiflächen-Anlagen betrifft.

APA

Aktivisten sehen Rückzug aus aktivem Engagement
 - Stuttgart, APA/dpa

Norwegischer Staatsfonds bleibt hinter Klimazielen zurück

5. Mai 2026, Oslo

Trotz erklärter Ambition, die Klimaerwärmung zu bekämpfen, zieht sich Norwegens Staatsfonds aus seinem aktiven Engagement bei Unternehmen, in die er auch in Hinblick darauf investiert ist, zurück, hat eine Umwelt-NGO in einem Bericht am Dienstag kritisiert. Die Verwalterin des Fonds, die Norges Bank Investment Management (NBIM), habe in nur drei Fällen das Management von Öl- und Gasförderern missbilligt, so die NGO Framtiden i Vaare Hender (Zukunft in unseren Händen).

APA

Ölkonzerne geben deutschen Tankrabatt nur teilweise weiter

5. Mai 2026, Berlin/München
Kritik an Maßnahme
 - Wien, APA/FLORIAN WIESER

Der seit 1. Mai geltende Tankrabatt der deutschen Regierung kommt einer Studie zufolge nicht vollständig an den Zapfsäulen an. Bei Diesel haben die Tankstellen in den ersten drei Tagen von den 17 Cent Steuersenkung je Liter durchschnittlich vier Cent weitergegeben, wie es in der am Dienstag veröffentlichten Untersuchung des Münchner Ifo-Instituts heißt. Beim Superbenzin waren es demnach durchschnittlich zwölf von 17 Cent.

APA/Reuters

Nordex-Chef: Branche muss wegen Drucks aus China wachsen

5. Mai 2026, Hamburg
Größte Windrad-Hersteller derzeit in China
 - Karstädt, APA/dpa

Der Chef des norddeutschen Windanlagenbauers Nordex, José Luis Blanco, sieht europäische Firmen wie Nordex wegen Chinas Marktdominanz unter Zugzwang zu Wachstum. Je größer Nordex sei, desto besser stünden die Chancen, gegen die größeren chinesischen Unternehmen zu bestehen, sagte Blanco in Hamburg. Blanco äußerte sich offen über Zukäufe und Zusammenschlüsse, nannte solche Überlegungen aber hypothetisch.

APA/dpa-AFX

illwerke vkw produzierten im Frühjahr weniger Strom

4. Mai 2026, Bregenz
Trockenheit bescherte illwerken heuer weniger Ertrag aus Wasserkraft
 - Bregenz, APA/THEMENBILD

Der Vorarlberger Energiekonzern illwerke vkw liegt bei der Stromerzeugung wegen der Trockenheit heuer bisher unter Plan. Die Eigenerzeugung im österreichischen Marktgebiet lag im Zeitraum Jänner bis April 2026 aufgrund der geringen Niederschläge rund 20 Prozent unter dem langjährigen Mittel, so das Unternehmen am Montag auf APA-Anfrage. Man verwies aber darauf, dass gerade im Vergleich zum Vorjahr die zuflussreicheren Monate im ersten Halbjahr erst noch kämen.

APA

VAE: ADNOC beschleunigt nach OPEC-Austritt Investitionen

4. Mai 2026, Wien/Abu Dhabi
ADNOC will schneller investieren
 - Abu Dhabi, APA/AFP

Der Austritt der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) aus der OPEC ermöglicht dem staatlichen Ölkonzern ADNOC eine deutlich schnellere globale Expansion, sagte ADNOC-Chef Sultan Ahmed Al Jaber am Montag laut einem Bloomberg-Bericht. Der Schritt bringe mehr Unabhängigkeit, um das bereits angekündigte 150 Mrd. Dollar (128 Mrd. Euro) schwere Investitionsprogramm voranzutreiben. ADNOC ist Kernaktionär der OMV und Partner beim Kunststoffproduzenten Borouge International.

APA

Vertrag von APG-Chef Christiner um fünf Jahre verlängert

4. Mai 2026, Wien

Der Aufsichtsrat des Übertragungsnetzbetreibers Austrian Power Grid (APG) hat den Vertrag von Gerhard Christiner als Vorstandssprecher und technischer Vorstand um fünf weitere Jahre verlängert, teilte die APG am Freitag in einer Aussendung mit. Christiner sitzt bereits seit 14 Jahren im Vorstand der APG. Seit Juli 2024 ist er zudem als Vorstandssprecher tätig.

APA