Energiekrise – Momentum für Verbot von Inlandsflügen

4. Mai 2026, Wien

Das gewerkschaftsnahe Momentum Institut sieht angesichts der aktuellen Energiekrise Einsparpotenzial bei Kurzstrecken- und Inlandsflügen. Für 16 der 20 meistgeflogenen Kurzstreckenverbindungen aus Österreich gäbe es bereits eine Nachtzug-Alternative, schreibt das Institut in einer Analyse. Der Think-Tank empfiehlt ein Verbot von Inlandsflügen sowie Einschränkungen für Kurzstreckenflüge ins Ausland, wenn brauchbare Bahnverbindungen bestehen.

APA

Vertrag von APG-Chef Christiner um fünf Jahre verlängert

4. Mai 2026, Wien

Der Aufsichtsrat des Übertragungsnetzbetreibers Austrian Power Grid (APG) hat den Vertrag von Gerhard Christiner als Vorstandssprecher und technischer Vorstand um fünf weitere Jahre verlängert, teilte die APG am Freitag in einer Aussendung mit. Christiner sitzt bereits seit 14 Jahren im Vorstand der APG. Seit Juli 2024 ist er zudem als Vorstandssprecher tätig.

APA

Exxon Mobil verdient dank hoher Ölpreise mehr als erwartet

4. Mai 2026, Irving (Texas)

Der US-Ölkonzern Exxon Mobil hat im ersten Quartal dank der kriegsbedingt gestiegenen Ölpreise mehr verdient als erwartet. Die Preise und höhere Fördermengen in anderen Produktionsstätten halfen dem Konzern, Ausfälle durch den Krieg im Nahen Osten auszugleichen. Der bereinigte Nettogewinn je Aktie lag im ersten Quartal bei 1,16 US-Dollar, wie der Konzern am Freitag mitteilte. Vor einem Jahr hatte er noch 1,76 Dollar verbucht.

APA/dpa-AFX

Chevron schlägt dank hoher Ölpreise Gewinnerwartungen

4. Mai 2026, Houston (Texas)/San Ramon (Kalifornien)

Der US-Ölkonzern Chevron hat dank der kriegsbedingt gestiegenen Öl- und Gaspreise zu Jahresbeginn mehr verdient als erwartet. Der um Sonderposten bereinigte Gewinn je Aktie lag im ersten Quartal bei 1,41 US-Dollar, wie der Konzern am Freitag in Houston mitteilte. Die Texaner übertrafen damit die durchschnittliche Analystenschätzung von 90 US-Cent deutlich. Die Aktie zog im vorbörslichen US-Handel um zuletzt knapp ein Prozent an.

APA/dpa-AFX

iDM-Chef gegen Polit-„Zickzackkurs“

4. Mai 2026, Matrei in Osttirol

Der Wärmepumpenhersteller iDM mit Sitz in Matrei in Osttirol hat sich in den vergangenen Jahren besonders am heimischen Markt mit Absatzschwankungen auseinandersetzen müssen. Als Hauptgrund nannte Geschäftsführer Thomas Pletzer im APA-Interview "eine relativ instabile Fördersituation". Er forderte von der Politik "Planungssicherheit für seine Branche, ein Ende des 'Zickzackkurses' und weniger Bürokratie". Dank des deutschen Marktes gingen seine Umsätze 2025 wieder nach oben.

APA

Top Artikel der Woche

Volle Ladung

27. April 2026

Sie werden immer billiger, tragen die Sonnenenergie in den Abend, schonen die Netze und das Klima: Wie Batterien gerade das Energiesystem der Welt umkrempeln. Am 29. März 2026 wurde in Kalifornien Geschichte geschrieben. Über die Mittagszeit war die überschüssige Sonnenenergie in Batterien geflossen. Am späten Nachmittag – kurz nach 17 Uhr – ließen sie die […]

Der Standard

Höchstspannung

27. April 2026, Wien

Dank dem neuen Günstiger-Strom-Gesetz ELWG kommt der E-Control eine stärkere Rolle beim Ausbau erneuerbarer Energie zu. Ein Dilemma für den neuen Chef Michael Strebl: Denn billiger wird es für die Konsumenten wohl nicht. So hat sich Michael Strebl das nicht vorgestellt. Kaum im Amt, muss der frisch zur E-Control gewechselte Ex-Boss von Wien Energie auch […]

trend.PREMIUM

E-Control stellt Musterrechnung für Strom zur Verfügung

27. April 2026, Wien

Wie im Ende 2025 beschlossenen neuen Strommarktgesetz (ElWG) vorgesehen, hat die Regulierungsbehörde E-Control ein Muster für die Stromrechnung erarbeitet. Das Muster soll für Energieunternehmen beispielhaft zeigen, wie eine transparente und leicht verständliche Rechnung ausschauen könnte. Denn bisher seien Rechnungen oft überfrachtet, das sei ein Problem in ganz Europa, sagte Christina Veigl, Leiterin der Abteilung Endkunden bei der E-Control am Montag in einem Webinar.

APA

Ölpreise steigen deutlich

28. April 2026, Wien

Der Ölpreise haben angesichts der weiterhin stockenden Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA erneut deutlich zugelegt. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Öl der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni zog am Dienstag im Vergleich zum Vortag um 2,73 Prozent auf 111,20 US-Dollar an. Die US-Sorte WTI stieg um 1,8 Prozent auf 98,43 Dollar.

APA/dpa-AFX

Gazprom steigert Gewinn dank Finanzergebnis

30. April 2026, Moskau
Nettogewinn stieg 2025 7 % auf 1,3 Billionen Rubel (17,3 Mrd

Der russische Gasriese Gazprom hat im vergangenen Jahr trotz eines deutlichen Umsatzrückgangs durch weggefallene Gas-Exporte nach Europa mehr verdient. Der Nettogewinn stieg 2025 um sieben Prozent auf 1,3 Billionen Rubel (17,3 Milliarden Dollar), wie das Unternehmen mitteilte. Grund dafür war ein stärkerer Rubel, der sich positiv auf die in Fremdwährungen gehaltenen Schulden auswirkte.

APA/Reuters

EU erlaubt mehr Staatshilfen für Industrie und Bauern

30. April 2026, Brüssel

Für energieintensive Produktionen dürfen Strompreise bis zu 70 Prozent subventioniert werden. Die EU lockert wegen der Energiekrise ihre strengen Regeln für staatliche Beihilfen für begrenzte Zeit und ermöglicht Mitgliedstaaten so Hilfsmaßnahmen für die energieintensive Industrie, Landwirtschaft und den Verkehrsbereich. Die Mitgliedstaaten könnten der energieintensiven Industrie vorübergehend höhere Vergünstigungen beim Strompreis geben und unter anderem Landwirte […]

IEA-Chef: Größte Energiekrise der Geschichte bestätigt

30. April 2026, Paris
IEA-Chef Fatih Birol
 - Paris, APA/AFP

Der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, sieht seine Befürchtung der weltweit größten Energiekrise der Geschichte angesichts des Iran-Kriegs bestätigt. Die aktuellen Ereignisse gäben der IEA leider recht, sagte Birol in Paris. "Die Öl- und Gasmärkte befinden sich in großen Schwierigkeiten. Die Ölpreise lagen, als ich das letzte Mal nachgesehen habe, bei über 120 Dollar, was viele Länder stark unter Druck setzt."

APA/dpa

Windkraft-Branche: Oberösterreich braucht 70 neue Windräder bis 2030

30. April 2026, Linz

Die vom Land selbst gesteckten Ziele scheinen unerreichbar – Landesrat weist Kritik zurück Äußerst umstritten ist der Ausbau der Windkraft in Oberösterreich. Nun meldet sich der Branchenverband IG Windkraft mit Sitz in Wien zu Wort. „Es wird in Oberösterreich viel über die Windkraft, aber zu wenig mit der Windkraft gesprochen“, sagt IG-Geschäftsführer Florian Maringer. Er […]

Oberösterreichische Nachrichten

OMV-Chef gegen Preiseingriffe: „Uns fehlen Produktmengen“

30. April 2026, Wien
Alfred Stern
 - Wien, APA

OMV-Chef Stern warnt vor staatlichen Eingriffen in die Preisgestaltung an den Tankstellen. "Uns fehlen einfach Produktmengen", verwies Stern am Donnerstag im Gespräch mit der APA auf die aktuelle Ausnahmesituation durch den Iran-Krieg. Die Situation sei grundlegend anders als nach dem russischen Angriff auf die Ukraine. "Damals haben das russische Öl und die Ölprodukte nie den globalen Markt verlassen." Der operative Gewinn der OMV im 1. Quartal sank auf 1,025 Mrd. Euro.

APA

Höhere Energiepreise treiben auch im April die Inflation an

30. April 2026, Wien
Plus 3,3 % gegenüber Vorjahresmonat laut Statistik Austria
 - Wien, APA

Der Iran-Krieg und die damit ausgelöste Energiekrise dürften auch im April für einen Anstieg der Teuerungsrate sorgen. Laut Schnellschätzung der Statistik Austria vom Donnerstag stieg die Inflationsrate im April auf 3,3 Prozent, nach 3,2 Prozent im Vormonat März. Die Energiepreise zogen gegenüber April 2025 um 10,7 Prozent an. Ohne Spritpreisbremse wäre die Inflationsrate noch um 0,2 Prozentpunkte höher ausgefallen, schreibt die Statistikbehörde.

APA

Russland erwartet nach OPEC-Aus der VAE sinkende Ölpreise

29. April 2026, Moskau
Preise könnten nun fallen
 - Sottorf, APA/dpa

Der russische Finanzminister Anton Siluanow rechnet nach dem angekündigten Austritt der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) aus der OPEC mit fallenden Ölpreisen. Die Entscheidung werde dazu führen, dass die Förderländer ihre Produktion ausweiten und damit die weltweiten Preise künftig drücken würden, sagte Siluanow am Mittwoch.

APA/Reuters