„Der Verordnungsdschungel bremst den Ausbau“

2. Oktober 2026

Der Vorstand der Ökostrom AG, Ulrich Streibl, kritisiert den Einfluss des Staates auf den Energiemarkt. Die Zahl der Netzbetreiber hält er für „volkswirtschaftlich nicht sinnvoll“. Ökostrom AG-Vorstand Ulrich Streibl hat allen Grund zur Freude. Gerade erst hat das Unternehmen sein erstes Photovoltaik-Kraftwerk in Kärnten eröffnet. Im Interview spricht Streibl über die schwierigen Investitionsbedingungen am Standort […]

Der Standard

Vertrag von Schitter fünf Jahre verlängert

2. Oktober 2026, Linz

Der Aufsichtsrat der Energie AG Oberösterreich hat Leonhard Schitter als Vorstandsvorsitzenden wiederbestellt – für fünf weitere Jahre. Aufsichtsratsvorsitzender Landesrat Markus Achleitner: „Leonhard Schitter hat mit den Mitarbeitern eine umfassende strategische Neuausrichtung eingeleitet und umgesetzt. Mit der Wiederbestellung schaffen wir Kontinuität, um den erfolgreichen Weg konsequent fortzusetzen.“ Der 58-jährige Manager aus der Stadt Salzburg ist seit […]

Salzburger Nachrichten

Teure Energie frisst Wettbewerbsfähigkeit

2. Oktober 2026

Leistbare Energie wird zur Schlüsselfrage für die Wettbewerbsfähigkeit von Österreichs Wirtschaft.Jahrzehntelang standen Steuern, Bürokratie und Arbeitskosten im Mittelpunkt der wirtschaftspolitischen Diskussion. Heute rückt ein weiterer Faktor immer stärker in den Vordergrund: die Energieversorgung. „Energie ist längst nicht mehr nur ein Produktionsfaktor, sondern ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Sie beeinflusst Investitionen ebenso wie die Attraktivität ganzer Wirtschaftsstandorte“, betont […]

Salzburger Nachrichten

Eni weitet Spritpreisrabatte aus

2. Oktober 2026, Rom
Eni vergibt Preisnachlass zunächst bis zum 31

Der italienische Energiekonzern Eni weitet seine Rabatte auf Kraftstoffe auf die Landwirtschaft und die Fischerei aus. Kunden von Enilive können ab Freitag Diesel und Benzin für landwirtschaftliche Zwecke sowie für Fischereifahrzeuge mit einem Preisnachlass von 20 Prozent auf den Nettopreis vor Mehrwertsteuer kaufen, teilte das Unternehmen mit.

APA

Bereit für die Börse

2. Oktober 2026, Wien

Die Ökostrom AG, Pionier für Wind- und PV-Strom, holt sich Geld von Aktionären für den Ausbau. Was das mit der Abschöpfung bei Energiefirmen und wirtschaftsfeindlicher Politik zu tun hat. Die Ökostrom AG ist das Idealbild eines modernen Energieerzeugers: Gegründet vor 27 Jahren von einer Handvoll ehemaliger Hainburger-Au-Besetzer, bietet sie 100 Prozent sauberen Strom und gehört […]

Salzburger Nachrichten

Top Artikel der Woche

Windpark Sandl: „Paukenschlag“ der Energie AG

28. September 2026, Linz/Sandl

Der geplante Einstieg der Energie AG beim Windpark Sandl, über den die OÖNachrichten berichteten, hat landespolitische Reaktionen ausgelöst. Neben der Beteiligung von 30 Prozent, über die der Aufsichtsrat nächsten Dienstag entscheiden wird, spielte die geplante Ausschlusszonen-Verordnung des Landes, die auch Sandl treffen könnte, eine Rolle. „Seit meinem Antritt fordere ich vehement, dass die Energie AG […]

Oberösterreichische Nachrichten

Brent-Ölpreis dreht nach oben

1. Oktober 2026, Wien

Die Ölpreise haben sich am Donnerstagvormittag nach etwas schwächerem Beginn wieder mit festerer Tendenz gezeigt. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee zur Lieferung im Dezember stieg zuletzt um 2,4 Prozent auf 100,38 US-Dollar. An den Märkten ist zum Monatswechsel nun der Dezember-Future relevant.

APA/dpa-AFX

Millionen für Batteriespeicher in Salzburg

28. September 2026, Salzburg

Die Salzburg AG baut beim Heizkraftwerk Nord sieben Container. Der Aufsichtsrat der Salzburg AG hat am Donnerstag den Bau des neuen Batteriespeichers am Standort des Heizkraftwerks Nord genehmigt. Dieser soll 15 MW Leistung und 30 MWh Speichervolumen haben und auf sieben Batteriecontainer aufgeteilt sein. Das Investment liegt bei neun Millionen Euro. Die Inbetriebnahme soll nach […]

Salzburger Nachrichten

365 Meter: Höchstes Windrad der Welt erreicht seine Höhe

29. September 2026, Brandenburg

Das höchste Windrad der Welt hat im brandenburgischen Schipkau in der Lausitz seine endgültige Höhe von 365 Metern erreicht. Das teilte das Unternehmen Gicon mit. "Mit einer Nabenhöhe von 300 Metern ist die Anlage die höchste Windenergieanlage der Welt und zugleich das zweithöchste Bauwerk Deutschlands." Mit den Rotorenblättern erreicht das Windrad die 365 Meter.

APA/dpa-AFX

Erneuerbaren-Anteil ist gesunken

2. Oktober 2026

Strom. Von 94 auf 78 Prozent des Verbrauchs aufgrund weniger Wasserkrafterzeugung. Der Anteil der erneuerbaren Energien am österreichischen Stromverbrauch war im Vorjahr deutlich reduziert. Weniger Wasser in den Flüssen hat die Erzeugung aus Wasserkraft gedämpft und den Erneuerbaren-Anteil auf 78 Prozent gedrückt, teilte Regulator E-Control mit. Im Jahr davor kamen die Erneuerbaren noch auf einen […]

Kurier

Polen führt Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne ein

2. Oktober 2026, Warschau
Ministerpräsident Tusk will neues Spritpreispaket finanzieren
 - Warsaw, APA/AFP/Wojtek RADWANSKI

Um die Preise für Benzin und Diesel senken zu können, führt Polen eine Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne ein. Er habe ein entsprechendes Gesetzesprojekt unterschrieben, sagte Präsident Karol Nawrocki in einer Ansprache am Donnerstagabend. "Jeder Zloty, der dank dieses Gesetzes eingenommen wird, muss für die Senkung der Treibstoffpreise ausgegeben werden."

APA/dpa

Energieversorger EVN plant Milliardeninvestitionen bis 2030

1. Oktober 2026, Wien/Maria Enzersdorf
EVN zielt für 2030 operativen Gewinn von 1,2 Mrd

Der niederösterreichische Energieversorger EVN will bis 2030 jährlich eine Milliarde Euro investieren. Für 2030 plant der Konzern zudem einen operativen Gewinn (EBITDA) von 1,2 Mrd. Euro zu erwirtschaften und eine Dividende von mindestens 1,1 Euro je Aktie auszuschütten. Investieren will man vor allem in Netzinfrastruktur, den Ausbau von erneuerbaren Energien, Speicherlösungen und E-Ladeinfrastruktur, gab EVN am Donnerstag anlässlich seines Kapitalmarkttages bekannt.

APA

Deutsche Raffinerien steigerten Kraftstoffproduktion

1. Oktober 2026, Berlin
Plus 1,8 Prozent im Halbjahresvergleich
 - Schwechat, APA

Die Produktion von Benzin und Diesel in Deutschland ist im ersten Halbjahr gestiegen. Die Raffinerien stellten elf Millionen Tonnen Motoren- und Flugbenzin her und damit 1,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Bei Dieselkraftstoff fiel der Anstieg mit 9,4 Prozent auf 15,8 Millionen Tonnen noch deutlicher aus.

APA/Reuters

Rekord-Windrad in Deutschland steht Praxistest noch bevor

1. Oktober 2026, Schipkau
365-Meter-Turm in der Region Lausitz
 - Bruck a.d

Nach schwierigen Wetterbedingungen und einigen Verzögerungen steht in Südbrandenburg in Deutschland die höchste Windenergieanlage der Welt. 365 Meter misst der Turm in Schipkau in der Lausitz. Die Region in der ehemaligen DDR ist eher bekannt als traditionelles Braunkohlegebiet, setzt aber angesichts des vereinbarten Kohleausstiegs auf den Ausbau erneuerbarer Energien.

APA/dpa

Ökostrom-Rekord in Deutschland: Anteil von 61 Prozent

1. Oktober 2026, Berlin
Strom aus Wind und Sonne wird in Deutschland immer wichtiger
 - Berlin, APA

Strom aus Wind und Sonne wird in Deutschland immer wichtiger. In den ersten drei Quartalen 2026 hatte Ökostrom einen so hohen Anteil am Stromverbrauch wie nie zuvor in diesem Zeitraum. Erneuerbare Energien deckten 60,7 Prozent des Stromverbrauchs, errechneten das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und der Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Im Vorjahreszeitraum waren es um vier Prozentpunkte weniger.

APA/dpa

Lange Genehmigungsverfahren verteuern laut oekostrom-Chef Strom
 - Wien, APA/THEMENBILD

oekostrom-Chef: 10-Cent-Tarife sind ein Verlustgeschäft

1. Oktober 2026, Wien

Der Vorstandschef der oekostrom AG, Ulrich Streibl, kritisiert die Tarifpolitik der Landesenergieversorger und des teilstaatlichen Verbunds. Deren 10-Cent-Tarife liegen laut Streibl unter den aktuellen Beschaffungskosten von 16 Cent netto pro Kilowattstunde (kWh) und "können in der momentanen Situation nicht wirtschaftlich sein" - und weil es sich um öffentliche Anbieter handle, "sind solche Tarife steuersubventioniert", kritisiert der Chef des Wiener Stromanbieters.

APA

Die Übertragungskapazität kann um bis zu 50 Prozent gesteigert werden
 - Tulln, APA/THEMENBILD

APG nutzt „technische Tricks“ für höheren Stromtransport

30. September 2026, Wien

Der Netzbetreiber APG wird um den weiteren Ausbau des Stromnetzes nicht herum kommen. Allerdings können Netzengpässe bei der Stromübertragung abgefedert werden, in dem die Übertragungsleistung bei Freileitungen zumindest temporär gesteigert wird. Was vor allem bei der schwankenden Stromproduktion von PV- und Windanlagen von Bedeutung ist. Neue Sensoren aber auch neue Kabel sollen dies ermöglichen, sagte APG-Vorstandssprecher Gerhard Christiner am Mittwoch vor Journalisten.

APA

Methan ist ein Treibhausgas, dessen Austoß den Klimawandel vorantreibt
 - Wien, APA/THEMENBILD

Zehetner begrüßt mögliche Verschiebung der Methan-Verordnung

30. September 2026, Brüssel

Energie-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner (ÖVP) begrüßte am Mittwoch in einer Aussendung die Ankündigung von EU-Energie-Kommissar Dan Jørgensen, die ab 1. Jänner 2027 vorgesehenen importbezogenen Pflichten der EU-Methanverordnung um ein Jahr verschieben zu wollen. Österreich hatte sich in den vergangenen Monaten gemeinsam mit weiteren Mitgliedstaaten wiederholt für eine Verschiebung eingesetzt. Jørgensen sagte am Dienstag, es gebe Schwierigkeiten bei der Umsetzung.

APA

Tiroler Tinetz investiert 720 Mio. Euro für Netzausbau

30. September 2026, Thaur
Investition in  Erneuerung und Verstärkung der Stromnetzinfrastruktur
 - Wien, APA/THEMENBILD

Die Tinetz, Tochtergesellschaft des landeseigenen Tiroler Energieversorgers Tiwag, investiert bis 2030 rund 720 Mio. Euro in die Erneuerung und Verstärkung der Tiroler Stromnetzinfrastruktur. Das sei unter anderem deshalb notwendig, da zunehmend Einspeisungen aus Photovoltaikanlagen erfolgten, hieß es am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Thaur bei Innsbruck. Aufgrund dieser "Rekordinvestitionen" sei ab 2027 auch eine "moderate" Anpassung der Netzentgelte notwendig.

APA