Brent-Ölpreis steigt um 1,54 Prozent

4. Mai 2026, Wien

Die Ölpreise sind am Montag gestiegen. Die von US-Präsident Donald Trump mit Blick auf die Straße von Hormuz angekündigten Maßnahmen brachten keine Entlastung. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli stieg um 1,54 Prozent auf 109,84 US-Dollar.

APA

Energiekrise – Momentum für Verbot von Inlandsflügen

4. Mai 2026, Wien

Das gewerkschaftsnahe Momentum Institut sieht angesichts der aktuellen Energiekrise Einsparpotenzial bei Kurzstrecken- und Inlandsflügen. Für 16 der 20 meistgeflogenen Kurzstreckenverbindungen aus Österreich gäbe es bereits eine Nachtzug-Alternative, schreibt das Institut in einer Analyse. Der Think-Tank empfiehlt ein Verbot von Inlandsflügen sowie Einschränkungen für Kurzstreckenflüge ins Ausland, wenn brauchbare Bahnverbindungen bestehen.

APA

Vertrag von APG-Chef Christiner um fünf Jahre verlängert

4. Mai 2026, Wien

Der Aufsichtsrat des Übertragungsnetzbetreibers Austrian Power Grid (APG) hat den Vertrag von Gerhard Christiner als Vorstandssprecher und technischer Vorstand um fünf weitere Jahre verlängert, teilte die APG am Freitag in einer Aussendung mit. Christiner sitzt bereits seit 14 Jahren im Vorstand der APG. Seit Juli 2024 ist er zudem als Vorstandssprecher tätig.

APA

Exxon Mobil verdient dank hoher Ölpreise mehr als erwartet

4. Mai 2026, Irving (Texas)

Der US-Ölkonzern Exxon Mobil hat im ersten Quartal dank der kriegsbedingt gestiegenen Ölpreise mehr verdient als erwartet. Die Preise und höhere Fördermengen in anderen Produktionsstätten halfen dem Konzern, Ausfälle durch den Krieg im Nahen Osten auszugleichen. Der bereinigte Nettogewinn je Aktie lag im ersten Quartal bei 1,16 US-Dollar, wie der Konzern am Freitag mitteilte. Vor einem Jahr hatte er noch 1,76 Dollar verbucht.

APA/dpa-AFX

Chevron schlägt dank hoher Ölpreise Gewinnerwartungen

4. Mai 2026, Houston (Texas)/San Ramon (Kalifornien)

Der US-Ölkonzern Chevron hat dank der kriegsbedingt gestiegenen Öl- und Gaspreise zu Jahresbeginn mehr verdient als erwartet. Der um Sonderposten bereinigte Gewinn je Aktie lag im ersten Quartal bei 1,41 US-Dollar, wie der Konzern am Freitag in Houston mitteilte. Die Texaner übertrafen damit die durchschnittliche Analystenschätzung von 90 US-Cent deutlich. Die Aktie zog im vorbörslichen US-Handel um zuletzt knapp ein Prozent an.

APA/dpa-AFX

Top Artikel der Woche

Ölpreise steigen deutlich

28. April 2026, Wien

Der Ölpreise haben angesichts der weiterhin stockenden Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA erneut deutlich zugelegt. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Öl der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni zog am Dienstag im Vergleich zum Vortag um 2,73 Prozent auf 111,20 US-Dollar an. Die US-Sorte WTI stieg um 1,8 Prozent auf 98,43 Dollar.

APA/dpa-AFX

Land stemmt sich gegen Wasserzins

27. April 2026, Bregenz

Nicht nur „illwerke vkw“ wären betroffen. Auch Land und Gemeinden hätten weniger Geld. Im Vorarlberger Landhaus und wenige Meter weiter in der Zentrale des Landesenergieversorgers illwerke vkw ist die Aufregung groß. Ein Gesetzesentwurf aus dem Finanzministerium sorgt für Unruhe. Das Finanzministerium plant die Einführung einer Steuer für Wasserkraftwerke, den sogenannten Wasserzins. Es sucht neue Einnahmequellen, […]

Vorarlberger Nachrichten

Tiwag-Kraftwerk Sellrain-Silz biegt in Zielgerade

27. April 2026, Innsbruck

Die Bauarbeiten zur Erweiterung des Kraftwerks Sellrain-Silz des landeseigenen Tiroler Energieversorgers Tiwag biegen langsam in die Zielgerade ein. Vier Jahre nach dem Start der Vortriebsarbeiten im Kühtai erfolgte nun im Stubaital der Durchschlag des 25,6 Kilometer langen Beileitungsstollens, teilte das Unternehmen am Montag mit. Die Arbeiten am Großkraftwerk laufen "planmäßig", die Eröffnung soll im Jahr 2027 stattfinden.

APA

Russland erwartet nach OPEC-Aus der VAE sinkende Ölpreise

29. April 2026, Moskau

Der russische Finanzminister Anton Siluanow rechnet nach dem angekündigten Austritt der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) aus der OPEC mit fallenden Ölpreisen. Die Entscheidung werde dazu führen, dass die Förderländer ihre Produktion ausweiten und damit die weltweiten Preise künftig drücken würden, sagte Siluanow am Mittwoch.

APA/Reuters

iDM-Chef gegen Polit-„Zickzackkurs“

4. Mai 2026, Matrei in Osttirol

Der Wärmepumpenhersteller iDM mit Sitz in Matrei in Osttirol hat sich in den vergangenen Jahren besonders am heimischen Markt mit Absatzschwankungen auseinandersetzen müssen. Als Hauptgrund nannte Geschäftsführer Thomas Pletzer im APA-Interview "eine relativ instabile Fördersituation". Er forderte von der Politik "Planungssicherheit für seine Branche, ein Ende des 'Zickzackkurses' und weniger Bürokratie". Dank des deutschen Marktes gingen seine Umsätze 2025 wieder nach oben.

APA

Paris genehmigt Rückbau von AKW Fessenheim

4. Mai 2026, Paris

Die französische Regierung hat den Rückbau des stillgelegten Atomkraftwerks Fessenheim nahe der deutschen Grenze genehmigt. Der Erlass, der dem Stromkonzern EDF den Rückbau erlaubt, wurde im Amtsblatt veröffentlicht. EDF will zeitnah mit dem Rückbau beginnen, der in vier Etappen erfolgen soll. Die Vorarbeiten für den Rückbau sind nach Angaben des Konzerns weitestgehend abgeschlossen. Das Kraftwerk südlich von Freiburg war 2020 nach 42 Betriebsjahren stillgelegt worden.

APA/dpa

Im Juni wird mehr Öl gefördert
 - McKittrick, APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA

OPEC+ erhöht nach Austritt der Emirate Ölförderquote

4. Mai 2026, London

Nach dem Austritt der Vereinigten Arabischen Emirate hat die OPEC+ ihre Öl-Förderquote erhöht. Saudi-Arabien, Russland und die fünf übrigen Mitgliedstaaten der Organisation erdölexportierender Länder und ihrer Partner (OPEC+) fördern im Juni täglich 188.000 Barrel zusätzlich, wie die Organisation am Sonntag auf ihrer Website mitteilte.

APA/AFP/dpa/Reuters

Der Bau neuer Solaranlagen in Deutschland stockt

4. Mai 2026, Berlin
Neuanlagen werden weniger
 - Stuttgart, APA/dpa

In Deutschland werden weniger neue Solarstrom-Anlagen gebaut. Im ersten Quartal zeigt sich insgesamt ein Rückgang von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bei der neu installierten Leistung, wie der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) auf Basis von Daten der Bundesnetzagentur berechnet hat. Insgesamt waren es rund 3,5 Gigawatt Maximalleistung.

APA/dpa

Gazprom steigert Gewinn dank Finanzergebnis

30. April 2026, Moskau
Nettogewinn stieg 2025 7 % auf 1,3 Billionen Rubel (17,3 Mrd

Der russische Gasriese Gazprom hat im vergangenen Jahr trotz eines deutlichen Umsatzrückgangs durch weggefallene Gas-Exporte nach Europa mehr verdient. Der Nettogewinn stieg 2025 um sieben Prozent auf 1,3 Billionen Rubel (17,3 Milliarden Dollar), wie das Unternehmen mitteilte. Grund dafür war ein stärkerer Rubel, der sich positiv auf die in Fremdwährungen gehaltenen Schulden auswirkte.

APA/Reuters

EU erlaubt mehr Staatshilfen für Industrie und Bauern

30. April 2026, Brüssel

Für energieintensive Produktionen dürfen Strompreise bis zu 70 Prozent subventioniert werden. Die EU lockert wegen der Energiekrise ihre strengen Regeln für staatliche Beihilfen für begrenzte Zeit und ermöglicht Mitgliedstaaten so Hilfsmaßnahmen für die energieintensive Industrie, Landwirtschaft und den Verkehrsbereich. Die Mitgliedstaaten könnten der energieintensiven Industrie vorübergehend höhere Vergünstigungen beim Strompreis geben und unter anderem Landwirte […]

Unter günstigen Bedingungen Kosten in 3 bis 5 Jahren hereingebracht
 - Schwerin, APA/dpa

Balkonkraftwerke rechnen sich deutlich schneller als vor fünf Jahren

30. April 2026, Heidelberg

Steckerfertige Solaranlagen für den heimischen Balkon rechnen sich nach Angaben des Vergleichsportals Verivox für Verbraucherinnen und Verbraucher inzwischen deutlich früher als noch vor fünf Jahren. "Dank der Massenproduktion von Mini-Solaranlagen sind deren Anschaffungskosten in den vergangenen Jahren stark gesunken", erklärte Verivox-Energieexperte Thorsten Storck in Heidelberg. Zugleich liefern die Balkonkraftwerke mittlerweile mehr Leistung.

APA/AFP

Damit "alle Optionen offenstehen"
 - Essenbach, dpa

Belgien stoppt Rückbau aller seiner Atomreaktoren

30. April 2026, Brüssel

Belgien stoppt den Rückbau aller Atomreaktoren im Land. Die belgische Regierung und der bisherige Betreiber Engie würden über eine Übernahme der Reaktoren durch den belgischen Staat verhandeln und für diesen Zeitraum den Rückbau stoppen, damit "alle Optionen offenstehen", teilten beide Seiten mit. Das belgische Parlament hatte im vergangenen Jahr den Atomausstieg des Landes rückgängig gemacht.

APA/AFP

Heizungsgesetz in D: Koalition plant Kostenbremse für Mieter

30. April 2026, Berlin
Die deutsche Justizministerin Stefanie Hubig
 - Berlin, APA/AFP

Die schwarz-rote Koalition in Deutschland plant beim Heizungsgesetz eine Kostenbremse für Mieterinnen und Mieter. Sie räumt damit de facto ein, dass es zu größeren Kostensteigerungen kommen kann. Dafür sollen Vermieter an den laufenden Heizkosten beteiligt werden, wenn sie sich für eine neue Öl- oder Gasheizung entscheiden.

APA/Reuters

IEA-Chef: Größte Energiekrise der Geschichte bestätigt

30. April 2026, Paris
IEA-Chef Fatih Birol
 - Paris, APA/AFP

Der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, sieht seine Befürchtung der weltweit größten Energiekrise der Geschichte angesichts des Iran-Kriegs bestätigt. Die aktuellen Ereignisse gäben der IEA leider recht, sagte Birol in Paris. "Die Öl- und Gasmärkte befinden sich in großen Schwierigkeiten. Die Ölpreise lagen, als ich das letzte Mal nachgesehen habe, bei über 120 Dollar, was viele Länder stark unter Druck setzt."

APA/dpa

Windkraft-Branche: Oberösterreich braucht 70 neue Windräder bis 2030

30. April 2026, Linz

Die vom Land selbst gesteckten Ziele scheinen unerreichbar – Landesrat weist Kritik zurück Äußerst umstritten ist der Ausbau der Windkraft in Oberösterreich. Nun meldet sich der Branchenverband IG Windkraft mit Sitz in Wien zu Wort. „Es wird in Oberösterreich viel über die Windkraft, aber zu wenig mit der Windkraft gesprochen“, sagt IG-Geschäftsführer Florian Maringer. Er […]

Oberösterreichische Nachrichten

OMV-Chef gegen Preiseingriffe: „Uns fehlen Produktmengen“

30. April 2026, Wien
Alfred Stern
 - Wien, APA

OMV-Chef Stern warnt vor staatlichen Eingriffen in die Preisgestaltung an den Tankstellen. "Uns fehlen einfach Produktmengen", verwies Stern am Donnerstag im Gespräch mit der APA auf die aktuelle Ausnahmesituation durch den Iran-Krieg. Die Situation sei grundlegend anders als nach dem russischen Angriff auf die Ukraine. "Damals haben das russische Öl und die Ölprodukte nie den globalen Markt verlassen." Der operative Gewinn der OMV im 1. Quartal sank auf 1,025 Mrd. Euro.

APA

Plus 3,3 % gegenüber Vorjahresmonat laut Statistik Austria
 - Wien, APA

Höhere Energiepreise treiben auch im April die Inflation an

30. April 2026, Wien

Der Iran-Krieg und die damit ausgelöste Energiekrise dürften auch im April für einen Anstieg der Teuerungsrate sorgen. Laut Schnellschätzung der Statistik Austria vom Donnerstag stieg die Inflationsrate im April auf 3,3 Prozent, nach 3,2 Prozent im Vormonat März. Die Energiepreise zogen gegenüber April 2025 um 10,7 Prozent an. Ohne Spritpreisbremse wäre die Inflationsrate noch um 0,2 Prozentpunkte höher ausgefallen, schreibt die Statistikbehörde.

APA

Biogasanlagen-Betreiber warten seit Jahren auf neues Gas-Gesetz

30. April 2026, Amstetten

Biogasanlagen stecken in der Bredouille. Mitte 2027 läuft die Ökostromförderung endgültig aus. Stattdessen soll dann Biomethan ins öffentliche Netz eingespeist werden, was hohe Investitionen erfordert. Dafür wollen die Betreiber eine Abnahmegarantie – die dafür notwendigen gesetzlichen Rahmenbedingungen hat die Politik aber nicht beschlossen. Die Einspeisepflicht betrifft laut Erneuerbarem-Ausbau-Gesetz alle Biogasanlagen mit einer elektrischen Leistung höher […]

NÖN Niederösterreichische Nachrichten

Die Wirtschaft braucht immer weniger Öl

30. April 2026

Auch wenn der Ölpreis kurz vor Redaktionsschluss wieder unter die 100-Dollar-Marke gefallen ist, sitzt der durch den Irankrieg ausgelöste Ölpreisschock noch bei vielen tief in den Knochen – vor allem bei Menschen, die auf ihr Verbrennerauto angewiesen sind und wohl länger mit erhöhten Spritpreisen leben müssen. Auch die Prognosen für das Wirtschaftswachstum im heurigen Jahr […]

Gewinn

Preis für Brent-Öl auf höchstem Stand seit Anfang 2022

30. April 2026, New York/London
Ein Barrel (159 Liter) kostete 126,41 US-Dollar und damit um 7 % mehr
 - Sargentes de la Lora, APA/AFP

Der Preis für Öl der Nordseesorte Brent ist wegen der andauernden Blockade der Straße von Hormuz auf den höchsten Stand seit mehr als vier Jahren gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) mit Lieferung zum Juni kostete 126,41 US-Dollar (107,99 Euro) und damit sieben Prozent mehr als am Vortag. So teuer war Brent zuletzt Anfang 2022.

APA/dpa