Warum Strom in Österreich so teuer ist

31. August 2026, Wien

Energie. In kaum einem EU-Staat ist Strom so teuer wie in Österreich, trotz des hohen Anteils an Erneuerbaren. Welche Reformen wären nötig? Der wirtschaftsliberale Thinktank Agenda Austria hat viereinhalb Lösungsansätze. Österreichs Strompreise zählen zu Europas höchsten. Und das, obwohl 90 Prozent des heimischen Stroms – mehr als in jedem anderen EU-Staat – aus erneuerbarer Energie […]

Kurier

Kelag übernimmt Heizkraftwerk

31. August 2026, Villach

Villach Biomasse-Heizkraftwerk Untere Fellach wechselt Betreiber. Das Fernwärmesystem der Kelag wird ab Mitte September um einen Standort reicher. Ab dann übernimmt der Kärntner Energiedienstleister nämlich das Biomasse-Heizkraftwerk Untere Fellach in Villach. Bisher wurde das Heizkraftwerk von einem Partnerunternehmen geführt. Die Betriebsstätte kann bis zu 70 Millionen Kilowattstunden Wärme aus Biomasse in das Villacher Netz der […]

kronen zeitug

Spritpreisbremse wird um ein weiteres Monat verlängert

31. August 2026, Wien
Die Spritpreisbremse gilt ein weiteres Monat
 - Dresden, APA/dpa

Die Spritpreisbremse wird um ein weiteres Monat verlängert. Bis Ende September wird die Mineralölsteuer (MöSt) um 1,9 Cent pro Liter gesenkt. Ebenfalls fortgesetzt wird die Regelung, dass die Tankstellen Preissenkungen bei den internationalen Preisnotierungen verpflichtend und rasch weitergeben müssen. Die Margenbeschränkung bleibt ausgesetzt, teilte das Wirtschaftsministerium am Montag in einer Aussendung mit.

APA

Nationaler Notstand für US-Stromversorgung

31. August 2026, Washington

Zur Absicherung der Stromversorgung der USA hat die Regierung unter Präsident Donald Trump den nationalen Notstand ausgerufen. Trump habe eine Exekutivorder unterschrieben, mit der die „Sicherheit, Integrität und Zuverlässigkeit elektrischer Betriebsmittel des Stromübertragungsnetzes“ geschützt werden solle – insbesondere vor „Beeinträchtigungen durch ausländische Akteure“, wie das Weiße Haus mitteilte.

VN Vorarlberger Nachrichten

Europäischer Gaspreis deutlich gestiegen

31. August 2026, Teheran/Washington
Auch geringere Füllstände von Gasspeichern in Europa stützen Gaspreis
 - Wolfersberg, APA/dpa

Der Preis für europäisches Erdgas ist nach gegenseitigen Militärschlägen der USA und des Iran deutlich gestiegen. Am Montag wurde der richtungsweisende Erdgas-Terminkontrakt TTF zur Lieferung in einem Monat an der Börse in Amsterdam zu 69,13 Euro je Megawattstunde (MWh) gehandelt und damit mehr als 3 Prozent höher als am Freitag. Die Notierung liegt damit nur noch etwas unter dem Hoch seit Beginn des Iran-Kriegs, das im März bei knapp über 70 Euro erreicht worden war.

APA/dpa-AFX

Top Artikel der Woche

Prognose: Gaspreis wird wohl um über 50 Prozent steigen

26. August 2026, New York/Rom/Wien

Gasmarkt. Um die Speicher füllen zu können, werde Europa mehr zahlen müssen, meint Goldman Sachs. Helfen kann nur das Wetter. Der Gasmarkt ist angespannt. Und angesichts der weltweit großen Nachfrage wird die Situation gerade angesichts des bevorstehenden Winters nicht leichter. Nun lässt die US-Großbank Goldman Sachs mit einer Prognose aufhorchen. Ihr zufolge müssen die europäischen […]

Die Presse

USA sanktionieren Handelsfirma Wellbred wegen Iran-Kontakten

25. August 2026, Singapur

Die USA haben neue Sanktionen gegen die Firma Wellbred Capital in Singapur und deren Tochtergesellschaften verhängt. Sie stehe mit dem iranischen Öl-Reeder Mohammad Hossein Shamkhani in Verbindung, begründete das US-Finanzministerium die Entscheidung. Die Maßnahmen richteten sich zudem gegen Handelsfirmen von Wellbred in den Vereinigten Arabischen Emiraten und der Schweiz sowie eine französische Raffinerie. Wellbred war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

APA/Reuters

Debatte über CO2-Speicherung flammt wieder auf

26. August 2026, Wien

Die politische Einigung auf das Klimaziel 2040 hat in Österreich die Debatte über die geplante Aufhebung des CO2-Speicherungsverbots neu entfacht. Derzeit befindet sich ein Gesetzesentwurf zur Abschaffung des Verbots in Abstimmung. Neben ökologischen Sorgen stehen nun aber vor allem die hohen Kosten für die benötigte Infrastruktur im Fokus. Für den Bau notwendiger Pipelines fordert die Industrie eine Aufteilung der Kosten mit dem Staat.

APA

Iran-Krieg kommt Österreich bei Öl und Gas teuer zu stehen

28. August 2026, Wien

Die Energiekosten der österreichischen Haushalte und Betriebe sind in den vergangenen sechs Monaten deutlich gestiegen. Seit Beginn des Iran-Krieges summierten sich die Mehrkosten durch Preissteigerungen bei Erdöl und Gas auf einen Milliardenbetrag, teilte die Österreichische Energieagentur am Freitag in einer Aussendung mit. Der Gaspreis verdoppelte sich in diesem Zeitraum, Rohöl (Brent) notiert um rund ein Drittel höher als vor dem Krieg.

APA

Kritik an Strompreisen, Ruf nach Privatisierung

31. August 2026, Wien

Weil 90 % des Stroms aus Erneuerbaren stammten, müsste Strom billiger sein, meint die industrienahe Agenda Austria und würde gerne privatisieren. Der industrienahe Verein Agenda Austria geht auf die heimischen Stromunternehmen los, die sich in öffentlicher Hand befinden und regelmäßig Dividenden in diverse Staatsund Länderkassen spülen. Über wechselseitige Beteiligungen seien die Energieunternehmen miteinander verwoben, weshalb […]

Tiroler Tageszeitung

Irankrieg treibt wieder die Ölpreise
 - Gänserndorf, APA/THEMENBILD

Ölpreise ziehen zu Wochenbeginn an

31. August 2026, Wien

Die Ölpreise sind am Montag nach gegenseitigen Militärschlägen der USA und des Iran gestiegen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee mit Lieferung im November legte rund zwei Prozent auf 90,12 US-Dollar zu. Zeitweise war die Notierung im frühen Handel bis knapp unter 91 Dollar gestiegen und damit auf den höchsten Stand seit einer Woche. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg 2,3 Prozent auf 85,28 Dollar.

APA/dpa-AFX

Holzpellets um fast ein Drittel teurer
 - Ybbs, APA/THEMENBILD

Haushaltsenergie im Juli spürbar verteuert

31. August 2026, Wien

Nach einer kurzen Verschnaufpause im Juni ist Haushaltsenergie im Juli wieder merklich teurer geworden. Höhere Treibstoffpreise trieben den Energiepreisindex (EPI) gegenüber dem Vorjahresmonat laut Österreichischer Energieagentur um 5,7 Prozent nach oben. Im Monatsabstand stieg er um 1,1 Prozent. Geopolitische Unsicherheiten und wetterbedingte Einschränkungen belasten die europäischen Energiemärkte.

APA

Antworten zum US-Öl-Deal mit Venezuela

31. August 2026, Washington/Caracas
Delcy Rodriguez spricht von "historischer" Einigung
 - Caracas, APA/AFP

Die USA sichern sich riesige Ölvorkommen in Venezuela. Es ist ein weiterer Schritt von US-Präsident Donald Trump nach der Gefangennahme des Ex-Staatschefs Nicolás Maduro, direkt auf die Ölindustrie des südamerikanischen Landes zuzugreifen. Das Öl-Geschäft ist für Venezuelas Regierung die wichtigste Einnahme- und Devisenquelle. Das Land verfügt über die größten Ölreserven der Welt mit schätzungsweise 303 Milliarden Barrel. Fragen und Antworten zum Deal:

APA/dpa

NÖ: Windpark Wullersdorf darf laut BVwG nicht gebaut werden

28. August 2026, Wullersdorf/Wien
Eine der fünf geplanten Anlagen wäre zu nahe an Kaiseradler-Horst
 - Bruck a.d

Der Windpark Wullersdorf im niederösterreichischen Bezirk Hollabrunn darf laut einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts (BVwG) in der geplanten Form nicht gebaut werden. Eine der fünf vorgesehenen Anlagen hätte sich zu nahe an einem später entdeckten Horst eines streng geschützten Kaiseradlerpaares befunden, teilte das BVwG in einer Aussendung mit. Eine Projektänderung oder Teilgenehmigung der übrigen Anlagen war aus Sicht des Gerichts nicht möglich.

APA

Inflation in Frankreich und Spanien zieht an

28. August 2026, Paris/Frankfurt
Die steigenden Energiepreise schlagen sich in der Inflation nieder
 - Hamburg, APA/dpa

In der Euro-Zone deutet sich ein Inflationsschub an: Sowohl in der zweitgrößten Volkswirtschaft Frankreich als auch in der Nummer vier Spanien legten die Verbraucherpreise im August deutlich zu. In Frankreich verteuerten sich Waren und Dienstleistungen um durchschnittlich 2,7 Prozent zum Vorjahresmonat, nach 2,4 Prozent im Juli, wie das Statistikamt Insee am Freitag in Paris mitteilte.

APA/Reuters

Ölpreise sinken zu Wochenschluss etwas

28. August 2026, Wien
Venezuela erwägt OPEC-Austritt
 - Vienna, APA/AFP

Die Ölpreise haben am Freitagmorgen leicht nachgegeben. Die Gewinne vom Vorabend wurden aber weitgehend gehalten. Ein Barrel (etwa 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober kostete zuletzt 89,25 US-Dollar. Das waren 0,50 Prozent weniger als am Vortag. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Oktober fiel um 0,62 Prozent auf 83,04 Dollar.

APA/dpa-AFX

TotalEnergies steigt aus russischem LNG-Projekt aus

28. August 2026, La Defense
Verkauf von Betrieben und Beteiligungen erschwert
 - La Défense, APA/AFP

Das französische Energieunternehmen TotalEnergies hat nach eigenen Angaben seinen Ausstieg aus einem mit US-Sanktionen belegten russischen Erdgas-Projekt vollzogen. "TotalEnergies bestätigt, dass die Übertragung seiner zehnprozentigen Beteiligung an Arctic LNG 2 an eine Tochterfirma des russischen Mehrheitseigners Nowatek "abgeschlossen wurde", erklärte der Konzern am Donnerstag. "TotalEnergies ist somit kein Anteilseigner von Arctic LNG 2 mehr."

APA/AFP

Shell beendete Gespräche mit Unimot über Schwedt-Anteil

28. August 2026, London
Stellungnahmen von Shell und Unimot lagen nicht vor
 - London, APA/AFP

Der britische Ölkonzern Shell hat einem Bericht zufolge die Verhandlungen über den Verkauf seines Anteils an der deutschen Raffinerie PCK Schwedt an den polnischen Energiekonzern Unimot ergebnislos beendet. Die 2023 begonnenen Gespräche über das Paket von 37,5 Prozent seien vor Monaten abgeschlossen worden, meldete Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

APA/Reuters

Energie: Alternativanbieter günstiger als Landesversorger

27. August 2026, Wien
Wer den laufenden Preisvergleich nicht scheut, spart Energiekosten
 - St

Die Onlineplattform tarife.at hat die Energiepreise einer Langzeitanalyse unterzogen und kommt zum Schluss: In 678 von 693 Vergleichen war der Alternativanbieter günstiger als der Landesenergieversorger. Ein Haushalt mit 7.500 kWh Stromverbrauch zahlte demnach beim Landesversorger im Schnitt 454 Euro pro Jahr mehr.

APA