Regierung und Grüne einig bei Gesetz zu Erneuerbaren-Ausbau

11. Juni 2026, Wien
"Wir haben hart verhandelt", sagte der Grüne Energiesprecher Hammer
 - Wien, APA

Die Regierung aus ÖVP, SPÖ und NEOS hat sich nach langem Ringen beim Erneuerbaren-Ausbaubeschleunigungsgesetz (EABG) mit den Grünen geeinigt. Über das Gesetz wird am Donnerstag im Nationalrat abgestimmt, für den Beschluss ist eine Zweidrittelmehrheit notwendig. Bedingung für die Zustimmung der Grünen waren höhere Ziele beim Ausbau der erneuerbaren Energien, die Regierung sei den Grünen hier in den Verhandlungen doch noch entgegengekommen.

APA

Ölpreise geben nach

11. Juni 2026, Wien
Brent-Preis sinkt um 0,87 % - Trotz erneuten US-Angriffen auf den Iran
 - Wien, APA

Die Ölpreise haben am Donnerstag nur mit einem vorübergehenden und vergleichsweise leichten Anstieg auf weitere gegenseitige Angriffe der USA und des Iran regiert. Am späten Vormittag kostete ein Barrel (etwa 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August wieder 92,30 US-Dollar. Das waren 0,87 Prozent weniger als am Vortag. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Juli fiel auf 89,39 Dollar.

APA/dpa-AFX

DHL will Umsatz bei Erneuerbaren auf 3 Mrd. Euro steigern

11. Juni 2026, Bonn
DHL will neue Lieferketten weltweit ganzheitlich aufbauen
 - Ennery, APA/AFP

Der Logistikriese DHL setzt auf ein weiteres Wachstum der Erneuerbaren Energien und will dort seinen Umsatz ausbauen. "Getrieben durch eine starke Kundennachfrage sieht das Unternehmen das Potenzial, seinen Umsatz im Bereich der Logistik für Neue Energien von rund 600 Millionen Euro im Jahr 2025 auf drei Milliarden Euro bis 2030 zu steigern", teilte der Bonner Konzern mit.

APA/Reuters

EU will Preissprünge beim Tanken und Heizen vermeiden

11. Juni 2026, Brüssel
Reserve für Emissionszertifikate soll länger beibehalten werden
 - Salzburg, APA/THEMENBILD

Um Preissprünge beim Tanken und Heizen für Verbraucher künftig zu vermeiden, will die EU in das Emissionshandelssystem (ETS) eingreifen und damit Klimaschutzregeln anfassen. Konkret einigten sich Unterhändler von EU-Staaten und dem Europaparlament darauf, eine Reserve für Emissionszertifikate länger beizubehalten und bei starken Preissteigerungen mehr daraus auf den Markt bringen zu können. Das teilten beide mit.

APA/dpa-AFX

Tankrabatt-Aus überrascht deutschen Tankstellenverband nicht

11. Juni 2026, Düsseldorf
Mineralölkonzerne laut TIV so viele Gewinne eingefahren wie nie zuvor
 - Spremberg, APA/dpa

Das bevorstehende Ende des sogenannten Tankrabatts kommt für die deutschen Tankstellen nicht überraschend. "Wir haben nichts anderes erwartet", sagte der Sprecher des Tankstellen-Interessenverbandes (TIV), Herbert Rabl, der "Rheinischen Post" am Donnerstag. Die Politik könne nicht dauerhaft einen Teil der Gewinne der Mineralölkonzerne finanzieren. Diese hätten in diesem Jahr "so viele Gewinne eingefahren wie nie zuvor - gerade auf dem deutschen Markt", sagte er.

APA/dpa

Top Artikel der Woche

Kursplus bei Börsengang von Gasmotorenhersteller Innio

5. Juni 2026, Bangalore

Der österreichische Gasmotorenhersteller Innio ist bei seinem Börsendebüt an der US-Technologiebörse Nasdaq mit einem kräftigen Kursplus empfangen worden. Die Papiere schlossen ihren ersten Handelstag am Donnerstag mit einem Aufschlag von 23 Prozent auf 33,30 Dollar ab. Das Unternehmen wird damit insgesamt mit 25 Milliarden Dollar (21,5 Mrd. Euro) bewertet.

APA/Reuters

„Made-in-Europe“-Bonus soll zur Pflicht werden

5. Juni 2026, Wien

PV-Anlagen sollen ab 2027 nur noch mit einem Batteriespeicher gefördert werden. Der Förderbonus für europäische Komponenten in Photovoltaikanlagen soll durch eine „Made-in-Europa“-Pflicht ersetzt werden, kündigte Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) am Dienstag an. Generell sollen PV-Anlagen ab 2027 nur noch gefördert werden, wenn sie auch einen Batteriespeicher umfassen. Die dafür nötige Novelle des Erneuerbaren-Ausbau-Gesetzes (EAG) soll […]

Die Presse

Energiespeicher: Verbund will Bau in Bayern starten

5. Juni 2026, Wien

Trotz laufender Klagen will der Verbund, Österreichs größter Stromkonzern, den Bau des Pumpspeicherkraftwerks Riedl an der deutsch-österreichischen Grenze in Bayern vorantreiben. Die Tochter Donaukraftwerk Jochenstein habe beim Landratsamt Passau den sogenannten Sofortvollzug beantragt, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Damit könnten die Bauarbeiten für den Pumpspeicher beginnen, obwohl beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof drei Klagen gegen den […]

Oberösterreichische Nachrichten

Stromspeicher ermöglichen Energiewende

5. Juni 2026, Baden

Erstes Stromspeicher-Symposium Niederösterrichs in Halle B zeigte, dass es nach wie vor die Energiemodellregionen sind, die praktische Beiträge zum Klimaschutz leisten. Wie es nach 2027 mit der Bundesförderung für die Klima- und Energiemodellregionen in Österreich weitergeht, weiß man aktuell nicht. Klarheit darüber soll die Budgetrede von Finanziminister Markus Marterbauer am 11. Juni bringen. Gerfried Koch, […]

NÖN Niederösterreichische Nachrichten

Erde speichert mehr Wärme ? Meereshitzewellen nehmen zu

11. Juni 2026, Bonn

Der Ausstoß an Treibhausgasen steigt weiterhin, die Erde nimmt immer mehr Energie auf und die Tage mit Meereshitzewellen werden häufiger. Das geht aus dem jüngsten Report Indicators of Global Climate Change (IGCC) hervor, den führende Wissenschafter zur derzeit tagenden UN-Klimakonferenz in Bonn präsentieren. Die jährlich erscheinende Auswertung gilt als Zwischenbilanz für die Berichte des Weltklimarats IPCC, die nur im Abstand mehrerer Jahre herauskommen. 

APA/dpa

Investitionen in Strom dürfen nicht mehr so schnell abgesetzt werden
 - Nickelsdorf, APA/THEMENBILD

E-Wirtschaft kostet Industriestrompreis 210 Mio. Euro

10. Juni 2026, Wien

Der Staat holt sich Geld von den Stromkonzernen, um damit billigeren Strom für die Industrie zu finanzieren. So wird für Unternehmen der Elektrizitätsbranche der Steuervorteil bei Investitionen in neue Anlagen zusammengestrichen. Wer beispielsweise neue Windräder errichtet hat, darf zwischen 2027 und 2029 statt 30 Prozent nur mehr 10 Prozent der Kosten von der Steuer absetzen. Dadurch verspricht sich die Republik im Jahr 2028 Mehreinnahmen von 210 Mio. Euro.

APA

Laut Studie sind überraschend effiziente Kompromisse möglich
 - Matzen-Raggendorf, APA/THEMENBILD

Zeitweiser Windräder-Stopp könnte Zugvögel schützen

10. Juni 2026, Bern

Windräder und Zugvögel müssen kein Widerspruch sein. Eine Studie zeigt: Das gezielte, zeitweise Abschalten von Windkraftanlagen kann das Kollisionsrisiko für Vögel massiv senken. Die Stromproduktion würde dabei nur geringfügig geschmälert, wie die an der Studie beteiligte Schweizer Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) am Mittwoch mitteilte. Die Forschenden veröffentlichten ihre Resultate in der Fachzeitschrift "Nature Sustainability".

APA/sda

Kürzungen im Umweltbereich, fossile Subventionen sinken

10. Juni 2026, Wien
Förderungen für Sanierung und Heizungstausch sinken deutlich
 - Wien, APA/THEMENBILD

Im Umwelt- und Klimabereich soll mit dem Doppelbudget 2027/2028 einiges eingespart werden. Insgesamt sinken die Ausgaben dort im kommenden Jahr um 405 Mio. Euro, der größte Brocken davon entfällt auf Kürzungen bei Förderungen für Sanierung und Heizungstausch. Auch im Bereich Kreislaufwirtschaft werden 38 Mio. Euro eingespart, dazu zählt etwa der Wegfall der Geräte-Retter-Prämie. Ab 2028 sollen dann auch klimaschädliche Subventionen abgebaut werden.

APA

Evonik will mit Membran grünen Wasserstoff billiger machen

10. Juni 2026, Essen/Marl
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Für die Wasserstoffproduktion mit Hilfe von Strom hat der Chemiekonzern Evonik eine Membran entwickelt, die nach Firmenangaben die Produktionskosten deutlich senken kann. In einer Pilotanlage im Ruhrgebiet hat das Unternehmen vor kurzem mit der kommerziellen Fertigung dieser Spezialmembran begonnen, wie Evonik am Mittwoch berichtete.

APA/dpa

Photovoltaik-Boom drückt die Strompreise

10. Juni 2026, Bregenz

Die Illwerke vkw stellen ältere Einspeisetarife für Photovoltaikanlagen um. Künftig orientiert sich die Vergütung für eingespeisten Sonnenstrom stärker an den Preisen am Markt.Der starke Ausbau der Photovoltaik sorgt zunehmend für Veränderungen am Strommarkt. Immer mehr Anlagen speisen gleichzeitig Strom ins Netz ein, wodurch vor allem an sonnigen Tagen und in den Mittagsstunden Überschüsse entstehen. Die […]

Neue Vorarlberger Tageszeitung

Wiens größtes Umspannwerk geht erneuert ans Netz

10. Juni 2026, Wien

Strom. Der wichtigste Energieknoten der Stadt bekam eine neue Schaltanlage. Man steht hier auf symbolträchtigem Boden, sagt Gerhard Fida, Vorsitzender der Geschäftsführung der Wiener Netze am Montag beim Umspannwerk Simmering. Schließlich wurde hier im Jahr 1902 das erste große Elektrizitätswerk Wiens in Betrieb genommen. „Es ist das Herz der Wiener Stromversorgung“, sagt Fida. Dieses Herzstück […]

Kurier

Brent-Ölpreis fällt auf 92,40 Dollar

9. Juni 2026, Wien
Preisrückgang von 1,8 Prozent
 - Sargentes de la Lora, APA/AFP

Nachdem Israel und Iran sich gestern bereit erklärt haben, die jüngsten gegenseitigen Angriffe wieder einzustellen, gaben die Ölpreise nach. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Nordsee Brent zur Lieferung im August kostete zuletzt 92,40 US-Dollar und lag damit um 1,77 Prozent unter dem Vortagesschluss. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Juli sank um rund zwei Prozent auf 85,19 Dollar.

APA

Deutschland erstmals seit 2023 wieder Netto-Stromexporteur

9. Juni 2026, Berlin
Stromexporte stiegen zwischen Jänner und März um 20,4 Prozent
 - Tulln, APA

Erstmals seit dem vierten Quartal 2023 ist Deutschland wieder Nettoexporteur von Strom. Die Stromexporte stiegen zwischen Jänner und März binnen Jahresfrist um 20,4 Prozent, während zugleich die Importe um 15,5 Prozent sanken, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Daraus ergibt sich ein Exportüberschuss von 3,1 Milliarden Kilowattstunden. Die Stromerzeugung insgesamt stieg um sechs Prozent auf 126,6 Milliarden Kilowattstunden.

APA/Reuters

Ölpreise steigen wieder deutlich

8. Juni 2026, Wien

Die Ölpreise sind nach der jüngsten Eskalation in Nahost wieder deutlich gestiegen. So kostete ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent zur Lieferung im August am Vormittag 97,10 US-Dollar (83,42 Euro). Das sind über vier Prozent mehr als noch Ende vergangener Woche. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Juli legte um fast fünf Prozent auf 94,80 Dollar.

APA