Inflation im Euroraum zieht im Juli auf 2,9 Prozent an

31. Juli 2026, Luxemburg
Die Energiepreise legten im Juli im Euroraum um 10 Prozent zu
 - Frankfurt, APA/AFP

Die Inflation im Euroraum zieht wieder an. Waren und Dienstleistungen verteuerten sich im Juli um durchschnittlich 2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das EU-Statistikamt Eurostat am Freitag mitteilte. Im Juni war die Teuerungsrate auf 2,8 Prozent zurückgegangen, nachdem sie im Mai bereits bei 3,2 Prozent gelegen war. Mit dem Wiederaufflammen des Iran-Kriegs sind auch die Energiepreise wieder kräftig gestiegen: Sie legten im Juli im Euroraum um 10,0 Prozent zu.

APA/Reuters

OMV erzielte ein starkes operatives Gewinnplus

31. Juli 2026, Wien
Der Ausblick für das Gesamtjahr 2026 wurde bestätigt
 - Wien, APA

Der österreichische Öl-, Gas- und Chemiekonzern OMV hat im zweiten Quartal 2026 einen kräftigen Anstieg im operativen Geschäft verbucht. Das um Lagereffekte bereinigte operative Ergebnis vor Sondereffekten (CCS) stieg im Zeitraum April bis Juni im Jahresvergleich um 65 Prozent auf 1,71 Mrd. Euro. Der unbereinigte Periodenüberschuss nach Minderheiten betrug im ersten Halbjahr 2,015 Mrd. Euro, war aber durch Einmaleffekte infolge der Borealis-Dekonsolidierung stark beeinflusst.

APA

Ölpreise geben weiter nach

31. Juli 2026, Wien
Der Preis für ein Fass Brent-Öl fiel zuletzt auf 88 Dollar
 - Carson, GETTY IMAGES NORTH AMERICA

Die Ölpreise sind am Freitag nach Meldungen über zunehmende Schiffstransporte aus den Fördergebieten am Persischen Golf weiter gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Referenzsorte Brent aus der Nordsee zur Lieferung im September kostete 88,14 US-Dollar und damit ein Prozent weniger als am Vortag.

APA/dpa-AFX

BP stellt Geschäfte in Nordsee zum Verkauf

31. Juli 2026, London
Verkauf könnte um die 2 Mrd

Der britische Öl- und Gaskonzern BP will seine Aktivitäten in der Nordsee verkaufen. Der Schritt sei Teil der laufenden Überprüfung von Geschäftsteilen und solle den Konzern einfacher, stärker und wertvoller machen, hieß es von den Briten am Freitag. Ein Verkauf könnte Informationen der "Financial Times" ("FT") und Bloomberg zufolge um die 2 Milliarden Pfund (2,3 Mrd. Euro) einspielen. Laut "FT" waren vorherige Gespräche über einen Verkauf an Ithaca Energy heuer gescheitert.

APA/dpa-AFX

Französischer Versorger Engie erhöht Jahresprognose

31. Juli 2026, Paris
Trotz Rückgang des operativen Gewinns
 - Courbevoie, AFP

Kosteneinsparungen und schwankende Energiepreise in Reaktion auf den Iran-Krieg sorgen beim französischen Energieversorger Engie für mehr Optimismus. Der Gewinn aus dem wiederkehrenden Geschäft dürfte 2026 zwischen 4,9 und 5,5 Milliarden Euro liegen, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Das sind an beiden Enden der Zielspanne 300 Millionen mehr. Der Kurs der Aktie legte zum Start um 4,5 Prozent zu.

APA/dpa-AFX

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„Es hilft nichts, wir werden Anlagen bauen müssen“

27. Juli 2026

Verbund-Chef Michael Strugl weiß, woher der Strom für das Google-Projekt kommt, und plädiert für ein Ende der PV-Förderungen. Der Druck bei den Strompreisen steigt. Monika Graf: Sie sind Oberösterreicher. Was denken Sie über das heiß diskutierte Google-Projekt? Michael Strugl: Grundsätzlich ist es eine Investition, die ich positiv sehe. Erstens kommt sie von internationalen Investoren, zweitens […]

Salzburger Nachrichten

Verwirrung um Verlängerung des Vorstands der Burgenland Energie

27. Juli 2026

Zukunft von Finanzchef Czerny entscheidet sich nach dem Sommer Reinhard Czerny ist seit 2021 Finanzvorstand der Burgenland Energie AG, die via Landesholding zu 51 Prozent im Eigentum des Landes steht. Wie lange er das noch bleibt, ist offen. Seit fünf Jahren bilden Czerny und Stephan Sharma das Vorstandsduo des Landesenergieversorgers. Als Vorstandsvorsitzender ist Sharma nicht […]

Kurier

Überraschender Boom der Erneuerbaren in den USA

28. Juli 2026

US-Präsident Donald Trump bekämpft erneuerbare Energien – dennoch erlebt Ökostrom in den USA einen starken Aufschwung. Auch deutsche Konzerne wie RWE und SMA verdienen kräftig mit. Doch der Rekord trägt ein Verfallsdatum. Noch läuft in Woodruff in South Carolina nichts vom Band. Auf den Gängen der neuen BMW-Fabrik warten die Roboterarme hinter vergitterten Scheiben auf […]

Handelsblatt

Wo das Stromnetz Vorrang bekommt

30. Juli 2026

Energie. Österreich bastelt an Vorrangzonen für den Ausbau von Strominfrastruktur. Die Netzbetreiber sollen Planungen übermitteln, damit die Trassen freigehalten werden. Wien. Um die im Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz (EABG) vorgesehene Neugestaltung der Energieinfrastruktur in Österreich umzusetzen, stehen drei weitere Schritte auf dem Programm. Das seien die Aufforderung an alle Netzbetreiber, ihre Netz- und Trassenplanungen zu übermitteln, eine Speicherstudie […]

Die Presse

Kronstorf ist überall

30. Juli 2026

Die KI-Strategie der EU für mehr Unabhängigkeit von den USA ist fragwürdig – sind Anlagen wie das Rechenzentrum in Kronstorf doch meist im Besitz der Tech-Giganten. Das geplante Google-Rechenzentrum im oberösterreichischen Kronstorf erhitzt die Gemüter. Vor Ort demonstrierten hunderte Menschen gegen die Umweltfolgen, Strom- und Bodenverbrauch. Das Projekt läuft praktisch ohne verpflichtende Umweltprüfung und Beteiligung […]

Der Standard

Wenn das Wasser fehlt

30. Juli 2026

Die Trockenheit trifft längst nicht nur die Landwirtschaft. Kraftwerke liefern ein Viertel weniger Strom, Schiffe können voll beladen mit Öl oder Erz nicht mehr fahren und auch mancher Tourismusort in der Wachau leidet. Monika Graf Regina Reitsamer Salzburg „Es ist drastisch“, sagt Verbund-Chef Michael Strugl. 2026 dürfte eines der trockensten Jahre in der Geschichte des […]

Salzburger Nachrichten

Maßnahme wegen Rekordtief bei Donau-Wasserstand
 - Mariaposching, APA/dpa

Ungarn drosselt Leistung des Kernkraftwerks Paks

30. Juli 2026, Budapest

Wegen eines historischen Rekordtiefs des Donau-Wasserstandes und damit Kühlwassermangels musste das ungarische Kernkraftwerk Paks seinen Reaktorblock 3 komplett vom Netz nehmen und die Leistung von Block 2 auf die Hälfte senken. Laut Aussendung des Betreibers MVM Paks Nuclear Power Plant Ltd. (Paksi Atomerőmű Zrt.) vom Donnerstag ist der Wasserpegel der Donau in den vergangenen Stunden weiter gesunken, er stehe aktuell bei minus 112 Zentimeter.

APA

Eine der größten Wasserstoffproduktionsanlagen Österreichs
 - Wien, APA/THEMENBILD

Grazer KS Engineers baut und liefert für „H2-Hub Bergla“

30. Juli 2026, Graz/St. Martin im Sulmtal

Das Grazer Technologieunternehmen KS Engineers wird eine der größten Wasserstoffproduktionsanlagen Österreichs im weststeirischen Bergla errichten. Das Projekt der Energie Steiermark, das bis zu 750 Tonnen grünen Wasserstoff für die Wolfram AG liefern soll, wird voraussichtlich Ende 2027 in Betrieb gehen. KS Engineers und Projektpartner Bosch werden die Anlage liefern und bauen. Die zentralen Komponenten sollen alle aus europäischen Lieferketten kommen.

APA

Erstmals können beide Reaktoren nicht genutzt werden
 - Mariaposching, APA/dpa

Rumänien fährt wegen Niedrigwasser Atomreaktor herunter

30. Juli 2026, Bukarest

Wegen des niedrigen Wasserstandes der Donau fährt Rumänien seinen zweiten Atomreaktor herunter. Angesichts der "ungünstigen Entwicklung der hydrologischen Bedingungen" werde Reaktor 2 des Akw Cernavoda von Donnerstagvormittag an heruntergefahren, erklärte das rumänische Energieministerium. Der andere Reaktor von Rumäniens einzigem Atomkraftwerk war bereits vor einigen Tagen heruntergefahren worden.

APA/AFP

Shell-Gewinn sprudelt dank hoher Öl- und Gaspreise kräftig

30. Juli 2026, London
Aktienrückkauf angekündigt
 - Berlin, APA/dpa

Die wegen des Iran-Kriegs stark gestiegenen Öl- und Gaspreise lassen die Gewinne bei Shell weiter sprudeln. Im zweiten Quartal erwirtschaftete der britische Energiekonzern trotz Produktionsausfällen im Nahen Osten einen um Sonderposten bereinigten Gewinn von 9,8 Mrd. US-Dollar (8,6 Mrd Euro), wie Shell am Donnerstag in London mitteilte. Das waren 42 Prozent mehr verglichen mit dem Vorquartal und zugleich mehr als von Analysten erwartet.

APA/dpa-AFX

Trockenheit und niedrigere Strompreise belasten Verbund

30. Juli 2026, Wien
Die Trockenheit wirkt sich auch auf die Stromerzeugung aus
 - Greifenstein, APA/THEMENBILD

Die anhaltende Trockenheit sowie niedrigere Strompreise belasten Österreichs größten Stromerzeuger, den teilstaatlichen Verbund. Der Gewinn ist im ersten Halbjahr 2026 um mehr als ein Drittel auf 518 Mio. Euro eingebrochen. Der Umsatz sank um 11 Prozent auf 3,6 Mrd. Euro, wie das börsennotierte Unternehmen am Donnerstag bekannt gab. Für das Gesamtjahr erwartet der Vorstand einen Gewinn von rund 1 bis 1,2 Mrd. Euro, wovon die Hälfte an die Aktionäre ausgeschüttet werden soll.

APA

Hattmannsdorfer: Drei weitere Schritte für EABG-Umsetzung

29. Juli 2026, Wien
Hattmannsdorfer will Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen
 - Wien, APA/HELMUT FOHRINGER

Um die im Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz (EABG) vorgesehene Neugestaltung der Energieinfrastruktur in Österreich umzusetzen, stehen drei weitere Schritte auf dem Programm. Das seien die Aufforderung an alle Netzbetreiber, ihre Netz- und Trassenplanungen zu übermitteln, eine Speicherstudie für Österreich sowie eine Potenzialanalyse zu den bestehenden Wasserkraft- und Pumpspeicherkraftwerken, sagte Minister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) am Mittwoch in Wien.

APA

Öl- und Gaspreise nach erneuter Iran-Eskalation gestiegen

29. Juli 2026, London
Der Ölpreis reagierte umgehend auf die neuen Angriff im Iran-Krieg
 - Gänserndorf, APA/THEMENBILD

Die Ölpreise sind am Mittwoch nach deutlichen Verlusten der vergangenen Handelstage wieder gestiegen. Die Notierungen legten kräftig zu, nachdem der Iran erstmals seit dem US-Angriffsstopp ballistische Raketen auf US-Truppen im Nahen Osten abgefeuert hatte. Für Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee mit Lieferung im September wurden 87,15 US-Dollar (76,67 Euro) gezahlt und damit fast vier Prozent mehr als am Vortag. Der Europäische Gaspreis stieg ebenfalls.

APA/dpa-AFX

Nordex verdient mehr als erwartet

29. Juli 2026, Hamburg
Nordex bestätigt seine Prognosen im Windturbinen-Geschäft
 - Sainte-Lizaigne, APA/AFP

Der Windturbinen-Hersteller Nordex hat im abgelaufenen zweiten Quartal überraschend viel verdient. Der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) mehr als verdoppelte sich auf 224 Millionen Euro, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Hamburg mit. Das war mehr, als vom Unternehmen befragte Analysten geschätzt hatten. Der Umsatz bewegte sich mit einem Zuwachs um gut 16 Prozent auf rund 2,2 Milliarden Euro etwas über dem erwarteten Niveau.

APA/dpa-AFX