EU-Klimaziel bis 2040 ohne Wirtschaftseinbruch erreichbar

3. Juni 2026, Wien

Österreich kann den CO2-Ausstoß wie EU-weit vereinbart bis 2040 um 90 Prozent senken, ohne negative Effekte auf die gesamtwirtschaftliche Leistung. Das würde allerdings zu einem strukturellen Umbau der Wirtschaft mit Verlierern und Gewinnern führen, ergeben Berechnungen von Cesar (Centre of Economic Scenario Analysis and Research). Entscheidend ist die Umverteilung von Zusatzeinnahmen aus der CO2-Abgabe, die von derzeit rund 70 auf 500 Euro/Tonne steigen müsste.

APA

EU-Kommission will mehr Schulden für Energiewende erlauben

3. Juni 2026, Brüssel

Angesichts der durch den Iran-Krieg verursachten Energiekrise will die Europäische Kommission die Schuldenregeln der EU weiter lockern. Nach einem Vorschlag der Brüsseler Behörde sollen künftig höhere Schulden auch für Investitionen in die Energiewende erlaubt sein. Diese Ausgaben sollen unter eine bereits bestehende Ausnahmeregelung in den EU-Schuldenregeln für Verteidigungsausgaben fallen können, wie die Kommission in Brüssel mitteilte.

APA/dpa

Hohe Ölpreise spülen Milliarden in Russlands Kassen

3. Juni 2026, Moskau

Angetrieben von hohen Weltmarktpreisen infolge des Nahost-Krieges sind die Einnahmen Russlands aus dem Öl- und Gasgeschäft im Mai sprunghaft angestiegen. Sie legten im Jahresvergleich um 32,4 Prozent auf 678,9 Milliarden Rubel (etwa acht Milliarden Euro) zu, wie das Finanzministerium am Mittwoch in Moskau mitteilte. Die Einkünfte aus dem Öl- und Gasgeschäft machen rund ein Fünftel der gesamten russischen Staatseinnahmen aus.

APA/ag

„Die Bevölkerung in Oberösterreich will Windkraft“

3. Juni 2026, Linz

Während Oberösterreichs Landespolitik bei der Windkraft auf der Bremse steht, befürwortet die Bevölkerung deren Ausbau: Das geht aus einer Umfrage hervor, die der Meinungsforscher Marketagent im Auftrag der IG Windkraft unter 520 Teilnehmern in Oberösterreich durchgeführt hat. 89,8 Prozent befürworten den Ausbau erneuerbarer Energien in Oberösterreich. 89,7 Prozent nehmen eine Importabhängigkeit wahr. 83,7 Prozent wünschen […]

Oberösterreichische Nachrichten

E-Control: Strom- und Gasverbrauch im April gestiegen

3. Juni 2026, Wien
Im April wurde weniger Strom- und Gas erzeugt
 - Lassee, APA/THEMENBILD

In Österreich ist der Energieverbrauch im April im Jahresabstand gestiegen. Die Abgabe von Strom an Endkunden erhöhte sich um 1,8 Prozent auf 5,3 Terawattstunden (TWh). Auch der Gasverbrauch legte zu und kletterte um 5,4 Prozent auf 5,95 TWh. Das geht aus aktuellen Daten der Regulierungsbehörde E-Control hervor. Gleichzeitig war die heimische Energieproduktion in beiden Bereichen rückläufig, was beim Strom zu einem Anstieg der Importe führte.

APA

Top Artikel der Woche

Negative Strompreise erreichen Rekord

28. Mai 2026, Wien

Die Strompreise rutschen an Feiertagen ins Minus. Wer profitiert, wenn im Großhandel bis zu 500 Euro pro Megawattstunde fällig werden? Es ist mittlerweile ziemlich üblich, dass die Strompreise in Österreich an sonnigen Wochenenden und Feiertagen unter null rutschen. In einzelnen Viertelstunden – das ist die Maßeinheit – kann es richtig teuer werden, weil die Photovoltaikanlagen, […]

Salzburger Nachrichten

So funktioniert die Strompreisbremse

1. Juni 2026, Wien

Die Regierung hat sich darauf geeinigt, einen Deckel einzuziehen, wenn der Strompreis zu hoch wird. Was man zum neuen Energiepaket wissen muss. Die Regierung will sich mit einer neuen Strompreisbremse auf künftige Energiekrisen vorbereiten. Haushalte und Unternehmen sollen entlastet werden, gleichzeitig gibt es Streit über die Finanzierung und die Folgen für den Ausbau erneuerbarer Energien. […]

Der Standard

Verbund will Energiespeicher in Bayern trotz Klagen bauen

2. Juni 2026, Wien

Österreichs größter Stromkonzern Verbund will den Bau des Energiespeichers Riedl an der deutsch-österreichischen Grenze in Bayern trotz laufender Klagen vorantreiben. Die Tochter Donaukraftwerk Jochenstein habe beim Landratsamt Passau den sogenannten Sofortvollzug beantragt, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

APA/Reuters

Mehr Stromeinfuhr

1. Juni 2026, Wien

Die APG-Strombilanz 2025 zeigt Import-Abhängigkeit auf und verdeutlicht Notwendigkeit kapazitätsstarker Netze. Erzielte Österreich im Jahr 2024 – unter anderem dank hoher Erträge aus der Laufwasserkraft – auf Basis der Fahrpläne per Saldo einen Rekord-Jahres-Export in der Höhe von 4.747 GWh und war nach 14 Jahren erstmals wieder Strom-Exportland, so sah sich Österreich 2025 erneut mit […]

Medianet

Brent-Ölpreis fällt auf 93,16 Dollar

2. Juni 2026, Wien
Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht weiter die Straße von Hormuz
 - Khasab, APA/AFP

Die Ölpreise haben Dienstag etwas nachgegeben. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Referenzsorte Brent zur Lieferung im August fiel auf 93,16-Dollar. Das waren 1,91 Prozent weniger als am Vortag. Am Montagnachmittag war der Ölpreis zunächst stark gestiegen, als Meldungen die Runde machten, der Iran werde aus Protest gegen die Eskalation Israels im Libanon den Austausch mit den USA einstellen.

APA

Mehr Nachfrage in Europa bringt BYD nach Monaten Absatzplus

2. Juni 2026, Shenzhen
Im Mai nach acht Monaten
 - Bangkok, APA/AFP

Eine stärkere Nachfrage in Europa hat dem chinesischen Autobauer BYD erstmals seit acht Monaten wieder zu einem Absatzplus verholfen. Das Unternehmen verkaufte im Mai mit 383.453 Fahrzeugen 0,3 Prozent mehr als im Vorjahr, geht laut Reuters aus einer Pflichtmitteilung an die Börse hervor. Die Produktion des weltweit größten Herstellers von Elektroautos legte zugleich um 8,8 Prozent zu - das ist der erste Anstieg seit Juli 2025.

APA/Reuters

Russland verhängt Kerosin-Exportverbot bis Ende November

1. Juni 2026, Moskau/Charkiw (Charkow)
Ausfuhr von Benzin jetzt schon eingeschränkt
 - Moscow, APA/AFP

Die russische Regierung hat ein Exportverbot für Kerosin bis zum 30. November 2026 verhängt. Ziel sei es, die Stabilität auf dem heimischen Kraftstoffmarkt zu gewährleisten, teilte das Regime von Machthaber Wladimir Putin am Montag mit. Die Ukraine hatte zuletzt mit gezielten und effektiven Drohnenangriffen auf russische Raffinerien und Öllager die Treibstoffproduktion unter Druck gebracht. In der Ukraine gab indes bei erneuten russischen Angriffen rund ein Dutzend Verletzte.

APA/dpa/Reuters

Ölpreise ziehen zu Wochenbeginn wieder an

1. Juni 2026, Wien
Nach deutlichem Rückgang am Freitag
 - Heide, APA/dpa

Die Ölpreise haben zum Wochenstart wieder zugelegt. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der globalen Referenzsorte Brent zur Lieferung im August legte 2,73 Prozent auf 94,40 US-Dollar zu. Am Freitag hatten die Notierungen noch deutlich nachgegeben, als Berichte über Fortschritte bei den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran die Runde gemacht hatten. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Juli stieg um 3,73 Prozent auf 91,15 Dollar.

APA/dpa-AFX

VCÖ: Treibstoffe Ende Mai günstiger als noch zu Monatsbeginn

1. Juni 2026, Wien
Diesel günstiger als im April, aber teurer als im Februar
 - Lübeck, APA/dpa

Die Lage an den heimischen Zapfsäulen hat sich trotz des nach wie vor ungelösten Iran-Konflikts weiter entspannt. Diesel war im Mai günstiger als im April, Benzin zwar etwas teurer, aber beide Treibstoffe waren Ende Mai billiger als noch am Monatsanfang, wie der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) am Montag auf Basis von Daten des Spritpreisrechners der E-Control mitteilte. Ein Liter Diesel kostete am Sonntag im Mittel 1,787 Euro, Super-Benzin 1,694.

APA

Ohne erneuerbare Gase keine Energiewende

1. Juni 2026

Energiesystem. Warum Biomethan ins Netz gehört. Die Energiewende wird mit dem Ausbau von Windkraft, Photovoltaik und erneuerbarem Strom in Verbindung gebracht. Für ein stabiles, leistbares und krisenfestes Energiesystem benötigt Österreich jedoch zusätzlich erneuerbare Gase. Denn Energie muss nicht nur nachhaltig erzeugt, sondern auch effizient transportiert, gespeichert und jederzeit verfügbar gemacht werden können und genau das […]

Kurier

IWF, Weltbank und IEA warnen vor Spritmangel im Sommer

29. Mai 2026, Washington
Risiken für Treibstoffsicherheit und die ganze Wirtschaft
 - Los Angeles, APA/AFP

Der Internationale Währungsfonds (IWF), die Weltbank und die Internationale Energieagentur (IEA) haben vor einem Treibstoffmangel im Sommer gewarnt. Derzeit würden die "weltweiten Ölvorräte in beispiellosem Tempo abgebaut, um den massiven Ausfall von Lieferungen durch die Straße von Hormuz auszugleichen", erklärten die Organisationen am Freitag in Washington.

APA/AFP