Ölpreisrally spült TotalEnergies Milliarden in die Kassen

23. Juli 2026, La Defense
Bereinigter Nettogewinn stieg um 67 Prozent auf 6 Milliarden Dollar
 - Mérignac, APA/AFP

Die durch den Iran-Krieg ausgelöste Ölpreisrally hat TotalEnergies einen wahren Geldsegen und das beste Quartalsergebnis seit fast drei Jahren beschert. Der bereinigte Nettogewinn sprang im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 67 Prozent auf 6 Milliarden Dollar (5,2 Milliarden Euro), wie der französische Energiekonzern am Donnerstag mitteilte. Er lag damit nochmals höher als die 5,4 Milliarden Dollar aus dem ersten Quartal 2026.

APA/Reuters

Entwurf für künftige Photovoltaik-Förderung bis Anfang Oktober

23. Juli 2026, Bregenz/Wien
Die Branche soll eingebunden werden
 - Lemwerder, APA/dpa

Energie-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner (ÖVP) will noch vor dem 8. Oktober einen Entwurf für die künftige Photovoltaik-Förderung vorlegen. Das kündigte sie bei einem Austausch mit der Branche am Mittwoch am Rand der Bregenzer Festspiele an. Dazu sollen auch Branchenvertreter eingebunden werden. Es brauche ein System, das keine Lotterie sei, sondern Planbarkeit für die Branche sowie Kunden bringe, sagte Zehetner gegenüber dem ORF Radio Vorarlberg.

APA

Total führt Spritpreis-Deckel in Frankreich wieder ein

23. Juli 2026, Paris
Preis für Benzin höchstens 1,99 Euro und für Diesel maximal 2,25 Euro
 - Berlin, APA/dpa

Angesichts des wieder aufflammenden Iran-Kriegs und steigender Kraftstoffpreise führt der französische Energiekonzern Total für sein Tankstellennetz in Frankreich erneut einen Spritpreis-Deckel ein. Ab sofort werde der Preis für Benzin auf 1,99 Euro und der für Diesel auf 2,25 Euro pro Liter gedeckelt, teilte Total in Paris mit.

APA/dpa

Hansesun fordert Stopp der PV-Förderungen

22. Juli 2026, Röthis

Nach 36 Sekunden war der Fördertopf leer. Weniger als 3000 von 28.000 Anträgen erhielten beim 2. Fördercall eine Zusage für eine Photovoltaik-Förderung. Der Vorarlberger Marktführer Hansesun fordert nun ein Ende der aktuellen Förderpraxis. „Weg mit dieser Förderung. Das System funktioniert einfach nicht. Der bürokratische Aufwand bremst die Energiewende. Besser keine Förderung also diese Qual“, sagt […]

Vorarlberg

Goldgräberstimmung für Großbatteriespeicher

22. Juli 2026

Systeme sind marktreif und heiß begehrt. Investoren haben deutlich mehr Projekte beantragt, als Österreich bis 2040 benötigt Der neue Speicher der Energie AG Oberösterreich wird kurz nach seiner Inbetriebnahme nicht mehr das größte batterieelektrische Speichersystem in Oberösterreich sein. Beim Hörschinger Logistikspezialisten Schachinger wird die Welser Firma Powerlink H2 in wenigen Wochen ein System mit 30 […]

Oberösterreichische Nachrichten

Top Artikel der Woche

Energie AG startet Oberösterreichs größten Batteriespeicher

20. Juli 2026, Timelkam/Linz

Die Energie AG Oberösterreich hat am Montag bei ihrem Kraftwerk Timelkam den größten Batteriespeicher in dem Bundesland in Betrieb genommen. Der Speicher verfügt über eine Leistung von rund 5 Megawatt und eine nutzbare Speicherkapazität von 14,5 Megawattstunden. Die Investition beträgt ca. 4 Mio. Euro. Die Umsetzung erfolgte mit dem deutschen Batteriespeicherspezialisten Intilion, hieß es in den Unterlagen zur Pressekonferenz.

APA

Enormer Andrang bei Batteriespeichern in Österreich

16. Juli 2026, Wien

Ähnlich wie in Deutschland gibt es auch in Österreich einen enormen Andrang von Investoren bei großen Batteriespeicher-Projekten. "Es gibt eine absolute Überzeichnung von Netzanschlussanfragen", sagte E-Control-Vorstand Alfons Haber am Donnerstag. "Wir sehen, dass es bis zu 25 Gigawatt (GW) an Netzanschlussanfragen von Batteriespeichern gibt. Wir gehen davon aus, dass es in den nächsten zehn Jahren einen Bedarf von 3 bis 5 Gigawatt geben wird."

APA

Google-Ausbau in Kronstorf könnte 4,4 TWh Strom brauchen

17. Juli 2026, Kronstorf/Wien/Mountain View

Die geplante 2. Ausbaustufe des Google-Rechenzentrums in Kronstorf könnte einen weit höheren Stromverbrauch haben als bisher bekannt: Während die im Bau befindliche 1. Stufe einen Jahresverbrauch von maximal 1,3 Terawattstunden (TWh) haben dürfte, wären es bei der zweiten laut Netz OÖ bis zu 4,4 TWh. Zum Vergleich: Ganz Oberösterreich verbrauchte 2024 laut Energiebericht 14 TWh. Die SPÖ will nun das UVP-Gesetz überarbeiten. Global 2000 legte dafür bereits einen Vorschlag vor.

APA

Die Stromfresser kommen

21. Juli 2026, Kronstorf

Google will das RECHENZENTRUM im oberösterreichischen Kronstorf massiv vergrößern. Dadurch steigt dessen Energiebedarf weiter an. Doch woher soll der Strom kommen? In Oberösterreich sind die Rollen klar verteilt. Die schwarz-blaue Landesregierung hält Windräder für Teufelszeug, große Rechenzentren hingegen betrachtet sie mit bemerkenswerter Gelassenheit. Brisant wird das allerdings, sobald man einen Blick auf den Strombedarf solcher […]

Profil

Netzgeschäft treibt spanischen Energiekonzern Iberdrola an

22. Juli 2026, Bilbao
Iberdrola übernimmt 80 Prozent des finnischen Netzbetreibers Caruna
 - Bilbao, APA/AFP

Der spanische Energiekonzern Iberdrola ist im zweiten Quartal wieder gewachsen. Der Umsatz kletterte in den drei Monaten bis Ende Juni im Jahresvergleich um fast zehn Prozent auf 10,45 Mrd. Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch in Bilbao mitteilte. Allerdings hatten Analysten mit einem stärkeren Plus gerechnet. Im ersten Quartal war der Erlös noch geschrumpft.

APA/dpa-AFX

Keine neuen Entlastungen bei Spritpreisen in Deutschland

22. Juli 2026, Berlin
Wirtschaftministerin Reiche verweist auf knappe Haushaltslage
 - Berlin, APA/dpa

Die deutsche Wirtschaftsministerin Katherina Reiche schließt trotz gestiegener Spritpreise weitere staatliche Entlastungen vorerst aus. Sie verweist auf die knappe Haushaltslage. "Wir haben mit der Spritpreisbremse ein sehr, sehr teures Instrument eingesetzt. Das hat uns viele Milliarden Euro gekostet. Diese sind momentan im Bundeshaushalt auch nicht zur Verfügung", sagte die CDU-Politikerin im "RTL/ntv Frühstart". 

APA/dpa

Haushaltsenergie im Juni billiger – Treibstoffe gaben nach

22. Juli 2026, Wien
Strom war im Juni deutlich billiger als vor einem Jahr
 - Wien, APA/THEMENBILD

Nach den Preissteigerungen der vergangenen Monate ist Haushaltsenergie in Österreich im Juni wieder günstiger geworden. Der Energiepreisindex (EPI) sank laut Österreichischer Energieagentur im Monatsabstand um 3,1 Prozent. Verantwortlich dafür waren Preisrückgänge bei Heizöl und Treibstoffen durch eine kurzzeitige Entspannung an den Rohölmärkten. Im Jahresvergleich blieb Energie mit einem Plus von 5,4 Prozent jedoch ein wesentlicher Inflationstreiber.

APA

Mehr aserbaidschanisches Erdgas für Deutschland

21. Juli 2026, Baku/Berlin
Bundeskanzler Merz und Präsident Aliyev unterzeichneten Vereinbarung
 - Lubmin, APA/dpa

Deutschland und Aserbaidschan wollen ihre wirtschaftlichen Beziehungen vertiefen. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der aserbaidschanische Präsident Ilham Aliyev bei einem Treffen im Berliner Kanzleramt. Neben der Gründung eines gemeinsamen Wirtschaftsrates geht es dabei vor allem um die Lieferung von Erdgas und Erdöl aus der autoritär regierten Kaukasusrepublik.

APA/dpa

IEA: Aufflammender Iran-Krieg setzt Ölversorgung unter Druck

21. Juli 2026, Paris
Wiederöffnung der Straße von Hormuz unerlässlich für Energiesicherheit
 - Khor Fakkan, APA/AFP

Angesichts des wieder aufgeflammten Iran-Kriegs sieht die Internationale Energieagentur (IEA) die weltweite Ölversorgung zunehmend unter Druck. "Die Eskalation der Feindseligkeiten, von der die Straße von Hormuz und die Energieinfrastruktur in der Region betroffen sind, verstärkt die Sorgen um die Versorgungssicherheit und die Unsicherheit hinsichtlich der Marktaussichten", sagte IEA-Direktor Fatih Birol.

APA/dpa

Drohende Houthi-Blockade erhöht Druck auf Ölversorgung

21. Juli 2026, Sanaa/Riad
Zweite Versorgungsroute könnte lahm gelegt werden
 - Khor Fakkan, APA/AFP

Während die erneute Eskalation im Krieg zwischen den USA und dem Iran wieder den Schiffsverkehr in der Straße von Hormuz lahmlegt, droht für die weltweite Belieferung mit Öl und Gas nun auch an anderer Stelle Gefahr. Denn die mit dem Iran verbündete Houthi-Miliz im Jemen hat eine Seeblockade gegen Saudi-Arabien im Roten Meer angekündigt. Warum dies von Bedeutung ist und was es für den Iran-Krieg und die globale Energiekrise bedeutet:

APA/Reuters

Die EU bremst beim Klimaschutz

21. Juli 2026, Brüssel

Die EU-Kommission will den CO2-Kurs für die Industrie schwächen und länger als derzeit geplant Gratiszertifikate vergeben. Im Gegenzug müssen Staaten stärker in die Transformation investieren. Sie zählt zu den entscheidendsten Weichenstellungen des Jahres für Europas Industrie: die Reform des Emissionshandelssystems (ETS), welche die EU-Kommission am Freitag vorlegte. Diese entwickelte sich in den vergangenen Monaten zum […]

Der Standard