Die Öl- und Gaspreise haben am Donnerstag angesichts der zugespitzten Lage im Nahen Osten deutlich zugelegt. Katars für den Weltmarkt bedeutende Flüssiggasanlagen sind bei einem iranischen Raketenangriff schwer beschädigt worden.
APA/dpa-AFX
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Die Marktprämien für Photovoltaik und Kleinwasserkraft sind heuer trotz höherer Kosten niedriger – nicht ohne Folgen. Ein grundlegender Rechenfehler im Fördergutachten der Österreichischen Energieagentur (Austrian Energy Agency, AEA) könnte dazu führen, dass neue Photovoltaik (PV)- und Kleinwasserkraftanlagen in Österreich in deutlich geringerem Umfang finanziell unterstützt werden als gesetzlich vorgesehen. Zwei von Branchenverbänden in Auftrag gegebene […]
Der Standard
Seit der Iran aufgrund des Krieges gegen die USA und Israel die strategisch wichtige Meerenge „Straße von Hormus“ gesperrt hat, steigen die Großhandelspreise von Öl, Erdgas und Strom. Die Regulierungsbehörde E-Control erwartet aber keine Energiekrise wie nach Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine im Jahr 2022. „Wir sind weit von den damaligen Preisspitzen entfernt“, […]
Oberösterreichische Nachrichten
Von der Leyen stellt Plan vor. Energiepolitik. Infolge des Iran-Kriegs sind Energiepreise in Europa stark gestiegen. Seit Beginn des Konflikts gab die EU bereits zusätzliche 6 Milliarden Euro für Importe fossiler Brennstoffe aus. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen legt deshalb nun einen Plan vor, um Energiekosten zu senken. Zentral ist ein Ausbau sauberer Energie und […]
Kurier
E-Control. Der Regulator sieht die aktuelle Krise noch nicht so dramatisch wie jene 2022. Der scheidende Vorstand Wolfgang Urbantschitsch rät Kunden dennoch zu Fixtarifen. Das aktuelle Führungsduo des Strom- und Gasregulators E-Control hat am Dienstag seinen letzten gemeinsamen Medienauftritt hingelegt und ein Resümee über die vergangenen Jahre gezogen. „Vor fünf Jahren habe ich gedacht, ich […]
Erneuerbarer Energieträger aus dem Wald wird teurer. ProPellets mit Gegenrechnung. Es ist ein Zusammenhang, den die Branche in Abrede stellt, der Pelletskunden aber nach wie vor im negativen Sinn in guter Erinnerung geblieben ist: Die letzte Gaspreiskrise ließ auch die Preise für Pellets deutlich ansteigen. An den Zapfsäulen und für Heizölbesteller gibt es aktuell weiterhin […]
Kleine Zeitung
Steigen die Strompreise, folgt oft der Ruf nach Markteingriffen. Dabei zeigen die Entwicklungen im Iran und die Sperre der Straße von Hormuz vor allem eines: Geopolitische Konflikte treiben die Energiepreise. Auch die österreichische Bundesregierung fordert eine Strommarktreform auf EU-Ebene. Das Argument: Trotz viel erneuerbarem Strom bestimmen teure Gaskraftwerke weiter den Preis. Der Vorschlag: eine Entkopplung […]
Tiroler Tageszeitung
Im Zentrum des Treffens der für Energie zuständigen EU-Ministerinnen und -Minister am Montag stehen die hohen Energiepreise und die Versorgungssicherheit. Staatssekretärin Elisabeth Zehetner (ÖVP) kündigte vor dem Treffen in Brüssel eine Initiative an, um leistbare Preise für Haushalte und Betriebe sicherzustellen. Sie betonte aber, in Österreich bestehe "absolute Versorgungssicherheit". Bei der Initiative geht es um das "Merit-Order"-System, das Strom- und Gaspreise setzt.
APA
Bis zu zehn Prozent des Strombedarfs Europas könnten E-Autos bis 2040 speichern – und so die Energiewende ein Stück weit vorwärtsbringen. Die Idee liegt auf der Hand. E-Autos und ihre Batterien werden immer besser, doch die allermeiste Zeit stehen sie geparkt und werden nicht genutzt – das könnte sich bald ändern. E-Autos sollen Teil des […]
Der Preis für europäisches Erdgas ist am Donnerstag deutlich gestiegen. Katars für den Weltmarkt bedeutende Flüssiggasanlagen sind bei einem iranischen Raketenangriff schwer beschädigt worden. An der Börse in Amsterdam legte die Notierung für den richtungweisenden Erdgas-Terminkontrakt TTF zur Lieferung in einem Monat am Donnerstag in der Früh um 24,5 Prozent auf 67,89 Euro je Megawattstunde (MWh) zu. Der Preis für Rohöl der Sorte Brent stieg zeitweise auf über 115 Dollar.
Katars für den Weltmarkt bedeutende Flüssiggasanlagen sind bei einem iranischen Raketenangriff nach Angaben aus dem Golfstaat schwer beschädigt worden. Am frühen Donnerstag wurden im Industriegebiet Ras Laffan mehrere Flüssiggasanlagen angegriffen, was zu "bedeutenden Bränden und weiteren schweren Schäden" führte, wie der Betreiber Qatar Energy auf der Plattform X mitteilte. Einsatzkräfte seien vor Ort, um den Schaden zu begrenzen. Es gebe keine Verletzten.
APA/dpa
Eine von der IG-Windkraft in Auftrag gegebene Studie betont die Wichtigkeit von Windkraft zur Verringerung der Winterstromlücke in Tirol. Schöpfe man das vorhandene Windpotenzial von 2,9 Terawattstunden im Jahr aus, sei eine Reduktion der Lücke um bis zu zwei Drittel möglich, hieß es. Das bedeute auch, "dass der Stromimportbedarf im Winter signifikant gesenkt werden kann", sagte IG-Windkraft-Geschäftsführer Florian Maringer am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Innsbruck.
Der landeseigene Tiroler Energieversorger Tigas hat angesichts von Verwerfungen am internationalen Energiemarkt infolge des Krieges im Iran Versorgungssicherheit und Preisstabilität in der Gasversorgung betont. "Wir gehen davon aus, dass eine für Sommer geplante Preisreduktion durchgeführt werden kann", sagte Tigas-Geschäftsführer Gerhard Tollinger am Mittwoch bei einem Pressegespräch. Verantwortlich dafür sei die langfristige Beschaffung von Gas und dessen Speicherung.
Das Land Burgenland hat per Verordnung 92 Eignungszonen für Photovoltaikanlagen in der Freifläche festgelegt. Diese liegen in 64 Gemeinden von Kittsee im Norden bis Jennersdorf im Süden. 19 von ihnen werden, wie von der EU vorgegeben, als Beschleunigungsgebiete für erneuerbare Energien ausgewiesen. Eine entsprechende Verordnung für Windkraftanlagen ist derzeit in Arbeit, hieß es am Mittwoch auf APA-Anfrage aus dem Büro von Landesrat Heinrich Dorner (SPÖ).
Während deutsche Spitzenpolitiker einknicken, bleibt Österreichs Bundeskanzler seiner Position atomarer Ablehnung treu. Zudem schielt man besorgt ins benachbarte Bayern. Während Söder und von der Leyen ihre Positionen zur Atomkraft relativieren, bleibt Stocker standfest bei seiner Ablehnung.EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen bezeichnete den Ausstieg aus der Atomkraft jüngst als Fehler und will jetzt sogar auch noch […]
Kronen Zeitung
15 Jahre nach dem Fukushima-Unfall nimmt die Atomkraft politisch wieder Fahrt auf. Expertinnen und Experten zeigten sich im Rahmen einer Veranstaltung unter dem Titel "Zwischen Reaktor und Rotor - Energiesicherheit im Krisenzeitalter" an der Universität für Bodenkultur (Boku) Wien nun höchst skeptisch. Viele Akteure würden negative Aspekte der Kernkraft verschweigen. Und: "Ein Reaktor verzeiht keine Fehler", sagte der Risikoforscher Nikolaus Müllner am Dienstagabend.
Firmen und deren Fuhrparks werden oft als Motoren der E-Mobilität bezeichnet, angesichts der neuesten Ölpreis-Ausschläge wegen des US-israelischen Krieges mit dem Iran sind Treibstoffpreise ohnehin auch für Unternehmen mehr denn je Thema. Eine EY-Analyse zeigt nun, dass eine Elektrifizierung der europäischen Firmenflotten bis 2030 kumulierte Betriebskosteneinsparungen bis zu 246 Milliarden Euro ermöglichen würde - und das noch ohne den neuesten Preisschock zu berücksichtigen.
Der teilstaatliche Stromkonzern Verbund hat im Geschäftsjahr 2025 Gewinneinbußen verzeichnet. Das Konzernergebnis verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 20,6 Prozent auf 1.489,4 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Hauptgründe für das Minus waren eine deutlich geringere Stromproduktion aus Wasserkraft sowie negative Effekte durch die verlängerte staatliche Gewinnabschöpfung in Höhe von 135,9 Mio. Euro.
Thyssenkrupp Nucera hat wegen unerwartet hoher Kosten in seiner Sparte für grünen Wasserstoff (gH2) die Prognose für das laufende Geschäftsjahr gesenkt. Der Wasserstoff-Spezialist erwartet für 2025/26 nun einen operativen Verlust (Ebit) zwischen 30 und 80 Millionen Euro, wie die Thyssenkrupp-Tochter am Dienstagabend mitteilte. Zuvor war der Vorstand von einem Fehlbetrag von maximal 30 Millionen Euro oder einer schwarzen Null ausgegangen.
APA/Reuters
Am Dienstag sind die Ölpreise nach einem Rückgang zu Beginn der Woche wieder gestiegen. Am Vormittag wurde für ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent zur Lieferung im Mai 99,38 US-Dollar bezahlt und damit etwa 2,9 Prozent mehr als am Vortag. Das Hoch lag vor gut einer Woche bei knapp 120 Dollar. Am Montag war der Preis für Rohöl aus der Nordsee zeitweise bis auf 100 Dollar gesunken.
Die hohen Preise infolge des Irankriegs zeigen: Viele Milliarden Euro fließen durch Importe von Öl und Gas aus Österreich ab, und das seit Jahrzehnten. Ist das wirklich noch nötig? Bei einem Ölpreis über 100 Dollar pro Fass und fast zwei Euro pro Liter für Treibstoffe an der Zapfsäule gehen in der Bevölkerung und der Politik […]
Die deutsche Regierung wird laut Digitalminister Karsten Wildberger am Mittwoch eine Strategie zum Ausbau von Rechenzentren beschließen. Ziel sei es, bis zum Jahr 2030 die Rechenzentrumskapazitäten mindestens zu verdoppeln, sagte Wildberger zu Journalisten. Die Kapazitäten für Künstliche Intelligenz (KI) sollten dabei mindestens vervierfacht werden. Die Strategie enthalte dafür 28 Einzelmaßnahmen und setze ein Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag der schwarz-roten Regierung um.
Die infolge des Iran-Kriegs steigenden Energiepreise machen Verbrauchern und Unternehmen in Europa zu schaffen. Seit Beginn des Konflikts gab Europa nach Berechnung der Europäischen Kommission bereits zusätzliche 6 Mrd. Euro für Importe fossiler Brennstoffe aus.
Netzstabilität. Rund 46 Millionen Euro investiert die EVN in das Großprojekt. Am Standort des Energieknotens Theiß entsteht Österreichs größtes Batteriespeicherprojekt, der Energieversorger EVN wird es errichten.Mit einer Leistung von 70 MW und einer Kapazität von 140 MWh wird der neue Großspeicher ein zentrales Element für Netzstabilität und Versorgungssicherheit in Niederösterreich und darüber hinaus. „Mehr Speicher […]
Ausgerechnet die umweltfreundliche CO₂-Bepreisung der EU verteuert grünen Strom. Österreich und andere Länder verlangen Änderungen der bestehenden Regeln in der EU. Energie-Staatssekretärin Zehetner macht auf EU-Ebene Druck für eine Reform am Energiemarkt.Die „Merit Order“ am Energiemarkt stand schon häufiger in der Kritik. Bei hohem Strombedarf gibt immer das teuerste noch benötigte Kraftwerk den Preis vor. […]
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