Warum die Tech-Riesen jetzt alles selbst bauen

12. August 2026, Seattle/New York

Stromversorgung. Amazon finanziert ein Riesen-Gaskraftwerk, Nvidia investiert in einen Infrastrukturanbieter. Das sind nur die jüngsten Beispiele eines neuen Trends, der das Gegenteil von Outsourcing ist. Am Wochenende gab es gleich zwei dieser Meldungen, die sich derzeit häufen: Amazon finanziert in Texas ein riesiges Gaskraftwerk mit bis zu 7,65 Gigawatt Leistung, um seine Rechenzentren mit der […]

Die Presse

Immer mehr Fusionen in Sachen Energie

12. August 2026

Auch im Bezirk Liezen wollen immer mehr von Energiegemeinschaften profitieren. Nun wurde auch das Regionalmanagement aktiv. Energiegemeinschaften boomen. Immer mehr Privatpersonen – aber auch Gemeinden, Unternehmen, Vereine und Organisationen – schließen sich zur gemeinsamen Produktion und Verwertung von Energie zusammen. Das bestätigt auch Johannes Kohlmaier von der Energie Agentur Steiermark, der offiziellen Beratungsstelle des Landes […]

Kleine Zeitung

Energiekonzern E.ON bei Jahreszielen auf Kurs

12. August 2026, Essen
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Der Energiekonzern E.ON hat das Ergebnis im ersten Halbjahr gesteigert und seine Prognose bestätigt. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sei im Halbjahr um ein Prozent auf 5,4 Milliarden Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Damit lag E.ON im Rahmen der Erwartungen von Analysten, die im Schnitt mit 5,39 Mrd. Euro gerechnet hatten.

APA/Reuters

Rumänisches AKW Cernavoda leitet Abschaltvorgang ein

11. August 2026, Bukarest
Laut Wasserbehörde unvermeidbar und wohl für mindestens 2 Wochen
 - Rasova, APA/AFP

Das rumänische Atomkraftwerk Cernavoda wird in den nächsten zwei Tagen aufgrund des gesunkenen Wasserstands und Durchflusses der Donau die Abschaltprozedur einleiten. Die Abschaltung könnte mindestens zwei Wochen dauern, sagte am Dienstag der stellvertretende Generaldirektor der rumänischen Wasserbehörde Sorin Rândažu laut der Nachrichtenagentur Agerpres. Er bezeichnete die Abschaltung als "unausweichlich", auch neue Donau-Ausbaggerungen würden daran nichts mehr ändern.

APA

Quallenplage bringt Atom-Reaktoren in Frankreich zum Halt

11. August 2026, Paris
Drei Reaktoren wurden komplett heruntergefahren
 - Gravelines, APA/AFP

Massenhaft Quallen haben den Betrieb des größten französischen Atomkraftwerks Gravelines durcheinander geworfen. Drei Reaktoren wurden wegen der Tiere komplett heruntergefahren, ein weiterer arbeitet nur teilweise, teilte der französische Betreiber EDF mit. Weil von den sechs Meilern noch einer in Wartung ist, läuft derzeit nur noch einer der Reaktoren wie vorgesehen.

APA/dpa

Top Artikel der Woche

In den Stausee fließt zu wenig Wasser ein

6. August 2026, Salzburg

Die Trockenheit führt zu Einbußen in der Wasserkraft. Die Salzburg AG liegt derzeit bei 25 Prozent weniger Stromerzeugung. Sie betont aber: Die Versorgungssicherheit sei gewährleistet. Beim Wiestalstausee, der sich über Ebenau bis nach Adnet in den Tennengau erstreckt, herrscht Niedrigwasser. Das ist derzeit auch am Ufer mit freiem Auge erkennbar.So ausgetrocknet sei der Speicherteich selten […]

Salzburger Nachrichten

Insider: Siemens-Energy-AR berät über Sparten-Abspaltung

5. August 2026, München

Der Aufsichtsrat (AR) von Siemens Energy will einem Insider zufolge über eine mögliche Abspaltung der Sparte "Transformation of Industry" beraten. Für den 25. August sei eine Sondersitzung des Kontrollgremiums anberaumt worden, sagte eine mit den Plänen vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters. Eine Entscheidung werde aber nicht erwartet. Das "Handelsblatt" hatte zuvor von einer Aufsichtsratssitzung Ende August berichtet, was Siemens Energy nicht kommentierte.

APA/Reuters

Droht uns eine Stromkrise?

6. August 2026

Infolge der Hitzewelle gibt es wenig Strom aus Wasserkraft, dafür aber viel Strom aus Photovoltaik. Wie sich die Wetterextreme auf die Stromerzeugung und die Netze auswirken. Die anhaltende Hitzewelle bringt die Stromnetze in Osteuropa unter Druck. In Österreich fehlt dem Stromkonzern Verbund ein Drittel der Wassermenge. Wie verlässlich sind die erneuerbaren Energien und halten unsere […]

Der Standard

Wasserwirtschaft ist in Alarmbereitschaft

7. August 2026

In der Steiermark fehlt Niederschlag. Für die Energiegewinnung ist das dramatisch. Robert Zechner ist alarmiert. „In unseren Aufzeichnungen hat es noch nie ein so trockenes Jahr gegeben“, sagt der Sprecher von Verbund. Bei den steirischen Murkraftwerken erzeuge man im Durchschnitt 50 Prozent weniger Leistung als im langjährigen Mittel. Der Grund: An rund 85 Prozent der […]

Kleine Zeitung

Fischer fordern neue Regeln für Kleinwasserkraft

11. August 2026, Innsbruck

Mehr Schaden als Nutzen: Tirols Fischereiverband kritisiert Kleinwasserkraft, Energielandesrat Geisler (VP) kontert. Landesweit zählt Tirol rund 1000 Wasserkraftwerke – 728 davon sind Kleinstanlagen an Bächen: „Der Eingriff ist maximal, der Nutzen minimal“, kritisiert Andreas Schiechtl, Obmann vom Tiroler Fischereiverband. Kraftwerke an kleinen Bächen würden Strom vor allem dann liefern, wenn ohnehin genug vorhanden ist: „Bei […]

Tiroler Tageszeitung

Negative Strompreise gibt es derzeit nicht

11. August 2026

Im Mai herrschte noch Aufregung, weil der Überschuss bei Sonnenstrom die Börsenpreise speziell an Wochenenden ins Bodenlose fallen ließ. Hitze und Trockenheit haben das drastisch verändert. Die hohen Temperaturen und die geringe Wasserführung in den Flüssen bringen nicht nur Leitungen und Kraftwerke im heimischen Stromsystem unter Druck. Die aktuelle Hitzewelle in vielen Teilen Europas schlägt […]

Wieder mehr Flüssiggas aus Russland importiert

10. August 2026

Europa will raus aus der Abhängigkeit von russischer -Energie. Bei Flüssiggas steigen die Importe aber wieder an. Trotz der europäischen Bemühungen um ein Ende der Abhängigkeit von Moskaus Energielieferungen ist die Menge von aus Russland in die EU importiertem Flüssiggas (LNG) einem Bericht zufolge wieder gestiegen. Die EU-Staaten hätten im Juni 14 Prozent mehr LNG […]

Neue Vorarlberger Tageszeitung

Der Stromexporteur, plötzlich Importeur

10. August 2026, Bukarest

Normalerweise ist das Land an der Mündung der Donau ins Schwarze Meer relativ stromautark, exportiert sogar zeitweise. Aktuell muss Rumänien jedoch bis zu 2.500 Megawatt pro Tag importieren, weil die eigene Stromproduktion drastisch gedrosselt wurde. Einer der beiden Reaktoren des AKW Cernavodă wurde abgeschaltet, weil nicht mehr genug Wasser für die Kühlung durch die Donau […]

Kurier

Ungarisches Atomkraftwerk fährt Leistung wieder hoch

10. August 2026, Paks
Niedrigwasser beim AKW Paks
 - Paks, APA/AFP

Nach einem Anstieg des Donau-Pegels fährt Ungarn die Stromproduktion in seinem einzigen Atomkraftwerk nahe der Stadt Paks wieder hoch. Es sei damit begonnen worden, eine der Turbinen des Kraftwerks Paks in Betrieb zu nehmen, sagte Ministerpräsident Peter Magyar am Montag. Diese solle noch am Abend wieder Strom erzeugen. Derzeit läuft das Kraftwerk nur mit etwa zehn Prozent seiner Kapazität. Ungarn hatte das AKW wegen des historischen Niedrigwassers der Donau heruntergefahren.

APA/ag

US-Energiefirma löst in Grönland Unmut aus

10. August 2026, Nuuk

Ein texanisches Explorationsunternehmen hat wegen des Transports von Ausrüstung für geplante Bohrarbeiten auf Grönland den Unmut der dortigen Regierung auf sich gezogen. Die bisherige Genehmigung für den Transport sei ausgelaufen und bisher nicht erneuert, hieß es Ende Juli vom grönländischen Energieministerium. Medien, darunter der britische "Guardian", legen eine Nähe des Unternehmens zum Umfeld von US-Präsident Donald Trump nahe, der Ansprüche auf die Arktisinsel erhob.

APA/dpa

Schifffahrt in Straße von Hormuz weiterhin massiv gestört

7. August 2026, Teheran
Schiffahrt in Straße von Hormuz gestört (Archivbild)
 - Khasab, APA/AFP

Trotz ausbleibender gegenseitiger Angriffe zwischen den USA und dem Iran ist die Schifffahrt in der für den weltweiten Handel wichtigen Straße von Hormuz weiterhin massiv gestört. Am Donnerstag hätten lediglich acht Schiffe die Meerenge passiert, geht aus Informationen des Datenanbieters Kpler hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. Etwa 13 Schiffe sind demnach im Schnitt in der vergangenen Woche durch den Engpass zwischen der Küste des Iran und des Oman gefahren.

APA/dpa