Die Ölpreise haben am Mittwochvormittag nachgegeben. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der weltweiten Referenzsorte Brent sank um 1,8 Prozent auf 108,98 Dollar. Damit bleibt er aber unverändert auf hohem Niveau.
APA
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Die Ölpreise haben am Mittwoch im frühen Handel leicht nachgegeben. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der weltweiten Referenzsorte Brent sank rund ein halbes Prozent auf 110,76 Dollar (95,32 Euro). Damit bleibt er aber unverändert auf hohem Niveau. Investoren warten weiter auf ein Ende der Blockade der Straße von Hormuz, die für den weltweiten Ölhandel immens wichtig ist.
APA/dpa
Energie. In Wittau wird Gas aus fünf Kilometern Tiefe geholt. Das Vorkommen soll 15 Jahre lang genutzt werden. Die Regierung zeigt sich begeistert über eine potenzielle Verdoppelung des Eigenversorgungsgrades. Eine große geschotterte Fläche inmitten von saftigen Feldern, Zäune, Container, Tanks, viele Rohre, Blitzableiter und viele Warnschilder. An der Oberfläche sieht das Gasfeld Wittau, wenige Kilometer […]
Kurier
Kelag-Tochter baut Fernwärme-Leitungsnetz auf 1000 Kilometer aus. St. Andrä war vor 1989 der Ausgangspunkt, dort legte die Kelag Energie & Wärme den Grundstein für ihr Fernwärmenetz. 37 Jahre später meldet die Kelag-Tochter ihren 1000. Leitungstrassen-Kilometer. Gebaut ebenfalls im Lavanttal. Dazwischen liegt ein ungewöhnlich erfolgreicher Expansionskurs made in Kärnten, gesteuert von Villach aus. Als Nummer zwei […]
Kleine Zeitung
Das viel diskutierte Merit-Order-Prinzip zur Strompreisbildung – das teuerste zugeschaltete (Gas-)Kraftwerk bestimmt den Börsen-Strompreis – soll nach Ansicht heimischer Energieexperten nicht abgeschafft, sondern weiterentwickelt werden. Bei einem Mediengespräch des Netzwerks „Diskurs“ betonten die Fachleute, dass der Mechanismus kurzfristig effizient arbeite. Tara Esterl vom Austrian Institute of Technology (AIT) betonte, dass hohe Strompreise nicht automatisch ein […]
Tiroler Tageszeitung
Das viel diskutierte Merit-Order-Prinzip zur Strompreisbildung soll nach Ansicht heimischer Energieexpertinnen und -experten nicht abgeschafft, sondern weiterentwickelt werden. Bei einem Mediengespräch des Netzwerks "Diskurs" am Freitag betonten die Fachleute, dass der Mechanismus kurzfristig effizient arbeite. Für langfristige Versorgungssicherheit mit erneuerbaren Energien und weniger Abhängigkeit vom Gaspreis brauche es jedoch den Übergang zu einem hybriden Marktdesign.
Ex-Verbund-Chef Anzengruber ließ in der SN-Reihe „Bei Perterer“ aufhorchen. Am Dienstagabend lud der ehemalige Chefredakteur der „ Salzburger Nachrichten“, Manfred Perterer, erneut zu seiner Gesprächsreihe „ Bei Perterer“ im SN-Saal. Zu Gast war diesmal Wolfgang Anzengruber, der bis 2020 Vorstandsvorsitzender des Verbunds war. Seit einem Jahr fungiert Anzengruber als Regierungskoordinator für den Wiederaufbau der Ukraine. […]
Salzburger Nachrichten
Der Energieanbieter oekostrom AG hat 2025 einen dramatischen Ergebniseinbruch verbucht. Der Gewinn rasselte im abgelaufenen Jahr auf rund 36.000 Euro hinab, nach 6,4 Mio. Euro im Vorjahr. Der Umsatz sank auf 119 Mio. Euro, 2024 standen hier noch 134 Mio. zu Buche. Ausschlaggebend waren ungünstige meteorologische Bedingungen, eine schwierige Marktlage sowie hohe Investitionen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Eine Dividende soll es für 2025 nicht geben.
Energie. An sonnigen Tagen gibt es Strom an der Börse zum Nulltarif (oder noch billiger). Davon können nun auch Haushalte profitieren. Kurz vor dem ersten Mai wandte sich der deutsche Energieökonom Lion Hirth mit einer Warnung an seine Mitbürger: „An die fünf Millionen Besitzer von Solaranlagen in Deutschland“, schrieb er. „Wenn ihr etwas Gutes für […]
Die Presse
Salzburg AG & Co. weisen die Kritik von Ex-Verbund-Chef Wolfgang Anzengruber an ihren hohen Eigenkapitalquoten zurück. Aus Sicht von Österreichs Ukraine-Koordinator Wolfgang Anzengruber haben die Energieunternehmen zu viel Eigenkapital. Die höheren Energiekosten der vergangenen drei Jahre seien zum Teil auch bei der E-Wirtschaft gelandet, merkte der frühere Verbund-Chef dieser Tage bei einer Diskussion im SN-Saal […]
Der verstaatlichte Gashändler Sefe hat weitere Staatshilfen an den deutschen Bund zurückgezahlt. Das Unternehmen überwies am Dienstag knapp 300 Millionen Euro, wie Sefe am Mittwoch mitteilte. Damit summieren sich die Rückzahlungen seit 2024 auf fast eine Milliarde Euro. Sefe erfüllt damit eine zentrale Bedingung der EU-Kommission für die staatliche Rettung des Konzerns.
APA/ag
Der österreichische Kupferspezialist Asta Energy Solutions, der dem österreichischen Industriellen Michael Tojner gehört, und der deutsche Energietechnikkonzern Siemens Energy setzen ihre Zusammenarbeit fort.
Expertenrunde. „Die Transformation des Energiesystems ist teuer. Aber Nicht-Handeln und Zuwarten kommen uns noch teurer – in Form von Krisenanfälligkeit, Preisschocks und Einkommensabflüssen“, sagte Wirtschaftsforscher Christian Helmenstein vergangene Woche beim Trendforum der E-Wirtschaft-Interessensvertretung Oesterreichs Energie. Bei der Veranstaltung ging es um Erkenntnisse aus der aktuellen Energiekrise. Für Verbund-Chef Michael Strugl zeigt sich klar, welchen Preis […]
Der weltweit steigende Absatz von Elektroautos kann nach einer Studie der Internationalen Energieagentur (IEA) durch die anhaltende Blockade der Straße von Hormuz einen zusätzlichen Schub erhalten. Schon 2025 sei der weltweite Absatz um 20 Prozent auf über 20 Millionen gestiegen - was bedeute, dass ein Viertel aller weltweit verkauften Neuwagen Elektroautos gewesen seien, teilte die IEA in Paris mit.
APA/dpa-AFX
Nach drei Jahren stehen in nur 11 von 116 ausgewiesenen Zonen Freiflächen-PV-Anlagen. Die Branche sieht einige Hindernisse im Bundesland und hat Ideen zur Verbesserung. In Niederösterreich könnte es wesentlich mehr große Photovoltaik-Anlagen geben als es derzeit der Fall ist, sagt der Solarkraft-Verband PV Austria. Vor drei Jahren wurde ein sektorales Raumordnungsprogramm vorgestellt, das 116 Zonen […]
Kernkraft. In Österreich ist die Gesetzeslage zur Atomkraft eindeutig: Das Bundesverfassungsgesetz für ein atomfreies Österreich verbietet Atomwaffen, die Energiegewinnung durch Kernspaltung sowie und (mit klar definierten Einschränkungen) auch den Transport von spaltbaren Stoffen. Hinzu kommt, dass das Land mit guten Voraussetzungen für erneuerbare Energien und auch Wasserkraft gesegnet ist, weshalb laut EVN-Sprecher Stefan Zach die […]
Kleinere, von den großen Ölkonzernen unabhängige Tankstellen sorgen für Wettbewerb in Österreich. Diese sind laut Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) bei Diesel und Benzin teilweise um mehrere Cent pro Liter günstiger als jene von OMV, BP, Eni, Shell oder Turmöl. BWB-Chefin Natalie Harsdorf warnte am Dienstag, dass die Spritpreisbremse der Regierung diese unabhängigen Betreiber unter Druck setzt und deren Marktausscheiden dazu führen könnte, dass die Preise steigen.
Die Ölpreise sind am Dienstag nach Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump zu einem gestoppten Angriff auf den Iran gefallen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Referenzsorte Brent zur Lieferung im Juli fiel um etwa 1,5 Prozent auf 110,30 US-Dollar. Zu Beginn der Woche hatten Drohungen des amerikanischen Präsidenten vor erneuten Militärschlägen gegen den Iran den Brent-Preis zeitweise über 112 Dollar getrieben und damit auf den höchsten Stand seit knapp zwei Wochen.
Die deutsche Bundesregierung bringt einem Zeitungsbericht zufolge am Dienstag den weitgehenden Wiederverkauf des verstaatlichten Düsseldorfer Energiekonzerns Uniper auf den Weg. Das Privatisierungskonzept des Finanzministeriums sehe vor, dass der Bund seine Beteiligung vom Ende dieses Jahres an von heute 99,1 auf 25 Prozent plus eine Aktie reduziere, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" vorab.
APA/Reuters
Die US-Regierung hat die Lockerung der Sanktionen für russisches Öl erneut um ein Monat verlängert. Das US-Finanzministerium erteilte am Montag eine zeitlich begrenzte Ausnahme-Lizenz, die für weitere 30 Tage den Verkauf von russischem Rohöl und russischen Erdölprodukten erlaubt, die sich bereits auf Schiffen befinden. Die Verlängerung biete "den am stärksten gefährdeten Ländern die Möglichkeit, vorübergehend auf russisches Öl zuzugreifen", sagte Finanzminister Scott Bessent.
APA/AFP
Die Alpen und die Pyrenäen könnten im Untergrund natürliche Wasserstoffvorkommen bergen. Das zeigt eine neue Studie. Diese könnten laut Forschenden eine vielversprechende saubere Energiequelle darstellen. Die Pyrenäen seien für die Bildung von natürlichem Wasserstoff (H2) besonders günstig, die Alpen wiesen ein "interessantes Potenzial" auf, teilte die Universität Lausanne (Unil) mit. Sie leitete die Studie gemeinsam mit dem Helmholtz-Zentrum für Geoforschung.
APA/sda
Der französische Energiekonzern TotalEnergies will laut einem Bericht von NDR und "Süddeutscher Zeitung" aus Windparks in der deutschen Nord- und Ostsee aussteigen. TotalEnergies wolle bereits reservierte Flächen zurückgeben, berichteten die Medien unter Berufung auf ein internes Positionspapier des Unternehmens.
Der wachsende Strombedarf von Rechenzentren für Künstliche Intelligenz (KI) treibt die nächste Mega-Fusion in der US-Energiebranche an. Der US-Versorger NextEra Energy übernimmt den Rivalen Dominion Energy für 66,8 Milliarden Dollar (57,5 Mrd. Euro) und schafft damit den nach Börsenwert weltweit größten regulierten Stromversorger. Die Transaktion werde vollständig in Aktien abgewickelt, teilte der Konzern aus Florida am Montag mit.
Der Chef des größten heimischen Stromkonzerns über hohe Energiepreise, Österreich-Tarif und „Erneuerbaren“-Ausbau Verbund-Chef Michael Strugl sieht einen Bedarf von über 1000 neuen Windrädern in Österreich und will massiv investieren. Der Nahost-Konflikt treibt die Öl- und Gaspreise in die Höhe. Macht sich das auch bei der Stromrechnung bemerkbar?An der Zapfsäule spürt man es schon. Diesel und […]
Kronen Zeitung
Die steigende Nachfrage nach erneuerbaren Energien angesichts ausbleibender Öllieferungen infolge des Iran-Kriegs hat Chinas Solarexporte im April beflügelt. Die Ausfuhren von Solarzellen sprangen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 60 Prozent nach oben, wie aus am Montag veröffentlichten Zolldaten hervorging. Insgesamt lieferten die Unternehmen Anlagen im Wert von 3,12 Mrd. Dollar (2,68 Mrd. Euro) ins Ausland.
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