Die Ölpreise haben am Mittwochvormittag Rückgänge aufgewiesen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee zur Lieferung im Dezember gab um 0,9 Prozent auf 105,37 US-Dollar nach.
APA
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Verbraucher und Unternehmen müssen sich auf eine anhaltende Dieselknappheit bis weit ins kommende Jahr hinein einstellen. Davor warnt die Internationale Energieagentur (IEA) in ihrem am Mittwoch veröffentlichten Monatsbericht. Die Lage an den Dieselmärkten sei extrem angespannt. Grund dafür sei, dass die Lagerbestände vor dem Winter ungewöhnlich stark abgebaut worden seien. Zugleich bleibe die Produktion eingeschränkt.
APA/ag
US-Präsident Donald Trump hat eine umfassende Erschließung von Öl-, Gas- und Mineralvorkommen in Grönland angekündigt. Dies stehe kurz bevor, teilte Trump am Mittwoch auf seiner Onlineplattform Truth Social mit. Details zu den Plänen nannte er nicht. Es gebe Experten, die davon ausgingen, dass die Menge an leicht verfügbarem Öl weitaus größer sei als in fast jedem anderen Land der Welt, erklärte er.
Taiwan hat nach den Worten von US-Präsident Donald Trump zugestimmt, 30 Prozent des Gases aus einem Pipelineprojekt in Alaska zu kaufen. Trump nannte am Dienstag bei einer Wahlkampfveranstaltung in dem US-Bundesstaat keine Details. Im vergangenen Jahr hatte der taiwanische Staatsenergiekonzern CPC eine Vereinbarung mit der Alaska Gasline Development Corp über den Kauf von Flüssigerdgas und Investitionen in das Pipeline-Projekt geschlossen.
Die Ölpreise sind im frühen Handel wieder gestiegen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee zur Lieferung im Dezember kletterte zuletzt um 0,68 Prozent auf 106,41 US-Dollar (95,11 Euro).
APA/dpa
Der österreichische Stromkonzern Verbund und das deutsche Energieunternehmen EWE haben am Freitag konkrete Details zu ihrem geplanten Wasserstoff-Joint-Venture bekanntgegeben. In der niedersächsischen Wesermarsch soll unter dem Namen "CHC Elektrolyse JadeWeser" ein Elektrolyseur mit einer Leistung von bis zu 500 Megawatt (MW) entstehen. Das Vorhaben zählt zu den größten Wasserstoffprojekten Europas.
Die E-Control hat am Montag die neue Grundsatzverordnung für die Stromnetztarife erlassen, die ab 1. Jänner 2027 gelten sollen. Spätestens ab Mitte 2028 müssen alle Netzbetreiber auf das neue Tarifsystem umstellen. Die für Haushalte und kleine Gewerbekunden wichtigste Änderung betrifft die Einführung eines Leistungspreises, der es teurer macht, große Stromverbraucher wie E-Autos mit voller Leistung zu laden. Die Netzausbaukosten sollen so um 300 Mio. Euro jährlich sinken.
Gleichzeitig das E-Auto zu laden und die Wärmepumpe in Betrieb zu haben, wird teurer. Für Winterstrom soll es einen Rabatt geben. Wie man Kosten sparen kann. Es ist nicht weniger als die „größte Tarifreform der letzten 20 Jahre“, sagte E-Control-Vorstand Michael Strebl bei der Präsentation der – Achtung Wortungetüm – Systemnutzungsentgelte-Grundsatzverordnung (SNE-G-V) am Montag. Denn […]
Der Standard
Hochrangige Vertreter Russlands und der USA haben Insidern zufolge über den Einstieg eines US-Investors bei den Nord-Stream-Pipelines gesprochen. An den Gesprächen über die Leitungen, die vor dem russischen Einmarsch in die Ukraine Gas nach Deutschland lieferten, hätten unter anderem der enge Berater von Präsident Wladimir Putin, Kirill Dmitrijew, und der US-Sondergesandte Jared Kushner teilgenommen, sagten fünf mit der Angelegenheit vertraute Personen am Donnerstag Reuters.
APA/Reuters
Der Markt erlebt eine Revolution: Ein Boom bei Batterien soll für günstigeren Strom sorgen. Aber die E-Control will die Betreiber großer Speicher nur in engen Grenzen von Netzentgelten befreien. Warum? Wenn immer die kalifornische Regierung über neue Entwicklungen bei großen Energiespeichern informiert, überschlagen sich die Meldungen mit Superlativen. Die Speicherkapazität der installierten Batterien in dem […]
Der Preis für europäisches Erdgas hat am Dienstag den Höhenflug fortgesetzt und ein Mehrjahreshoch erreicht. Der richtungweisende Erdgas-Terminkontrakt TTF zur Lieferung in einem Monat stieg an der Börse in Amsterdam auf 87,20 Euro je Megawattstunde (MWh), rund 3 Prozent mehr als am Vortag und der höchste Stand seit Ende 2022. Als Preistreiber gelten jüngste Angriffe auf Handelsschiffe in der Straße von Hormuz und auch das verstärkte Auffüllen der Gasspeicher vor dem Winter.
APA/dpa-AFX
Die Stromnetzbetreiber drücken bei der Umstellung der Netzgebühren vorerst nicht aufs Tempo. Keiner der von der APA befragten Betreiber plant die Einführung des neuen Leistungspreises zum frühestmöglichen Termin am 1. Jänner 2027. Mit Ausnahme der Innsbrucker IBK, die voraussichtlich mit 1. Jänner 2028 starten wollen, nannte keiner der Betreiber ein konkretes Datum. Laut der von der E-Control am Montag erlassenen Verordnung haben die Netzbetreiber bis 1. Juli 2028 Zeit.
Die Ölpreise haben am Dienstag nachgegeben. Ein Barrel (etwa 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete zuletzt 105,03 US-Dollar. Das waren 1,51 Prozent weniger als am Vortag. In den drei vorangegangenen Handelstagen war der Preis für die Sorte Brent um mehr als sechs Prozent gestiegen. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im November fiel um 1,71 Prozent auf 92,14 Dollar.
In Aspern bohrt die OMV nach heißem Wasser, etwas weiter östlich nach Erdgas. Der Gegensatz steht für das Dilemma des gesamten Konzerns: Die Zukunft ist eindeutig zweigleisig, das große Geld kommt aber weiterhin aus dem fossilen Geschäft. Es ist das tiefste Loch Wiens. Hier, am äußersten Stadtrand in Wien-Aspern, führt eine Tiefenbohrung der OMV und […]
Österreichs größter Öl- und Gaskonzern verdient kräftig, doch die gesicherten Reserven sanken zuletzt viel rascher als im Rest der Branche. Die neue Chefin Emma Delaney soll das Ruder herumreißen. Sechs Wochen ist die neue OMV-Chefin Emma Delaney nun schon in Wien. Und die gebürtige Irin hat keinen schlechten Moment erwischt, um die Führung des größten […]
Die Presse
Das Zukunftsgeschäft mit Ökostrom erweist sich für den britischen Ölmulti BP erneut als Milliardengrab. Der Konzern rechne im dritten Quartal mit einer Abschreibung von drei bis 4,5 Milliarden Dollar auf seine Gas- und CO2-arme Energiesparte. Das ist bereits das zweite Mal in diesem Jahr, dass BP hohe Wertberichtigungen in seiner Ökostrom-Sparte vornimmt, nachdem bereits im Jänner vier bis fünf Milliarden Dollar abgeschrieben wurden.
Energie. Erfolge in anderen Ländern beim Aufbau von Wasserstoff-Infrastruktur bringen Österreich unter Zugzwang. Wenn es ein Comeback als Gas-Drehscheibe geben soll, müssen Rahmenbedingungen bald geklärt werden. Vor wenigen Tagen haben Voestalpine und Verbund den Ausbau ihres Wasserstoffprojekts in Linz präsentiert. Die OMV baut in Bruck an der Leitha am künftig größten Elektrolyseur des Landes. Beim […]
Kurier
Aus Laufkraftwerk in Möllbrücke soll ein Pumpspeicherkraftwerk werden. Erstmals könnte so Wasser aus der Drau bis in den Kölnbreinspeicher gepumpt werden. Der Stromerzeuger Verbund plant, sein bestehendes Kraftwerk „Malta Unterstufe“ auszubauen, wie Pressesprecher Robert Zechner auf Nachfrage bestätigt. Die Anlage gehört zur Kraftwerksgruppe Malta-Reißeck, der leistungsstärksten Kraftwerksgruppe Österreichs, und wurde in den 1970er-Jahren gemeinsam mit […]
Kleine Zeitung
Rasant steigende Energiepreise haben die Teuerungsrate in Deutschland erstmals seit fast drei Jahren wieder über die Drei-Prozent-Marke getrieben. 3,3 Prozent Inflation hat das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Daten für September errechnet nach bereits vergleichsweise hohen 2,9 Prozent im August.
Trotz der gegen Russland verhängten Sanktionen hat das Land nach eigenen Angaben seit 2022 Erdöl und Erdgas im Wert von mehr als 320 Milliarden US-Dollar an EU-Länder verkauft. "Diese Zahl beläuft sich für den Zeitraum von 2022 bis heute auf 320,7 Milliarden US-Dollar (rund 286 Mrd Euro)", sagte der für Energie zuständige russische Vizeregierungschef Alexander Nowak im Fernsehen. Allein in den ersten neun Monaten dieses Jahres sollen 21,3 Mrd. Dollar geflossen sein.
APA/AFP
Vor zehn Jahren, am 28. September 2016, trafen sich in Gent neun nationale Nachweisregister mit einer gemeinsamen Vision, nämlich ein europäischer Markt für Biomethan als Beitrag zum Klimaschutz. Aus der Gründung der European Renewable Gas Registry (ERGaR) ist heute ein europäischer Verband mit 50 Mitgliedern geworden, durch den 93 Prozent des grenzüberschreitenden Handels mit Biomethannachweisen […]
ERGaR
Die Bundesregierung hat am Sonntag ihre "Sanierungsoffensive" für 2027 vorgestellt. Insgesamt stehen 500 Mio. Euro an Fördergeld zur Verfügung. Bei der thermischen Sanierung ist der Geldtopf mit 321 Mio. Euro statt 181 Mio. Euro besser gefüllt als noch im Sommer angenommen. Beim Heizkesseltausch, wo die Fördermittel für heuer bereits aufgebraucht sind, sollen neue Anträge bereits ab 2. November wieder möglich sein, wie es hieß. Hier stehen 179 Mio. Euro zur Verfügung.
Der deutsche Windkraftanlagenbauer Nordex hat im dritten Quartal zahlreiche Aufträge eingeheimst. Der Auftragseingang im Segment Projekte (ohne Servicegeschäft) habe von Juli bis September bei 2.810 Megawatt (MW) gelegen, ein Plus von 29,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert, teilte das Unternehmen am Montag mit.
Der Industriedienstleister Bilfinger zeigt sich nach den Rückschlägen wegen des Iran-Kriegs im laufenden Jahr zuversichtlich für 2027. "Wir sehen, dass wir ein Geschäft vor uns haben", sagte Unternehmenschef Thomas Schulz am Donnerstagabend vor Journalisten in Mannheim. Zuletzt habe das Geschäft noch an Fahrt aufgenommen. Nur müsse man schauen, was davon heuer noch von Kunden abgerufen werde. Erst vor gut drei Wochen hatte Bilfinger die Prognose für heuer herabgesetzt.
Der US-Finanzinvestor Carlyle hat sich aus dem Bieterrennen um die internationalen Vermögenswerte des russischen Ölkonzerns Lukoil zurückgezogen. Carlyle verfolge deren Erwerb nicht länger aktiv, teilte ein Sprecher am Freitag mit. Weitere Details nannte er nicht. Carlyle hatte sich Ende Jänner zunächst auf einen Kauf der Lukoil-Werte mit Ausnahme des Kasachstan-Geschäfts geeinigt.
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