OMV-Elektrolyseur im Burgenland wird 600 Mio. Euro kosten

13. Juli 2026, Wien
Wasserstoff aus erneuerbarer Energie ersetzt fossilen Wasserstoff
 - Hettstedt, APA/dpa

Die in Bau befindliche Wasserstoff-Elektrolyseanlage der OMV in Bruck an der Leitha (NÖ) wird rund 600 Mio. Euro kosten und soll bis Ende 2027 den Betrieb aufnehmen. Am Montag wurde bekanntgegeben, dass die Europäische Investitionsbank (EIB) ein 450 Mio. Euro Darlehen zum Bau der Anlage zur Verfügung stellt. Im November 2025 hatten OMV und die staatliche Erneuerbaren-Gesellschaft des Emirats Abu Dhabi, Masdar, für die Elektrolyseanlage ein Joint Venture angekündigt.

APA

Rohstoffe – Brent-Ölpreise steigen wegen Iran-Krieg

13. Juli 2026, Wien
Brent im frühen Handel bei fast 80 Euro
 - Kawasaki, APA/AFP

Die Ölpreise haben am Montag nach einer weiteren Angriffswelle des US-Militärs zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Referenzsorte Brent zur Lieferung im September stieg am Vormittag um 2,86 Prozent auf 77,38 Dollar zu. Im frühen Handel hatte der Preis der globalen Referenzsorte schon bei fast 80 Dollar gelegen. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) kletterte zuletzt um 2,59 Prozent auf 72,58 Dollar.

APA/dpa-AFX

Weitere Windkraftprojekte in Oberösterreich am Start

13. Juli 2026, Linz
Bundeslandweit sind derzeit sechs Projekte im UVP-Verfahren
 - Berg, APA/dpa

In Oberösterreich sind derzeit 6 Windkraftprojekte im UVP-Verfahren. Zuletzt wurde vor einer Woche der Windpark Schiffberg in Rainbach im Mühlkreis eingereicht, ein weiteres Projekt in Windhaag bei Freistadt steht in den Startlöchern. Umwelt-Landesrat Stefan Kaineder (Grüne) betonte in einer Pressekonferenz am Montag einmal mehr die Bedeutung der Windkraft für günstigen Strom im Winter und appellierte neuerlich an ÖVP und FPÖ, von den geplanten Verbotszonen Abstand zu nehmen.

APA

Atomreaktoren in Frankreich wegen Hitze heruntergefahren

13. Juli 2026, Paris
Sieben AKW gedrosselt
 - Flamanville, APA/AFP

In Frankreich sind wegen der starken Hitze am Sonntag drei Atomreaktoren vorübergehend heruntergefahren und sieben weitere gedrosselt worden. Aufgrund der Wetterbedingungen und zur Einhaltung der Vorschriften für die Ableitung von Kühlwasser "und damit zum Schutz der Umwelt" seien Reaktoren in Golfech an der Garonne, in Bugey an der Rhône sowie in Chooz an der Meuse abgeschaltet worden, teilte der Kraftwerksbetreiber EDF der Nachrichtenagentur AFP mit.

APA/AFP

Türkei baut Pipeline zur Gasversorgung Nordzyperns

10. Juli 2026, Ankara/Athen/Nikosia
Inbetriebnahme der 97 Kilometer langen Leitung 2028 geplant
 - Lozenets, APA/AFP

Die Türkei und Nordzypern haben eine Absichtserklärung zum Bau einer Unterwasser-Erdgaspipeline unterzeichnet. Türkische Regierungsvertreter hoffen, dass dieses Projekt die Energiesicherheit des Gebiets stärken wird. Die geplante Pipeline soll sich über eine Länge von 97 Kilometern unter dem Mittelmeer erstrecken und nach Angaben des türkischen Staatssenders "TRT" im Jahr 2028 in Betrieb genommen werden.

APA/dpa

Top Artikel der Woche

Bürgerinitiativen fordern Aus für 380-kV-Netzausbau

10. Juli 2026, Klagenfurt/Lienz

Vertreter eines Zusammenschlusses von 16 Bürgerinitiativen haben am Freitag in Klagenfurt vor Journalisten das Aus für den von Austrian Power Grid (APG) und Kärnten Netz GmbH geplanten 380-kV-Netzausbau in Kärnten gefordert. Das milliardenteure Bauvorhaben sei nicht notwendig, verschandle die Landschaft und bedeute für die Anrainer einen massiven Wertverlust ihrer Immobilien, so der Tenor.

APA

Wie flexibel die OMV-Raffinerie Schwechat wirklich ist

9. Juli 2026, Wien

Anlässlich der Debatte über Treibstoffengpässe rückt die OMV-Raffinerie in Schwechat in den Fokus. Wie der Konzern auf globale Marktverwerfungen reagieren kann, hängt von der Herkunft des Rohöls, den Ölsorten, der technischen Ausstattung der Raffinerie und chemischen sowie physikalischen Grenzen ab - der Spielraum für die Anpassung der Ausbeute von Diesel hin zum lukrativeren Kerosin ist dabei sehr begrenzt und liegt im einstelligen Prozentbereich.

APA

RAG vergrößert Wasserstoff-Elektrolyseur in Oberösterreich

8. Juli 2026, Gampern/Wien

Das Gasspeicherunternehmen RAG Austria baut seine Wasserstoff-Elektrolyseanlage im oberösterreichischen Gampern aus. Gemeinsam mit dem Anlagenbauer Andritz erweitert das Unternehmen die Leistung der Anlage von 2,5 auf 15 Megawatt (MW). Die Inbetriebnahme ist für Ende 2026 geplant. Die Anlage soll dann pro Jahr rund 1.500 Tonnen grünen Wasserstoff produzieren. Vor Ort gibt es in ausgeförderten Gaslagerstätten bereits einen unterirdischen Wasserstoffspeicher.

APA

EU genehmigt Wasserstoff-Joint-Venture von EWE und Verbund

9. Juli 2026, Wien

Die EU-Kommission hat ein Joint Venture der deutschen "EWE Hydrogen" und der österreichischen Verbund Green Hydrogen genehmigt. Der Zusammenschluss betrifft in erster Linie die Produktion und den Verkauf von grünem Wasserstoff. Die EU-Kommission kam zu dem Schluss, dass der angemeldete Zusammenschluss keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken aufwirft, wie die EU-Behörde am Donnerstag in Brüssel mitteilte.

APA

Firmen forcieren Nachhaltigkeit

10. Juli 2026, Wien

Volksbanken-Studie zeigt die Bedeutung von Biodiversität – der Großteil der KMU geht die Projekte aktiv an. WIEN. Seit 2018 führt das Gallup Institut gemeinsam mit dem Volksbanken-Verbund jährlich eine Studie unter Österreichs Unternehmen durch. Auf Basis von 1.000 Interviews gibt die Studie einen Einblick in die Herausforderungen des Unternehmerdaseins und ein Stimmungsbild der österreichischen Unternehmer. […]

Medianet

Energieversorgung der Zukunft sichern

10. Juli 2026

APG nimmt Millionen in die Hand und startet den Ausbau der 380-kV-Schaltanlage im Umspannwerk Wien Südost. Mit einem symbolischen Spatenstich eines der bedeutendsten Energieinfrastrukturprojekte Österreichs gestartet: Die Austrian Power Grid (APG) modernisiert und erweitert die 380-kV-Schaltanlage im Umspannwerk Wien Südost. Die Investition von rund 300 Mio. € soll die Leistungsfähigkeit des Stromnetzes erhöhen und die […]

Medianet

Kritik an Gewinnen der Kelag

10. Juli 2026

Momentum Institut ortet Übergewinne. Die Kelag wehrt sich. Das gewerkschaftsnahe Momentum Institut hat die Gewinne der österreichischen Landesenergieversorger unter die Lupe genommen. Es kommt zu dem Schluss, dass nach Rekordjahren die Gewinne der Landesenergieversorger 2025 zwar erstmals wieder spürbar sinken. Von einer Normalisierung könne aber keine Rede sein. Denn alle neun Landesenergieversorger zusammen kommen 2025 […]

Kleine Zeitung

Deutscher Bundestag gibt grünes Licht für neue Gaskraftwerke

10. Juli 2026, Berlin
Energiewirtschaft zufrieden - Kritik von Umweltschützern
 - Wien, APA/ROLAND SCHLAGER

Noch in diesem Jahr soll der Bau neuer Gaskraftwerke in Deutschland in die Wege geleitet werden. Der deutsche Bundestag stimmte am Donnerstag für das sogenannte Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätsgesetz (StromVKG). Es sieht die Ausschreibung von Gaskraftwerken mit einer Leistung von zunächst neun Gigawatt vor.

APA/AFP

Derzeit rund 550.000 Wärmepumpen hierzulande in Betrieb

9. Juli 2026, Wien
Wärmepumpen gelten als klimafreundliche Alternative zu Gas und Öl
 - Stuttgart, APA/dpa

Immer mehr heimische Haushalte und Betriebe setzen auf Wärmepumpen. Derzeit sind hierzulande rund 550.000 dieser Heiz- und Kühlsysteme in Betrieb, wie aus einer am Donnerstag präsentierten Studie der Österreichischen Energieagentur (AEA) hervorgeht. AEA-Geschäftsführer Franz Angerer sprach dabei von einem "dynamischen Wachstum" und rechnet bis 2040 mit 1,3 Millionen Wärmepumpen. Energiestaatssekretärin Elisabeth Zehetner (ÖVP) will bei "manchen Regularien" nachbessern.

APA

ExxonMobil investiert eine Milliarde Dollar in Nigeria

9. Juli 2026, Abuja/Irving (Texas)

ExxonMobil und seine Partner investieren eine Milliarde Dollar (876,89 Mio. Euro) in das Usan-Infill-Projekt vor der Küste Nigerias. Die Förderung solle dadurch um 40.000 Barrel pro Tag steigen, teilte die nigerianische Aufsichtsbehörde NUPRC am Mittwoch mit. Der Geschäftsführer von ExxonMobil Nigeria, Jagir Baxi, bestätigte die Investitionszusage auf einer Ölkonferenz in der Hauptstadt Abuja.

APA/Reuters

EU genehmigt ausgeweitete Stromhilfen für deutsche Industrie

8. Juli 2026, Berlin
Wirtschaftsministerin Reiche und Umweltminister Schneider zufrieden
 - Berlin, APA/dpa

Energieintensive Unternehmen in Deutschland erhalten rückwirkend für das Abrechnungsjahr 2025 zusätzliche Entlastungen bei den Stromkosten. Die EU-Kommission genehmigte eine Ausweitung der deutschen Strompreiskompensation, wie die deutsche Regierung am Mittwoch mitteilte. Damit können rund 20 weitere Branchen wie die organische Chemie und die Glasindustrie von den Hilfen profitieren, sodass nun 31 Sektoren unter die staatliche Beihilfe fallen.

APA/Reuters