USA wollen in Venezuela Öl-Abkommen unterzeichnen

1. September 2026, Washington/Caracas
Chevron will Aktivitäten ausweiten
 - Cabimas, APA/AFP

Die USA wollen in Venezuela in den kommenden Tagen eine Reihe von Öl-Abkommen unterzeichnen. Dafür reise US-Energieminister Chris Wright in das südamerikanische Land, teilte ein Regierungsvertreter am Dienstag in Washington mit. Präsident Donald Trump hatte am Freitag den "größten Öl-Deal der Weltgeschichte" mit Venezuela verkündet. Er soll den USA die Kontrolle über rund ein Fünftel der venezolanischen Ölreserven sichern.

APA/AFP/dpa

Ölpreise bauen Gewinne aus

1. September 2026, Wien
Tanker in der Straße von Hormuz beschossen
 - Bandar Abbas, APA/AFP

Die Ölpreise sind am Dienstag weiter gestiegen. Im Tagesverlauf bauten die Notierungen die Kursgewinne aus dem frühen Handel aus und knüpften damit an den deutlichen Anstieg vom Wochenauftakt an. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee mit Lieferung im November wurde bei 92,80 US-Dollar gehandelt. Das sind über zwei Prozent mehr als am Vortag und der höchste Stand seit einer Woche.

APA/dpa-AFX

Europäischer Gaspreis auf Hoch seit Beginn des Iran-Kriegs

1. September 2026, Brüssel
Der Knappheit von LNG bereitet besonder große Sorgen
 - Panama City, APA/AFP

Der Preis für europäisches Erdgas hat den Höhenflug wegen Sorgen im Iran-Krieg fortgesetzt und den höchsten Stand seit Beginn des Kriegs erreicht. Am Dienstag haben Meldungen über Angriffe auf Tankschiffe in der Straße von Hormuz die Notierung weiter nach oben getrieben. Der richtungweisende Erdgas-Terminkontrakt TTF zur Lieferung in einem Monat an der Börse in Amsterdam kletterte bis auf 71,70 Euro je Megawattstunde (MWh). Das sind fast drei Prozent mehr als am Vortag.

APA/dpa-AFX

Details zu Öl-Deal zwischen USA und Venezuela veröffentlicht

1. September 2026, Washington/Caracas
Experten bewerten die Vereinbarung skeptisch 
 - Taft, APA/AFP

Die US-Regierung hat Details zu ihrem geplanten Öl-Abkommen mit Venezuela veröffentlicht. Eine zentrale Rolle soll dabei das Unternehmen North American Blue Energy Partners (NABEP) übernehmen, wie aus einer Mitteilung des Weißen Hauses hervorgeht. Demnach räumt NABEP dem US-Verteidigungsministerium einen Anteil von 35 Prozent an seiner Muttergesellschaft ein.

APA/dpa

Solar überholt Kohle erstmals als größte Stromquelle Chinas

1. September 2026, Peking
Solarzellen säumen Landstriche in Teilen Chinas
 - Gänserndorf, APA/THEMENBILD

Solaranlagen haben in China erstmals Kohle als größte Stromquelle abgelöst. Wie die Energiebehörde des Landes am Dienstag mitteilte, waren Photovoltaikanlagen Stand Ende Juli mit 1.286 Gigawatt installierter Leistung die größte Stromerzeugungsart. Die installierte Leistung von Kohlekraftwerke lag demnach bei 1.285 Gigawatt. 

APA/dpa

Top Artikel der Woche

Prognose: Gaspreis wird wohl um über 50 Prozent steigen

26. August 2026, New York/Rom/Wien

Gasmarkt. Um die Speicher füllen zu können, werde Europa mehr zahlen müssen, meint Goldman Sachs. Helfen kann nur das Wetter. Der Gasmarkt ist angespannt. Und angesichts der weltweit großen Nachfrage wird die Situation gerade angesichts des bevorstehenden Winters nicht leichter. Nun lässt die US-Großbank Goldman Sachs mit einer Prognose aufhorchen. Ihr zufolge müssen die europäischen […]

Die Presse

Warum Strom in Österreich so teuer ist

31. August 2026, Wien

Energie. In kaum einem EU-Staat ist Strom so teuer wie in Österreich, trotz des hohen Anteils an Erneuerbaren. Welche Reformen wären nötig? Der wirtschaftsliberale Thinktank Agenda Austria hat viereinhalb Lösungsansätze. Österreichs Strompreise zählen zu Europas höchsten. Und das, obwohl 90 Prozent des heimischen Stroms – mehr als in jedem anderen EU-Staat – aus erneuerbarer Energie […]

Kurier

Debatte über CO2-Speicherung flammt wieder auf

26. August 2026, Wien

Die politische Einigung auf das Klimaziel 2040 hat in Österreich die Debatte über die geplante Aufhebung des CO2-Speicherungsverbots neu entfacht. Derzeit befindet sich ein Gesetzesentwurf zur Abschaffung des Verbots in Abstimmung. Neben ökologischen Sorgen stehen nun aber vor allem die hohen Kosten für die benötigte Infrastruktur im Fokus. Für den Bau notwendiger Pipelines fordert die Industrie eine Aufteilung der Kosten mit dem Staat.

APA

Iran-Krieg kommt Österreich bei Öl und Gas teuer zu stehen

28. August 2026, Wien

Die Energiekosten der österreichischen Haushalte und Betriebe sind in den vergangenen sechs Monaten deutlich gestiegen. Seit Beginn des Iran-Krieges summierten sich die Mehrkosten durch Preissteigerungen bei Erdöl und Gas auf einen Milliardenbetrag, teilte die Österreichische Energieagentur am Freitag in einer Aussendung mit. Der Gaspreis verdoppelte sich in diesem Zeitraum, Rohöl (Brent) notiert um rund ein Drittel höher als vor dem Krieg.

APA

Ölpreise legen weiter zu

1. September 2026, London
Knappes Angebot bei Diesel
 - Sargentes de la Lora, APA/AFP

Die Ölpreise sind am Dienstag weiter gestiegen. Nachdem es mit den Notierungen zu Beginn der Woche zeitweise deutlich nach oben gegangen war, legten sie im frühen Handel nur noch vergleichsweise leicht zu. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee mit Lieferung im November wurde bei 91,16 US-Dollar (78,61 Euro) gehandelt und damit 0,74 Prozent höher als am Vortag.

APA/dpa-AFX

Die Einsamkeit der Ladesäule

1. September 2026

Infolge der Aufweichung des Verbrennerverbots geriet der Hochlauf der Elektromobilität ins Stocken. Das trifft auch die öffentlichen Ladestationen, deren Anzahl 2025 verdoppelt wurde. Einige stehen nun scheinbar verwaist in der Landschaft. Der Zickzackkurs der Europäischen Union in der Transformation zur Elektromobilität hat enormen wirtschaftlichen Schaden verursacht, bei den Autoherstellern selbst, aber auch in der gesamten […]

Der Standard

Smart Meter funken künftig öfter

31. August 2026, Wien

Die digitalen Stromzähler werden derzeit schrittweise auf Viertelstunden-Werte umgestellt. Die erste Generation muss bereits schrittweise ersetzt werden. Etwa 6,8 Millionen Stromzähler sind in Österreich installiert, 98 Prozent davon sind heute digitale Messgeräte, die nicht nur die verbrauchten Kilowattstunden zählen, sondern im Viertelstundentakt die Last messen. Bisher wurden die Tagesverbräuche ein Mal täglich – standardmäßig – […]

Salzburger Nachrichten

Kelag übernimmt Heizkraftwerk

31. August 2026, Villach

Villach Biomasse-Heizkraftwerk Untere Fellach wechselt Betreiber. Das Fernwärmesystem der Kelag wird ab Mitte September um einen Standort reicher. Ab dann übernimmt der Kärntner Energiedienstleister nämlich das Biomasse-Heizkraftwerk Untere Fellach in Villach. Bisher wurde das Heizkraftwerk von einem Partnerunternehmen geführt. Die Betriebsstätte kann bis zu 70 Millionen Kilowattstunden Wärme aus Biomasse in das Villacher Netz der […]

kronen zeitug

Spritpreisbremse wird um ein weiteres Monat verlängert

31. August 2026, Wien
Die Spritpreisbremse gilt ein weiteres Monat
 - Dresden, APA/dpa

Die Spritpreisbremse wird um ein weiteres Monat verlängert. Bis Ende September wird die Mineralölsteuer (MöSt) um 1,9 Cent pro Liter gesenkt. Ebenfalls fortgesetzt wird die Regelung, dass die Tankstellen Preissenkungen bei den internationalen Preisnotierungen verpflichtend und rasch weitergeben müssen. Die Margenbeschränkung bleibt ausgesetzt, teilte das Wirtschaftsministerium am Montag in einer Aussendung mit.

APA

Nationaler Notstand für US-Stromversorgung

31. August 2026, Washington

Zur Absicherung der Stromversorgung der USA hat die Regierung unter Präsident Donald Trump den nationalen Notstand ausgerufen. Trump habe eine Exekutivorder unterschrieben, mit der die „Sicherheit, Integrität und Zuverlässigkeit elektrischer Betriebsmittel des Stromübertragungsnetzes“ geschützt werden solle – insbesondere vor „Beeinträchtigungen durch ausländische Akteure“, wie das Weiße Haus mitteilte.

VN Vorarlberger Nachrichten

Auch geringere Füllstände von Gasspeichern in Europa stützen Gaspreis
 - Wolfersberg, APA/dpa

Europäischer Gaspreis deutlich gestiegen

31. August 2026, Teheran/Washington

Der Preis für europäisches Erdgas ist nach gegenseitigen Militärschlägen der USA und des Iran deutlich gestiegen. Am Montag wurde der richtungsweisende Erdgas-Terminkontrakt TTF zur Lieferung in einem Monat an der Börse in Amsterdam zu 69,13 Euro je Megawattstunde (MWh) gehandelt und damit mehr als 3 Prozent höher als am Freitag. Die Notierung liegt damit nur noch etwas unter dem Hoch seit Beginn des Iran-Kriegs, das im März bei knapp über 70 Euro erreicht worden war.

APA/dpa-AFX

Kritik an Strompreisen, Ruf nach Privatisierung

31. August 2026, Wien

Weil 90 % des Stroms aus Erneuerbaren stammten, müsste Strom billiger sein, meint die industrienahe Agenda Austria und würde gerne privatisieren. Der industrienahe Verein Agenda Austria geht auf die heimischen Stromunternehmen los, die sich in öffentlicher Hand befinden und regelmäßig Dividenden in diverse Staatsund Länderkassen spülen. Über wechselseitige Beteiligungen seien die Energieunternehmen miteinander verwoben, weshalb […]

Tiroler Tageszeitung

Irankrieg treibt wieder die Ölpreise
 - Gänserndorf, APA/THEMENBILD

Ölpreise ziehen zu Wochenbeginn an

31. August 2026, Wien

Die Ölpreise sind am Montag nach gegenseitigen Militärschlägen der USA und des Iran gestiegen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee mit Lieferung im November legte rund zwei Prozent auf 90,12 US-Dollar zu. Zeitweise war die Notierung im frühen Handel bis knapp unter 91 Dollar gestiegen und damit auf den höchsten Stand seit einer Woche. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg 2,3 Prozent auf 85,28 Dollar.

APA/dpa-AFX

Haushaltsenergie im Juli spürbar verteuert

31. August 2026, Wien
Holzpellets um fast ein Drittel teurer
 - Ybbs, APA/THEMENBILD

Nach einer kurzen Verschnaufpause im Juni ist Haushaltsenergie im Juli wieder merklich teurer geworden. Höhere Treibstoffpreise trieben den Energiepreisindex (EPI) gegenüber dem Vorjahresmonat laut Österreichischer Energieagentur um 5,7 Prozent nach oben. Im Monatsabstand stieg er um 1,1 Prozent. Geopolitische Unsicherheiten und wetterbedingte Einschränkungen belasten die europäischen Energiemärkte.

APA