Ökostrom wird für den Staat immer billiger

2. Oktober 2026, Wien

Energie. Erneuerbare brauchen immer weniger staatliche Förderung. Der Solar-Boom ist ungebremst. Nicht nur heuer fehlt der Regen, auch das vergangene Jahr war schon zu trocken. Die Folge: Österreichs Wasserkraftwerke konnten 2025 weniger Elektrizität erzeugen, der Anteil der Erneuerbaren am Inlandsstromverbrauch sank auf 78 Prozent, zeigt der EAG-Monitoringbericht der E-Control. Die gute Nachricht: Die Kilowattstunde Ökostrom […]

Die Presse

Energiekrise kostete 16 Milliarden Euro

2. Oktober 2026, Wien

Agenda Austria kritisiert hohe Energiesubventionen zwischen 2022 und 2025. 16,6 Milliarden Euro gab der österreichische Staat zwischen 2022 und 2025 in Summe für die Abfederung der Energiekrise aus. Das zeigen Berechnungen der liberalen Denkfabrik Agenda Austria auf Basis von Daten des Finanzministeriums. Den größten Teil macht die strategische Gasreserve aus, die 2022 um 3,7 Milliarden […]

Oberösterreichische Nachrichten

Erneuerbaren-Anteil ist gesunken

2. Oktober 2026

Strom. Von 94 auf 78 Prozent des Verbrauchs aufgrund weniger Wasserkrafterzeugung. Der Anteil der erneuerbaren Energien am österreichischen Stromverbrauch war im Vorjahr deutlich reduziert. Weniger Wasser in den Flüssen hat die Erzeugung aus Wasserkraft gedämpft und den Erneuerbaren-Anteil auf 78 Prozent gedrückt, teilte Regulator E-Control mit. Im Jahr davor kamen die Erneuerbaren noch auf einen […]

Kurier

Polen führt Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne ein

2. Oktober 2026, Warschau
Ministerpräsident Tusk will neues Spritpreispaket finanzieren
 - Warsaw, APA/AFP/Wojtek RADWANSKI

Um die Preise für Benzin und Diesel senken zu können, führt Polen eine Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne ein. Er habe ein entsprechendes Gesetzesprojekt unterschrieben, sagte Präsident Karol Nawrocki in einer Ansprache am Donnerstagabend. "Jeder Zloty, der dank dieses Gesetzes eingenommen wird, muss für die Senkung der Treibstoffpreise ausgegeben werden."

APA/dpa

VCÖ kritisiert Gießkannenprinzip bei der Spritpreisbremse

2. Oktober 2026, Wien
Kritik an Maßnahme gegen hohe Treibstoffpreise
 - Gänserndorf, APA/THEMENBILD

Mit der Spritpreisbremse unterstützt die Regierung vor allem Besserverdienende, kritisiert der VCÖ die Maßnahme gegen hohe Treibstoffpreise. Haushalte mit einem Monatseinkommen von mehr als 5.000 Euro tanken fast dreieinhalb Mal so viel Sprit wie Haushalte mit einem Einkommen von bis zu 2.200 Euro, verweist der VCÖ am Freitag auf Daten der Konsumerhebung von Statistik Austria. Mit der Senkung der Treibstoffpreise um rund 12 Cent pro Liter würde der Mehrverbrauch unterstützt.

APA

Top Artikel der Woche

Windpark Sandl: „Paukenschlag“ der Energie AG

28. September 2026, Linz/Sandl

Der geplante Einstieg der Energie AG beim Windpark Sandl, über den die OÖNachrichten berichteten, hat landespolitische Reaktionen ausgelöst. Neben der Beteiligung von 30 Prozent, über die der Aufsichtsrat nächsten Dienstag entscheiden wird, spielte die geplante Ausschlusszonen-Verordnung des Landes, die auch Sandl treffen könnte, eine Rolle. „Seit meinem Antritt fordere ich vehement, dass die Energie AG […]

Oberösterreichische Nachrichten

Brent-Ölpreis dreht nach oben

1. Oktober 2026, Wien

Die Ölpreise haben sich am Donnerstagvormittag nach etwas schwächerem Beginn wieder mit festerer Tendenz gezeigt. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee zur Lieferung im Dezember stieg zuletzt um 2,4 Prozent auf 100,38 US-Dollar. An den Märkten ist zum Monatswechsel nun der Dezember-Future relevant.

APA/dpa-AFX

Millionen für Batteriespeicher in Salzburg

28. September 2026, Salzburg

Die Salzburg AG baut beim Heizkraftwerk Nord sieben Container. Der Aufsichtsrat der Salzburg AG hat am Donnerstag den Bau des neuen Batteriespeichers am Standort des Heizkraftwerks Nord genehmigt. Dieser soll 15 MW Leistung und 30 MWh Speichervolumen haben und auf sieben Batteriecontainer aufgeteilt sein. Das Investment liegt bei neun Millionen Euro. Die Inbetriebnahme soll nach […]

Salzburger Nachrichten

365 Meter: Höchstes Windrad der Welt erreicht seine Höhe

29. September 2026, Brandenburg

Das höchste Windrad der Welt hat im brandenburgischen Schipkau in der Lausitz seine endgültige Höhe von 365 Metern erreicht. Das teilte das Unternehmen Gicon mit. "Mit einer Nabenhöhe von 300 Metern ist die Anlage die höchste Windenergieanlage der Welt und zugleich das zweithöchste Bauwerk Deutschlands." Mit den Rotorenblättern erreicht das Windrad die 365 Meter.

APA/dpa-AFX

Deutsche Raffinerien steigerten Kraftstoffproduktion

1. Oktober 2026, Berlin
Plus 1,8 Prozent im Halbjahresvergleich
 - Schwechat, APA

Die Produktion von Benzin und Diesel in Deutschland ist im ersten Halbjahr gestiegen. Die Raffinerien stellten elf Millionen Tonnen Motoren- und Flugbenzin her und damit 1,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Bei Dieselkraftstoff fiel der Anstieg mit 9,4 Prozent auf 15,8 Millionen Tonnen noch deutlicher aus.

APA/Reuters

Rekord-Windrad in Deutschland steht Praxistest noch bevor

1. Oktober 2026, Schipkau
365-Meter-Turm in der Region Lausitz
 - Bruck a.d

Nach schwierigen Wetterbedingungen und einigen Verzögerungen steht in Südbrandenburg in Deutschland die höchste Windenergieanlage der Welt. 365 Meter misst der Turm in Schipkau in der Lausitz. Die Region in der ehemaligen DDR ist eher bekannt als traditionelles Braunkohlegebiet, setzt aber angesichts des vereinbarten Kohleausstiegs auf den Ausbau erneuerbarer Energien.

APA/dpa

Strom aus Wind und Sonne wird in Deutschland immer wichtiger
 - Berlin, APA

Ökostrom-Rekord in Deutschland: Anteil von 61 Prozent

1. Oktober 2026, Berlin

Strom aus Wind und Sonne wird in Deutschland immer wichtiger. In den ersten drei Quartalen 2026 hatte Ökostrom einen so hohen Anteil am Stromverbrauch wie nie zuvor in diesem Zeitraum. Erneuerbare Energien deckten 60,7 Prozent des Stromverbrauchs, errechneten das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und der Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Im Vorjahreszeitraum waren es um vier Prozentpunkte weniger.

APA/dpa

Lange Genehmigungsverfahren verteuern laut oekostrom-Chef Strom
 - Wien, APA/THEMENBILD

oekostrom-Chef: 10-Cent-Tarife sind ein Verlustgeschäft

1. Oktober 2026, Wien

Der Vorstandschef der oekostrom AG, Ulrich Streibl, kritisiert die Tarifpolitik der Landesenergieversorger und des teilstaatlichen Verbunds. Deren 10-Cent-Tarife liegen laut Streibl unter den aktuellen Beschaffungskosten von 16 Cent netto pro Kilowattstunde (kWh) und "können in der momentanen Situation nicht wirtschaftlich sein" - und weil es sich um öffentliche Anbieter handle, "sind solche Tarife steuersubventioniert", kritisiert der Chef des Wiener Stromanbieters.

APA

Die Übertragungskapazität kann um bis zu 50 Prozent gesteigert werden
 - Tulln, APA/THEMENBILD

APG nutzt „technische Tricks“ für höheren Stromtransport

30. September 2026, Wien

Der Netzbetreiber APG wird um den weiteren Ausbau des Stromnetzes nicht herum kommen. Allerdings können Netzengpässe bei der Stromübertragung abgefedert werden, in dem die Übertragungsleistung bei Freileitungen zumindest temporär gesteigert wird. Was vor allem bei der schwankenden Stromproduktion von PV- und Windanlagen von Bedeutung ist. Neue Sensoren aber auch neue Kabel sollen dies ermöglichen, sagte APG-Vorstandssprecher Gerhard Christiner am Mittwoch vor Journalisten.

APA

Zehetner begrüßt mögliche Verschiebung der Methan-Verordnung

30. September 2026, Brüssel
Methan ist ein Treibhausgas, dessen Austoß den Klimawandel vorantreibt
 - Wien, APA/THEMENBILD

Energie-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner (ÖVP) begrüßte am Mittwoch in einer Aussendung die Ankündigung von EU-Energie-Kommissar Dan Jørgensen, die ab 1. Jänner 2027 vorgesehenen importbezogenen Pflichten der EU-Methanverordnung um ein Jahr verschieben zu wollen. Österreich hatte sich in den vergangenen Monaten gemeinsam mit weiteren Mitgliedstaaten wiederholt für eine Verschiebung eingesetzt. Jørgensen sagte am Dienstag, es gebe Schwierigkeiten bei der Umsetzung.

APA

Tiroler Tinetz investiert 720 Mio. Euro für Netzausbau

30. September 2026, Thaur
Investition in  Erneuerung und Verstärkung der Stromnetzinfrastruktur
 - Wien, APA/THEMENBILD

Die Tinetz, Tochtergesellschaft des landeseigenen Tiroler Energieversorgers Tiwag, investiert bis 2030 rund 720 Mio. Euro in die Erneuerung und Verstärkung der Tiroler Stromnetzinfrastruktur. Das sei unter anderem deshalb notwendig, da zunehmend Einspeisungen aus Photovoltaikanlagen erfolgten, hieß es am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Thaur bei Innsbruck. Aufgrund dieser "Rekordinvestitionen" sei ab 2027 auch eine "moderate" Anpassung der Netzentgelte notwendig.

APA

Österreichs Wirtschaft wuchs 2025 stärker als gedacht

30. September 2026, Wien
Ein Wachstum gab es bei Dienstleistungen und der Warenherstellung
 - Berlin, APA/dpa

Österreichs Wirtschaft ist im vergangenen Jahr etwas stärker gewachsen als bisher gedacht. Laut den volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen der Statistik Austria legte das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2025 um 0,7 Prozent zu. Die vorläufigen Zahlen waren im März noch von einem Plus von 0,6 Prozent ausgegangen.

APA

Burgenland Energie bekommt neuen Finanzvorstand

30. September 2026, Eisenstadt

Die Burgenland Energie bekommt einen neuen Finanzvorstand. Amtsinhaber Reinhard Czerny werde seinen mit Jahresende auslaufenden Vertrag nicht verlängern, teilte der Landesenergieversorger am Dienstag per Aussendung mit. Der Präsidialausschuss habe daher in einer Aufsichtsratssitzung die Ausschreibung der Position beschlossen. Czerny war seit 2021 im Amt und hat die strategische Neuausrichtung des Unternehmens in Richtung Energieunabhängigkeit und Klimaneutralität begleitet.

APA

Photovoltaik boomt, Aufholbedarf bei Wind, Wasser und Biomasse
 - Kitzingen, APA/dpa

Erneuerbaren-Anteil am Stromverbrauch 2025 gesunken

30. September 2026, Wien

Der Anteil der erneuerbaren Energien am österreichischen Stromverbrauch ist 2025 gesunken. Weniger Wasser in den Flüssen hat die Erzeugung aus Wasserkraft gedämpft und den Erneuerbaren-Anteil auf 78 Prozent gedrückt, zeigt der EAG-Monitoringbericht der E-Control. Im Jahr davor kamen die Erneuerbaren, vor allem Sonne, Wind und Wasser, noch auf einen Rekordanteil von 94 Prozent. Der Photovoltaik-Ausbau kommt gut voran, Aufholbedarf gibt es bei Wind, Wasser und Biomasse.

APA

D: Unternehmen wollen Energiekosten zunehmend weiterreichen

30. September 2026, Berlin

Die Unternehmen in Deutschland wollen die gestiegenen Energiekosten zunehmend an ihre Kundinnen und Kunden weitergeben. Das Barometer für ihre Preiserwartungen stieg im September auf 22,7 Punkte von 21,4 Zählern im August, wie das Münchner Ifo-Institut am Mittwoch zu seiner Umfrage mitteilte. Dies deute darauf hin, dass die höheren Energiekosten mehr und mehr auf die Verkaufspreise überwälzt werden.

APA/ag

Deutschlands Wirtschaftsministerin Katherina Reiche
 - Berlin, APA/dpa

Deutsche Wirtschaftsministerin ordnet Gaseinspeicherung an

30. September 2026, Düsseldorf

Die deutsche Wirtschaftsministerin Katherina Reiche hat das staatliche Energieunternehmen Sefe angewiesen, die Einspeicherung von Erdgas zu erhöhen. "Wir bestätigen, dass Sefe vom BMWE (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) als Vertreter des Shareholders die Anweisung erhalten hat, bis zum 15. Dezember acht Terrawattstunden Gas zu beschaffen und einzuspeichern", teilte Sefe am Mittwoch mit.

APA/ag

Österreich beteiligt sich an europäischer Wasserstoffbank

30. September 2026, Wien
Wasserstoffspeicher einer Erzeugungsanlage in Wien
 - Wien, APA/THEMENBILD

Österreich wird sich mit bis zu 200 Mio. Euro an einer europäischen Wasserstoffbank beteiligen, gab am Mittwoch Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) bekannt. Damit werde ein "erfolgreiches Fördermodell" der vergangenen zwei Jahre fortgesetzt. Über das Wasserstoffförderungsgesetz (WFöG) können heimische Projekte im Rahmen der EU-weiten Auktion mit nationalen Mitteln gefördert werden.

APA