Bundesländer verzögern weiter Energieumstieg

2. März 2026

Österreich riskiert ein Vertragsverletzungsverfahren, weil Beschleunigungsgebiete für den raschen Ausbau von Photovoltaik und Windkraft nicht fristgerecht nach Brüssel gemeldet wurden. Der beschleunigte Ausbau erneuerbarer Energien, zu dem sich Österreich im Rahmen der EU verpflichtet hat, droht am Kompetenzwirrwarr und fehlendem politischen Mut zu scheitern. Und wieder einmal sind es die Bundesländer, die ihrer Verpflichtung nicht […]

Der Standard

Italienischer Energiekonzern Enel plant hohe Investitionen

2. März 2026, Wien/Rom

Energie. Analysten-Einstufung lautet „Market-Perform“. Der italienische Energieversorger Enel gab vor Kurzem neue Investitionspläne bekannt. So sollen in den Jahren 2026 bis einschließlich 2028 gut 53 Mrd. Euro vor allem in den Netzausbau fließen.Auch das Portfolio mit Windenergie und Batteriespeicher soll erweitert werden, wie der Konzern weiters verkündete. Zum Vergleich: Für 2025 bis 2027 lag die […]

Die Presse

Energie AG senkt den Strompreis

2. März 2026, Linz

Die Energie AG folgt dem Beispiel anderer Stromanbieter und bietet ab Mai einen günstigeren Stromtarif an. Der Arbeitspreis soll ab Lieferbeginn für zwölf Monate 10 Cent pro Kilowattstunde (kWh) netto (12 Cent/kWh brutto) betragen, der Grundpreis liegt bei 5,28 Euro brutto pro Monat. Laut Energie AG spart sich ein Haushalt mit einem Jahresstromverbrauch von 3500 […]

Oberösterreichische Nachrichten

Jänner zeigt Lücken beim Ökostrom

27. Feber 2026

Energie. Nur durch den Volleinsatz der Gaskraftwerke und intensiver Stromimporte konnte Österreich die Stromversorgung aufrechthalten. Der Minister fordert mehr Wasserkraft – aber auch das wird nicht reichen. Wir brauchen mehr Wasserkraftwerke, sagt Wirtschafts- und Energieminister Wolfgang Hattmannsdorfer. Bis Jahresende will sein Haus eine neue Landkarte für neue Flusskraftwerke erstellen. Wenig Potenzial Einfach wird das nicht. […]

Kurier

Vom selbstverständlichen Gut zum Kostenfaktor

27. Feber 2026

Stromkosten. Für Privathaushalte bedeuten steigende Strompreise eine spürbare Mehrbelastung im Alltag. Kosten, über die bewusst nachgedacht werden muss. Gleichzeitig stehen Unternehmen – vor allem energieintensive Betriebe – unter Wettbewerbsdruck. Steigende Energiekosten, internationale Krisen und die Abhängigkeit von Gasimporten haben dazu geführt, dass Haushalte und Unternehmen deutlich höhere Rechnungen bezahlen müssen als noch vor wenigen Jahren. […]

Kurier

Top Artikel der Woche

Gasspeicher leeren sich

24. Feber 2026

Der kalte Winter hat kräftig an unseren Gasreserven gezehrt. Bis Ende März geht es noch weiter abwärts. Ein klarer Weckruf, unsere Abhängigkeit vom Ausland rasch zu verringern. Die EU und daher auch Österreich haben sich klar dazu verpflichtet, die Abhängigkeit von russischem Öl und Gas zu reduzieren sowie langfristig weg von fossilen Energieträgern zu kommen. […]

Kronen Zeitung

Heftige Kritik an Idee für Wasserzins

25. Feber 2026, Schwarzach

Vorarlberg wäre überproportional belastet. Der Landeshauptmann lehnt den Vorstoß einer Steuer auf erneuerbare Energie ab. Eine Idee schlägt Wellen: Das Momentum-Institut spricht sich für einen Wasserzins nach Schweizer Vorbild aus. Dort gibt es seit rund 100 Jahren eine Abgabe auf Wasserkraft, die derzeit etwa 1,5 Cent pro Kilowattstunde beträgt. „Es kann und darf nicht sein, […]

Vorarlberger Nachrichten

100 Millionen Euro Förderung für grünen Treibstoff aus Hallein

25. Feber 2026, Hallein

Projekt von Austrocel und Verbund soll Wasserstoffwirtschaft ankurbeln. In der Salzburger Stadt Hallein produziert Austrocel aus Reststoffen der Holzindustrie Biotextilfasern, Biotreibstoffe und andere biobasierte Produkte wie Hydrogel-Granulat für eine bessere Wasserspeicherfähigkeit von Äckern. Unter dem Schlagwort „Circular Zero Waste“ versucht das Unternehmen, jegliche Abfallstoffe in eigene Produktionskreisläufe einfließen zu lassen und möglichst wenig Ressourcen zu […]

Kurier

Tiroler Energieanbieter Gutmann setzt auf „Happy Hour“-Tarif

27. Feber 2026, Innsbruck

Der Tiroler Energieversorger Gutmann hat mit einem neuen Preismodell auf die stärker schwankende Stromerzeugung durch erneuerbare Energien, insbesondere Photovoltaik, reagiert. Konkret setzt man auf kostenlosen Sonnenstrom am Wochenende und an Feiertagen von 12.00 bis 16.00 Uhr, auch "Happy Hour"-Tarif genannt. Der Erneuerbaren-Ausbau würde vermehrt zu Zeiträumen führen, in denen Strom im Überfluss im Netz ist, begründeten die Verantwortlichen am Freitag die Maßnahme.

APA

Ein Wechsel des Stromversorgers spart im Schnitt rund 25 Prozent

26. Feber 2026

Umstieg zahlt sich aus Die Österreicher sind beim Stromtarif weiterhin Wechselmuffel. 2025 sind nur 5,4 Prozent der Haushalte auf einen anderen Versorger umgestiegen. Gelohnt hätte es sich jedoch für deutlich mehr. So zeigt eine Analyse des Vergleichsportals Check24, dass sich ein Umstieg vom teuren Landesversorger zum günstigsten Anbieter in den letzten drei Jahren immer ausgezahlt […]

Kronen Zeitung

Branche kritisiert schleppenden Erneuerbaren-Ausbau

26. Feber 2026, Wien
EEÖ fordert Aufbruchsdenken, Leadership und "Lösen von Bremsen"
 - Hamburg, APA/dpa

Aus Sicht des Dachverbands Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) ist in Österreich bisher wenig für den beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien getan worden. Drei Jahre nach Inkrafttreten der Erneuerbaren-Richtlinie der EU (RED III) komme Österreich nicht in die Umsetzung, hieß es in einer Aussendung zu einem Hintergrundgespräch am Donnerstag. Die Erneuerbaren-Verbände fordern von Bund und Ländern ein "Lösen der Bremsen".

APA

Zölle machen First Solar zu schaffen – Aktie bricht ein

25. Feber 2026, Washington
Verzögerte Genehmigungen
 - Sriperumbudur, APA/AFP

Die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump macht dem weltgrößten Hersteller von Solarmodulen First Solar zu schaffen. Die Aktien brechen im vorbörslichen US-Geschäft um mehr als 15 Prozent ein. Der Nettoumsatz soll in diesem Jahr zwischen 4,9 und 5,2 Milliarden Dollar liegen, während Analysten im Schnitt von 6,12 Milliarden Dollar ausgegangen waren.

APA/Reuters

Energie AG senkt Arbeitspreis auf 10 Cent netto

25. Feber 2026, Linz
Energie AG mit einem neuen Tarif
 - Linz, APA/THEMENBILD

Die Energie AG Oberösterreich bietet ab 4. Mai allen Kundinnen und Kunden den Tarif "Feel Good Energie für alle" mit einem Arbeitspreis von 10 Cent netto (12 Cent brutto) pro Kilowattstunde Strom. Ein Haushalt mit einem Jahresstromverbrauch von 3.500 Kilowattstunden spare so im Vergleich zum Tarif "Ökostrom Loyal" im Jahr rund 76 Euro, hieß es in einer Presseaussendung des Unternehmens am Mittwoch. Schon seit September 2025 gab es ein ähnliches Angebot nur für "die Gen Z".

APA

Fragile Energiesicherheit

25. Feber 2026

Wie der Ukrainekrieg zu einem raschen Umbau des Energiesystems in Europa geführt hat, wie neue Konfliktlinien geschaffen wurden und wie Erneuerbare die Versorgungssicherheit stärken. Vier Jahre nach Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine hat sich die energiepolitische Lage Europas grundlegend verändert. Was als akute Versorgungskrise begann, hat inzwischen zu einem strukturellen Umbau der europäischen […]

Der Standard

Windkraft kämpft mit zähem Ausbau

25. Feber 2026, Wien

214 baureife Anlagen warten auf Umsetzung: Die Branche drängt. Österreich hat mittlerweile mehr als genug Photovoltaik (PV), und diese erfreut sich weiter hoher Beliebtheit. Bei der Windkraft tut sich dagegen vergleichsweise wenig, obwohl sie gerade im Winter und in der Nacht dringend benötigt wird. 214 Windkraftanlagen mit einer Leistung von 1200 Megawatt sind aktuell fertig […]

Salzburger Nachrichten

Zustimmung zu Grünstrom-Projekten weiterhin hoch

23. Feber 2026, Wien
Photovoltaik weiterhin beliebteste erneuerbare Technologie
 - Gänserndorf, APA/THEMENBILD

Die Akzeptanz für Grünstrom-Projekte in der österreichischen Bevölkerung ist 2025 auf einem hohen Niveau geblieben. Das zeigt eine jährliche Umfrage des Beratungsunternehmens Deloitte gemeinsam mit der Universität Graz und Wien Energie. Besonders beliebt waren weiterhin Photovoltaik-Anlagen. Auch Elektroautos seien im abgelaufenen Jahr gefragter gewesen, die Studienautoren orten hier eine Trendumkehr.

APA