Österreich steuert auf Klimastrafen zu

15. Jänner 2026, Wien

Eine Studie des Umweltbundesamts zeigt, dass man mit dem aktuellen Kurs das Ziel für 2030 verpassen würde. Wenn die Regierung nicht einlenkt, sind Strafzahlungen so gut wie fix. Die politische Brisanz kann selbst der sperrige Titel „Treibhausgas-Szenarien für die langfristige Budgetprognose 2025“ kaum verbergen: Österreich wird sein Klimaziel 2030 mit dem aktuellen politischen Kurs deutlich […]

Der Standard

Windkraftausbau in Europa hinter Erwartungen

15. Jänner 2026, Brüssel
Geopolitische Unsicherheiten könnten Windenergie vorantreiben
 - Düren, APA/dpa

Europa hinkt seinen Zielen für die Windenergie weiter deutlich hinterher. Verbandsangaben zufolge wurden auf dem Kontinent an Land und auf See nach ersten Schätzungen im vergangenen Jahr Windräder mit einer Gesamtleistung von 17 bis 18 Gigawatt (GW) errichtet. "Das ist deutlich unterhalb dessen, was Europa braucht", hieß es vom Verband WindEurope.

APA/dpa

Die Gasspeicher leeren sich derzeit rasch

14. Jänner 2026, Wien

In Deutschland sind die Füllstände der Speicher so gering wie 2022 vor Russlands Angriff auf die Ukraine. Warum die Situation anders ist und Österreich einen Vorteil hat. Kälte, Schnee, ein verhangener Himmel und wenig Wind. Im neuen Jahr ist der Gasverbrauch in Österreich ziemlich gestiegen. Nicht nur, weil momentan vermehrt geheizt wird, sondern auch, weil […]

Salzburger Nachrichten

400 Millionen für Sicherheit und Energie

14. Jänner 2026, Bregenz

Die Illwerke vkw setzen 2026 auf Versorgungssicherheit, leistbare Strompreise und den Ausbau erneuerbarer Energie, um Standort und Wirtschaft zu stärken. Die Energiewirtschaft befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Geopolitische Entwicklungen, volatile Märkte und neue gesetzliche Rahmenbedingungen rücken Fragen der Versorgungssicherheit, der Leistbarkeit und der Wettbewerbsfähigkeit zunehmend in den Fokus. Bei einem Pressegespräch in Bregenz haben […]

Neue Vorarlberger Tageszeitung

123 Millionen für Mega- Wasserstoffanlage OMV-Projekt

14. Jänner 2026

Die Europäische Wasserstoffbank hat das Projekt der OMV positiv bewertet. Nun haben OMV und die Förderbank der Republik, die Austria Wirtschaftsservice GmbH, einen Fördervertrag unterzeichnet. Sie wird die größte Wasserstoff-Anlage Österreichs und die fünftgrößte Europas: Das OMV-Projekt in Bruck soll Ende 2027 in Betrieb gehen und 23.000 Tonnen grünen Wasserstoff jährlich erzeugen. Die genauen Kosten […]

NÖN Niederösterreichische Nachrichten

Top Artikel der Woche

„Günstiger-Strom-Gesetz“: Neue Schieflage zulasten der Kunden?

8. Jänner 2026, Wien

Strommarktreform. Das neue Elektrizitätswirtschaftsgesetz soll die Rechte der Endkunden stärken, bei der Preisgestaltung profitieren aber eher die Stromlieferanten. Sie haben jetzt ein gesetzliches Preisanpassungsrecht – und das ist nicht alles. Das „Günstiger-Strom-Gesetz“ ist in Kraft, ein Großteil der neuen Regeln ist bereits anwendbar. Ob die Reform halten wird, was der Name verspricht, ist bekanntlich umstritten […]

Die Presse

Michael Strebl wird E-Control-Vorstand

12. Jänner 2026, Wien

Wien-Energie-Chef Michael Strebl soll neuer Vorstand der Energie-Regulierungsbehörde E-Control werden – entsprechende Berichte von Kurier, Profil und Presse wurden der APA am Freitag aus Branchenkreisen bestätigt. Strebl folgt Wolfgang Urbantschitsch nach, dessen Mandat nach zwei Funktionsperioden im März 2026 endet und nicht mehr verlängert werden kann. Das Vorstandsmandat von Alfons Haber wird um fünf Jahre […]

Der Standard

Das Ende der hohen Rechnungen

14. Jänner 2026, Wien

Energie. Der „Zehn-Cent-Strompreis“ des staatlichen Verbunds sorgt für Aufsehen. Was kann der „Österreich-Tarif“ wirklich und was muss man tun, um nicht mehr zu zahlen, als notwendig? Gutes Timing ist eben alles. Am Montag, pünktlich zum Start der Regierungsklausur, verkündete Verbund-Chef Michael Strugl, dass der mehrheitlich in Staatsbesitz befindliche Energiekonzern den Strompreis für Haushalte und kleine […]

Die Presse

Verbund senkt ab März Strompreis für Haushalte

13. Jänner 2026, Wien

Die Marktsituation erlaube es, den Tarif um ein Drittel zu senken – von 15,6 Cent netto auf unter 10 Cent je kWh. Was den Industriestrompreis betrifft, sei die Regierung am Zug, sagt Verbund-Chef Strugl. Und sie bewegen sich doch, die Strompreise – zumindest was den Energieteil betrifft. Österreichs größter Stromkonzern Verbund hat am Montag eine […]

Der Standard

Regierung plant neue Industriestrategie
 - Wien, APA/GEORG HOCHMUTH

Regierung bringt Industriestrompreis auf den Weg

14. Jänner 2026, Wien

Die Dreierkoalition will ab 2027 einen Industriestrompreis in Höhe von 5 Cent pro kWh einführen. Ein entsprechendes Vorhaben wurde am Mittwoch im Ministerrat beschlossen. Die Kosten von 250 Mio. Euro jährlich sollen durch einen zusätzlichen Budgetbeitrag der Energiewirtschaft getragen werden. Zudem definiert die Regierung neun Schlüsseltechnologien, in die gezielt investiert werden soll. Dazu zählen etwa Künstliche Intelligenz, Quanten-, Energie- und Umwelttechnologien.

APA

RWE erhält in UK-Offshore-Auktion Zuschlag über 6,9 GW

14. Jänner 2026, Essen/Swindon

Der deutsche Energiekonzern RWE war bei der jüngsten Offshore-Wind-Auktion in Großbritannien erfolgreich. Insgesamt habe RWE in der siebenten Ausschreibungsrunde (AR7) Zuschläge für eine Kapazität von 6,9 Gigawatt (GW) erhalten, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Essen mit.

APA/dpa-AFX

Regierung plant neue Industriestrategie
 - Wien, APA/GEORG HOCHMUTH

Regierung bringt Industriestrompreis auf den Weg

14. Jänner 2026, Wien

Die Dreierkoalition will ab 2027 einen Industriestrompreis in Höhe von 5 Cent pro kWh einführen. Ein entsprechendes Vorhaben wurde am Mittwoch im Ministerrat beschlossen. Die Kosten von 250 Mio. Euro jährlich sollen durch einen zusätzlichen Budgetbeitrag der Energiewirtschaft getragen werden. Zudem definiert die Regierung neun Schlüsseltechnologien, in die gezielt investiert werden soll. Dazu zählen etwa Künstliche Intelligenz, Quanten-, Energie- und Umwelttechnologien.

APA

Ölpreise am Mittwoch stabil nach Gewinnserie

14. Jänner 2026, London

Die Ölpreise haben sich am Mittwoch im frühen Handel stabil gezeigt und ihre jüngsten Gewinne mehr oder weniger gehalten. Die Notierungen hatten den größten Gewinn über eine Vier-Tage-Periode in mehr als sechs Monaten hingelegt. Haupttreiber ist weiterhin die Krise im Iran und eine mögliche US-Reaktion. Am Morgen wurde für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März 65,24 US-Dollar (55,98 Euro) gezahlt, ein Minus von 23 US-Cent.

APA/dpa-AFX

Börsen-Gaspreis auf Zweimonatshoch geklettert

13. Jänner 2026, Amsterdam

Der Preis für europäisches Erdgas ist am Dienstag unter anderem wegen der angespannten Lage im Iran deutlich gestiegen. An der Börse in Amsterdam legte der richtungweisende Terminkontrakt TTF für europäisches Erdgas zur Auslieferung in einem Monat den dritten Tag in Folge zu und erreichte mit 32,40 Euro je Megawattstunde (MWh) den höchsten Preis seit Anfang November.

APA/dpa-AFX

Industriestrom – Wallner: „Wir müssen mitziehen“

13. Jänner 2026, Bregenz

Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) pocht auf die Einführung eines Industriestrompreises auch in Österreich, sollte Deutschland einen solchen reduzierten Tarif für Unternehmen einführen. "Wir haben mitzuziehen", sagte Wallner am Dienstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Christof Germann, dem Vorstandsvorsitzenden des landeseigenen Energieversorgers illwerke vkw. Der Energiekonzern wird 2026 rund 400 Mio. Euro investieren.

APA

Vattenfall plant Windpark in der Nordsee
 - IJmuiden, APA/ANP

Vattenfall gibt grünes Licht für Nordsee-Windpark

13. Jänner 2026, Düsseldorf/Stockholm

Nach der Genehmigung durch das deutsche Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat der schwedische Energiekonzern Vattenfall endgültig grünes Licht für den Bau des riesigen Nordsee-Windparks Nordlicht gegeben. Mit der finalen Genehmigung für den zweiten Teil des Projekts, Nordlicht 2, sei nun die vollständige Investitionsentscheidung für das gesamte Cluster gefallen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

APA/Reuters

E-Wirtschaft bemängelt kurze Begutachtungsfrist über die Feiertage
 - Hamburg, APA/dpa

E-Wirtschaft kritisiert Regierung bei EAG-Förderverordnung

13. Jänner 2026, Wien

Die Energiewirtschaft hat das Vorgehen der Bundesregierung bei der Begutachtung für die Förderverordnungen für das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) bemängelt. Konkret sei die Begutachtungsfrist zu kurz und terminlich ungünstig über die Feiertage gelaufen, außerdem entspreche die Verordnung bereits jetzt nicht mehr der geltenden Gesetzeslage. Die Interessensvertretung Oesterreichs Energie sieht dadurch die Planungssicherheit für den Erneuerbaren-Ausbau in Gefahr.

APA

Angst vor Blackouts in Österreich gesunken

13. Jänner 2026, Wien/Österreich
Einfache Mittel können bei einem Blackout helfen
 - Wien, APA/Jäger

Die Gefahr eines Blackouts wird von der österreichischen Bevölkerung niedriger eingeschätzt als in den Vorjahren. Während im letzten Jahr die Wahrscheinlichkeit für einen großflächigen Stromausfall innerhalb der nächsten zwei Jahre auf durchschnittlich 33 Prozent eingeschätzt wurde, liegt das erwartete Risiko heuer bei 29 Prozent. Das besagt eine Umfrage der Beratungs- und Prüfungsorganisation EY Österreich. Auch die Blackout-Vorsorge ist demnach unwichtiger geworden.

APA

Klimawandel treibt Schäden durch Naturkatastrophen nach oben

13. Jänner 2026, München
Munich Re sieht ungewöhnlich glimpfliche Hurrikansaison
 - München, APA/dpa

Die steigenden Temperaturen auf der Erde vergrößern nach Einschätzung des Rückversicherers Munich Re den Schaden durch Naturkatastrophen. Im vergangenen Jahr verursachten Naturereignisse nach Berechnungen des DAX-Konzerns weltweite Gesamtschäden von 224 Mrd. US-Dollar (191,6 Mrd. Euro). Das war zwar weniger als im inflationsbereinigten Schnitt der vergangenen zehn Jahre (266 Mrd. Dollar), doch war dies nach Bewertung der Fachleute des Unternehmens nur ein glücklicher Zufall.

APA/dpa-AFX

Deutscher Bund will für 8 Mrd. Euro bei Tennet einsteigen

12. Jänner 2026, Düsseldorf
Deutsche Regierung will 25,1 Prozent an Tennet Deutschland
 - Wewelsfleth, APA/dpa

Die deutsche Bundesregierung steigt einem Medienbericht zufolge beim Stromnetzbetreiber Tennet Deutschland ein. Der Bund habe die Verhandlungen über eine Beteiligung abgeschlossen und wolle sich mit insgesamt rund 7,6 Mrd. Euro an dem Unternehmen beteiligen, berichtete das Nachrichtenportal "Politico" am Montag unter Berufung auf eine Vorlage des Bundesfinanzministeriums an den Haushaltsausschuss des Bundestags.

APA/Reuters

Licht aus in Wien?

12. Jänner 2026, Wien

Das Wiener Stromnetz gilt als eines der sichersten Europas, dennoch warnen Fachleute vor einem falschen Gefühl der Sicherheit. Internationale Blackouts zeigen, wie schnell Systeme kippen können. Erst wenn der Strom einmal ausfällt, wird deutlich, wie automatisiert man im Alltag immer wieder dieselben Lichtschalter betätigt. Auch wenn alles finster ist, drückt die Hand instinktiv immer wieder […]

Der Standard

35.000 Haushalte um Odessa ohne Strom

12. Jänner 2026, Odessa
Südukrainische Stadt von Raketen getroffen
 - Odesa, APA/AFP

Für 35.000 Haushalte im südukrainischen Gebiet Odessa ist nach einem russischen Drohnenangriff der Strom ausgefallen. Das teilte der Stromversorger DTEK mit und sprach von einem schweren Schaden. "Die Wiederherstellung der Versorgung braucht Zeit", hieß es in der Mitteilung. In der Hafenstadt Odessa traf der Angriff ein Objekt der Infrastruktur und ein Wohnhaus, wie Bürgermeister Serhij Lyssak auf Telegram mitteilte. Zwei Menschen seien verletzt worden.

APA/dpa