Wiener Stadtwerke sichern laut Studie 53.000 Arbeitsplätze

2. November 2020, Wien

Eine Studie der Technischen Universität Wien hat die regional- und volkswirtschaftlichen Effekte der Wiener Stadtwerke nicht nur für die Bundeshauptstadt, sondern für ganz Österreich genauer beleuchtet. Im ganzen Land sichere der Konzern rund 53.000 Arbeitsplätze und trage weiters 4,9 Mrd. Euro zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei, wie den Unterlagen zu entnehmen ist.

Die Wiener Stadtwerke befinden sich im 100-prozentigen Eigentum der Stadt Wien. Der Konzern ist ein kommunaler Infrastrukturdienstleister. Die zwei wichtigsten Geschäftsfelder sind Energie und Mobilität. Zum Konzern gehören die Wien Energie, die Wiener Netze, die Bestattung und Friedhöfe Wien, die Wiener Linien, die Wiener Lokalbahnen, der Informationstechnologie-Anbieter Wien IT oder der Garagenbetreiber Wipark. Im Jahresschnitt arbeiten dort rund 15.000 Menschen.

Die jährliche Wertschöpfung, die die Stadtwerke generieren, beträgt 6,3 Mrd. Euro. 4,9 Mrd. Euro kommen davon dem Bruttoinlandsprodukt zu Gute. Die von den Stadtwerken ausgelösten Arbeitsplatz- und Wertschöpfungseffekte entstünden weitgehend unabhängig von Konjunkturschwankungen oder außerordentlichen Ereignissen wie der Coronavirus-Pandemie, hieß es.

„Die Wiener Stadtwerke stehen nach tief greifenden Umstrukturierungsmaßnahmen wirtschaftlich solide da, das ermöglicht nachhaltige Investitionen in die Infrastruktur der Klimamusterstadt“, unterstrich Umweltstadträtin Ulli Sima (SPÖ). Mit ihrem Ressort ist sie für den Konzern zuständig.

APA

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