Oö. CO2-Budget in nächster Legislaturperiode verbraucht

21. September 2021, Linz
OÖ emittiert zu viel CO2
 - Wien, APA/ROLAND SCHLAGER

Die oberösterreichische Umweltanwaltschaft hat am Dienstag einen Warnruf in Sachen CO2-Emissionen abgesetzt: Werde der Ausstoß an Treibhausgas nicht sofort und umfassend reduziert, werde man in der kommenden, bis 2027 dauernden Landtagsperiode das für das Bundesland bis 2040 zur Verfügung stehende Emissions-Budget aufgebraucht haben. Umweltanwalt Martin Donat präsentierte in einer Pressekonferenz wenige Tage vor der Landtagswahl einige anschauliche Rechenbeispiele.

APA

So funktionieren CO2-Steuern und Emissionshandel in der EU

20. September 2021, Wien
In der EU gibt es sowohl einen Emissionshandel als auch CO2-Steuern
 - Espenhain, APA/dpa

Der Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid (CO2) bekommt hierzulande ab Jänner 2022 einen Preis. Wie dieser genau aussehen soll, ist noch nicht bekannt. ÖVP und Grüne werden aber wohl entweder CO2-Steuern oder einen nationalen Emissionshandel einführen. Ziel beider Modelle ist es, den Preis für die Emission von Treibhausgasen zu erhöhen und damit Anreize für umweltfreundlicheres Verhalten von Unternehmen und Haushalten zu setzen.

APA

Haushalte zahlen mehr „Klimasteuer“ als Wirtschaft

20. September 2021, Wien
Steuerreform könnte Autofahren teurer machen
 - Hannover, APA/dpa

ÖVP und Grüne verhandeln aktuell über die geplante Öko-Steuerreform, die zu einer Reduktion des CO2-Ausstoßes führen soll. Auch auf EU-Ebene ist bis 2030 eine Senkung der CO2-Emissionen um 55 Prozent im Vergleich zu 1990 geplant. Eine CO2-Steuer kann als Instrument dienen, dieses Ziel zu erreichen. "Doch es ist Vorsicht geboten", sagt das Institut für Höhere Studien (IHS), denn die österreichischen Haushalte bezahlen jetzt schon mehr für den CO2-Ausstoß als die Wirtschaft.

APA

Klimaziele durch CO2-Neutralitäts-Ansagen noch in Reichweite

16. September 2021, Laxenburg
Klimaziele noch nicht utopisch
 - Jänschwalde, APA/dpa-Zentralbild

Die von vielen Ländern in den vergangenen Jahren und Monaten ausgerufenen Gelöbnisse, Klimaneutralität bis zur Mitte des Jahrhunderts zu erreichen, könnten das in die Ferne gerückte Erreichen der Pariser Klimaziele wieder realistischer werden lassen. In einem Beitrag im Fachblatt "Nature Climate Change" berichten Forscher, dass so die Klimaerwärmung bis 2100 auf "nur" zwei bis 2,4 Grad Celsius begrenzt würde. Voraussetzung: Die Ziele müssen komplett erfüllt werden.

APA

UNO-Generaldebatte – Treffen zu Klimakrise geplant

16. September 2021, New York

Am Rande der UNO-Generaldebatte in New York soll am kommenden Montag ein Treffen von Staats- und Regierungschefs zur Klimakrise stattfinden. Die Gespräche hinter verschlossenen Türen werden von UN-Generalsekretär António Guterres und dem britischen Premier Boris Johnson geleitet, wie ein hochrangiger UNO-Vertreter am Mittwoch (Ortszeit) mitteilte. Die Generaldebatte erfolgt nur rund sechs Wochen vor der in der schottischen Stadt Glasgow geplanten Weltklimakonferenz COP26.

APA/AFP

Ozonloch über Antarktis dieses Jahr ungewöhnlich groß

16. September 2021, Reading

Das über der Antarktis auftretende Ozonloch ist in diesem Jahr ungewöhnlich groß. Es sei bereits größer als der gesamte dort liegende Kontinent, teilte der Copernicus-Atmosphärenüberwachungsdienst der Europäischen Union am Donnerstag mit. Ob die Erholung der Ozonschicht nun verlangsamt wird, war aber zunächst unklar. Besorgniserregend sei der Befund noch nicht, sagte Vincent-Henri Peuch, der den Atmosphärenüberwachungsdienst leitet

APA/dpa

Industrie-Emissionen wieder auf dem Niveau von 2019

16. September 2021, Genf

Von einer Klimawende ist die Weltwirtschaft bei ihrer Rückkehr aus dem Corona-Tief laut einem UN-Bericht weit entfernt. Zwischen Jänner und Juli haben Fabriken und Kraftwerke weltweit mindestens so viel klimaschädliches CO2 aus fossilen Quellen ausgestoßen wie im gleichen Zeitraum 2019, also vor der Pandemie, hieß es in Genf von der Weltwetterorganisation (WMO), dem Weltklimarat (IPCC) und anderen Organisationen.

APA/dpa

USA und EU wollen globales Abkommen zur Methan-Verringerung

14. September 2021, Brüssel/Washington

Die USA und die EU wollen wegen des Klimawandels die Emissionen des Treibhausgases Methan bis 2030 um etwa ein Drittel senken. In einer gemeinsamen Erklärung würden sich die USA und die EU dazu verpflichten, die vom Menschen verursachten Methanemissionen bis zum Jahr 2030 um mindestens 30 Prozent gegenüber dem Stand von 2020 zu reduzieren, wie aus einem Entwurf des "Global Methane Pledge" hervorgeht, der der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt.

APA/ag

Weniger Partikel bei Diesel-Motoren mit Bio-Ethanol

13. September 2021, Wien

Bio-Ethanol könne ein umweltfreundlicher Treibstoff für Diesel-Motoren in bestimmten Nischenanwendungen sein, wo sich E-Mobilität wohl nicht so schnell durchsetzen wird. Das zeigt eine Studie der Technischen Universität (TU) Wien, in der Emissionen von mit Ethanol-Diesel ED95 betriebenen Motoren untersucht wurden. Dabei zeigten sich neben der deutlich besseren CO2-Bilanz auch Vorteile beim Ruß- und Feinstaub-Ausstoß, teilte die TU mit.

APA