OMV erhält weitere CO2-Speicherlizenz in der Nordsee

21. Juni 2024, Wien
An der Lizenz "Iroko" ist die OMV mit 30 Prozent beteiligt
 - Wien, APA/OMV

Die OMV hat vom norwegischen Energieministerium eine zweite CO2-Speicherlizenz erhalten. Bei der Lizenz mit dem Namen "Iroko" geht es um eine Speicherkapazität von insgesamt rund 215 Mio. Tonnen CO2, wobei jährlich mehr als 7,5 Mio. Tonnen in der norwegischen Nordsee eingelagert werden können. Betreiber ist Vår Energi (40 Prozent) in Kooperation mit OMV (Norge) AS (30 Prozent) und Lime Petroleum AS (30 Prozent), wie die OMV am Freitag mitteilte.

APA

Wärmepumpe schlägt Gasheizung
 - Plankstadt, APA/dpa

Wärmepumpe nach 10 bis 16 Jahren günstiger als Gasheizung

21. Juni 2024, München

Der Einbau einer Wärmepumpe kann sich einer Studie der RWTH Aachen zufolge binnen 10 bis 16 Jahren finanziell lohnen. Das ergaben Berechnungen im Auftrag des deutschen Energiekonzerns E.ON mit beispielhaften Häusern aus den Jahren 2005, 1990 und 1980, die am Freitag in München vorgestellt wurden. Dabei wurden die Investitions- und Betriebskosten für eine Wärmepumpe inklusive Förderung mit denen für eine neue Gasheizung gegenübergestellt.

APA/dpa

Arnold Schwarzenegger setzt sich für die Umwelt ein
 - Vienna, APA/AFP

„Austrian World Summit“: Schwarzenegger ruft zu Taten auf

20. Juni 2024, Wien

"Be Useful: Tools for a healthy planet" lautet das Motto des achten "Austrian World Summits" (AWS) - so wie das gleichnamige Buch von Gastgeber Arnold Schwarzenegger. Dieser stellte sich heute als "Kick in the Ass"-Arnold vor, denn es brauche einen Tritt in den Hintern, um die Visionen im Kampf gegen die Klimakrise in Taten umzusetzen. "Wir sägen auf dem Ast, auf dem wir sitzen", warnte indes Bundespräsident Alexander Van der Bellen in der Wiener Hofburg.

APA

Schrott wird zur Ressource
 - Hamburg, APA (dpa)

Wissenschafter sehen Handlungsbedarf bei Stahl-Recycling

20. Juni 2024, Wien

In Österreich ist die Stahlproduktion für 16 Prozent der bundesweiten CO2-Emissionen verantwortlich, weltweit sind es 7 Prozent. Das rechnete heute das Supply Chain Intelligence Institute Austria (ASCII) und der Complexity Science Hub (CSH) vor und erinnert daran, dass in Übereinstimmung mit den EU-Klimazielen bis 2050 EU-weit 80 bis 95 Prozent der CO2-Emissionen in der Stahlproduktion eingespart werden sollen. Schrott werde daher zu einer strategischen Reserve.

APA

Der Kanal als Wärmespender

20. Juni 2024, Wien

Gemeinden, Verbände und Kläranlagen entdecken die energetische Nutzung von Abwasser. Know-how und Technologie gibt es, für die breite Nutzung fehlt etwas Entscheidendes. Das Kolpinghaus in Salzburg war Avantgarde. Schon vor Jahren wurde beim Hotelzubau eine Anlage zur Abwasserwärmerückgewinnung eingesetzt, die neben anderen Maßnahmen dazu beiträgt, dass das Gebäude mehr Energie erzeugt, als es verbraucht. Derzeit […]

Salzburger Nachrichten

Weitere Förderrunde für Industrie-Dekarbonisierung

19. Juni 2024, Wien

Die zweite Förderrunde des Klimaschutzministeriums für die Dekarbonisierung der Industrie ist gestartet. Heuer stehen 85 Mio. Euro zur Unterstützung von Investitionskosten zur Verfügung, teilte das Ministerium in einer Aussendung mit. Insgesamt stellt die Bundesregierung bis 2030 gesetzlich abgesichert bekanntlich rund 3 Mrd. Euro zur Verfügung, um Industriekonzernen, die viel klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) ausstoßen, bei der Verringerung des CO2-Fußabdrucks zu helfen.

APA

EU will Langstreckenflüge von Emissionsregeln ausnehmen

18. Juni 2024, EU-weit/Brüssel

Die Europäische Kommission plant, Langstreckenflüge von den Vorschriften zur Überwachung von schädlichen Emissionen neben dem CO2-Ausstoß zunächst auszunehmen. Die geplanten neuen EU-Regeln für die Ausweisung von Nicht-CO2-Emissionen hatten weltweit für Streit gesorgt. Internationale Fluggesellschaften drängten auf eine Ausnahmeregelung.

APA/ag

Dornauer fordert Bekenntnis zu Kraftwerk

18. Juni 2024, Innsbruck

SP-Chef Georg Dornauer kritisiert bewusst geschürtes Misstrauen gegen den Landesenergieversorger Tiwag. Pumpspeicherkraftwerk Kaunertal sei alternativlos. Nach dem Verzicht der Tiwag auf die umstrittenen Wasserableitungen aus dem Ötztal für die Erweiterung des Kraftwerks Kaunertal zu einem Pumpspeicherkraftwerk konzentriert sich jetzt der Protest auf die Errichtung eines neuen Speichers im Platzertal. Er soll rund 42 Millionen Kubikmeter […]

Tiroler Tageszeitung

voestalpine geht neue Wege
 - Linz, APA/THEMENBILD

voestalpine sucht Investoren für „grüne Finanzierungen“

17. Juni 2024, Wien/Linz

Die voestalpine hat Rahmenbedingungen für grüne Anleihen und andere Finanzierungsinstrumente geschaffen, um den Wandel hin zum grünen Konzern zu finanzieren. "Mit dem Green Financing Framework bieten wir die Möglichkeit, an unserem Weg zur grünen Stahlproduktion teilhaben zu können", teilte Finanzvorstand Gerald Mayer am Montag mit. "Wir erweitern so unsere Investorenbasis und tragen auch zur Entwicklung des privaten nachhaltigen Anleihen- und Kreditmarktes bei", so der CFO.

APA

OMV arbeitet weiter an ihrem grünen Image

17. Juni 2024, London

Der Anteil von Öl und Gas am operativen Ergebnis soll bis zum Ende des Jahrzehnts von zuletzt 70 auf dann 40 Prozent sinken. Alle zwei Jahre nehmen sich die OMV-Vorstände im Frühjahr einen Tag Zeit, Analysten und Investoren davon zu überzeugen, dass es sich auszahlt, Aktien des heimischen Öl-, Gas- und Chemiekonzerns zu kaufen. Dieses […]

Salzburger Nachrichten

Carsharing könnte helfen, CO2-Emissionen zu vermeiden
 - Wien, APA/EVA MANHART

VCÖ sieht großes Potenzial für Carsharing in Österreich

12. Juni 2024, Wien

Carsharing hat laut dem Verkehrsclub Österreich (VCÖ) das Potenzial in Österreich von 2025 bis 2030 bis zu 235.000 Tonnen CO2-Emissionen zu vermeiden. Die gemeinsame Nutzung von Autos verbessere nicht nur die Umweltbilanz, sondern verringere auch die Platzprobleme in den Städten, so der VCÖ in einer Aussendung. Ein Carsharing-Auto könne demnach 10 private Pkw ersetzen. Um das Potenzial von Carsharing auszuschöpfen, brauche es aber mehr Angebote und eine einfache Nutzbarkeit.

APA

135 Mio. vorzeitige Todesfälle durch Feinstaub in 40 Jahren

10. Juni 2024, Singapur
Veränderungen von Klima-Mustern kann die Luftverschmutzung verschlimmern
 - Agra, APA/AFP

Weltweit hat die Feinstaubbelastung einer neuen Studie zufolge zwischen 1980 und 2020 rund 135 Millionen vorzeitige Todesfälle verursacht. Mit mehr als 98 Millionen Todesfällen war Asien am stärksten betroffen, wie die Nanyang Technological University (NTU) in Singapur am Montag erklärte. Die meisten Menschen starben in China und Indien vorzeitig an den Folgen von Feinstaub, gefolgt von Pakistan, Bangladesch, Indonesien und Japan.

APA/ag