Strom-Großhandelspreis doppelt so hoch wie vor einem Jahr

7. Dezember 2021, Wien
Gegenüber Vormonat Anstieg um 10,7 Prozent
 - Innsbruck, APA/THEMENBILD

Die Großhandelspreise für Strom haben nochmals ein neues Rekordniveau erklommen: Der von der Österreichischen Energieagentur vorausberechnete Österreichische Strompreisindex (ÖSPI) für Jänner 2022 liegt um 10,7 Prozent höher als im Vormonat Dezember, gegenüber dem Vorjahr beträgt der Preisanstieg 104,6 Prozent. Für Dezember war noch ein Plus von 8,9 bzw. 83,7 Prozent gemeldet worden.

APA

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APG steckt 3,5 Mrd. in Netzausbau bis 2032

6. Dezember 2021, Wien

Der Stromnetzbetreiber Austrian Power Grid (APG) will in den kommenden elf Jahren, bis 2032, rund 3,5 Mrd. Euro in den Aus- und Umbau der Netzinfrastruktur investieren. Dies entspricht etwa 17 Prozent jener 18 Mrd. Euro, die die E-Wirtschaft binnen eines Jahrzehnts in die Netze stecken will. Den Netzentwicklungsplan 2021 der APG mit insgesamt 46 Projekten, davon 14 neuen, hat die Regulierungsbehörde E-Control genehmigt, so der Netzbetreiber am Montag.

APA

Preise werden sich in Grenzen halten
 - Loosdorf, APA/THEMENBILD

Stromnetztarife sollen auch künftig nur moderat steigen

3. Dezember 2021, Wien

Auch in Zukunft werden die Stromnetztarife - trotz der neuen Herausforderungen durch die Energiewende - nur moderat steigen. Das versicherte am Freitag Wiener-Netze-Geschäftsführer Thomas Maderbacher. Mit 1. Jänner 2022 müsse ein Wiener Durchschnittshaushalt zwar mit monatlich circa 2 Euro mehr an Netzentgelt rechnen, längerfristig würden die Netzpreise aber weiterhin real bei nur 60 bis 65 Prozent der Höhe von vor 20 Jahren liegen, so Maderbacher.

APA

Preise werden sich in Grenzen halten
 - Loosdorf, APA/THEMENBILD

Stromnetztarife soll auch künftig nur moderat steigen

3. Dezember 2021, Wien

Auch in Zukunft werden die Stromnetztarife - trotz der neuen Herausforderungen durch die Energiewende - nur moderat steigen. Das versicherte am Freitag Wiener-Netze-Geschäftsführer Thomas Maderbacher. Mit 1. Jänner 2022 müsse ein Wiener Durchschnittshaushalt zwar mit monatlich circa 2 Euro mehr an Netzentgelt rechnen, längerfristig würden die Netzpreise aber weiterhin real bei nur 60 bis 65 Prozent der Höhe von vor 20 Jahren liegen, so Maderbacher.

APA

Schweiz unterzeichnet Erklärung mit EU-Staaten gegen Stromkrise

2. Dezember 2021, Bern
Schweiz Energieministerin Simonetta Sommaruga
 - Bern, APA/AFP

Die Schweiz will zur Verhinderung und Bewältigung möglicher Stromkrisen mit sechs EU-Ländern enger zusammenarbeiten. Sie hat im Rahmen eines Ministertreffens am Mittwoch unter anderem mit Energieministerin Simonetta Sommaruga eine Absichtserklärung unterzeichnet.

APA/sda

Stromzähler werden smart

1. Dezember 2021


Verbrauchsdaten wie Entwicklung des Strombedarfs können ausgelesen werden.

Es ist das Gebot der Stunde: Alle möchten Energie sparen und intelligente Lösungen gegen den weltweiten Klimawandel ergreifen. Daher hat die Europäische Union vorgesehen, dass alle Kundenanlagen mit neuen Stromzählern ausgestattet werden sollen. Die seit hundert Jahren gebräuchlichen Zähler haben also ausgedient.
Nun startet auch im Gemeindegebiet von Ebenthal das Umrüsten auf die neuen Smart Meter. „Der Tausch eines Zählers dauert durchschnittlich 20 Minuten.“ Dafür arbeiten die Monteure der Netz NÖ im Eiltempo. „Die neuen Smart Meter sind ein wichtiger Schritt in die Energiezukunft“, erläutert Gottfried Reisenauer, Leiter des Netz-NÖ-Service-Centers Deutsch-Wagram.

„Sie sind die Basis für intelligente Stromnetze und innovative Lösungen der Zukunft.“ Die Kunden profitieren aber schon jetzt vom intelligenten Zähler: So müssen sie beispielsweise bei ihrer An- und Abmeldung bzw. der Ablesung ihres Stromzählers nicht mehr zu Hause sein oder ihren Zähler selbst ablesen.

Gleichzeitig können nun die Verbrauchsdaten sowie die Entwicklung des Stromverbrauchs im Webportal mitverfolgt werden. „So kann der eigene Verbrauch analysiert und optimiert werden“, ergänzt Reisenauer. Die Monteure der Netz NÖ erkennt man in der Regel am Dienstauto und der Dienstbekleidung. Manchmal helfen auch lokale Monteure aus, um die vielen Zähler zu tauschen.

NÖ Nachrichten

Energiepreise stiegen im Oktober dramatisch

1. Dezember 2021, Wien

Inflation. Heizöl wurde um 60 Prozent teurer.

Die Energiepreise für die heimischen Haushalte waren im Oktober um 22,8 Prozent höher als ein Jahr davor. Laut der Österreichischen Energieagentur wurden mit 60,8 und knapp 30 Prozent vor allem Heizöl und Sprit teurer. Der Gaspreis stieg um 15,6 Prozent und Strom verteuerte sich um 9,6 Prozent. Für die Inflation von 3,7 Prozent im Oktober waren die Energiepreise wesentlich mitverantwortlich.

Binnen Monatsfrist verteuerten sich im Oktober Heizöl um 12,3 Prozent, Diesel um 7,5 Prozent), Superbenzin um 3,9 Prozent sowie Gas um 3,5 Prozent. Geringer war der Anstieg bei Brennholz, Strom und Holzpellets mit knapp zwei Prozent, Fernwärme blieb preisstabil.

Die Presse

Finanzielle Erleichterung für Stromkunden

1. Dezember 2021

Automatismus. Wegen der hohen Energiepreise verzichtet die Regierung kommendes Jahr auf den Ökostrom-Förderbeitrag, der CO₂-Preisstabilitätsmechanismus greift noch nicht.

Die Inflation erreichte im Oktober den höchsten Wert seit dreizehn Jahren: 3,8 Prozent plus, und das wird zum Großteil auf die hohen Energiekosten zurückgeführt. Denn insgesamt lagen die Energiepreise für österreichische Haushalte im Oktober um 22,8 Prozent über dem Vorjahresniveau (siehe Kasten unten).
Auch wenn die Gründe dafür nicht so einfach zu benennen sind, fix ist, dass der rapide Kostenanstieg viele Familien aber auch Betriebe, vor große Probleme stellt.

Die Bundesregierung will nun gegensteuern und drückt auf die Stromkostenbremse. Worum geht es genau?
Wie viel mehr wird die Stromrechnung für eine Familie ausmachen?Versorger müssen ihre Kunden vorab schriftlich informieren, wenn sie Preise anheben (siehe rechts). Mehrere große Versorger in der Ost-Region haben das letzte Woche angekündigt. Auf die betroffenen Konsumenten kommen bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden monatliche Mehrkosten von etwa 13 Euro zu.
Die Regierung tritt auf die Strompreisbremse – was soll das heißen? Die Regierung hat zahlreiche Möglichkeiten, die Energiekosten sinken zu lassen, nicht zuletzt durch den Verzicht auf Steuern und Abgaben. Im Jahr 2022 soll der Ökostrom-Förderbeitrag entfallen.

Kurier

Das DC-Lab deckt Entwicklungsleistungen vom Konzept bis zur Inbetriebnahme ab
 - Wien, APA/OTS Bild/AIT/Krischanz

Neues Gleichstrom-Labor des AIT eröffnet

1. Dezember 2021, Wien

Viele Komponenten erneuerbarer Energiesysteme wie Photovoltaikanlagen, Stromspeicher oder Elektrofahrzeuge funktionieren mit Gleichstrom. Um der Industrie Design- und Testdienstleistungen für die Entwicklung neuer Gleichstromtechnologien zu bieten, hat das Austrian Institute of Technology (AIT) am Mittwoch ein neues Gleichstrom-Labor (DC-Lab; direct current: Gleichstrom) in Wien eröffnet. Das Investitionsvolumen betrug drei Mio. Euro, teilte die Forschungseinrichtung mit.

APA

Zuwachs auch bei Windparks
 - Albersdoirf, APA/dpa

IEA erwartet weiter rasanten Ausbau von erneuerbarem Strom

1. Dezember 2021, Wien/Paris

Heuer dürften weltweit so viele neue Anlagen für erneuerbaren Strom gebaut werden wie noch nie. Der rasante Ausbau geht auch weiter, von 2020 bis 2026 dürfte die Kapazität für erneuerbaren Strom um 60 Prozent auf 4.800 Gigawatt steigen. Aber trotzdem reicht es bei weitem nicht, um bis 2050 die Treibhausgas-Emissionen auf Null zu senken, heißt es in dem am Mittwoch veröffentlichten Bericht der Internationalen Energie Agentur (IEA).

APA

Mit Wind und Sonne gegen den hohen Gaspreis

1. Dezember 2021

Energie Burgenland. 6,7 Euro Mehrkosten pro Monat für jeden Haushalt Richtig energisch wird derzeit das Thema Energiekosten diskutiert. Zuletzt bat etwa Stefan Sharma, Vorstandsvorsitzender der Energie Burgenland, zu einem Pressetermin, um die jüngsten Entwicklungen aus seiner Sicht zu kommentieren. Die steigenden Strompreise würden jedenfalls die derzeit verfolgte Strategie, also den Ausbau der erneuerbaren Energie, bestätigen. […]

Kurier

Brüssel macht Erdgas und Atomkraft grün

1. Dezember 2021

Vor Entscheidung. EU-Wirtschaftskommissarin McGuinness will demnächst entscheiden, ob Atom- und Gaskraftwerke als „grün“ und klimaschonend gelten sollen. Damit würden EU-Fördertöpfe offen stehen Die Atomkraft feiert ein Comeback – und in Europa könnte sie demnächst sogar mit einem grünen Pickerl versehen werden. Motor hinter dem Betreiben, Nuklear-Energie als „nachhaltige Energieform“ einzustufen, die der Umwelt „keinen bedeutenden […]

Kurier