Energiepreis-Ausgleich für Betriebe zieht sich

12. August 2022, Wien

Auch den Unternehmen soll ein Teil der gestiegenen Energiekosten rückerstattet werden. Die offene Frage lautet: Wie und wie viel? Die Regierung hat nicht nur Haushalten Abhilfe für die enorm gestiegenen Energiekosten in Aussicht gestellt. Die Details der geplanten Strompreisbremse werden derzeit im Klimaschutzministerium ausgearbeitet. Auch für Betriebe, die mit einer Vervielfachung der Strom-, Gas- und […]

Salzburger Nachrichten

Strompreisbremse: Regierung braucht wohl die Zustimmung der SPÖ

11. August 2022

Türkis-Grün will die Energiepreise ab Herbst senken. Warum das kompliziert ist und auch der Nationalrat zur Hürde werden könnte Teuerung. Die Energiepreise steigen in teils schwindelerregende Höhen. Damit der Winter für Verbraucher dennoch leistbar bleibt, hat sich die türkis-grüne Bundesregierung auf eine „Strompreisbremse“ geeinigt. Der Plan: Ein gewisser Grundbedarf an Energie (Strom, Gas) soll nicht […]

Kurier

EDF will Entschädigung für Schritt gegen Strompreisanstieg

10. August 2022, Paris
EDF will Geld vom Staat
 - Flamanville, APA/AFP

Der französische Energiekonzern EDF verlangt vom Staat Entschädigung für Maßnahmen gegen den Strompreisanstieg. Das Unternehmen teilte am Dienstag mit, eine entsprechende Forderung für bisher geschätzte 8,34 Mrd. Euro beim Staat eingereicht zu haben. Auch den Staatsrat habe man eingeschaltet. EDF befindet sich mehrheitlich in Staatshand und soll nach Willen der Regierung bald wieder vollständig nationalisiert werden.

APA/dpa

Strominseln als Notfallversorgung

10. August 2022

Versorgungssicherheit. Mit Speicherwasserkraftwerken lässt sich im Krisenfall die Stromversorgung unabhängig vom Netz herstellen. Doch an derartige „Inseln“ wird derzeit wenig gedacht Eines Tages könnte es so weit sein: Von einer Sekunde auf die andere ist der Strom weg, und zwar tagelang. Was durch Starkregen und Murenabgänge in Österreich lokal bereits immer wieder zum Problem wird, […]

Kurier

Deutscher Energiekonzern erhöht Strompreise

5. August 2022, Karlsruhe
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Stromkunden des deutschen Energieversorgers EnBW müssen ab Oktober im Schnitt um fast ein Drittel mehr für Haushaltsstrom bezahlen. Wegen gestiegener Beschaffungskosten unter anderem infolge des Ukraine-Kriegs und der gedrosselten Gaslieferungen aus Russland würden die Preise im Grundversorgungstarif im Durchschnitt um 31,1 Prozent angehoben, kündigte das Unternehmen am Freitag in Karlsruhe an.

APA/dpa-AFX

Strom-Großhandelspreise steigen weiter

5. August 2022, Wien

Die Strom-Großhandelspreise in Österreich ziehen weiterhin an. Für September 2022 weist der Österreichische Strompreisindex (ÖSPI) gegenüber dem Vormonat ein Plus von 9,2 Prozent auf. Im Vergleich zum September des Vorjahres 2021 liegt der ÖSPI um 256,2 Prozent höher. Bezogen auf das Basisjahr (2006 = 100) erreicht der von der Österreichischen Energieagentur errechnete Index im September 2022 einen Stand von 404,93 Punkten.

APA

Das Atomkraftwerk Isar 2
 - Essenbach, APA/dpa

Mehrheit der Deutschen für Weiterbetrieb der Atomkraftwerke

5. August 2022, Berlin

Eine Mehrheit der Deutschen ist dem ARD-Deutschlandtrend zufolge für eine Verlängerung der Laufzeit der verbliebenen drei Atomkraftwerke. 41 Prozent wollen den Betrieb nur um einige Monate gestreckt sehen, ebenfalls 41 Prozent sind für eine langfristige Nutzung der Atomenergie, wie die am Donnerstag veröffentlichte Infratest-dimap-Umfrage ergab. Nur 15 Prozent der gut 1.300 befragten Wahlberechtigten wollen dagegen am Atomausstieg zu Jahresende festhalten.

APA/dpa

Wenn das Gas knapp wird: Kippt der deutsche Atomausstieg?

4. August 2022, Berlin

Eigentlich sind die Tage von Isar 2, Emsland und Neckarwestheim 2 längst gezählt. Genau genommen schon seit elf Jahren, als in Deutschland mit der Novellierung des Atomgesetzes 2011 festgeschrieben wurde, dass die letzten drei Kernkraftwerke des Landes bis 31.12.2022 abgeschaltet werden müssen. Doch mit Ukraine-Krieg und Energiekrise geraten alte Gewissheiten ins Wanken.

APA/dpa

Größte Freiflächen-PV-Anlage Kärntens entsteht in Klagenfurt

4. August 2022, Klagenfurt

Der Kärntner Landesenergieversorger Kelag errichtet in Klagenfurt die größte Freiflächen-Photovoltaik-Anlage des Landes. Auf einer Fläche von 45.000 Quadratmetern sollen 7.650 Photovoltaik-Module 4,8 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugen, das ist so viel wie 1.400 Haushalte benötigen. Die Kelag investiert rund vier Mio. Euro in das Projekt, die Inbetriebnahme ist für das zweite Quartal 2023 angepeilt.

APA