Habeck: Ausbau Erneuerbarer in Deutschland wird Kraftakt

7. Dezember 2021, Berlin

Der künftige deutsche Wirtschafts- und Klimaminister Robert Habeck (Grüne) hat den geplanten deutlich schnelleren Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland als große Kraftanstrengung bezeichnet. Der Ausbau werde "nicht ohne Zumutung" zu haben sein, betonte er, es werde ein "Langstreckenlauf". Die neue deutsche Ampel-Regierung plant, den Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch auf 80 Prozent im Jahr 2030 zu erhöhen.

APA/dpa

Nur noch Photovoltaik-Anlagen bis maximal 20 Kilowatt-Peak (kWp) genehmigt
 - Stuttgart, APA/dpa

Grüne Kritik an Weg zur Energiewende im Burgenland

7. Dezember 2021, Eisenstadt

Die Grünen Burgenland haben Kritik am burgenländischen Weg zur Energiewende geübt. Dieser sei vor allem auf Großgrundbesitzer abgestimmt, während das Land und die Energie Burgenland bei Privatpersonen und Unternehmern, die sich beteiligen wollen, immer wieder auf der Bremse stehe, kritisierte Klubobfrau Regina Petrik. Landtagsabgeordneter Wolfgang Spitzmüller betonte: "Es ist eine vertane Chance, um die Energiewende als Teil der Burgenländer zu sehen."

APA

Der lange Weg zum Wasserstoff

1. Dezember 2021

Wasserstoff ist für die energie- intensive Industrie die Perspektive in Richtung CO2-freie Zukunft. Der Weg dorthin scheint etwas steinig. Wer in Österreich einen Weg in Richtung einer Wasserstoffwirtschaft skizziert, der stößt schnell auf den größten Energieerzeuger des Landes und den größten Energieverbraucher, Verbund und Voestalpine. Die steirisch-oberösterreichische „Achse“ lässt sich zwischen dem südsteirischen Mellach über […]

Kleine Zeitung

Netto-Stromimport steigt stark
 - Rommerskirchen, APA/dpa

Stromimporte steigen: Laut APG im Oktober neuer Rekordwert

30. November 2021, Wien

Laut Stromnetzbetreiber Austrian Power Grid (APG) hat es im Oktober einen Rekordimport an Strom von 1.493 Gigawattstunden (GWh) gegeben. Grund dafür waren eine geringe Erzeugung von nachhaltigem Strom - allen voran der Laufwasserkraftwerke - sowie der gleichzeitige Anstieg des Stromverbrauchs in Österreich. Wie schon im September war Österreich laut APG-Angaben auch im Oktober größtenteils von Importen aus dem Ausland abhängig.

APA

Bis 2050 zwei Drittel des Energieverbrauchs aus Grün-Strom

25. November 2021, Potsdam
PV macht massiv technologische Fortschritte
 - Sinsheim, APA/dpa

Strom aus Sonne oder Wind könnte einer Studie zufolge bis zum Jahr 2050 zwei Drittel des Energieverbrauchs weltweit decken. Der "rasante technische Fortschritt" bei den erneuerbaren Energien führe zu einer "fundamentalen Umwälzung" der weltweiten Energienutzung, heißt es in der am Donnerstag veröffentlichten Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK).

APA/AFP

Unabhängiger Regulator ohne Gehalt

23. November 2021, Wien

E-Control. Neun Monate ohne Geld: Die beiden Energie-Regulatoren warten seit März auf ihre Verträge. Im Streit mit Aufsichtsrat und Klima-Ministerium geht es um Geld, Macht und Freiheit.

Zehn Wochen noch. Dann schmückt Edith Hlawati ihre Karriere mit dem Aufstieg zur Hüterin des heimischen Staatsschatzes. Als künftige Chefin der Österreichischen Beteiligungs AG (Öbag) überblickt die renommierte Juristin ab Februar die 30 Milliarden Euro schweren Beteiligungen der Republik an elf Unternehmen - von der OMV über den Verbund bis zur Telekom. Nach dem turbulenten Abgang ihres Vorgängers Thomas Schmid soll sie Vertrauen schaffen, Ruhe und Stabilität in die Öbag zurückbringen. Doch von Ruhe und Stabilität ist die 64-Jährige heute weit entfernt. Im Gegenteil: Sie hat alle Hände voll zu tun, um im Februar keine gewaltige Baustelle zu hinterlassen.
Dabei trifft es nicht ihre Kanzlei, sondern den heimischen Energieregulator E-Control, wo Hlawati als Vorsitzende des Aufsichtsrats fungiert. Die Rolle des unabhängigen Regulators ist oft sensibel und in Zeiten des Energiepreisschocks und der grünen Wende wichtiger denn je. Zwei Vorstände sind dort am Werk, Wolfgang Urbantschitsch und seit heuer auch der Universitätsprofessor Alfons Haber. Beide Fachleute mit gutem Ruf, das Problem: Beide verrichten ihren Dienst seit März ohne gültige Verträge - und ohne Bezahlung.

Die Presse

Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz muss noch einmal umgeschrieben werden

23. November 2021, Wien

Es hatte sich bereits abgezeichnet, seit voriger Woche ist es klar: Die gesetzliche Basis für die Umstellung auf 100 Prozent Ökostrom in Österreich muss noch einmal durch das Parlament. Die EU-Kommission hat Teile des Erneuerbaren-Ausbau-Gesetzes (EAG) nicht akzeptiert – konkret bestimmte Punkte im Förderregime –, daher müssen sie verändert werden. Wann der neuerliche Beschluss mit der notwendigen Zweidrittelmehrheit im Parlament erfolgen wird, ist noch offen. Dass es noch vor Weihnachten – etwa mit einem Initiativantrag – ist, gilt aber als eher unwahrscheinlich.

Aus dem zuständigen Klimaministerium hieß es am Mittwoch, der Notifizierungsprozess laufe gut und die Einwände aus Brüssel „kommen nicht unerwartet“. Wichtiger als die „kleinen Änderungen“, die die EU-Kommission von Österreich fordere – insbesondere wettbewerbliche Ausschreibungen –, sei die Freigabe des Gesetzeskonvoluts für zehn Jahre. Die großen Punkte seien alle durch.

Das EAG war vor dem Sommer nach zähen Verhandlungen mit den Stimmen der SPÖ im Parlament beschlossen worden. Es soll mit Förderungen von rund 1 Mrd. Euro pro Jahr den Weg für den Zubau von 27 Terawattstunden Ökostrom ebnen. Ein Teil des Gesetzes, darunter die Einrichtung von Energie und Bürgergemeinschaften, ist bereits in Kraft.

Salzburger Nachrichten

Salzburg AG beteiligt sich an zwei Firmen

18. November 2021, Salzburg

Ein Spezialist für PV-Großanlagen – Zukauf von der Novomatic AG. Salzburg. Die Salzburg AG hat sich an zwei weiteren Unternehmen beteiligt: Der Einstieg bei der Ökovolt Solartechnik GmbH in Ostermiething und der Ökovolt GmbH Solartechnik in Deutschland mit gemeinsam 27 Mitarbeitern erfolgte mit jeweils 49 Prozent. An der celix Solutions GmbH in Wien hat sich […]

Salzburger Nachrichten

Ökostrom-Kosten werden 2022 für Verbraucher deutlich sinken

4. November 2021, Wien
E-Control-Vorstand Alfons Haber
 - Wien, Anna Rauchenberger / E-Control

Durch die hohen Stromgroßhandelspreise und die Umstellung auf ein neues Fördersystem gemäß dem Erneuerbaren Ausbau Gesetz (EAG) werden die Ökostromkosten für die heimischen Haushaltskunden kommendes Jahr deutlich sinken. Für Durchschnittsverbraucher mit 3.500 kWh im Jahr könnte die Belastung von heuer 110 Euro inklusive Steuern auf womöglich unter 70 Euro sinken, erklärte der Vorstand des Energieregulators E-Control am Donnerstag.

APA