Lenzing nimmt oö. größte PV-Freiflächenanlage in Betrieb

3. Oktober 2022, Lenzing
Die Anlage soll 6

Der Faserspezialist Lenzing AG hat mit dem Energieunternehmen Verbund als Partner am Montag die Hälfte der größten Photovoltaik-Freiflächenanlage (PV) in Oberösterreich in Betrieb genommen. Der Vollbetrieb ist für Mitte Oktober geplant. Dann sollen 10.284 Module auf der ehemaligen Deponie Ofenloch knapp 6.000 Megawattstunden Strom pro Jahr erzeugen. Lenzing rechnet mit einer CO2-Ersparnis von 4.400 Tonnen im Jahr.

APA

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RWE kauft US-Solaranlagen-Betreiber

3. Oktober 2022, Essen

Der deutsche Energieversorger RWE verstärkt sein Geschäft mit erneuerbaren Energien in den USA mit einem fast sieben Milliarden Euro schweren Zukauf. Der Energiekonzern kauft dem Regionalversorger Con Edison aus New York den Solaranlagen-Entwickler und -Betreiber Con Edison Clean Energy Businesses ab, wie er am Samstagabend in Essen mitteilte.

APA/ag

Zuschuss für Ökostromerzeuger tritt in Kraft

3. Oktober 2022, Wien

In sieben Jahren soll Österreich nur noch Strom aus erneuerbarer Energie produzieren. Die Bundesregierung hat daher im Zuge des Erneuerbaren-Ausbau-Gesetzes (EAG) eine Verordnung erlassen, mit der Betreiber von Ökostromanlagen einen Zuschuss zur Erzeugung bekommen, wenn die Marktpreise zu niedrig sind. Damit soll der Ausbau erneuerbarer Energien in Österreich vorangetrieben werden.

APA

Seit 1.001 Tagen keine Förderung für neuen Ökostrom

28. September 2022

Energiewende? Trotz Krise fehlt türkis-grüne Einigung für notwendige Verordnung

Österreich, ganz Europa, befindet sich in der größten Energiekrise seit Jahrzehnten. Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine verursacht Preisrallyes an den Energiebörsen. Russlands Präsident Putin versucht, durch gedrosselte oder gestoppte Energieexporte Europa in die Knie zu zwingen. Eine Reaktion der Europäer ist der Fokus auf den Ausbau erneuerbarer Energien in Richtung mehr Energie-Unabhängigkeit. Mehr Ökostrom, und mehr Tempo beim Ausbau, so die Devise.

In Österreich hat hingegen seit 1.001 Tagen kein neuer Windpark eine Förderzusage bekommen. Mit insgesamt 140 Megawatt warten etwa 40 Windkraftanlagen seit dem Start von Türkis-Grün Anfang 2020 auf einen Startschuss.
Schuld ist seit Monaten das Fehlen einer simplen Verordnung: Die Marktprämienverordnung regelt eine garantierte Prämie für Ökostromanlagen. Diese Prämie liegt zwar deutlich unter dem aktuellen Strompreis je Kilowattstunde, dennoch ist sie wichtig, weil sie beispielsweise für Windkraftanlagen eine Art Versicherung ist, dass sie auch noch wirtschaftlich laufen können, wenn der Strompreis wieder so niedrig ist wie vor der Krise.

„Es ist jetzt Handlungsbedarf. Die fehlende Verordnung verhindert eine rasche Umsetzung des Ausbaus. Und je länger wir warten müssen, desto teurer werden die Anlagen, denn die Preise steigen stetig – für die Anlagen, für Stahl, Kupfer und den Transport“, zeigt Stefan Moidl vom Branchenverband IG Windkraft auf.

Kurier

Verlustprojekte belasten Siemens-Gamesa bis 2024

27. September 2022, München
Die Siemens-Energy-Tochter kämpft mit Windanlagen-Plattform
 - Berlin, APA/dpa

Der neue Siemens-Gamesa-Chef Jochen Eickholt will die drängendsten Probleme mit seiner neuen Windanlagen-Plattform für den Einsatz an Land in den nächsten Monaten in den Griff bekommen. Zehn bis 15 verlustbringende Projekte mit der Onshore-Plattform namens 5.X dürften das Sorgenkind von Siemens Energy aber noch bis ins Jahr 2024 belasten, räumte Eickholt in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters ein. Bis Jahresende will Eickholt das 5.X-Projekt stabilisieren.

APA/ag

Macron will Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigen

22. September 2022, Saint-Nazaire
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron
 - Saint-Nazaire, APA/AFP/POOL

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron strebt einen deutlich schnelleren Ausbau erneuerbarer Energien an. "Ich möchte, dass erneuerbare Projekte doppelt so schnell realisiert werden", sagte Macron am Donnerstag bei der Inbetriebnahme von Frankreichs erstem Offshore-Windpark bei Saint-Nazaire.

APA/dpa

EU-Parlament stimmt für höheres Ziel für Erneuerbare

15. September 2022, Straßburg
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Das Europaparlament hat sich für ambitioniertere Ziele beim Ausbau von erneuerbaren Energien wie Wind-, Solar- oder Wasserkraft ausgesprochen. Die Mehrheit der Abgeordneten stimmte am Mittwoch in Straßburg für eine Gesetzesvorlage, die vorsieht, dass bis 2030 insgesamt 45 Prozent der Energie in der EU aus erneuerbaren Quellen kommen sollen, statt wie bisher vorgesehen 40 Prozent.

APA/dpa

EU-Parlament stimmte ab: Heizen mit Holz bedingt nachhaltig

15. September 2022, Straßburg
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Holz als Biomasse soll nach Wunsch des EU-Parlaments bedingt nachhaltig und somit förderfähig bleiben. Die EU-Abgeordneten legten am Mittwoch in Straßburg ihre Position für Verhandlungen mit den EU-Staaten fest. Diese sieht weiter die Einstufung von Holznebenprodukten etwa aus Sägewerken, Schadholz und eine bestimmte Menge Primärholz, also hochwertiges Holz, als erneuerbare Energie vor. Der Umgang mit Biomasse ist Teil der Richtlinie für erneuerbare Energien (RED III).

APA

D – Solar- und Biogas-Anlagen sollen mehr Strom erzeugen

6. September 2022, Berlin

Die deutsche Regierung will die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien im Kampf gegen Versorgungsengpässe vorantreiben. Dazu werde im Jänner eine Leistung von 1.500 Megawatt Solarenergie ausgeschrieben, hieß es am Dienstag in Kreisen des Wirtschaftsministeriums. Damit wolle man kurzfristige Potenziale bei der Photovoltaik heben, um so wiederum den Einsatz von Gas in Kraftwerken mindern zu können.

APA/ag