Photovoltaik-Förderung wird wieder aufgestockt

18. Oktober 2021, Wien
Mehr Geld für PV-Anlagen
 - Sinsheim, APA/dpa

Das Klimaschutzministerium stockt die Photovoltaik-Förderung weiter auf. Wie das Ressort von Leonore Gewessler (Grüne) gegenüber der APA bekannt gab, sollen 20 weitere Millionen fließen. Damit stehe heuer das Rekordbudget von insgesamt 132 Millionen Euro zur Verfügung.

APA

Grünes Gas aus Altpapier

18. Oktober 2021, Oberwart

2017 wurde das Biomasseheizkraftwerk Oberwart von der Energie Burgenland an die Schmid-Industrie-Holding verkauft. Die Firmen dieser Unternehmensgruppe stellen unter anderem Baustoffe her. Die Anlage in Oberwart wurde in der Folge um 5 Millionen Euro modernisiert. Man verfolgte ursprünglich das Ziel, aus Rückständen, die bei der industriellen Papiergewinnung und der Abfallverwertung anfallen, mittels der Zweibett-Wirbelschichtvergasung Grünes […]

Zukunft Grünes Gas

Virtueller Rundgang auf Biogasanlagen – Die erste DiBiCoo Virtual Study Tour

18. Oktober 2021, Wien

Im Rahmen des von der EU geförderten DiBiCoo-Projekts (Digital Global Biogas Cooperation), organisierte der Kompost & Biogas Verband Österreich (KBVÖ) eine virtuelle Studienreise zu Best-Practice Biogasanlagen in Österreich und Deutschland, die nun online veröffentlicht wurden. Durch die von der Corona-Pandemie eingeschränkten Reisemöglichkeiten, wurden die ursprünglich geplanten vor-Ort Exkursionen kurzerhand auf Anlagen-Rundgänge im Online-Format umgestellt. Mit […]

Kompost & Biogas Verband Österreich

Deutschland – Niedrigere Ökostromumlage dämpft Energiekosten

15. Oktober 2021, Düsseldorf
Bau einer Windkraftanlage
 - Gressow, APA/dpa

Nach der Preisexplosion bei den Energiekosten können die deutschen Verbraucher dank der Senkung der Ökostrom-Umlage auf eine Entlastung hoffen. Im kommenden Jahr werde die sogenannte EEG-Umlage von derzeit 6,5 auf 3,723 Cent je Kilowattstunde sinken, wie die vier Übertragungsnetzbetreiber Amprion, 50Hertz, TransnetBW und Tennet am Freitag berichteten.

APA/ag

Deutsche Solarwirtschaft erwartet zweistelliges Wachstum

6. Oktober 2021, München

Die Solarbranche erwartet in den nächsten Jahren eine weitere Beschleunigung des Ausbaus der Sonnenenergie in Deutschland. Heuer wird die installierte Leistung von Photovoltaik-Anlagen um geschätzt 10 bis 15 Prozent steigen, wie der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) mitteilte. Ein Treiber wird nach Einschätzung des Branchenverbands die zunehmende Verbreitung von Elektroautos sein.

APA/dpa

Gelingt die grüne Stromwende?

29. September 2021


Ausbauziele. Geplant sind 50 Prozent mehr Ökostrom bis 2030. Doch fehlende Zonenwidmung, lange Genehmigungsverfahren, Fachkräftemangel und Widerstand aus der Bevölkerung bremsen das Vorhaben

Die Regierung tüftelt an der ökosozialen Steuerreform, die Preise für Energie steigen international. In diesem Umfeld stellt sich die Frage: Schafft Österreich die angepeilte Stromwende?

Bis 2030 sollen 27 Terawattstunden (TWh) aus erneuerbaren Energiequellen zugebaut werden, um den österreichischen Strombedarf 2030 bilanziell aus erneuerbaren Energien decken zu können (siehe Grafik). Die Politik verwirklicht diese Pläne aber nicht direkt, wie in einer Planwirtschaft. Stattdessen werden Rahmenbedingungen geschaffen, die Unternehmen zum Ökostrom-Ausbau bringen sollen. Nach Schätzungen sind dafür Investitionen von 43 Milliarden Euro nötig, davon 25 Milliarden für neue Energiegewinnung und 18 Milliarden für Infrastruktur, wie Netze und Speicher. Die Kosten für die öffentliche Hand sind dabei mit einer Milliarde pro Jahr gedeckelt, den Rest sollen die Unternehmen stemmen.

Das bedeutet nicht, dass Österreich dadurch von Importen unabhängig wird, sondern nur, dass im gesamten Jahr so viel Strom produziert wird, wie verbraucht wird. Insbesondere im Winter, wenn die Erneuerbaren weniger liefern, muss voraussichtlich auch 2030 noch Strom importiert werden. Bisher gibt es noch keine Lösung dafür, wie zehn TWh überschüssiger Strom vom Sommer- ins Winterhalbjahr gebracht werden können. Die Pumpspeicher reichen dafür nicht aus und die Wasserstoffelektrolyse ist, ebenso wie die dafür benötigten Ökostrom-Kapazitäten, nicht entsprechend gebaut.

Kurier