Mehr Windenergie aus der Nordsee

30. Jänner 2023, Bayreuth
Der Wind ist wichtiger Teil der deutschen Energiewende
 - ---, APA/dpa

Die für die Energiewende wichtigen Windkraftwerke in der Nordsee haben im vergangenen Jahr wieder mehr Strom geliefert als im flautenreichen Jahr 2021. Insgesamt seien 21,13 Terawattstunden (TWh) Windenergie an Land übertragen worden, teilte der deutsche Netzbetreiber Tennet der Deutschen Presse-Agentur mit. Das seien vier Prozent mehr als im Jahr zuvor. Rein rechnerisch könnte damit der Jahresbedarf von mehr als 6,5 Millionen Haushalten gedeckt werden.

APA/dpa

Ein "Paradigmenwechsel" wird gefordert
 - Reußenköge, APA/dpa

D – Umweltverbände für Turbo für erneuerbare Infrastruktur

25. Jänner 2023, Berlin

Mehrere deutsche Umweltverbände haben einen "Booster für die erneuerbare und die grüne Infrastruktur" in Deutschland gefordert. Der Ausbau der erneuerbaren Infrastruktur - dazu zählen die Verbände Wind- und Solarenergieanlagen, Übertragungsnetze, den öffentlichen Verkehr und den Umbau der Industrie - müsse beschleunigt werden; gleichzeitig gelte es, die "grüne Infrastruktur" zu stärken: Das ist demnach ein "strategisch geplantes Netzwerk natürlicher und naturnaher Flächen".

APA/ag

Steiermark will PV-Freiflächen forcieren
 - Lamas, APA/AFP

Steiermark bringt 824 Hektar für Fotovoltaik in Begutachtung

25. Jänner 2023, Graz

Die steirische Landesregierung hat am Mittwoch bei einer Pressekonferenz 37 konkrete Vorzugsflächen für den Bau von großen Fotovoltaikanlagen bekannt gegeben. Diese werden nun in einer entsprechenden Verordnung in einem Begutachtungsverfahren aufgelegt. Die meisten der Flächen sind in der Südoststeiermark und reichen von zehn bis über 45 Hektar Größe. Die Begutachtung läuft bis 23. März.

APA

Ein griechischer Konzern träumt von sauberem Wüstenstrom

25. Jänner 2023

Griechenland soll eine Drehscheibe für Ökostrom werden. Es gibt allerdings einen Haken.

Gerd höhler athen. Solarstrom sogar bei Schneefall, Windkraft auch bei Flaute: Ein Stromkabel von Nordafrika nach Europa soll das möglich machen. Das zumindest ist die Vision eines griechischen Energiekonzerns. Schon Ende des Jahrzehnts könnte demnach der Ökostrom aus Ägypten nach Griechenland fließen und von dort vielleicht gar nach Österreich und Deutschland.

Das geplante Kabel soll vom Küstenort El Sallum im Nordwesten Ägyptens über eine Strecke von 950 Kilometern durchs Mittelmeer nach Attika in Griechenland führen.

Es wäre nach heutigem Maßstab das längste und mit einer Kapazität von 3000 Megawatt (MW) eines der leistungsfähigsten Unterseekabel der Welt. Die Pläne für die sogenannte Greece-Egypt Interconnection (GREGY) stammen von der griechischen Copelouzos Group.

Das Unternehmen betreibt Kraftwerke, ist im Flughafenmanagement, Tourismus und als Immobilienentwickler tätig. Um die Energie für das Kabel zu erzeugen, will Copelouzos im ägyptischen Wadi El Natrun riesige Solaranlagen und Windparks mit einer Leistung von 9,5 Gigawatt errichten. Von dort sollen Überlandleitungen den Strom etwa 500 Kilometer weit nach El Sallum transportieren. Dort beginnt das Unterwasserkabel.

Das Projekt gilt wegen der langen Übertragungswege und der großen Wassertiefen im Mittelmeer zwischen Ägypten und Griechenland als technisch anspruchsvoll. Zwei Drittel des Stroms will Griechenland selbst verbrauchen, unter anderem für die Produktion von grünem Wasserstoff. Ein Drittel soll exportiert werden.

Salzburger Nachrichten

15.000 neue PV-Anlagen sollen heuer in NÖ dazukommen

24. Jänner 2023, St.Pölten

In Niederösterreich wird für heuer mit 15.000 neuen Photovoltaik-Anlagen gerechnet. Der Fokus liege auf bereits versiegelten Flächen. Präsentiert wurde in diesem Zusammenhang von Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) eine neue Förderung für PV-Überdachungen von bestehenden und frei zugänglichen Parkplätzen. Bereitgestellt werden dafür rund vier Millionen Euro.

APA

Deutschland will bis 2030 Windkraft auf See stark ausbauen

20. Jänner 2023, Berlin
30 Gigawatt Strom sollen produziert werden
 - Borkum, APA/dpa

Die deutsche Regierung will beim Ausbau der Windkraft auf See den Turbo einlegen. Bis 2030 sollen die Anlagen in Nord- und Ostsee 30 Gigawatt Strom liefern - derzeit sind es 8,1 Gigawatt. Den für den Ausbau nötigen Flächenentwicklungsplan veröffentlichte am Freitag das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH).

APA/ag

Deutsche Branche fordert mehr Tempo bei Bau neuer Windräder

18. Jänner 2023, Berlin
Ausbau läuft zu langsam
 - Neudorf, APA/THEMENBILD

Beim Bau neuer Windräder in Deutschlands ist aus Branchensicht deutlich mehr Tempo notwendig, damit Ziele erreicht werden können. Zwar gebe es eine Trendwende, die bisher angestoßenen Maßnahmen reichten aber nicht aus. Der Zubau von Windenergieanlagen an Land im vergangenen Jahr sei weiterhin zu gering, sagte Dennis Rendschmidt, Geschäftsführer VDMA Power Systems, am Mittwoch.

APA/dpa

Offshore-Windkraft in Deutschland kommt wieder in Schwung

16. Jänner 2023, Berlin
Offshore-Windparks wachsen wieder
 - Le Pouliguen, APA/AFP

Nach einem zeitweise kompletten Stillstand ist der Bau neuer Windräder auf See in Deutschland im vergangenen Jahr wieder in Schwung gekommen. Insgesamt 38 neue Anlagen mit einer Gesamtleistung von 342 Megawatt (MW) sind im vergangenen Jahr ans Netz gegangen. Das geht aus einer Analyse des Beratungsunternehmens Deutsche Windguard im Auftrag mehrerer Branchenverbände hervor, die am Montag in Berlin vorgestellt wurde.

APA/dpa

Ausbau-Tempo hat abgenommen
 - Leuna, APA/dpa

Windkraft-Ausbau kommt nur schleppend voran

12. Jänner 2023, Wien

Der Ausbau der Windkraft in Österreich kommt nur schleppend voran. 2022 seien netto (also abzüglich abgebauter Anlagen) 68 Windräder mit einer Leistung von 289 Megawatt (MW) gebaut worden, für heuer erwartet die IG Windkraft einen Zubau von 240 MW Leistung, wie der Interessenverband der Windenergie-Branche am Donnerstag bei einer Pressekonferenz kundgab. Insgesamt habe es Stand Ende 2022 in Österreich 1.374 Windkraftwerke mit einer Gesamtleistung von 3.586 MW gegeben.

APA

Frankreich will Windkraft und Co

Frankreich will Rückstand bei Erneuerbaren aufholen

11. Jänner 2023, Paris

Frankreichs neues Gesetz zum Ausbau der bisher vernachlässigten erneuerbaren Energien hat Kritik von Umweltorganisationen ausgelöst. "Es wird den Ausbau von Windrädern auf dem Land noch weiter ausbremsen", kommentierte Greenpeace das am Dienstagabend von der Nationalversammlung verabschiedete Gesetz, das noch durch den Vermittlungsausschuss muss. Die Organisation WWF bemängelte, dass das Gesetz nicht weit genug gehe.

APA/ag

Regierung beeinsprucht Burgenlands Abgabe für Erneuerbare

11. Jänner 2023, Eisenstadt/Wien

Die Bundesregierung beeinsprucht im Ministerrat am Mittwoch das burgenländische Raumplanungsgesetz - erneut, wie Ö1 und APA aus Regierungskreisen erfahren haben. Begründet wird dies unter anderem damit, dass die in der vergangenen November beschlossenen Novelle enthaltene höhere Windkraft- und Photovoltaik-Abgabe Bundesinteressen gefährdet. Das Land hingegen wies die Kritik zurück und ortete eine "Blockade" für Maßnahmen zur Eindämmung hoher Energiekosten.

APA

Raumplanung Burgenland: Regierung beeinsprucht Gesetz erneut

11. Jänner 2023, Eisenstadt/Wien

Die Bundesregierung beeinsprucht im Ministerrat am Mittwoch das burgenländische Raumplanungsgesetz - erneut, wie Ö1 und APA aus Regierungskreisen erfahren haben. Begründet wird dies unter anderem damit, dass die in der vergangenen November beschlossenen Novelle enthaltene höhere Windkraft- und Photovoltaik-Abgabe Bundesinteressen gefährdet.

APA