Deutschland fördert Batteriezellfertigung mit 5 Milliarden Euro

13. November 2020, Berlin

Deutschland fördert die heimische Batteriezellfertigung mittlerweile mit 5 Milliarden Euro. Das sagte der deutsche Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) am Freitag bei einer virtuellen Veranstaltung des Chemiekonzerns BASF. Davon kommen 3 Milliarden Euro aus dem Wirtschaftsministerium, der Rest verteilt sich auf Förderungen des Forschungsministeriums und Co-Finanzierungen der Bundesländer.

Gefördert wurden bisher 16 Konzerne, darunter BASF, Varta, Opel und Volkswagen. Altmaier sagte, er wünsche sich weitere Kooperationen in dem Bereich. Deutschland werde vermutlich nie die günstigsten Batteriezellen herstellen, könne aber die besten und umweltfreundlichsten produzieren – und so im internationalen Wettbewerb bestehen.

Batteriezellen spielen bei Elektroautos und bei der Energiewende eine wichtige Rolle. Altmaier will ein Drittel der weltweiten Produktion nach Europa holen – und so die Abhängigkeit von Asien reduzieren.

BASF baut in der Lausitz eine Batteriematerialienfabrik. Der Betrieb soll 2022 aufgenommen werden. 400.000 E-Autos sollen pro Jahr mit BASF-Batteriematerialien ausgestattet werden. Der deutsche Bund und das Land Brandenburg fördern das Projekt mit 175 Millionen Euro.

APA/ag

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