VCÖ will Autofahrer stärker zur Kasse bitten

21. Dezember 2020, Wien
Coronakrise trieb Treibstoffpreise in den Keller
 - Lübeck, APA (dpa)

Im Coronajahr 2020 sind die Preise für Diesel und Benzin gegenüber dem Vorjahr um durchschnittlich 16 Cent pro Liter gesunken – im EU-Vergleich zähle Österreich zu den Diskontern, kritisiert der Verein VCÖ (Verkehrsclub Österreich), der sich für die Reduktion des Autoverkehrs einsetzt. Nur in Bulgarien, Litauen, Luxemburg, Polen und Rumänien sei Diesel noch billiger als in Österreich, verweist der VCÖ auf Daten der EU-Kommission und fordert eine stärkere Diesel-Besteuerung.

Der Dieselpreis war am Beginn des Jahres mit 1,22 Euro am höchsten und Mitte Mai mit 0,98 Euro am niedrigsten. Im Jahresschnitt kostete ein Liter Diesel mit 1,05 Euro um 16 Cent weniger als im Vorjahr, hat der VCÖ berechnet. Ähnlich die Entwicklung bei Eurosuper: Nach dem Höchststand von 1,24 Euro pro Liter Mitte Jänner sank der Preis ebenfalls Mitte Mai auf knapp unter 1 Euro. Im Jahresschnitt war Eurosuper mit 1,08 Euro ebenfalls um 16 Cent billiger als im Vorjahr.

APA

Ähnliche Artikel weiterlesen

E-Auto-Besitzer fahren laut ÖAMTC-Befragung sparsamer

26. Jänner 2023, Wien
E-Autofahrer achten mehr auf die Kosten
 - Hannover, APA/dpa

CO2-Emissionen des Verkehrs im Vorjahr leicht gesunken

4. Jänner 2023, Wien
Leichters Minus wurde ausgestoßen
 - Backnang, APA/Deutsche Presse-Agentur GmbH

Spritpreise im November wieder zurückgegangen

7. Dezember 2022, Wien

ÖAMTC: eFuels als praxistaugliche Ergänzung zur E-Mobilität

2. Dezember 2022, Wien