Deutschland nahm rund 2,7 Milliarden Euro beim Emissionshandel ein

4. Jänner 2021, Berlin

Die Einnahmen aus dem Verkauf von Emissionsrechten für das Treibhausgas Kohlendioxid in Deutschland sind 2020 gesunken. Bei den Versteigerungen an der Energiebörse in Leipzig kamen insgesamt knapp 2,7 Milliarden Euro zusammen, wie die Emissionshandelsstelle des Umweltbundesamtes auf dpa-Anfrage mitteilte. Das ist etwa eine halbe Milliarde Euro weniger als im Jahr zuvor.

Das deutsche Umweltbundesamt ist mit dem Ergebnis dennoch zufrieden. „Trotz des leichten Corona-Einbruchs von März bis Mai haben wir bei den Preisen für die europäischen Emissionsberechtigungen insgesamt eine stabile Entwicklung“, sagte der Leiter der Emissionshandelsstelle, Jürgen Landgrebe. Mit den Einnahmen werden Maßnahmen der Energiewende finanziert.

APA/dpa

Ähnliche Artikel weiterlesen

Steckdose statt Dieselaggregat für Donau-Kreuzer

7. September 2021, Linz/Engelhartszell

Daimler fordert zusammenarbeit beim Stromtanken

3. September 2021, Stuttgart

Cleen Energy für 2020 erstmals mit IFRS-Konzernabschluss

20. August 2021, Wien/Haag

Basalt als CO2-Schlucker – Kaum Potenzial für Österreich

12. August 2021, Wien/Salzburg
Professor Christoph von Hagke (links) und Dr