Kerry fordert von China mehr Anstrengungen beim Klimaschutz

24. Jänner 2021, Washington
Klima-Sonderbeauftragter John Kerry
 - Wilmington, APA/AFP/GETTY IMAGES NORTH AMERICA

Der Klima-Sonderbeauftragte der neuen US-Regierung, John Kerry, hat China zu mehr Anstrengungen bei der Bekämpfung der Erderwärmung aufgefordert. Die Zusage der Volksrepublik, bis 2060 klimaneutral zu werden, sei „nicht gut genug“, sagte der ehemalige Außenminister. Die meisten Staaten, so auch die USA, wollen die Treibhausgas-Emissionen bis 2050 auf null senken, also zehn Jahre früher als von China angepeilt.

Der neue US-Präsident Joe Biden hat die Bekämpfung des Klimawandels zu einem Schwerpunkt seiner Arbeit erklärt. Als eine seiner ersten Amtshandlungen hatte er eine Rückkehr der USA in das Pariser Klimaschutzabkommen eingeleitet. Sein Vorgänger Donald Trump hatte den Austritt verfügt. In den kommenden Tagen will Biden weitere Klimaschutz-Maßnahmen ergreifen, wie seine nationale Klima-Beraterin Gina McCarthy am Samstag mitteilte. Die Regierung habe deutlich gemacht, welche Beschlüsse rückgängig gemacht würden. Als nächstes werde man die „Zukunftsvision“ zeigen. Womit genau zu rechnen ist, sagte McCarthy nicht. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte aber kürzlich Einsicht in einen Vermerk, demzufolge womöglich ab Mittwoch weitere präsidiale Erlasse geplant sind und das Thema Klimawandel zur nationalen Sicherheitspriorität erklärt werden soll.

APA/ag

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