EVN investiert 1 Mrd. Euro in Versorgungssicherheit

18. Feber 2021, St. Pölten/Maria Enzersdorf
EVN nimmt Geld in die Hand
 - Maria Enzersdorf, APA

Etwa 1 Mrd. Euro will die EVN in den kommenden drei Jahren in die Energiewende und in die Versorgungssicherheit investieren. Damit soll vor allem der Ausbau erneuerbarer Energien sowie der Strom- und Wärmenetze finanziert und die Trinkwasserqualität sichergestellt werden, hieß es am Donnerstag in einer Aussendung. Durch die Maßnahmen können laut Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) bis 2024 „7.300 Arbeitsplätze in Niederösterreich geschaffen bzw. abgesichert werden“.

640 Mio. Euro sollen in die Versorgungssicherheit, 300 Mio. Euro in die Energiewende und 60 Mio. Euro in die Sparte Trinkwasser fließen, kündigten die EVN-Vorstandsdirektoren Stefan Szyszkowitz und Franz Mittermayer am Donnerstag an. Im Detail kämen 650 Mio. Euro der Infrastruktur des Stromnetzes und 100 Mio. Euro der Wärmeversorgung zugute. 200 Mio. Euro sollen in erneuerbare Energien gesteckt werden. So sei ein Photovoltaikprojekt auf dem Areal des früheren Kohlekraftwerks Dürnrohr geplant, bestehende Windparks sollen verdichtet und auch mit neuen Anlagen ausgestattet werden.

LHStv. Stephan Pernkopf (ÖVP) bezeichnete die Investition als „enormen Schub für unsere Energiewende und für eine sichere und saubere Versorgung“ Er forderte abermals die rasche Verabschiedung des Erneuerbaren Ausbau Gesetzes, das Fördermodalitäten für Strom aus Wind, Wasser, Sonnenkraft und Biomasse regeln soll, durch den Bund. Diese Investitionen würden „sofort wirken, sofort das Klima schützen und sofort Arbeitsplätze schaffen“.

APA

Ähnliche Artikel weiterlesen

Klimaziele durch CO2-Neutralitäts-Ansagen noch in Reichweite

16. September 2021, Laxenburg
Klimaziele noch nicht utopisch
 - Jänschwalde, APA/dpa-Zentralbild

Klimaschutz-Deklaration als Vorbild für die öffentliche Hand

3. September 2021, Langenlois
Umweltministerin Leonore Gewessler
 - Wien, APA/ROLAND SCHLAGER

Artenschutzgebiete auch als CO2-Speicher wichtig

23. August 2021, Laxenburg
Auf 30 Prozent der Landfläche könnte man 70 Prozent der Tiere und Pflanzen schützen - Frankfurt/Main, APA/dpa

Forscher: Klimawandel lässt Waldbrände weltweit eskalieren

11. August 2021, Laxenburg/Wien
Massive Investitionen und Anstrengungen sind unumgänglich
 - Kamatriádes, APA/AFP