Nordex rutschte 2020 tiefer in die roten Zahlen

23. März 2021, Rostock
Die Zukunft soll rosig aussehen
 - Hoort, APA (dpa)

Der deutsche Windkraftanlagenbauer Nordex ist im Corona-Jahr tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Der Verlust lag unterm Strich bei knapp 130 Mio. Euro, im Vorjahr waren es noch knapp 73 Mio. Euro. Wegen der Pandemie sei es im Laufe des Jahres immer wieder zu Störungen in der Projektabwicklung gekommen, teilte der Konzern am Dienstag in Rostock mit. Analysten hatten mit einem etwas besseren Ergebnis gerechnet.

In die Zukunft blickt der Konzern optimistisch: Nordex erwartet, dass sich die Auswirkungen der Krise ab dem zweiten Quartal verringern. 2021 will das Unternehmen Umsatz und operativen Gewinn (Ebitda) steigern. Nordex rechnet im laufenden Jahr mit einem Umsatz in der Spanne zwischen 4,7 bis 5,2 Mrd. Euro. Die Ebitda-Marge soll außerdem in der Bandbreite zwischen 4,0 bis 5,5 Prozent liegen.

Eckdaten für 2020 hatte der Konzern bereits Anfang März bekanntgegeben. Die hat er nun mit den ausführlichen Zahlen bestätigt. Demnach stieg der Umsatz um 41,6 Prozent auf 4,65 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis (Ebitda) blieb jedoch angesichts der Auswirkungen der Coronakrise deutlich hinter dem Vorjahr zurück und sank um knapp ein Viertel auf 94 Mio. Euro. Die Ebitda-Marge lag damit bei 2,0 Prozent nach 3,8 Prozent im Vorjahr.

APA/dpa

Ähnliche Artikel weiterlesen

Elektrizitätswirtschaftsgesetz stockt

13. Juni 2024, Wien
Elektrizitätswirtschaftsgesetz verzögert sich
 - Wien, APA/THEMENBILD

Bayern besteht auf Übernahme von Uniper-Wasserkraftwerken

13. Juni 2024, Düsseldorf
Bayern stellt Uniper die Rute ins Fenster
 - Düsseldorf, APA/AFP

VW plant Stromgroßspeicher in Norddeutschland

13. Juni 2024, Wolfsburg
Die VW-Ladenetzsparte Elli soll die 700-Megawattstunden-Anlage betreiben
 - Wolfsburg, APA/dpa

Uniper kündigt Gaslieferverträge mit russischer Gazprom

12. Juni 2024, Düsseldorf
Uniper will kein Gas mehr von Gazprom
 - Unterreit, APA/AFP