RWE investiert 3,5 Mrd. in Windpark vor britischer Küste

25. März 2021, Düsseldorf/Essen
RWE investiert in UK
 - Essen, APA/dpa

Der deutsche Energieversorger RWE hat die entscheidenden Weichen für den britischen Offshore-Windpark Sofia gestellt. Der Konzern habe die finale Investitionsentscheidung für das rund drei Milliarden britische Pfund (rund 3,5 Mrd. Euro) schwere Projekt getroffen, teilte RWE am Mittwoch mit.

Die Arbeiten für den Netzanschluss an Land sollen dieses Frühjahr beginnen, die Arbeiten auf See im Jahr 2023. Das Projekt mit einer Leistung von 1,4 Gigawatt soll dann im vierten Quartal 2026 fertig sein. Der Windpark soll 195 Kilometer vor der Nordostküste Großbritanniens entstehen. Siemens Gamesa soll 100 Windturbinen für das Projekt liefern.

Großbritannien ist der größte Markt für Offshore-Wind weltweit. Das Königreich will bis 2030 etwa ein Drittel seines Stroms mit dieser Technologie decken. RWE ist hier schon länger unterwegs und durch den Megadeal mit E.ON zu einem der größten Ökostromerzeuger Europas geworden.

APA/ag

Ähnliche Artikel weiterlesen

UN-Generaldebatte – Kurz setzt auf „Energiewende“

24. September 2021, New York/Wien
Sebastian Kurz in New York
 - New York, APA/BKA

UK fährt wegen Gaskrise wieder Kohlekraftwerke hoch

24. September 2021, London

Deutsche Industrie: Höhenflug der Strompreise schadet massiv

24. September 2021, Berlin
Gefahr durch hohe Strompreise
 - Essen, APA/dpa

Italien: Draghi will gegen hohe Strompreise eingreifen

23. September 2021, Rom
Italiens Premier Mario Draghi
 - Athens, APA/AFP