Schweizer Axpo baut in Frankreich weitere Solaranlagen

7. April 2021, Baden
Ein Gebäude der Axpo-Holding
 - DOMAT-EMS, APA/KEYSTONE

Die Axpo Tochtergesellschaft Urbasolar hat auch im Jahr 2020 ein starkes Interesse von französischen Bürgern verzeichnet, die sich an lokalen Solaranlagen beteiligen wollen. Insgesamt 7,5 Millionen Euro für 25 Projekte habe man im vergangenen Jahr einsammeln können, teilte Axpo am Mittwoch mit.

Dabei handelt es sich den Angaben zufolge um Anlagen auf Logistik- und Industriegebäuden, Parkplatzbeschattungen, in ehemaligen Industriebrachen, einem vormaligen Kohleabbaugebiet oder auch um Photovoltaik-Gewächshäuser. So sei etwa auf dem früheren Militärgelände im nordfranzösischen Vaas eine Anlage errichtet worden, die Strom für über 9’000 Personen in der Region liefere.

Seit der Lancierung des Angebots Anfang 2018 seien insgesamt 18,7 Millionen Euro von 4250 Investorinnen und Investoren für 82 Photovoltaik-Kraftwerke gebündelt worden, schreibt Axpo weiter.

Urbasolar ist seit 2019 eine Tochtergesellschaft von Axpo. Das Unternehmen mit Sitz in Montpellier betreibt derzeit mehrere Hundert Solaranlagen. Für das laufende Geschäftsjahr ist der Bau von 250 Megawatt (MW) geplant. Die gesamte Projektpipeline umfasst über 1000 MW.

APA/awp/sda

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