Windkraft-Investitionen in Europa an Land sanken 2020 deutlich

13. April 2021, Brüssel/Wien
2020 gab es weniger Geld für die Windenergie
 - Nieukerk, APA/dpa

Während Investitionszusagen für den Windkraftausbau am Meer in Europa boomen, ist für On-Shore-Windkraft voriges Jahr so wenig investiert worden wie schon lange nicht mehr. Mit 16,5 Mrd. Euro wurde dafür am zweitwenigsten in den letzten zehn Jahren lockergemacht. Nur im Jahr 2017, in dem der Windkraftausbau in Deutschland radikal eingebrochen ist, lag das Volumen noch etwas darunter, geht aus Daten des europäischen Windenergie-Verbandes WindEurope von Dienstag hervor.

Der Wert von 16,5 Mrd. Euro von 2020 lag um 8 Prozent unter 2019. Nur 2017, als Deutschland den Mechanismus zur Fördervergabe gewechselt und auf Ausschreibungen umgestellt hat, war der Betrag mit 15,2 Mrd. Euro noch niedriger. Vor 2017, als die meisten europäischen Staaten noch mit Einspeisetarifen förderten, lagen die Investitionen im Schnitt bei 20 Mrd. Euro, geht aus einer Aussendung der IG Windkraft von Dienstag hervor.

APA

Ähnliche Artikel weiterlesen

Deutscher LNG-Anschluss in Lubmin fertiggestellt

25. November 2022, Lubmin/Kassel
Start ist am 1

NGOs: Stromanbieter müssen Klimaverträglichkeit verbessern

24. November 2022, Wien
Das sagen Global 2000 und WWF in ihrem "Stromanbieter Check"
 - Allrath, APA/Deutsche Presse-Agentur GmbH

Energiegipfel in Kroatien mit Bundeskanzler Nehammer

22. November 2022, Wien/Zagreb/Dobrinj (Krk)

Österreich nur mehr zu 21 % von russischem Gas abhängig

21. November 2022, Wien
Österreich bezieht weniger russisches Gas
 - Rehden, APA/Deutsche Presse-Agentur GmbH