CO2-Neutralität – China müsste viele Kohlewerke abschalten

16. April 2021, Peking

China müsste einer Studie zufolge noch in diesem Jahrzehnt einen großen Teil seiner Kohlekraftwerke abschalten und durch Wind- und Solar-Energie ersetzen, um seine Versprechen beim Klimaschutz einhalten zu können. Die Kohlendioxid-Intensität seiner Energieerzeugung müsste dafür bis 2030 halbiert werden, ermittelte die in London ansässige Forschungsgruppe Transitionzero.

Der Umstieg auf saubere Alternativen werde aber langfristig Kosten in Höhe von umgerechnet 1,6 Billionen US-Dollar (1,34 Billionen Euro) einsparen, schrieben die Autoren in der Freitag auf der Webseite vorliegenden Studie.

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wollen am Freitag in einer Videokonferenz über verstärkte Bemühungen im Klimaschutz beraten.

APA/dpa

Ähnliche Artikel weiterlesen

Deutsche Netzagentur plant fünf neue lange Stromtrassen

1. März 2024, Bonn
Netzsystem soll weiter stabilisiert werden
 - Redwitz, APA/dpa

IEA: Energieerzeugung trieb CO2-Ausstoß in die Höhe

1. März 2024, Paris
CO2-Ausstoßes um 1,1 Prozent auf 37,4 Mrd

Photovoltaik-Strom erlebte in Vorarlberg 2023 einen Boom

29. Feber 2024, Bregenz
Solaranlage (Symbolfoto)
 - Wasbek, APA/dpa

Frankreichs Gasverbrauch sinkt weiter

28. Feber 2024, Paris