Flaute bei Windstrom-Auktion in Deutschland

30. April 2021, Bonn
Windenergie derzeit nur mit Schwachwind
 - Jacobsdorf, APA/dpa

Während der Neubau von Photovoltaikanlagen in Deutschland boomt, bleibt die Nachfrage nach einer Ökostromförderung für Windräder an Land schwach. Die deutsche Bundesnetzagentur hat bei der ersten Ausschreibung heuer nicht einmal für die Hälfte der angebotenen Menge beim Windstrom einen Abnehmer gefunden. Ausgeschrieben waren 1.500 Megawatt, einen Zuschlag erhielten 89 Gebote mit einer Leistung von insgesamt 691 Megawatt, wie die Behörde am Freitag mitteilte.

Die Betreiber bekommen im Durchschnitt 6,0 Cent je produzierter Kilowattstunde Strom. Ganz anders ist die Situation bei der Solarenergie. Ausgeschrieben hatte die Netzagentur in der März-Auktion 617 Megawatt, eingegangen waren Gebote mit einem Umfang von 1.504 Megawatt. Bei den Solaranlagen, die vor allem auf Freiflächen errichtet werden, beträgt der durchschnittliche Zuschlagswert 5,03 Cent je Kilowattstunde.

APA/dpa

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