Südkorea will weltgrößten schwimmendem Windpark bauen

6. Mai 2021, Seoul
Ein Offshore-Windpark in Deutschland
 - Mukran, APA/dpa-Zentralbild

Vor der südkoreanischen Industriestadt Ulsan soll bis 2030 der weltweit größte Windpark auf See mit schwimmenden Windturbinen entstehen. Nach Angaben der Regierung sind für das Projekt mit einer installierten Leistung von 6 Gigawatt Investitionen in Höhe von 36 Billionen Won (26,6 Milliarden Euro) geplant. Präsident Moon Jae In sagte am Donnerstag bei der Präsentation der Pläne in der südöstlichen Küstenstadt die volle Unterstützung der Regierung zu.

In der ersten Phase würden bis 2025 vom öffentlichen und privaten Sektor zunächst 1,4 Billionen Won bereitgestellt, wurde Moon von der nationalen Nachrichtenagentur Yonhap zitiert. „Die Regierung wird zuerst die Führung übernehmen.“

Laut seinem Büro sagte Moon, dass der geplante Windpark eine wichtige Gelegenheit darstelle, die von Südkorea angepeilte Kohlendioxidneutralität bis 2050 zu erreichen und die Wirtschaft anzutreiben. Bei Fertigstellung soll der geplante Windpark rechnerisch nahezu 5,8 Millionen Haushalte in Ulsan und der umliegenden Region mit grünem Strom versorgen.

APA/dpa

Ähnliche Artikel weiterlesen

IG Windkraft fordert Änderung der Rahmenbedingungen

30. November 2023, St.Pölten
Windräder könnten in Österreich bis zu 126 TWh Strom jährlich erzeugen
 - Bad Berleburg, APA/dpa

Schwedens Parlament macht Weg frei für weitere AKW

30. November 2023, Stockholm

Frankreich will in den 2030ern ein AKW pro Jahr bauen

29. November 2023, Paris
AKW in Südfrankreich
 - Saint-Vulbas, APA/AFP

Strombranche warnt: PV-Ausbau stößt an seine Grenzen

28. November 2023, Wien
Ausbau der Netzinfrastruktur "längst überfällig"
 - Markgröningen, APA/dpa