Iberdrola verdiente operativ mehr

12. Mai 2021, Bilbao
Hauptquartier in Madrid
 - Madrid, APA/AFP

Der spanische Energiekonzern Iberdrola hat im ersten Quartal operativ mehr verdient. Besonders gut lief es im Bereich Erneuerbare Energien, aber auch das Netzgeschäft konnte zulegen. Negativ beeinflusst hat die Quartalszahlen das Erzeugungs- und Versorgungsgeschäft, teilte der Energiekonzern am Mittwoch in Bilbao mit.

Hier war die Produktion zum Teil rückläufig, dazu kamen höhere Beschaffungspreise bei Energiezukäufen. Unter anderem wirkte sich der Wintersturm Filomena dabei negativ aus.

Dennoch stieg das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) in den ersten drei Monaten im Vergleich zum Vorjahr um 2 Prozent auf 2,8 Mrd. Euro. Unterm Strich blieb Iberdrola allerdings mit etwas mehr als einer Milliarde Euro rund ein Fünftel weniger Gewinn. Hintergrund ist der deutlich höhere Gewinn vor einem Jahr infolge des Verkaufs der Beteiligungen an Siemens Gamesa. Diesen Sondereffekt herausgerechnet stieg der Nettogewinn im ersten Quartal.

Die Prognose für 2021 bestätigte Iberdrola am Mittwoch. Demnach rechnen die Spanier weiterhin mit einem steigenden Nettogewinn in Höhe von 3,7 bis 3,8 Mrd. Euro im laufenden Geschäftsjahr. Auch an seiner Dividendenpolitik hält der Konzern fest: Die Aktionäre sollen für 2020 eine Dividende in Höhe von 42 Cent je Anteilsschein erhalten und damit 2 Cent mehr als ein Jahr zuvor. Für das laufende Jahr peilt Iberdrola eine weitere Steigerung auf 44 Cent an. Die im EuroStoxx 50 notierte Aktie pendelte in der ersten Handelsstunde um ihren Vortagsschluss.

APA/dpa-AFX

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